Und jetzt die Knackpunkte:
Beidseitiges Kündigungsrecht, hm, wenn der Sommer vorbei ist, dann kündigt o2 die Option?
Warum sollten sie: eine Weihnachtsaktion läuft ja auch nicht nur über die Feiertage.
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Und jetzt die Knackpunkte:
Beidseitiges Kündigungsrecht, hm, wenn der Sommer vorbei ist, dann kündigt o2 die Option?
Warum sollten sie: eine Weihnachtsaktion läuft ja auch nicht nur über die Feiertage.
Na ja, die Politik von O2 hinsichtlich unlimited ist schon recht ambivalent Zuerst wurde der Unlimited Max mit knapp 100€ so verteuert, dass er preislich nicht mehr konkurrenzfähig war. Bestehende unlimited max-Verträge erhielten keine attraktiven VVL-Angebote bzg. unlimited. Und o2 fing an, bestehende Max-user aus den Verträgen zu kicken. Dann lief alles in Richtung dieser ondemand Pseudo-Unlimited flatrates, die man gleich via Aldi-Talk kanibalisieren ließ. Zuletzt fing man dann an, unlimited max-Verträge zu Schleuderpreisen rauszuhauen beim gleichzeitigen Schwingen der monatlichen Kündigungskeule (AGB Änderung). Jetzt dann die Einführung von unlimited zu Dumping-Preisen für (fast) alle Kunden. Da kann man schon mal ins Nachdenken kommen hinsichtlich der Motivation bzw Kompetenz von O2.
Oder wird dieser Laden wirklich nur von Chaoten mit täglich wechselnden neuen Ideen geführt?
das nennt sich Marktevaluierung: was wird nachgefragt, welchen Preis kann man anbieten/verlangen, wie reagiert der Wettbewerb usw.
Lieber so, als Verhältnisse vor 1998, mit Monopol im Festnetz und Duopol im Mobilfunk.
Ja und auch das GROW „Geschenk“ Fiasko ist nicht zu vergessen…
Ebenso wird es sich zeigen, wie o2 hier den „Ausnahmefall“ interpretiert:
„Im Ausnahmefall einer Netzüberlastung wird der Datenverkehr des Kunden gegenüber anderen Verkehren in derselben Funkzelle mit einer geringeren Priorität transportiert. Eine Netzüberlastung liegt vor, wenn die betreffende Funkzelle ausnahmsweise so stark beansprucht wird, dass die von allen Nutzern dieser Funkzelle insgesamt angeforderte Übertragungskapazität von dieser Funkzelle vorübergehend nicht in vollem Umfang bereitgestellt werden kann. Der Datentransport mit geringerer Priorität kann dazu führen, dass insbesondere datenintensive Inhalte, Anwendungen oder Dienste (z.B. hochauflösendes Video-Streaming) für die Dauer der Netzüberlastung der jeweils genutzten Funkzelle eingeschränkt oder verlangsamt zur Verfügung stehen.“
jetzt wo 10-12 Mio. Drillisch-Kunden weg sind, ist wieder genug Kapazität vorhanden ![]()
sollte der Fall trotzdem eintreten, wird halt etwas gedrosselt, aber selbst mit 6-10 Mbit/s geht fast alles.
Hab mal kurz die Spusu-Seite angeschaut.
Das sind Daten-Tarife mit 1000 Min./1000 SMS -> wir in Dtl. haben das als Flatrate.
Wenn ich einen Tarif zusammenstellen möchte, gäbe es "congstar, wie ich will"
spusu mini verliert gegen GMX FreePhone.
Hinsichtlich Nachhaltigkeit gibt es WeTell, aber das setzt sich auch nicht durch.
Fazit:
Ich sehe keine Alleinstellungsmerkmal und somit nicht, was spusu dem deutschen Markt "bringen" soll.
gts Hab das Gefühl, du bist der Rechtsanwalt von Spusu und möchtest diese Firma unbedingt in den deutschen Markt bringen.
Immer dieses allgemeine Gefasel von "fehlendem Wettbewerb". Drillisch und seine hohe Anzahl von Marken, sowie freenet haben sich in das gemachte Nest (=der Provider baut das Netz, ich kassiere) gesetzt und davon profitiert. Telefonica hat nach der Fusion mit E-Plus die Auflagen bzgl. Netzkapazitäten erfüllt, was letztendlich sogar wieder zu einem vierten Netzbetreiber (1&1) geführt hat.
Sind die Preise hierzulande zu hoch?! Finde ich nicht, die GB werden einem gerade nachgeschmissen, immer mehr Unlimited (on demand)-Tarife kommen auf den Markt. Der 5G-Aufbau läuft insgesamt sehr gut - bis Ende des Jahres werden 99% der Haushalte abgedeckt sein.
Telefonica selbst hat genügend Marken (o2, blau, Fonic, simyo, Aldi...).
Aus meiner Sicht brauchen wir kein Spusu. Wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen, müssen sie es halt wie Herr Dommermuth machen und ein eigenes Netz aufbauen.
Die Branche rechnet in ARPU = Durchschnitts Umsatz pro Kunde. Der sinkt. Die Kosten für Baugruppen, Personal etc. steigen aber. Finde den Fehler oder ene Lösung.
Bitte nicht von uns (=Tarif-freaks) ausgehen. Da ich die Verträge für viele Bekannte verwalte, hab ich auch Einblick in die Rechnungen. Da gibt es genügend Gespräche zu Sonderrufnummern und ins (EU-)Ausland (22 Cent/Min.)
Die wenigsten beschäftigen sich mit Auslandsoptionen oder alternativen SIMs. Da sind die in der Urlaubszeit z.B. in der Schweiz oder Dubai unterwegs und zahlen riesige Beträge für das Roaming. Allein das nach Hause-Telefonieren kostet. Nicht jeder kennt die Telefoniefunktion der Messenger-Apps.
Manche haben uralte Tarife (2 GB für 10 €), mit Datenautomatik oder Buchen nach, weil sie keine Ahnung von neuen Tarifen/Tarifwechsel haben.
Dann bleibt die Datenoption trotz 1 Monat Mindestlaufzeit ewig aktiv, da sich nicht um die Kündigung gekümmert wird.
(ich versuche hier zu helfen/beraten, aber manchen ist das auch lästig und interessiert das nicht)
Dazu kommen Umsätze im Business und M2M. Ich hab von meinem Arbeitgeber einen Business-Tarif von Vodafone, Kosten unbekannt, mit 10 GB. Das Smartphone dient nur zur Erreichbarkeit und OTP-SMS. Im Schnitt pro Monat 10 Min. Gesprächsdauer (eingehend), 100 MB Verbrauch, da zu 99,9% im WLAN.
Heißt: gute Marge
Der ARPU wird evtl. von Schubladenverträgen runtergezogen, aber insgesamt verdienen die Mobilfunkprovider gutes Geld.
Am Ende zählt der gesamte Serviceumsatz (Mobilfunk, Festnetz, Hardware) und Gewinn.
Ich bin nun froh, dass diese Drillisch-Discounter-Marken nun im Vodafone-Netz sind.
Somit hat Telefonica nun die Kapazitäten für neue Unlimited-Tarife (ab 02.07.?) ![]()
Aber die Telefonie hat absoluten Vorrang. Im Odenwald und Pfälzerwald sind manchmal nicht einmal Notrufe möglich in manchen Ecken und wenn, dann nur mit (schwachem) GSM Signal, je nach dem wo man ist.
Niedriger LTE Pegel wäre ja super. Ich weiß, dass man auch mit -125 dBm super telefonieren kann. Aber es ist ja oft gar kein Signal da.
Keine Ahnung, ob Android-Phones Notruf SOS per Satellit unterstützen, das iPhone hat es zumindest.
(wie konnte ich mich in meiner Kindheit in den 80er nur in den Wald trauen, kein Handy/Mobilfunk... der absolute Wahnsinn
)
Statt auf Webseiten rumzusurfen, um das rauszufinden, wäre eine Bestandsaufnahme in der Wohnung/Haus erstmal sinnvoll.
a) Hast du einen Glasfaser-Abschlusspunkt (GF-TA) und/oder einen ONT in der Wohnung? Oder nur eine TAE-Dose?
b) Was ist im Technikraum im Keller installiert: APL für DSL und/oder HÜP für Glasfaser oder MDU für FTTB/VDSL? Gibt es dort einen Aufkleber von einem Provider? (Telekom, willy.tel)
c) Frag auch die Hausverwaltung, mit welchem Provider man zusammenarbeitet?
Aus dem Bericht der BNetzA, Seite 84:
https://data.bundesnetzagentur…hresberichte/JB2024TK.pdf
Mobilfunkversorgung von 1&1
Seit Dezember 2023 betreibt 1&1 ein eigenes
Mobilfunknetz. Das im Aufbau befindliche Netz
versorgt Stand Oktober 2024 nach Angaben des
Unternehmens 0,52 Prozent der Fläche mit 5G
und 0,44 Prozent mit 4G. In nicht selbst ausge-
bauten Gebieten versorgt 1&1 die Kundeninnen
und Kunden über National Roaming. Bis August
wurde dafür primär das Netz von Telefónica ge-
nutzt. Seit August nutzen Neukundinnen und
Kunden der 1&1 das Roaming-Netz der Vodafone.
Die Mobilfunk-Monitoring-Karte des Gigabit-
Grundbuchs zeigt aktuell die Versorgung der 1&1
inklusive National-Roaming-Abdeckung im Netz
der Telefónica. Bis Herbst 2025 ist die schrittweise
Migration von Bestandskunden in das Roaming-
Netz der Vodafone und ein anschießender Pers-
pektivwechsel in der interaktiven Karte geplant.