Die Branche rechnet in ARPU = Durchschnitts Umsatz pro Kunde. Der sinkt. Die Kosten für Baugruppen, Personal etc. steigen aber. Finde den Fehler oder ene Lösung.
Bitte nicht von uns (=Tarif-freaks) ausgehen. Da ich die Verträge für viele Bekannte verwalte, hab ich auch Einblick in die Rechnungen. Da gibt es genügend Gespräche zu Sonderrufnummern und ins (EU-)Ausland (22 Cent/Min.)
Die wenigsten beschäftigen sich mit Auslandsoptionen oder alternativen SIMs. Da sind die in der Urlaubszeit z.B. in der Schweiz oder Dubai unterwegs und zahlen riesige Beträge für das Roaming. Allein das nach Hause-Telefonieren kostet. Nicht jeder kennt die Telefoniefunktion der Messenger-Apps.
Manche haben uralte Tarife (2 GB für 10 €), mit Datenautomatik oder Buchen nach, weil sie keine Ahnung von neuen Tarifen/Tarifwechsel haben.
Dann bleibt die Datenoption trotz 1 Monat Mindestlaufzeit ewig aktiv, da sich nicht um die Kündigung gekümmert wird.
(ich versuche hier zu helfen/beraten, aber manchen ist das auch lästig und interessiert das nicht)
Dazu kommen Umsätze im Business und M2M. Ich hab von meinem Arbeitgeber einen Business-Tarif von Vodafone, Kosten unbekannt, mit 10 GB. Das Smartphone dient nur zur Erreichbarkeit und OTP-SMS. Im Schnitt pro Monat 10 Min. Gesprächsdauer (eingehend), 100 MB Verbrauch, da zu 99,9% im WLAN.
Heißt: gute Marge
Der ARPU wird evtl. von Schubladenverträgen runtergezogen, aber insgesamt verdienen die Mobilfunkprovider gutes Geld.
Am Ende zählt der gesamte Serviceumsatz (Mobilfunk, Festnetz, Hardware) und Gewinn.