Wie oft soll man noch erwähnen, daß die +30% keine ernsthafte Forderung sind?
Manche Leute sind wieder extrem beratungsresistent.
Wenn Zugfahren so einfach ist wie Autofahren, dann frage ich mich warum man dafür ne Ausbildung braucht und nicht einfach mit seinem Führerschein bei der Bahn direkt nen Vertrag kriegt?
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Zitat
Original geschrieben von hasenhirn
klar reicht das, wer autofahren kann kann auch einen zug steuern (wenn man ihm kurz die hebel etc. erklärt).Auf jeden Fall nur weil du Auto fahren kannst, kannst du auch die psyische Belastung für hunderte von Fahrgästen übernehmen wenn der ICE mal mit 300 durch die Landschaft düst, schon klar.
ZitatOriginal geschrieben von hasenhirn
soviel netto hat mancher junge akademiker nicht, der nicht mit 21 einsteigen kann, weil er abi braucht und dann ein studium absolvieren muss.Tja, hättest was gescheites gelernt, spaß. Wobei wir aber wieder beim Thema sind, NETTO interessiert keinen es geht ums Brutto, und das ist nunmal bei 1500 Euro teilweise. Aber 1900 Netto ist mit den ganzen Zuschlägen wie Nachtschicht usw. in meinen Augen kein so hohes Gehalt (wobei man dazu sagen muss, dass ich aus München komme).
ZitatOriginal geschrieben von hasenhirn
wäre ich bahnchef, ich würde die automatisierung auf platz 1 setzen, denn wenn das bei ubahnen geht, dann muss das beim zug auch gehen.Na da haben wir ja alle Glück. Wie gut dass bei den Bahnchefs die Gehälter nur um 77% gestiegen sind.
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wenn 30% nicht ernsthaft sind, warum formuliert man dann das überall und nimmt nicht die 4,5% an, die auch transnet akzeptiert hat?
warum hat schell gestern folgendes gesagt:
Auf die Frage, ob er ein Angebot von 31 Prozent mehr Lohn ohne eigenen Vertrag akzeptieren würde, sagte Manfred Schell am Donnerstagabend in der N24-Sendung "Studio Friedman": "Dieses Angebot würde ich annehmen." ?die haben wochenlang erzählt, sie bestreiken den nahverkehr nur, weil der rest verboten war, die pendler wolle man nicht treffen. jetzt ist alles erlaubt, die pendler werden aber weiterhin geschädigt wo es nur geht...
wenn lokfahren so schwer ist, dann zähl mal auf, was das genau sein soll? lenken fällt weg, sicherheitssysteme sind massig an bord (zwangsstopp, signalanlagen usw.).
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exkurs: warum soll man nicht nettogehälter sondern bruttogehälter diskutieren? wovon können die denn angeblich nicht ihre familien unterhalten und zahlen ihre lebensmittel? vom brutto oder vom netto?
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Zu der ganzen Kiste bzgl. Qualifikation, Verantwortung und angemessener Vergütung habe ich in einem anderen Beitrag schon einiges geschrieben, dass hier alles immer wieder und wieder durchzukauen, nö da habe ich keinen Bock drauf.
Fakt ist aber:
So wie es momentan aussieht hat sich die GDL wie vorhergesagt deutlich verzockt, da haben sich Schell und Co. mit Mehrdorn den falschen zum spielen rausgesucht.
Wäre der gute Mann gerade mal so 45 und frisch im Amt hätte das ggf. anders aussehen können, aber Mehdorn steht eh kurz vor der Pension und hat daher nichts mehr zu verlieren wenn der den "harten Hund" gibt.Seit der Vorstand ihm auch noch den Rücken gestärkt hat ist doch schon erstaunlich wie schnell die GDL von ihrer Hauptforderung einem eigenen TV abgerückt ist. (Mal ganz davon ab, dass es durchaus möglich wäre die Lokführer in dem großen TV der Transnet einzubauen (auch als eigene "Gruppe" mit eigenen Tarifvertretern), die Forderung eines eigenen TV ist daher inhaltlich nicht notwendig sondern beruht wohl eher auf internen Querelen der verschiedenen Gewerkschaften.)
Solange die GLD nicht eine verhandlungsfähige Forderung stellt wird die Bahn hart bleiben, das ganze Theater geht noch 4-6 Wochen weiter und dann gibt es eine Einigung unter dem Dach der Transnet bei 7,5 % mehr für die Lokfahrer und in 6 Monaten spricht keiner mehr drüber. Ergo hätte man sich den ganzen Affentanz sparen können und hätte sich dadurch nicht ohne Not noch mehr Kunden verprellt wie sonst schon durch den "Normalbetrieb"...
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Zitat
Original geschrieben von raix
Wie oft soll man noch erwähnen, daß die +30% keine ernsthafte Forderung sind?Ach, komischerweise hat das der GDL-Ossi-Vize Weselsky erst gestern noch einmal vor laufenden Kameras im TV wiederholt. Ja, er hat 30% gesagt. Nein, er hat nichts von Ausnahmefällen oder Extremfällen gesagt. Man legt es bewusst auf die 30% an.
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Nettogehälter lassen sich für gewöhlich schlecht vergleichen.
Einfluss auf´s Netto haben z.B.
-sozialer Status (Steuerklasse)
-steuer- und/oder sv- freie Bezüge
-Wahl der Krankenkasse -
das ist aber der massstab: netto = kann ich ausgeben.
krankenkasse dreht sich um ein paar prozentpunkte, familienstand trifft andere auch. also bleibt der vorteil steuerfreie zuschläge, den sehr viele angestellte etc. nicht nutzen können und durch ihre erhöhte steuerzahlung diese subventionieren.
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hasenhirn.... hab ich das nun richtig verstanden, das all die Menschen/Arbeitnehmer die nicht lange genug studiert haben, es nicht wert sind ein bisserl mehr verdienen zu dürfen ?!
Der eine hat mehr, das andere weniger Verantwortung.... aber selbst der "in manchen Augen" unwichtigste Job, hat eine enorme Bedeutung und trägt wohl genauso zu Erfolg bei wie die des Hochstudierten !!!
Stell Dir vor Du sitzt im Restaurant und den kleinen Tellerwäscher gibt es nicht.... die Klofrau/mann die die P**** vom Rand wischt die ein "tooler Hecht" hinterlassen hat.... oder der Müllmann... die megakleine Putzfrau die den OP reinigt... !!!
Steh ich mit meinen Kollegen im OP und unsere Putzfrau hat "ihre Verpflichtung" nicht sorgfälltig erfüllt.... dann stehen Wir und der Patient ganz schön in der S******* ! Was so mancher der "angeblichen kleinen" alles leistet... ist NICHT weniger - nur weil ungelernt !!!
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