Dies und das über Politik und Wahlen-Allgemein!

  • Mittlerweile dürfte die SPD die dümmste Partei in ganz Deutschland sein. Ich hoffe die fallen auf die 5% Marke und verschwinden endlich komplett von der Politik.


    Es ist mir ein absolutes Rätsel, wie die Menschen überhaupt noch SPD wählen können :flop:


    Anscheinend gibt es genug Idioten die sich von der lügner Partei beeinflussen lassen.

    iMAC 21,5 Zoll
    iPhone 4 16GB
    Ipad I 16GB

  • Zitat

    Original geschrieben von Akway
    Anscheinend gibt es genug Idioten die sich von der lügner Partei beeinflussen lassen.


    Nicht, das ich Dir nicht Recht geben würde, aber nenne mir mal nur eine einzige Partei, die das nicht tut.


    Mir will da partout keine einfallen.

    "Ein Volk sollte keine Angst vor seiner Regierung haben, eine Regierung sollte Angst vor ihrem Volk haben."

  • Zitat

    Original geschrieben von Jimmythebob
    Das ist so zum Glück nicht richtig. Das Stichwort lautet "repräsentative Demokratie". Mittelbar ist jede EU- Entscheidung demokratisch legitimiert. Ob einem das ausreicht, oder ob man alles unmittelbar durch Volksentscheide legitimieren will, ist eine andere Frage. Das ändert aber nichts daran, dass die EU natürlich keine Diktatur ist. :rolleyes:


    Also ich sehe da schon einen Unterschied, ob man repräsentative Demokratie national ausübt oder damit eine multi-nationale Regierung begründet, die über kurz oder lang die nationalen Regierungen beseitigen wird bzw. immer mehr einschränkt.



    Natürlich kann man an jede politische Spielart ein "demokratisch" anhängen oder davor setzen. Aber dann waren wir auch unter Adolf demokratisch, die NSDAP hat ja intern auch abgestimmt, was für uns "gut" ist.


    Zitat

    Nicht, das ich Dir nicht Recht geben würde, aber nenne mir mal nur eine einzige Partei, die das nicht tut.


    Naja, bei den ganzen anderen Parteien siehts ja eher so aus, dass bei den Feinheiten gelogen wird. Also wenn die CDU sagt "Mehr Geld für alle", dann kann es sein, dass jeder 10€ kriegt, aber 12€ Steuererhöhung kommt.


    Bei der SPD wird aber dauernd getönt "Mehr Soziales", aber mit der Kettensäge sämtliche sozialen Bäume gefällt. Das hat schon eine andere Qualität und deshalb wählt die kaum einer mehr.

  • Zitat

    Original geschrieben von Action Andy


    Ok es gab also scheinbar eine gute Sendung.


    So selber zitieren macht Spaß :p


    Hab mir die Sendung gerade in der Zdf Mediathek angesehen und muss sagen ich fand sie nicht gut. :flop:


    Zur Begründung: Nur etwa 1/5 der Themen die angesprochen wurden gingen meiner Meinung nach in die Richtung "Zur Meinungsbildung für die Wahl oder für die Allgemeinbildung über Europa wichtig".


    Und das Niveau war meiner Meinung nach auch nicht sehr hoch. Die Kindernachrichten (Logo) haben z.B. viel besser und anschaulicher erklärt wer alles zur Eu gehört, von wem sie gegründet wurde und warum.


    Zur Unterhaltung war die Sendung natürlich ganz nett; Bildungsfernsehen war das aber nicht.

  • Das Problem der Parteien und der Politik insgesamt ist, dass sie entweder die Zeichen der Zeit nicht erkennen - oder sie nicht ansprechen (während die Bürger sie aber spüren).


    Ich hatte schon mal in einem anderen Thread auf die sog. "80/20-Gesellschaft" und "Tittytainment" hingewiesen. Ökonomen gehen davon aus, dass in Zukunft weltweit 20% der Erwerbsfähigen reichen um alle Dienstleistungen und Wertschöpfungen erwirtschaften zu können. 80% der Erwerbsfähigen werden nicht gebraucht. Wovon sollen die mit ihren Familien nun aber leben?


    Im Augenblick tut die Politik so als hätten wir Arbeitslosigkeit wegen des bösen Outsourcens in Niedriglohnländer, wegen nicht ausreichend qualifizierter Bewerber und wegen der hohen Lohnnebenkosten in Deutschland. In Wirklichkeit hat der Trend, dass auch gute Leute oft schlicht nicht mehr gebraucht werden weil Industrialisierung und Globalisierung sie wegrationalisieren, längst eingesetzt, aber keine Partei sagt es den Menschen ehrlich.
    Die Bürger allerdings spüren, was da vor sich geht. Sie haben vielleicht nicht die genauen ökonomischen Kenntnisse, merken aber am eigenen Leib und in ihrem Umfeld, wie sich die (Arbeits)Welt und die Finanzen entwickeln.


    Mehr und mehr reden Politiker und Parteien nur noch so, dass sie nicht anecken, jeder Bevölkerungsgruppe etwas bieten wollen, sich keine Chancen bei Wahlen oder der persönlichen Karriere verbauen wollen. Es wird aber nicht ehrlich Tacheles geredet - und das war mal anders. Immer weniger Menschen gehen wählen weil sie sich von den etablierten Parteien kaum noch vertreten fühlen und auch die Grundausrichtungen (CDU - bürgerlich, SPD - Arbeiter und kleinere Angestellte, FDP - oberer Mittelstand, Grüne - "Alternative") heute nicht mehr stimmen.


    Die SPD hat 7 Jahre Regierung mit Schröder und 4 Jahre Regierungsbeteiligung in der großen Koalition hinter sich. Sie hat in diesen 11 Jahren mehrfach Spurwechsel vollzogen. Sie vertritt seit Jahren ihr klassisches Klientel nicht mehr und macht es jetzt so übertrieben, dass die Leute das zu Recht unglaubwürdig finden. Kein Wunder, dass man so bei 20% landet.


    Die CDU muss ebenfalls begreifen, dass man mit Stammwählern im Rentenalter keine Wahlen gewinnt. Meine Oma als sehr religiöse Frau hat die CDU über Jahrzehnte hinweg wegen des C's im Namen gewählt, aber wenn man sich alleine auf derartige Stammwähler verlässt, reicht das heute nicht mehr. Das klappte in Zeiten, in denen es noch kein Fünfparteiensystem gab - aber die Zeiten ändern sich.


    Der ehrliche Weg wäre den Menschen zu sagen, dass es überhaupt nicht funktionieren kann wenn auf dem Arbeits- und den Finanzmärkten alles beim Alten bleibt und der Staat in riesigen Summen nicht vorhandenes Geld ausgibt um marode oder schlecht wirtschaftende Unternehmen mit Überkapazitäten oder nicht marktgerechten Produkten zu stützen. Man müsste den Leute sagen, dass ihre Arbeitskraft immer weniger gefragt sein wird und wir ganz neue Ideen brauchen, wie sich die Menschen in Zukunft finanzieren, denn über Lohn für eine Erwerbstätigkeit wird das langfristig nicht mehr gehen.


    Die Parteien schachern jetzt nur um gute Platzierungen bei der Bundestagswahl und geben das Geld der Steuerzahler aus, als gäbe es kein Morgen... All das frustriert die Bürger, denn jeder merkt, dass niemand wirklich Kante zeigt und die Finanzprobleme sowie die Lehren daraus grundsätzlich anpackt. Keiner traut sich die großen Firmen in die Insolvenz zu schicken, weil man glaubt Arbeitsplätze sichern zu müssen - die Bürger merken aber, dass sie selber all das bezahlen müssen und fragen sich, wieso eigentlich.


    Da werden jetzt Steuersenkungen versprochen während jedes Kind kapiert, dass ein Staat, der nahezu pleite ist und weitere Milliarden in Banken, Konjunkturprogramme und Firmenrettungen steckt, unmöglich Steuern senken kann. Dennoch halten manche Parteien uns für so blöd, uns genau das weis machen zu wollen.


    Kein Wunder wenn viele dann gar nicht mehr wählen gehen, verarschen kann man sich selber. In einem anderen Thread hier feiert man zu Guttenberg, weil er etwas absolut Selbstverständliches getan hat: zu sagen, dass Opel eigentlich in die Insolvenz hätte gehen müssen. Wir sind schon so verzogen, dass wie es als besondere Leistung betrachten, wenn ein Politiker etwas Selbstverständliches ausspricht.


    Wenn sich in der politischen Landschaft nicht gewaltig etwas ändert, wenn Parteien sich weiter so kurzfristig, dümmlich und wechselhaft verhalten wie im Moment, wenn Leute, die in so jungem Alter schon so glitschig sind wie Missfelder oder so sprunghaft wie die aktuelle SPD-Riege, die Zukunft sind, dann gute Nacht. Dann geht demnächst keiner mehr wählen - weil es ja auch wirklich sinnlos wird.


    Ich fürchte nur, dass die Krisen und die Verdrossenheit dann weiter zunehmen und irgendwann können wir beginnen, wieder den rechten Arm zu trainieren. Es gab da schon mal einen gebürtigen Österreicher, der Arbeit schaffen, die jüdischen Finanzbösewichter ausrotten und die ganze Welt beglücken wollte...

    Ich dachte immer es sei technisch unmöglich mit jemandem Sex zu haben, der Dörte heißt...

  • Steuern


    Zitat

    Original geschrieben von Printus
    Da werden jetzt Steuersenkungen versprochen während jedes Kind kapiert, dass ein Staat, der nahezu pleite ist und weitere Milliarden in Banken, Konjunkturprogramme und Firmenrettungen steckt, unmöglich Steuern senken kann. Dennoch halten manche Parteien uns für so blöd, uns genau das weis machen zu wollen.


    Und!? Das wäre doch das Richtige. 80% aller Steuerliteratur wird in deutscher Sprache geschrieben. Da wird es doch mal Zeit diese Quote auf 10% zu reduzieren.
    Weniger Steuern sorgen doch für höhere Staatseinnahmen. Das geht aber in ein Sozialistenhirn nicht rein. Wenn die Menschen über mehr Geld verfügen können sie auch mehr ausgeben. :top:



    MR

    Moto G54 5G mit O2 M, MI 10 T Light mit 2 GB im VF Netz,
    FN DSL 16000 DTAG ab den 12.10.2020 50000er Leitung

  • Dass das Steuersystem drastisch vereinfacht werden müsste weiß wirklich jeder seit Jahren. Nur passiert nix... Wir verwalten uns lieber weiter zu Tode, mit allen Kosten, die das eben auch verursacht.


    Bzgl. der Staatseinnahmen: nicht jeder gibt gleich viel aus. Geringverdiener bringen alles Geld schnell wieder in Umlauf und da verdient der Staat über die MwSt immer mit.
    Große Einkommen und Vermögen werden aber zur Seite gelegt und dort vermehren sie sich, spülen dem Staat also nicht mehr regelmäßig etwas in die leeren Kassen. Zumindest nicht das, was kursierendes Geld dem Staat bringt.


    Dein Trugschluss ist zu glauben, dass die Bürger nach einer Steuersenkung mehr konsumieren.
    Bei den "Reichen" passiert das nicht weil sie nur mehr auf die hohe Kante legen werden, aber nicht mehr ausgeben als sowieso schon immer.
    Die "Armen" werden auch nicht mehr konsumieren weil 10 EUR mehr in der Tasche kaum einen Effekt haben. Es ist viel zu wenig, als dass sowas etwas brächte. Den Staat kostet sowas aber Unsummen.


    Vor allem bewirken 10 EUR mehr in der Tasche bei Vielen zugleich 12 EUR mehr Abzüge (kalte Progression). Aber selbst wenn es nur 8 EUR wären und eine kleine Entlastung bleibt wird die so gering sein, dass niemand DESWEGEN mehr kauft als vorher.


    Obendrein: man kann nur ausgeben, was man hat. Bei der Staatsverschuldung, die wir schon vor der Krise hatten, schlackerte man schon mit den Ohren. Und wenn man nichts hat, gibt man aber locker-flockig Milliarden aus und verspricht weitere Ausgaben? Das ist völlig krank und widerspricht jedem Verstand!


    Vor allem kriegen wir Bürger ja nichts "geschenkt", sondern jede Steuerentlastung zahlen wir doch letztlich selbst! Na gut, inzwischen unsere Enkel, weil die Ausgaben so groß waren, dass wir das niemals werden geradebiegen können.

    Ich dachte immer es sei technisch unmöglich mit jemandem Sex zu haben, der Dörte heißt...

  • Re: Steuern


    Zitat

    Original geschrieben von meisterroerig
    Weniger Steuern sorgen doch für höhere Staatseinnahmen.


    So einfach ist es nun auch wieder nicht. Printus hat das schon ganz richtig erklärt. Man sollte nicht alles glauben, was Herr Westerwelle, Henkel & Co. so von sich geben.

  • In dem Zusammenhang ist die von Arthur Laffer entwickelte Kurve interessant. Das diese damalige Theorie stimmte, wurde ja mal eindrucksvoll in den USA gezeigt.


    Und dass das System hier (also immer schon weiter quetschen) nicht mehr funktioniert, sollte eigentlich klar sein.


    Das Westerwelle mit seiner Tuckenpartei nicht ernst genommen werden kann, muss man ja wohl nicht immer wieder erwähnen; da kann man ja die Fahrradpartei noch wesentlich ernster nehmen.


    Aber der Kurs der Regierung, immer mehr die Steuern zu erhöhen, geht gerade schwer nach hinten los. Und in dem Maß, in dem die Belastungen steigen, geht es gerade im Land quasi bergab.

    "Ein Volk sollte keine Angst vor seiner Regierung haben, eine Regierung sollte Angst vor ihrem Volk haben."

  • Zitat

    Original geschrieben von Printus
    Dass das Steuersystem drastisch vereinfacht werden müsste weiß wirklich jeder seit Jahren. Nur passiert nix... Wir verwalten uns lieber weiter zu Tode, mit allen Kosten, die das eben auch verursacht.


    Ich nehm da nur mal das Beispiel Abgeltungssteuer...bin da beruflich betroffen von...arbeite da jetzt seit nem halben Jahr mit und hab das trotz massenhafter Schulungen, Recherche etc. pp. immer nochnicht vollständig verstanden und werd es wohl auch nie tun. Zitat eines Kunden, der Steuerberater ist "trösten Sie sich, geht mir nicht anders." :D

    Auch ein Traumjob berechtigt nicht zum Schlaf am Arbeitsplatz.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!