ZitatOriginal geschrieben von osiris79
was auch verständlich ist, wenn man solide Kundenbasis plus Gewinne hat...weshalb sollte man da selbst einen preisrutsch forcieren? E-Plus und o2 müssen agieren, um mehr kunden zu gewinnen, und damit ihre hohen fixkosten in den griff zu bekommen
Das kann man aber auch anders sehen, nämlich hätte man die Möglichkeit die beiden Kleinen endgültig an die Wand zu drücken, wenn man selbst den Wettbewerb forciert hätte.
Wie gesagt, Stagnation kann nur eine Weile gut gehen und die Kundenbasis ist jeweils maximal 24 Monate lang solide.
Wenn erst die Controller das Einsparpotential entdecken, kann es wirklich eng werden, denn die Großen haben auch immer noch große Wasserköpfe und damit auch sehr hohe Fixkosten.
Der richtige Weg ist sicher der von E+ mit einem vollständigen Outsourcing. Man konzentriert sich auf´s Kerngeschäft der Kreation von Tarifen und der Pflege der Marke und der Kunden. Technik, Abrechnung etc. können doch andere besser und sicher auch billiger. Warum wird beispielsweise das Billing nicht komplett verlagert, sagen wir z.B. nach Tschechien? Ich denke mal, die denken wie jeder Unternehmer darüber nach und werden über kurz oder lang konsequent handeln müssen. Man sollte nämlich mal z.B. die Cash flows von T-D1 und D2 mit China Telecom vergleichen. Unabhängig davon, ob man es wahr haben will oder nicht, ist die Telekom doch ein Übernahmekandidat, der gerade von Chinesen oder Indern in absehbarer Zeit aus der Portokasse gekauft werden könnte. Da könnte nur eine Marktbeherrschung und daraus resultierend ein besserer Aktienkurs etwas dagegen helfen...