Kunden sollen künftig Porto für Retouren selbst tragen
Ein neue gesetzliche Vorschrift soll Versandhändler – und damit auch den Versandbuchhandel – entlasten: Portokosten für Retouren müssen künftig von den Kunden übernommen werden, meldet die "Welt".
Das neue Gesetz soll nach der Sommerpause im Bundestag beraten werden. Nach dem geltenden Fernabsatzgesetz müssen die Versender die Kosten für zurückgeschickte Artikel übernehmen. Vor allem die Versandbuchhändler sind von der derzeitigen Rechtslage betroffen: Sie würden "doppelt bestraft, weil der Buchhändler auf Grund der Buchpreisbindung die gestiegenen Retourenkosten nicht in den Preis einkalkulieren kann", so Christian Russ, Geschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Versandbuchhändler.
Dass legislatives Handeln dringend notwendig ist, zeigt die aktuelle Entwicklung: Die Retourenquote im Versandgeschäft steigt jährlich um rund 5,5 Prozent, heißt es in der "Welt". Nach Angaben des Versandhändlerverbands BHV machen die Portokosten bereits 8,4 Prozent des Nettoumsatzes aus.
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