Mit dem Drehmoment des Motors hat das reichlich wenig zu tun.
Eine Klimaanlage ist nunmal ein Nebenaggregat, dass Motorleistung abzweigt, welches letztlich nicht für den Antrieb zur Verfügung steht.
Maßgeblich für den Einfluss auf den Verbrauch ist einmal die Leistung, die von der Klimaanlage über eine gewisse Zeitperiode genutzt wird, und somit im wesentlichen der Temperaturunterschied den die Klimaanlage herbeiführt, natürlich plus Verluste, Sonneneinstrahlung, Wirkungsgrad der Klimaanlage usw...
Außerdem ist entscheidend mit welchem Fahrprofil das Fahrzeug genutzt wird, da der Spritverbrauch üblicherweise auf eine Fahrstrecke bezogen wird, die Klimaanlage aber bezogen auf eine Zeiteinheit Leistung verbraucht.
D.h. bei reinem Stadtverkehr mit viel Rumsteherei an einem sehr heißen Sommertag kann der Mehrverbrauch durchaus bei 5 Litern liegen, weil bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von z.B. 20 km/h die Klimaanlage fünf Stunden lang laufen würde für eine Fahrstrecke von 100 km.
Bei einer Fahrt mit z.B. 200 km/h auf der Autobahn liefe die Klimaanlage nur eine halbe Stunde für 100 km und man käme im Rechenbeispiel auf 0,5 Liter weil die Einschaltdauer bei gleicher Strecke nur ein Zehntel betragen würde.
Hinzu kommen sicher noch andere Effekte wie z.B. der Betriebspunkt des Motors, der z.B. bei hoher Autobahngeschwindigkeit günstiger ist, als z.B. im Leerlauf an der Ampel, wo sich dann die 4 oder 5 kW der Klimaanlage negativer bemerkbar machen würden...