Dies und das über Politik und Wahlen-Allgemein!

  • Zitat

    Original geschrieben von Hamburger Jung
    Grüne und Linke eben, und nun noch das Piratenvolk.


    Außerdem sind eine überwältigende Mehrheit der Journalisten dem linken Lager zuzuordnen, was natürlich großen Einfluß auf die Berichterstattung in den Medien hat. Da kommen dann Parteien wie z.B. die FDP grundsätzlich nicht gut weg und man kritisiert dann Sachen die man bei anderen Parteien durchgehen läßt. Da bekommt dann z.B. ständig die Leier, daß die FDP wenig oder nichts geliefert haben, von dem was versprochen wurde. Dies trifft aber auf andere Parteien genauso zu. Man denke nur z.B. an die 0 Prozent Mehrwertsteuererhöhung bei der SPD in der Ankündigung, dann wurden es 3 Prozent, oder die Hartz IV-Geschichte die in keinen Wahlprogramm stand. Bei den anderen Parteien ist es ähnlich.

    Oberfranken ist meine Heimatliebe, die mir am Herzen liegt Bernhard

  • Willst du damit sagen, dass die FDP ohne Kritik aus den Medien weiter bei 15+ Prozent statt bei 2 Prozent stehen würde? Dann sollten wir vielleicht mal unsere Verfassung ändern, denn Wahlen wären so schlicht überflüssig, die Wähler nicht mündig.


    Zitat

    Ach was solls, es gleitet schon wieder ab...


    Was hast du denn bitte für eine Antwort erwartet? Applaudierende Zustimmung zu deinem fundiert tiefgehenden Posting?

  • Warum wird bei den Diagrammen mit den Wahlergebnissen, die FDP extra aufgeführt? Die gehört doch unter "Sonstige". :confused:

    "Was man bei RTL erlebt, lässt am Verstand der Programmverantwortlichen zweifeln"
    Klaus Staeck

  • Zitat

    Original geschrieben von oleR
    Willst du damit sagen, dass die FDP ohne Kritik aus den Medien weiter bei 15+ Prozent statt bei 2 Prozent stehen würde? Dann sollten wir vielleicht mal unsere Verfassung ändern, denn Wahlen wären so schlicht überflüssig, die Wähler nicht mündig.


    Nein natürlich nicht. Klar ist die jetztige Lage der FDP größtenteils auf eigene Fehler zurückzuführen. Richtig ist aber auch, daß große Teile der vorwiegend linken Medien die FDP besonders kritisch sehen.

    Oberfranken ist meine Heimatliebe, die mir am Herzen liegt Bernhard

  • Rechte Medien sollen ja die Linkspartei recht kritisch sehen ;)
    Ich würde die Piraten zum jetzigen Zeitpunkt keinem der Lager "rechts" oder "links" zuordnen...politische Mitte ist es aber eigentlich auch nicht, sondern eher eine Vertretung bestimmter Interessengruppen, so wie es die Grünen vor vielen Jahren auch waren.
    Positiv sehe ich dabei auf jeden Fall, dass sie viele Nichtwähler motivieren konnten. Bisher hat es die renomierte Parteienlandschaft eher geschafft die Leute zu Hause zu lassen.
    Auch sehe ich es bislang noch positiv, dass zugegeben wird auf bestimmte Fragen keine Lösung zu haben - wer von den Großen (oder ehemals Großen) macht das schon so offen?
    Langfristig muss da natürlich mehr kommen...aber falls die Piraten kein kurzes Phänomen (dank Schäuble, v.d.Leyen und Co.) bleiben, dann ist die Gefahr groß, dass auch diese Partei irgendwann im Einheitsbrei versumpfen wird.

  • Die Bevoelkerung braucht keine Medien um zu erkennen, das sie die regierenden Parteien schroepfen und die Einnahmen an Unternehmen verteilen.


    Bei den Piraten ist zwar das Programm noch nicht ganz komplett, aber finde sie können die Luecke zwischen Gruene und FDP fuellen, weil sie sozialer und etwas mehr links sind als die FDP aber nicht ganz so oekoorientiert wir die Gruenen.

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