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Original geschrieben von ChickenHawk
Das klappt nur wenn die Randalierer sich in vorderer Front befinden, hier standen aber nun mal die Jugendlichen und der „Mob“ hat schön weiter hinten getobt. Wäre die Polizei jetzt in die Menge gegangen um diese Leute zu isolieren hätte man sich hinterher über die „äußerste Brutalität“ aufgeregt mit der die Polizei „vollkommen unangemessen“ in die Reihen der Demonstranten gegangen ist. Wie man es macht, man macht es falsch…
Auch wenn du es ständig wiederholst, wird es nicht richtig(er). Diese "Greiftrupps", wie sie Printus genannt hat, sind für genau solche Situationen ausgebildet und kommen auch in eben diesen zum Einsatz.
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Original geschrieben von ChickenHawk
Fakt ist nun mal aber, dass die Polizei - zahlenmäßig deutlich unterlegen - sich einer großen Gruppen gegenüber sieht von denen eben nicht nur einer sondern mehrere nicht friedlich demonstriert haben. Da ist es schlicht und einfach nicht möglich aus einer Gruppe von 1000 Personen die 30-50 Randalierer gewaltfrei rauszuziehen, zumal hier auch gerade gern die "Anonymität" der Gruppe von den Störerer genutzt wird.
Und wie die Polizei das kann - dafür stehen ihr für solche Zwecke speziell ausgebildete Beamte zur Verfügung!
Natürlich ist das Werfen von Gegenständen auf Polizisten nicht in Ordnung, aber es hat dabei um die absolute Ausnahme gehandelt!
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Original geschrieben von Erik Meijer
SAT 1 berichtet über ein Video der Polizei, auf dem etwas zu sehen sein soll. Haben die das auch gezeigt? Ich hab dieses Video noch nicht gefunden. Wo ist es zu sehen?
Das ist wohl das Video, das in diesem Artikel eingebunden ist: http://www.bild.de/BILD/politi…egenstaende-geworfen.html
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Original geschrieben von ingo74
schau dir doch einfach nur das foto an, dort ist klar zu erkennen, dass es der selbe mann ist, der da gegenstände auf polizisten schmeisst....
Auf dem Bild ist nicht wirklich etwas zu erkennen, aber im Video sieht man, dass er irgendetwas irgendwohin wirft, das stimmt.
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hinsetzen und reden, ganz einfach - was mir nur fehlt sind die argumente und alternativen der s21 gegner, wo findet man die..?
So einfach ist das aber nicht mit "hinsetzen und reden" wenn währenddessen das, worüber geredet werden soll gemacht wird. Argumente gibt es viele (auch schon unzählige allein hier im Thread), von beiden Seiten. Diese müssen nun auf einer vernünftigen Grundlage diskutiert und bewertet werden.
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Original geschrieben von ingo74 und gerade da ist ein verweisen auf eindeutige widersprüche zwingend..!
Du nennst eine nicht weiter belegte Meldung auf bild.de (die sich wiederum auf sat1 beruft) eindeutig? Klar, wenn es diesbezügliche Fakten gibt, dann sind die wichtig.
Um wieder zum ursprünglichen Thema zurück zu kommen: Kann mir jemand erklären, wie der Dialog in der Sache ohne gleichzeitigen Baustopp/Aussetzung der Bauarbeiten funktionieren soll?
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Original geschrieben von Fishbohne
Ich glaub, was bei vielen nicht gesehen wird:
S21 schafft massig Arbeitsplätze. Hab mal gelesen, dass es während der Baustelle 17 000 sein werden, und danach um die 10 000, die dauerhaft erhalten bleiben.
Zunächst ist das auch nur eine Behauptung, deren Wahrheitsgehalt sich zunächst herausstellen müsste. Weiterhin ist es ja auch so, dass diese Stellen zumindest zum Teil an anderer Stelle abgebaut werden. Außerdem ist es keine Kunst durch das Ausgeben von Geld Arbeitsplätze zu schaffen: Man kann solche Geldmengen gar nicht ausgeben, ohne dass Arbeitsplätze geschaffen werden.
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Original geschrieben von ChickenHawk Wo waren die Protestmärsche der Gegner in 2004? Warum wird erst wenn "das Kind schon in den Brunnen gefallen ist" ein simples (wenn auch teures) Bahnprojekt zu einem absoluten Politikum hochstilisiert?
Zum einen gab es Proteste bereits 1995 - und warum der Protest erst in den vergangenen Monaten so massiv geworden ist, wurde doch hier im Thread schon ausreichend diskutiert, oder?
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Bei SternTV hat der Vertreter der Stadt etwas sehr passendes gesagt:
Wenn man eine sachliche Debatte führen will, so ist dies nur möglich wenn beide Parteien ohne Bedingungen in die Gespräche gehen. Solange von den Gegner ein Baustopp als Grundlage für Gespräche gefordert wird, seien das keine akzeptablen Bedingungen
Das sehe ich absolut nicht so. Wie sollen denn sachliche und vernünftige Gespräche geführt werden, wenn die Sache, um die es geht, währenddessen realisiert wird?
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Original geschrieben von VFBler
Ausserdem sollte mal den Gegnern endlich jemand klarmachen dass bei einem Ausstieg das Geld nicht für Bildung usw. zu Verfügung steht. Ich glaub das haben die Gegner noch net wirklich verstanden. Daher muss mehr aufklärung geschehen: Was wäre wenn und warum ist manches so wie es ist, muss endlich besser rübergebracht werden.
Allerdings löst sich das Geld auch nicht in Luft auf 
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Original geschrieben von Brainstorm
München ist sowieso für die meißten Züge Endbahnhof. Wo soll ein Fernzug nach München auch hin?
Bei Stuttgart ist beides nicht gegeben. Also muß eine andere Lösung her.
München ist aber Teil der von den Befürwortern so heroenhaft ins Feld geführten "Magistrale für Europa" (mit ein Grund, weshalb laut der Befürworter S21 unbedingt durchgesetzt werden muss). München kann mit Kopfbahnhof Teil dieser Magistrale sein, Stuttgart nicht? Das muss mir mal jemand erklären 
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ingo74: Ich habe bielefelder ungeschickt zitiert. Es ging mir um seine Aussage "Das bloße Verweigern des Verlassens einer Örtlichkeit ist keine Gewalt".
Die Definition der Verhältnismäßigkeit kenne ich, folgendes daraus ist doch derzeit noch fraglich:
- Erforderlichkeit: Wenn kein milderes, also weniger belastendes Mittel den gleichen Erfolg erreichen könnte.
- Angemessenheit: Nachteil und erstrebter Erfolg müssen in einem vernünftigen Verhältnis zueinander stehen
Ein mögliches milderes Mittel könnte sein, die Personen wegzutragen.
Erstrebter Erfolg war das "freiräumen" des entsprechenden Geländes um Bäume fällen zu können. Nachteil war die zum Teil schwere Verletzung von Demonstranten. Jetzt stellt sich die Frage: Was von beidem (Bäume fällen oder körperliche Unversehrtheit) ist wichtiger...
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Original geschrieben von ingo74
falsch..!!! lies dich mal ein, hatten wir schon selbst hier im thread..
Nein, es ist richtig - lies doch mal, was das BVerfG dazu schreibt (AZ 1 BvR 718/89).
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Original geschrieben von THWS
Wie kommst du zu dem Urteil, dass die Verhältnismäßigkeit nicht gegeben war?
Das abschließend zu beurteilen steht mir nicht zu - euch aber im umgekehrten Fall ebenfalls nicht. Es ist derzeit noch nicht geklärt, ob der Einsatz verhältnismäßig war. Ganz einfach.
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Original geschrieben von bernbayer
Lassen wir mal beiseite was es ist. Niemand hat einen Rechtsanspruch darauf, Polizisten mit Kastanien oder sonst was zu bewerfen. Ob der Polizist dabei verletzt wird ist zunächst mal zweitrangig und nur für das Strafmaß welches der Täter zu erwarten hat von Bedeutung. Welche Rechtsaufassung haben einige hier eigentlich, wenn sie glauben alles was den Polizisten nicht verletzt sei deshalb erlaubt und rechtmäßig.
Das hat doch auch niemand hier behauptet! Es geht darum, dass nahezu alle Demonstranten friedlich gewesen sind. Und ob die entsprechende Reaktion der Polizei auf einzelne Störer gegenüber allen Demonstranten verhältnismäßig war, ist fraglich.