deutschland stirbt aus, was tun?

  • Auch ich finde solche Prognosen nur Spielerei!


    Fakt ist, daß die Parameter sich ständig ändern (wie bereits schon erwähnt).


    @Lupsosen: :confused:



    Leider kann man solche Threads immer sehr schwierig unpolitisch halten,
    auch wenn man hier im Forum seinen Frust auch teilen kann/sollte, so ist doch eine politische Diskussion immer ein Streitfaktor gewesen und sollte IMHO nicht mit eingebracht werden.


    MfG
    der_Osmane

  • Re:


    Zitat

    Original geschrieben von Luposen


    Mal ernsthaft: Unsere Regierung scheint lieber Geld in Asylanten, Aussiedler und Rußlanddeutsche zu stecken, als sich um die einheimische Bevölkerung zu kümmern - und das geht mir gewaltig gegen den Strich.


    Luposen


    Woran machst Du das denn fest das sie es "lieber" tun?


    In Deutschland muss keiner verhungern und auch keiner auf der Straße leben wenn er nicht will.


    Soweit so gut, in anderen Ländern ist das nicht der Fall.


    Mich stören viel mehr die Leute die sich in eine Talksshow setzen und sagen:
    "Warum soll ich arbeiten das Sozialamt bezahlt doch alles..."


    Und so einfach ist es für Ausländer nicht an staatliche Leistungen/Genehmigungen zu kommen wie man manchmal glaubt.
    Siehe Arbeitsverbot für Asylbewerber o.ä.


    Um eins klarzustellen:
    Jeder darf von mir aus seine eigene Meinung zu dieser Thematik haben und verbreiten auch bzw. besonders ohne das gleich wieder das Geschrei losgeht wie man derartige Aussagen treffen könne das sei ja rechts oder was auch immer allerdings hätte ich dann gerne vernüftige Begründungen und keine pauschalen Aussagen.


    Gruß
    CH

  • Vorhersagen sehr sicher!


    Zitat

    Original geschrieben von Krähe Wenn man davon ausgeht, daß alle gegenwärtigen Bedingungen auch in 50 Jahren noch herrschen werden, wird es tatsächlich so kommen - in so einem Fall hätte die Prognose sicher recht. Aber denkst Du nicht auch, daß sich im Laufe der Zeit Einiges ändern wird (egal in welcher Hinsicht)?
    Niemand ist in der Lage, 50 Jahre in die Zukunft zu sehen, und diese Prognose ist nur dann korrekt, wenn sich in der Zeit bis 2050 in diesem Land wirklich alles so bleibt, wie es ist.


    Zitat

    Original geschrieben von BigBlue007
    Genau so ist es. Solche Prognosen sind - egal ob sie sich später als wahr oder falsch herausstellen - einfach nur Humbug.


    Dabei geht es gar nicht darum, ob ich mit dieser Prognose eventuell sogar übereinstimme. Tatsächlich macht mir die demographische Entwicklung auch ein wenig Sorgen.


    Trotzdem sind solche langfristigen Prognosen - zumindest in diesem Bereich - Blödsinn. Wenn sie sich als wahr erweisen, dann war das Zufall. Wenn sie falsch waren, dann werden die Statistiker immer Begründungen dafür finden, warum.


    Nein! Ihr liegt hier völlig falsch.
    In dem Bereich kann man schon verlässliche Vorraussagen treffen. Ihr könnt oder wollt Euch das Ausmaß unserer Probleme nur nicht vorstellen.
    Es handelt sich bei diesem etwas deutlicheren Rückgang um den Anfang einer kontinuierlichen starken Abnahme der Geburtenzahlen in den kommenden Jahren. Innerhalb von 5-6 Jahren werden auch die letzten Frauen von den geburtenstarken Jahrgängen (bis 1972) aus dem Alter heraus sein, in dem man (frau) Mutter wird.


    Nachdem die darauf folgende potentielle Müttergeneration um fast ein Drittel schwächer ist, kann mit Sicherheit vorhergesagt werden, dass die Geburten ebenfalls um etwa ein Drittel zurückgehen werden. Das heißt, dass in etwa 6 Jahren die Zahl der Neugeborenen nicht mehr im Bereich von 700000, sondern nur noch im Bereich von 500000 liegen wird. Schon im kommenden Jahr (wenn nicht sogar noch in 2002...) wird die Zahl mit einer 6 anfangen...


    Der Negativsaldo aus Sterbefällen zu Geburten wird ab spätestens 2007 bereits bei über 300000 pro Jahr liegen. Der damit verbundene Nachfragerückgang wird mehr als 100000 Arbeitsplätze vernichten. Pro Jahr, wohlgemerkt, und mit steigender Tendenz.


    Deutschland auf dem -vorhersehbaren- Abstieg. Und da wird eine, wie auch immer geartete, Zuwanderung nichts dran ändern können.


    Gruß


    Pitter

  • Zitat

    Original geschrieben von der_Osmane
    Auch ich finde solche Prognosen nur Spielerei!


    Nein, wenn Du ein wenig nachdenkst wirst Du feststellen: Sie sind bitterer Ernst!

  • Ich möchte Vorschlagen, das wir das Thema Zuwanderung hier ausklammern.


    Die o.g. Veränderungen in der Lebenseinteilung bewirken schon einigen, das sich der Kindersegen in Grenzen hällt. Bei mehr als zwei Kindern wird man doch heute fast schon ausgegrenzt. Von den Kosten ganz zu schweigen!


    Bei mehr als drei Kindern gilt man doch schon als Asozial. Dazu kommt dann z.B. noch das Geld für eine größere Wohnung, ein entsprechendes Auto usw. Ich frag mich gerade wie von 30 Jahren eine Familie mit 4 Kindern mit einem Käfer ausgekommen ist.


    Oben wurde auch schon das Stichwort Landflucht genannt. Die gibt es zwar nicht mehr so stark wie vor 30 Jahren, aber dafür eine andere Tendenz. Die Städte wachsen in den Speckgürtel hinein. Damit steigen die Grundstückskosten und Mieten auch noch in einiger Entfernung erheblich an. Um sich ein taugliches Haus für eine Familie mit 4 Kindern leisten zu können muss man aber dann schon extrem gut verdienen. Mein Haus ist bei 3 Kinder auch zu voll. Die Räume sind eigentlich zu klein für zwei in einem Raum.


    Oder wollen wir uns heute nicht mehr einschränken?
    Muss zusätzlich zu den Kindern noch zwingend die eigene Karriere beider Ehepartner weitergehen?
    Muss trotz Kinder der große Urlaub weitergehen?
    Darf die allgemeine Selbstverwirklichung nicht beeinträchtigt werden?

  • Ich hab ne Idee, was Mann machen kann - Maedels, meldet euch!;):D

    Walking on water and developing software from a specification are easy if both are frozen.
    – Edward V Berard

  • Re: Vorhersagen sehr sicher!


    Zitat

    Original geschrieben von Pitter
    Nein! Ihr liegt hier völlig falsch.
    In dem Bereich kann man schon verlässliche Vorraussagen treffen. Ihr könnt oder wollt Euch das Ausmaß unserer Probleme nur nicht vorstellen.
    Es handelt sich bei diesem etwas deutlicheren Rückgang um den Anfang einer kontinuierlichen starken Abnahme der Geburtenzahlen in den kommenden Jahren. Innerhalb von 5-6 Jahren werden auch die letzten Frauen von den geburtenstarken Jahrgängen (bis 1972) aus dem Alter heraus sein, in dem man (frau) Mutter wird.


    Ich kann und will mir das Ausmaß der Probleme nicht vorstellen? Faszinierende Aussage...
    Worauf basiert Deine Annahme, und woher weißt Du, was ich mir vorstellen kann / will?



    Jetzt stell Dir nur mal vor, es käme eine Regierung an die Macht, die (egal auf welche Weise das finanziert werden sollte) pro Kind 1000€ Kindergeld im Monat auszahlen würde (wie gesagt - nur eine theoretische Annahme). In einem solchen Fall ist diese "Deutschland stirbt aus"-Statistik innerhalb von maximal zehn Jahren in das Reich der Legenden verschwunden.


    Und ich bleibe dabei - in 50 Jahren kann sich so viel ändern, daß es absolute Zeitverschwendung ist, über solch langfristige Tendenzen Statistiken aufzustellen. Niemand - in diesem Fall auch keine Statistik - kann so weit in die Zukunft sehen.

    Sic gorgiamus allos subjectatos nunc.

  • Darfs auch etwas mehr sein? oder: Ich sehe was, was du nicht siehst!


    Mal so ne ganz allgemeine Frage in die Runde:
    Selbst wenn hier nur noch 58Mio Menschen leben...wo ist eigentlich das Problem?
    Ich meine viel wichtiger finde ich ehrlichgesagt die Frage, wie es diesen 58Mio dann geht..wirtschaftlich, gesellschaftlich, politisch und finanziell.


    Ich mein das Deutschland ernsthaft ausstirbt halte ich nun für absoluten Quatsch, dass es geburtenstarke aber eben auch geburtenschwache Jahrgänge gab und auch immer geben wird ist meiner Meinung nach ganz normal.
    Und die Gefahr, dass irgendwann keine Menschen mehr in Deutschland leben...nuja, da muss man schon verdammt fernab jeglicher Realität wohnen um auch nur ansatzweise ernsthaft daran zu glauben.


    Ob diese Statistiken nun stimmen und doch eher ins blaue geraten sind wird man eh erst in 50 Jahren zuverläsig beantworten können.
    Von daher halte ich auch nichts davon, hier felsenfest etwas zu behaupten, was definitiv niemand wissen kann.
    Weder, dass die Statistiken komplett falsch sind, aber genausowenig, dass diese Statistiken auf jeden Fall stimmen müssen. Warum sie bitterer Ernst sein sollen, ist mir auch nicht so ganz klar und ich halte derartige Kommentare für arg überzogen.
    Zumal das spielen mit Zahlen immer sowas wie Fachwissen vortäuscht...nachprüfbar ist sowas meist eher nicht.
    Da können die Zahlen bis auf x Nachkommastellen (is wie bei der globalen Durchschnittstemperatur...die is auf 2 Nachkommastellen genau...dummer weise geraten :D ) genau sein...wer will bitte die Richtigkeit überprüfen?


    Meist liegt die Wahrheit irgendwo zwischen den Extremen..also abwarten.


    Und wie gesagt: Ob es nun wirklich ein ernsthaftes Problem ist, wenn hier deutlich weniger Leute wohnen? Solang man darauf richtig reagiert eher nicht würde ich meinen.


    So long...

  • Zitat

    Original geschrieben von Pitter


    Nein, wenn Du ein wenig nachdenkst wirst Du feststellen: Sie sind bitterer Ernst!


    Danke für den Hinweis:top:
    I.d.R. denke ich schon nach, wenn ich poste :D


    Wir sprechen uns in 50 Jahren als Gefängniswärter wieder (da bei der jetzigen Entwicklung der Kriminalität laut Statistik die Hälfte der Bevölkerung im Knast sitzt, und die andere Hälfte auf sie aufpasssen müsste :gpaul: )(oder aber wir teilen eine Zelle :D)

  • Zitat

    Original geschrieben von der_Osmane

    da bei der jetzigen Entwicklung der Kriminalität laut Statistik die Hälfte der Bevölkerung im Knast sitzt, und die andere Hälfte auf sie aufpasssen müsste


    Das wäre dann aber eine Luxus-Betreuung. Ein Wärter je Häftling.



    Ich dachte eher, dass in 50 Jahren 80 Prozent der Bevölkerung vom Staat umsorgt werden und reichlich stumpfsinnige Unterhaltung präsentiert bekommen und 20 Prozent arbeiten. Gut, in den westlichen Industrieländern wird dieses Verhältnis nicht ganz so extrem sein, aber wenn man den Globalisierungsgegnern glaubt, so wird diese Form des Tittytainments (diese Wortschöpfung soll aber nicht eine Unterhaltungsform im Erotikbereich sondern quasi ein moderne Begriff des schon bei den Römern gebräuchlichen Begriffs "Brot und Spiele" sein, wobei Titty für die versorgende Mutterbrust steht) in Zukunft eine nicht unbedeutende Rolle spielen.


    Also was solls, wenn wir aussterben...

    "Technisch sind wir Übermenschen; moralisch sind wir noch nicht einmal Menschen." Aldous Huxley

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