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Die Bahn hat durchaus Zugeständnisse gemacht, ob ausreichend oder nicht, das ist die nächste Frage. Es kann aber keinesfalls die Rede davon sein, dass die GDL auf sämtliche Forderungen verzichten müsste.
Knackpunkt aus meiner Sicht ist, dass die GDL nur so tut, als ob es ihr um das Wohl der Beschäftigten geht. Tatsächlich halte ich Machtgier für die Hauptmotivation. Das die Bahn nicht unterschiedliche Tarifverträge mit Der EGV UND der im Vergleich lächerlich kleinen GDL abschließen möchte, ist doch verständlich.
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Original geschrieben von archie83 Ich freue mich jedenfalls schon auf den EVG-Streik im Juni.
Wenn die GDLer in den Verhandelung auch nur ein bisschen solche Gedanken im Kopf haben, so ist das Scheitern wirklich nicht verwunderlich. Ich finde eine solche Einstellung krank.
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Richtig, wer weiß das schon so genau
Unter anderem deshalb bin ich ja der Ansicht, dass die GDL dem Bahnpersonal einen Bärendienst erweist.
Weshalb die Feststellung der Verhältnismäßigkeit vor Gericht aufgrund der abenteuerlichen Vorgehensweise der GDL schwoerig ist, hat Gag Halfrunt ja schon angedeutet.
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Original geschrieben von archie83
Du meinst, es läge an der Person Weselsky? Warum gibt es dann bei den Verhandlungen der EVG ebenfalls keine Fortschritte? Ist es vielleicht nicht doch die Bahn, die auf stur schaltet?
Die EVG erweckt zumindest den Eindruck, den Fokus auf Verhandlungen zu legen. Die GDL, insbesondere in Person des Herrn W., erweckt den gegenteiligen Eindruck.
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Wenn die Streiks unverhältnismäßig wären, ließe sich das vor Gericht klären. Doch dazu ist die Bahn nicht bereit. Warum wohl?
Das weiß ich nicht - es kann etliche Gründe haben. Nur weil die Bahn keine gerichtliche Prüfung anstrebt, heißt es nicht automatisch, dass die Verhältnismäßigkeit gegeben ist.
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Original geschrieben von Martin Reicher
Ramsauer hat dagegen heute verlauten lassen, Lokführer müssten wieder verbeamtet werden, wenn keine VErnunft einkehre. Fände ich gut 
Er sagt damit aber auch durch die Blume, dass seitens der Lokführer und der GDL derzeit keine Vernunft herrscht. 
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Original geschrieben von Goyale
UPDATE:
Wesselsky sagte zu einer Zeitung: "Das Land und die Bahnkunden haben jetzt eine Pause verdient."
Auf mich wirkt er so, als wäre ihm die "Macht" zu Kopf gestiegen, so selbstherrlich wie er seinen Realitätsverlust darstellt. Was bildet sich dieser Typ eigentlich ein? So langsam wird mir klar, weshalb es keine ausreichenden Fortschritte bei den Verhandlungen gegeben hat.
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Original geschrieben von archie83
Nicht alle. Streiks sind nun mal das einzige legale Druckmittel. In Frankreich wurden auch schon mal Führungskräfte entführt.
Auch wenn Streiks grundsätzlich legal sind, so sollte dennoch alles in einem vernünftigen Rahmen ablaufen. Diesen Rahmen kann ich aber nicht mehr erkennen.
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Original geschrieben von archie83
Natürlich. Irgendein Zeichen muss man ja setzen, dass man mit der Ausbeutung durch beliebige Ausweitung von Arbeitszeiten nicht einverstanden ist.
Und dazu sind dann ale Mittel recht? Im Lichte solcher Aussagen bliebe ja nur zu hoffen, dass die Streikkasse der GDL bald leer ist und sich diese Gewerkschaft endgültig ruiniert hat. 
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Original geschrieben von Goyale Moralisch ist ihm, außer dass er jetzt Machspielchen auf Kosten des Steuerzahlers macht, nichts vorzuwerfen.
Das finde ich schlimm genug. Diese Streiks kosten unser Land enorm viel Geld und die Bürger enorm viel Nerven. Es reicht!
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Original geschrieben von archie83
Warum nicht gleich auf alle Forderungen verzichten? Oder gar nicht erst welche stellen? Vielleicht auch noch einen Gehaltsverzicht anbieten, um den Börsengang zu erleichtern? 
Zu deiner Frage: Weil die Anhäufung von Überstunden dem Zugpersonal momentan am meisten weh tut. Das liegt natürlich am Personalmangel, den die Bahn aber nicht zu beseitigen bereit ist.
Und wenn auf diese Forderung nicht eingegangen wird, verhält man sich wie ein trotziges Kind und wirft sich strampeld und schreiend auf den Boden? So wirkt das Vorgehen der GDL auf mich. Ich als Kunde und Bürger leide darunter. Das scheint seitens der GDL aber vollkommen ausgeblendet zu werden.
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Wieso muss die Bahn zu jeder Forderung ein Angebot machen? Zur Kompromissbereitschaft könnte auch gehören, dass man auf die eine oder andere Forderung verzichtet.
Und da du die EVG ansprichst: wieso fallen deren Mitglieder nicht so negativ durch Streiks auf? In der öffentlichen Wahrnehmung kommt die EVG im Vergleich zur GDL wesentlich besser weg.
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Original geschrieben von archie83
Während laufender Verhandlungen darf nicht gestreikt werden. Deshalb die vielen Unterbrechungen.
Streiks sind das Mittel der Wahl, wenn Verhandlungen ergebnislos enden.
Wenn Verhandlungen nicht ergebnislos enden sollen, so muss man auch bereit zu Kompromissen sein. Die GDL soll sich wieder an den Verhandlungstisch begeben, statt der Bevölkerung (und der Wirtschaft) weiterhin zu schaden. Derzeit erweckt das Vorgehen hauptsächlich den Einduck eines trotzigen Kindes.
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Sicherlich nicht! Wie kommst du darauf? :confused: Verhandlungen sind einem Streik selbstredend vorzuziehen.
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Ich bin alles andere als ein Bahn-Gegner, denn dann wäre ich kein Vielfahrer. Ich habe auch grundsätzlich durchaus Verstandnis für die Forderungen der Beschäftigten. Aber für die ständigen Streiks habe ich mittlerweile kein Verständnis mehr.
Die GDL hat den Bogen überspannt! Die armen Zugbegleiter, die derzeit in den Zügen tätig sind, können einem allerdings leid tun. Sie bekommen unverschuldet den ganzen Ärger ab...