Seit wann nutzt Ihr eine Digitalkamera? Wann habt Ihr mit Papierfotos aufgehört?

  • Ich seit Sommer 2002, mit einer Olympus C-220 Zoom. Das Teil hab ich immernoch, bin auch sehr zufrieden. Hab mittlerweile ~1,5 GB an Bildern, viele ausgedruckt oder entwickeln lassen. Auch einige, die als DinA4 oder größer an der Wand hängen (2x 4x4 DinA4 Poster).


    Zitat


    Es verdeutlicht einfach meinen Punkt: nur weil die Speicherkapazität zur Verfügung steht und "es nichts mehr kostet" werden Bilder verballert (fast) ohne Sinn und Verstand. Es konzentriert sich auch niemand mehr auf Bildkomposition und die wenigsten der zumindest neuen (=jüngeren) "Digitalfotografen" werden etwas mit Begriffen wie Blende, Tiefenschärfe, Blitzsynchronisationszeit, 1. oder 2. Verschlussvorhang usw. anfangen können. Dadurch ändert sich (für mich) die Qualität der Bilder - nicht nur zum Positiven.


    Naja, bei den meisten normalen Cam´s kann man gar nichts einstelln.
    Wozu auch, die Bilder werden auch so gut.

    grrr...Wenn das doch einmal klappen würde...

  • seit 20.03.2003 fotografiere ich auch Digital, damals habe ich mir eine Sony DSC-P71 gekauft, die jetzt übrigens zum Verkauf steht. Am Nafnag reichten die 3,2MP voll aus, allerdings hat mich bei Digitalkameras schon immer genervt, dass die so lange brauchen bis das Bild geschossen wird, weil die Infrarot-Abtastung so lange dauert.


    Inzwischen habe ich mir eine Sony DSC-W1 gekauft (Mediamarkt am Montag - *uff*), die ist besser von der Auslöseverzögerung.


    Allerdings fotografiere ich auch parallel mit meinem beiden Spiegelreflexbabys, in der einen ist immer ein S/W-Film drin. Es handelt sich dabei um eine Minolta XG-1 von vor über zehn Jahren, wenn nicht sogar 2o Jahren mit einem ganz einfachen Standard-Objektiv, ebenfalls von Minolta.
    Wenn ich mal ganz viel Zeit habe (so einmal im Jahr oder so), dann entwickel ich auch selbst, zusammen mit meinem Vater, der hat die Möglichkeit eine Dunkelkammer zu nutzen.


    In meiner anderen Kamera, einer Minolta X-300s (ebenfalls mit einem ganz einfachen Standard-Objektiv von Minolta ist meistens ein Farbfilm drin. Leider kann ich selbst nicht Farbabzüge machen und muss daher zu Fotopoint um die Ecke. Die sind okay, wenn auch nicht herausragend gut. Was die Bildqualität angeht, habe ich auch schon öfter mich gewundert wo sie geblieben ist, aber ist ist wohl der Zahn der Zeit. Digital muss das alles sein... *grummel*


    zum Glück kann man bei meine Sony DSC-W1 aber gewissen Fotoprogramme selbst konfigurieren, also Belichtungszeit und "Film"-Empfindlichtkeit von Hand einstellen. Leider ist das alles ein bisschen wirklichkeitsfremd für die Leute die nicht damit aufgewacsen sind, aber hei, immerhin gehts...


    MfG M.

    Cuando la vida te traiga limones, pide tequila y sal o aprende a hacer limonada.


    Aber große Hunde können auch gefährlich sein. Man muss immer eine zweite Person da haben, die einen Vorderfuß hochhebt von dem Hund, dann kann er nicht nach hinten austreten. by Udo Lindenberg feat. Helge Schneider: Chubby Checker

  • Ich habe seit November 2001 eine Kleinbild-Spiegelreflex (Nikon F65) und seit Frühjahr 2003 eine digitale Kompaktkamera (Canon Digital Ixus V2). Obwohl ich inzwischen größtenteils digital fotografiere, wollte ich mich von der SLR aber nicht trennen.


    Mein größtes Problem war, dass ich auch schon auf Film genauso jeden Scheiß geknipst habe, wie das andere Leute auf Digitalkameras machen :D Folge war, dass es eine Zeit lang selten länger als zwei Wochen gedauert hat, bis ich einen 36er-Film voll hatte. Manchmal auch nur ein paar Tage. Mit der Zeit geht das dann doch ganz schön ins Geld -- zumal es viele Motive dann eben doch nicht wert sind.


    Mit der Digicam kann ich mir das sparen. Auch wenn ich ein Bild mit verschiedenen Einstellungen gemacht habe, brauche ich nur das zu behalten, das am Besten rausgekommen ist. Deutlich hosentaschentauglicher ist sie natürlich auch.


    Nur: Viel mehr als Knipsen kann man mit der Kamera wirklich nicht. Die Bildqualität ist eher bescheiden, wenn ich sie auf ISO 100 stelle (Standard/Minimum ist 50) macht sich schon ein merkliches Rauschen bemerkbar -- bei 200 und 300 natürlich erst recht -- und von der Blitzreichweite oder dem Autofokus im Dunkeln wollen wir gar nicht erst reden ;) Zu helle Bilder wirken dagegen ausgefressen und alles in allem... Als einzige Kamera wär mir das jedenfalls zu wenig.


    Leider habe ich nur, seit ich Oktober 2003 mit dem Studium angefangen habe, meine Spiegelreflex nicht mehr dauernd dabei und so fotografiere ich auch Bilder, die ich eigentlich gerne "richtig" gemacht hätte, nur noch mit der Digitalkamera. Dadurch, dass ich weiß, dass es so lange dauert, bis ein Film voll ist, fotografiere ich dann im Zweifelsfall natürlich noch weniger analog... Nur im Urlaub etc. habe ich noch größere Mengen an Bildern mit meiner F65 gemacht.


    Vielleicht spare ich jetzt ein Bisschen und versuch mich mal mit einer digitalen SLR (vor Allem die D70 hat es mir angetan). Die ist immerhin nicht ganz so schwer wie die Analoge und macht m.E. tatsächlich vergleichbare Bilder. Auf jeden Fall deutlich besser als das, was mir die Digital Ixus V2 abliefert (die in ihrer Klasse sicherlich nicht zu den schlechtesten gehört -- aber eben deutlich hinter einer SLR, sei sie nun analog oder digital, zurückbleiben muss).

  • Zitat

    Original geschrieben von DUSA-2772
    Ich werde auch weiterhin analog fotografieren, eben weil dort die Einstellmöglichkeiten um Weiten besser sind. Ganz zu schweigen von der Optik, v.a. wenn man einige gute Wechselobjektive besitzt.
    Das ist auch ne Sache, die viele nicht beachten: was bringen mir 7 Megapixel, wenn davor eine Optik geschraubt ist, die völlig für die Tonne ist? ;)


    mal nen blick auf die oberklassemodelle von canon geworfen? selbst die canon 300d bietet eine vorzügliche bildqualität bei vollständig manuellen einstellmöglichkeiten und dabei zum "einstiegspreis" von knapp 700 euro für den body (also ohne objektiv)


    digitale kameras sind auf alle fälle vielseitiger als analoge denn vorallem das direkte überprüfen des ergebnis ist doch ein riesenvorteil. kleines beispiel. du bist im urlaub und machst bilder. bei ner digitalen siehst du sofort ob du das motiv nochmal ablichten musst, bei ner analogen kommt hinterher die "überraschung"


    ich selbst hab ne canon powershot a75. vorzüge sind ganz klar die vollautomatik, halbautomatik oder voll manuelle einstellung sowie die gute bildgqualität. dafür ist diese cam relativ groß (für ne digitale) was für mich aber keinen nachteil darstellt. im gegenteil: mit ner winzigen optik bekommt man einfach keine guten bilder hin, das wird sich auch die nächsten jahre (oder vll nie) ändern, da man die physik nicht überlisten kann.


    meine nächste digicam wird ganz klar eine spiegelreflex, da dort die ccd oder cmos chips so groß sind wie die aufnahmefläche von kleinbild cams und sich damit die qualität deutlich erhöht. der preis von mindestens 800 euro mit mittelmässigem objektiv ist natürlich sehr abschreckend, aber dann hat man eine cam die man auch noch in jahren einsetzen kann.


    achja. falls man auf das spiegelreflex design steht und eine gute digicam knipse sucht... fuji finepix s5000 .. ein tolles teil !


    gruss,
    vel

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  • Ich hatte in meinem ganzen Leben noch keine eigene Analog-Kamera. Zur Zierde steht eine Voigtländer aus den 50ern oder 60ern bei mir rum, meine "Fotokarriere" ist allerdings durchgängig digital.


    Angefangen 2001 mit einer Olympus C1 mit 1.3 MP und momentan mit einer Sanyo Xacti J1 mit 3.2 MP. Beruflich kommt noch eine Canon S40 dazu, welche 2002 unglaubliche 900.- € netto im Einkauf (!!) gekostet hat.


    Da ich privat nur Urlaubs- und Ebay-Fotos und beruflich Bilder von unseren Systemen zu Dokumentationszwecken anfertige, fehlt mir hinsichtlich der so viel gepriesenen Qualität analoger Fotos überhaupt nichts.



    Stefan

  • Zitat

    Original geschrieben von veljanov
    mal nen blick auf die oberklassemodelle von canon geworfen? selbst die canon 300d bietet eine vorzügliche bildqualität bei vollständig manuellen einstellmöglichkeiten und dabei zum "einstiegspreis" von knapp 700 euro für den body (also ohne objektiv) l

    Jupp, den Blick hab ich geworfen. Keine Frage, die D-SLR sind sehr gut. Ein Freund hat die glaub Canon D60. Von der Bildquali ist sie ok (ich hab auch schon Abzüge von machen lassen), wobei mir einige Bilder etwas unscharf vorkamen.


    Da ich 1986 bei Minolta mit der 9000 eingestiegen bin, hat sich hier inzwischen ein ganzes Sammelsorium Minolta angesammelt (neben einer Olympus OM 4 Ti). Entsprechend werde ich keinen Systemwechsel mehr vornehmen, das wäre viel zu teuer. Wie schon irgendwo weiter oben geschrieben, fänd ich die Dynax 7D sehr lecker. Aber auch hier ist mir der Body noch um einiges zu teuer, zumal ich eh nicht mehr so viel fotografiere. Mehr als 400Euro würd ich derzeit nicht ausgeben - und ja, das ist ziemlich unrealistisch ;) Mal sehen, was sich die nächsten Jahre tut, vielleicht werd ich mir die 7D irgendwann gebraucht holen (oder einen ihrer Nachfolger).


    Die D-SLR sind für mich eh eine Ausnahme: sie bieten das, was ich von einem Fotoapparat erwarte. Im Konsumerbereich spielen sie aber afaik nur eine eher untergeordnete Rolle, alleine des Preises wegen.
    Entsprechend beziehen sich meine Aussagen hier über Digitalkameras auf die "Kompaktklasse", also alles, was ein fest eingebautes Objektiv mit x-fach Zoom und eingebautem Blitz hat. Und da halten die allerwenigsten mit meiner analogen SLR mit, was Einstellungsmöglichkeiten angeht - die ich an einer Kamera voraussetze ;)

    Q: I've always tried to teach you two things. First, never let them see you bleed.
    Bond: And the second?
    Q: Always have an escape plan...

  • Ich habe mir jetzt nach langem Zögern und Suchen und Abwarten am Samstag endlich mal die Sony W1 in schwarz gegönnt - ich muss noch viel rumprobieren und mal alle Einstellungen abfahren, aber das, was ich momentan so ausprobiert habe, kommt dem mehr als nahe, was ich von einer gescheiten Normalnutzercam erwarte :top: . Das Teil bietet so viele Einstellungsmöglichkeiten, dass ich mich erstmal ein Wochenende ganz intensiv damit beschäftigen werden muss, um aus den wirklich top-Fotos mittels der automatischen Einstellung super-Bilder mittels der individuellen Einstellungen machen zu können.


    Je nach dem ob und in wieweit ich Zeit habe, würde ich mal einen kleinen Testbericht schreiben :) .


    Grüßles Dani

    I think I speak for all women capable of reproduction when I say... no.
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  • Hallo,


    also digital fotograffiere ich seit 2000. Anfangs mit der Digicam des Vaters (HP Photosmart 215) und seit Mai 2003 besitze ich eine eigene. Muss jedoch zugeben das ich ein ziemlicher "Fotomuffel" bin und die Sony DSC-V1 eigentlich nur für Dinge verwendet wird, die gebraucht(!) werden.
    Zum Beispiel Foto für ebay Auktion oder Fotos von Handys....
    Ansonsten interessieren mich Fotos nicht so. Auf Feiern und dergleichen überlasse ich das knipsen mit Freuden den anderen. ;)


    MfG, TT-Leser

    Denke immer daran, Geld ist nicht alles. Aber denke
    auch daran, zunächst viel davon zu verdienen, ehe
    du so einen Blödsinn denkst.

  • Zitat

    Es verdeutlicht einfach meinen Punkt: nur weil die Speicherkapazität zur Verfügung steht und "es nichts mehr kostet" werden Bilder verballert (fast) ohne Sinn und Verstand


    Sehe ich nicht so, plumpe Verallgemeinerung.


    Ich besitze seit 2002 eine Digitalkamera und habe seither ca. 5 GB an Fotos. Und ja, die meisten gehen hinterher in die Entwicklung.


    Beispiel Urlaub:
    Bei einer Analogen Kleinbildkamera hab ich maximal ein Film, wenn es hoch kommt zwei Filme pro Woche Urlaub verbraten. Jetzt mache ich ca. 120-150 Fotos pro Woche. Und ich fotografiere nicht jeden Scheiß, sondern versuche meine Eindrücke vom Urlaubsgeschehen so detailliert wie möglich festzuhalten.
    (Beispiel Paris: Mit 120-150 Fotos lassen sich mehr Eindrücke festhalten, würd ich nicht als schwachsinnig bezeichnen).
    Wenn ich dann hinterher mal durch die Ordner streife, bin ich immer wieder erstaunt, wieviel details man noch aus dem Urlaub auf Bild festgehalten hat. Einfach genial :top:



    Zitat

    Es konzentriert sich auch niemand mehr auf Bildkomposition und die wenigsten der zumindest neuen (=jüngeren) "Digitalfotografen" werden etwas mit Begriffen wie Blende, Tiefenschärfe, Blitzsynchronisationszeit, 1. oder 2. Verschlussvorhang usw. anfangen können. Dadurch ändert sich (für mich) die Qualität der Bilder - nicht nur zum Positiven.


    Gut, ein wenig Gespür für ein gutes Bild sollte man schon haben. Aber dafür muss man nicht gleich Profi sein um "ein wenig" seine Eindrücke in Bildern festzuhalten. :)

  • Zitat

    Original geschrieben von veljanov
    ...meine nächste digicam wird ganz klar eine spiegelreflex, da dort die ccd oder cmos chips so groß sind wie die aufnahmefläche von kleinbild cams und sich damit die qualität deutlich erhöht.


    ...


    Vollformatchips sind noch extrem teuer.... Schon mal was von Brennweitenverlängerung gehört? ;)


    Die Chips in den aktuellen Consumer SLR Kameras sind deutlich grösser als die kleinen Prosumer 8MP. AFAIK ist der Sony Chip den alle verbauen ca 5x kleiner als vergleichbare SLR Chips, also D70,300D und Co.


    Das es allerdings auf die Chipgrösse nicht alleine ankommt zeigt Olympus eindrucksvoll mit dem E-System.


    Gruß bungee1

    Das muss am Wetter liegen...

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