ZitatOriginal geschrieben von lorant43
Die KK-Unternehmen haben hier ihre Kunden, von denen Sie leben "verraten und verkauft". -Ich rede nicht von den 322 Kriminellen die man durch diese Aktion herausforschen konnte sondern von den 22 mio Bürgern die nichts mit dieser Causa zu tun hatten.
Das ist doch Blödsinn. Die Daten von 21.999.678 Bürgern sind an niemanden weitergegeben worden. Da ist nichts und niemand verraten und verkauft worden!
Pitters Antwort finde ich ebenfalls absolut korrekt. Es wäre imho unwahrscheinlicher, dass es keine Nutzer einer solchen Seite in Deutschland gibt.
Und wenn jemand davon redet, dass der Zweck die Mittel nicht immer heiligt, dann stellt er imho den Datenschutz sehr wohl über die Unversehrtheit der Kinder. Es ist durchaus eine Frage der Verhältnismässigkeit in meinen Augen.
Ich finde nur manche Argumente dennoch traurig. Erst wird auf den Datenschutz abgehoben. Dann stellt sich heraus, dass nicht einmal die Datenschutzbeauftragten etwas an der Aktion auszusetzen hatten. Dann wird auf einmal die rechtliche Zulässigkeit der Aktion in Frage gestellt. Ich bin gespannt, wie argumentiert wird, sollte das Ansinnen von Dr. Vetter abgelehnt werden.