Beiträge von xrw

    Dass sie da bei den Zahlen was verwechselt haben, hab ich auch mal für naheliegend gehalten, aber im Mobilfunkbericht 2022 sind die Unterschiede zum Mobilfunk-Monitoring so genau erläutert, dass klar ist, dass die Versorgungsauflagen sehr wenig damit zu tun haben. Die BNetzA hat die genauen Pegelwerte, getrennt nach Frequenzen der einzelnen Anbieter, und berechnet daraus die nominelle Versorgung sehr viel anders als fürs Mobilfunk-Monitoring. Bloß veröffentlicht sie da nichts, da angeblich alles Geschäftsgeheimnisse. RE: Der 1&1 Netzausbau Thread

    Steht aber in der Begründung zu den 99.5% Fläche (Seite 80 in der Nichtanordnung 2025). Hab das bisher auch für einen Fehler gehalten, aber die nötigen Pegel für die Versorgungsauflagen sind offenbar so gering, dass das plausibel ist (und die 50 Mbit/s müssen nur bei sonst leerer Zelle möglich sein). Deshalb wird auch 1&1 deutlich oberhalb von dem sein, was nach Mobilfunk-Monitoring zu erwarten wär.

    Ich mein nicht das, was physisch auf der SIM steht, sondern den zugehörigen Datensatz bei Telefonica (zu 1 SIM-Profil kann es mehrere physische SIMs geben). Bekannt ist jedenfalls, dass es bei Telefonica Rufnummern gibt, die sich wegen irgendwelchen Fehlern nicht wegportieren lassen. Und auch bei anderen Anbietern kommen Fehler vor, die aus obskuren Gründen offenbar bloß einzelne Kunden betreffen, deren Ursache aber kaum kundenseitig sein kann.

    99,5 % Flächenausbau kostet richtig Geld.


    Wenn die Aussage der BNetzA stimmt, dass nach den geforderten Pegeln Anfang 2025 schon »nahezu 100 Prozent« von mindestens 1 Netzbetreiber versorgt waren und knapp 98% von allen 3 großen, wird die Telekom tatsächlich schon bei über 99.5% sein, weil sie schon im letzten Mobilfunk-Monitoring deutlich vor den beiden anderen war (gut 94.0% 4G oder 5G gegenüber 91.7% Vodafone und 91.3% Telefonica nach meiner Rechnung).


    Außerdem schaut es danach aus, dass sich mehr Bandbreite in niedrigere nötige Pegel übersetzt, was nochmal zugunsten der Telekom gehn wird. Leider alles noch geheimer als das Mobilfunk-Monitoring, aber die Telekom muss sich da glaub ich keine Sorgen machen, zumal ihre Lücken im Mobilfunk-Monitoring weit überproportional im Flachland sind, wo etwas niedrigerer Pegel gleich sehr viel Fläche füllen kann.

    Bei Telefonica kann ich mir allerdings kaum vorstellen, dass es insofern einen systematischen Unterschied zwischen den Marken gibt. Aber offenbar gibts SIM-Profile, die in mancher Hinsicht einfach kaputt sind.

    Bald nach dem Termin wirds eine Auktion geben (auch wenn es Manche nicht glauben), und die Bandbreite kriegt dann jeweils der, der am meisten dafür bezahlt. Außer es regnet noch Lowbandfrequenzen oder es steigt bis dahin wer ganz aus.

    Hey, man lernt doch nie aus. Hat die Telekom ihren Netzbetrieb bei Discounter Marken ausgelagert? (Wie hast du das herausgefunden?


    Webapp hat nicht mehr funktioniert, und als Ursache haben sich fehlende Rechte für etc.one und telekom-multibrand.de rausgestellt: RE: Kaufland Mobil im Telekom Netz.


    Compax war mir schon länger bekannt, weil es im Routing der E-Mails von Kaufland mobil steht. Da wär auch denkbar, dass es nur indirekt über Fidus (Kundenservice) läuft und nur als CRM beutzt wird. Aber jedenfalls hat die Telekom Kooperationen mit Compax.

    Wer hat das Stromnetz bezahlt bzw. wem gehört es?


    Ursprünglich Privatfirmen, so wie bei der meisten Infrastruktur, soweit nicht primär militärisch motiviert. Später ist halt oft verstaatlicht worden, aber RWE hat das z.B. weitgehend privat überlebt. Den Markt haben sie sich mangels hinreichender Kartellaufsicht großräumig selber in regionale Monopole aufgeteilt. Kleinräumiger hat es oft kommunale Konzessionen mit Versorgungsauflagen gegeben, wie es massentauglicher geworden ist.


    Im Fall von Glasfaser ist die Sache eh weitgehend gegessen. Es existieren schon zu viele Parallelstrukturen ohne allzu große Störfaktoren, um das noch sinnvoll ändern zu können. Da kann man dann auch deren Vorteile nutzen, selbst wenn man das eigentlich lieber anders hätte.


    An sich hat staatliche Infrastruktur auch ihre Vorteile, aber wenn wie hier ein wesentlicher Teil des Problems ist, das überhaupt verkaufen zu können, sollte man mit dem Staat besonders vorsichtig sein. Das ist nicht wie bei Kanalisation, wo es ein klares öffentliches Interesse an Zwangsanschlüssen gibt.

    Upgrades gehn wohl regulär rückwirkend zum Monatsanfang, Downgrades zum Monatsende. Aber bloß einmal pro Monat, und ausgenommen sind wohl Freimonate und Aktionen, die man nur über einen Vermittler kriegt.


    PS: Aktionen, die nicht auf der normalen Tarifeseite gelistet sind (gibts in Deutschland bisher nicht) schließen sie inzwischen wohl auch aus. Da muss man dann einen Zweitvertrag abschließen, 1 Monat doppelt zahlen und gegebenenfalls irgendwie die Rufnummer umschleusen.