Wenn es um Telekommunikationsangebote, Fitnesclubmitgliedschaften, Zeitungsabos geht müssen auf den Flyern und sonstigen Werbe- und Angebotsbroschüren immer Fussnoten abgedruckt werden, und wenn man will bekommt man auch die AGBs ausgehändigt in denen alles ganz genau steht. Ausserdem sind keine Mindestvertragslaufzeiten länger als zwei Jahre zugelassen.
Ganz anders ist es aber bei Versicherungen. Da ist man immer gezwungen die Katze im Sack zu kaufen. Auf den Angebotsbroschüren stehen immer nur die geschönten Eckdaten aber keine Fussnoten. Wichtige Sachen, wie z.B. die Höchstbeträge bei der Privaten Krankenzusatzversicherung, Versicherungsumfang bei Hausrat- und Haftpflichtversicherung erfährt man erst wenn man den Vertrag schon unterschrieben hat und die Versicherungspolice schon in den Händen hält. Man könnte dann zwar theoretisch noch wiederrufen denke ich, aber das ist dann vielen Leuten doch zu umständlich. Ausserdem sind bei Versicherungen oft Laufzeiten von fünf Jahren und früher sogar noch mehr üblich.
Warum darf die Versicherungsbranche da Sachen machen die andere Branchen nicht dürfen?