Der Generationenvertrag ist ein längst überholtes System, gerade wegen der seit langem anhaltenden demografischen Entwicklung.
Deswegen halte ich ich auch Aussagen wie
ZitatWer sich bewusst gegen eigene Nachkommen ausspreche, habe in einem solchen System keinen Platz.
für vollkommen hirnverbrannt.
Zum einen "dämonisiert" und diskriminiert man damit große Teile der Bevölkerung, zum anderen kommt der Versuch, das bestehende Rentensystem einfach an die sozialen und demografischen Entwicklungen anpassen zu wollen, einer Negation, zumindest der bewussten Verdrängung der aktuellen Situation und der damit verbundenen zukünftigen Entwicklungen gleich.
Ich kann doch niemanden dafür bestrafen, weil er keine Kinder haben möchte.
:flop:
Stattdessen sollte es vielmehr darum gehen, diejenigen, die sich für Kinder entscheiden, entsprechend zu unterstützen und zu fördern.
Das Rentensystem als Drohmittel zu nutzen, ist vollkommen idiotisch.
Grundsätzlich plädiere ich ohnehin für den Grundsatz "Grundrente vom Staat, alles übrige privat".
Zumal mir jeder Mensch, der sich bewusst und mit entsprechender Begründung gegen Kinder entscheidet, deutlich sympathischer ist, als jemand, das sich ohne Überlegung für ein Kind entscheidet.
Wie schon gesagt: Kinder bedeuten jede Menge Verantwortung.
Und wenn sich jemand, und sei es nur wegen eines Bauchgefühls, gegen ein Kind entscheidet, dann zeugt das für mich von mehr Verantwortungsbewusstsein, als wenn sich jemand mit dem Spruch "klappt schon irgendwie" dafür entscheidet.
Und dabei geht es mir in erster Linie um die Kinder.
Auch wenn Kinder ein ausgesprochen emotionales Thema sind, darf man gerade deswegen doch nicht den letzten Rest gesunden Menschenverstand zusammen mit den Verhütungsmitteln in den Müll werfen.