O2 kündigt nach 600.-€ Einheiten


  • Genau so bei mir geschehen :mad: und das Dauert kein halbes Jahr.


    Zur Querzusubventionierung, da sollte man sich wirklich langsam fragen wer die Kalkulationen macht bei den Verträgen. Sind das die Praktikanten.


    So langsam bekomme ich das Gefühl das der O2o nur geschaffen wurde um als Lockangebot herzuhalten :( so viel zur Inovation :(


    Von T-Mobil habe ich mittlerweile auch eine etwas bessere Meinung.


    Mal sehen was der Krieg um Knecht oder König Kunde die nächsten Monate ...und...Jahre hervorbringen wird.

    Grüße Lady X


    eReader: Tolino Shine 5 mit. Skoobe Kombiflat - Jahresabo :love:

    PK: Telekom, iPhone |  GK: Telekom XLP, iPhone

  • Zitat

    Original geschrieben von Robert Beloe
    Ja, wer über einen längeren Zeitraum jeden Tag (!) mehr als zwei Stunden mobil (!) telefoniert, sollte mE schon mal in sich gehen. Aber das ist nur meine persönliche Auffassung, die man teilen kann oder auch nicht. Wie man zu so einem privaten Telefonieverhalten steht, hat auch nichts damit zu tun, dass o2 das Recht zur Kündigung hat - und, oh Schreck, sogar davon Gebrauch macht. ;)


    Und wenn der Kunde am Tag 10 Stunden telefoniert, dann ist das eben so.
    Dann darf ein Anbieter, egal wie er sich schimpft, eben keine solche "Flatrate" anbieten.
    Ob man das jetzt Airbag oder wie auch immer nennt ist eigentlich schnurz piep egal.


    Bei o2 kann scheinbar keiner vorher den Grips anschalten, und vorrausahnen das es Kunden gibt, die etwas mehr telefonieren, zumal dafür auch schon diverse Gründe genannt wurden (Fernbeziehung, etc.)

    Smartphone: Poco X6 Pro 8GB+256GB
    Mobilfunk: ja!mobil SmartPlus 5G (60GB) für 13,99€/28 Tage
    Festnetz: Vodafone GigaCable Max 1000 @FB6591

  • Moin Moin,


    was wäre denn eine faire Anzahl an Minuten / SMS, ab wann Telefonica wirklich Geld drauflegt?


    Also nur mal eine Beispielrechnung:


    45€ brutto durchschnittspreis O2O Auslösung Kostenairbag (schwankt zwischen 40€ und 50€).
    =netto 37,81 €


    abzüglich Systemkosten von 1 € (Bereitstellung der Rufnummer etc), abzüglich 2€ Diverse andere tatsächliche Kosten (jeweils netto) = 34,81 € für Gesprächskosten.


    Ein paar Rechenbeispiele:


    Worstcase, keine eingehenden Verbindungen, nur Gespräche in Fremdnetze:
    IC = 3,4c / Minute,
    = 1023 Minuten, ab der 1024. Minute kostet es O2 Geld.


    Best case: Nur Netzinterne Gespräche bei angenommenen Kosten von 1,5c / Minute (habe ich in irgendeinem RegTP Papier mal gelesen)
    =2320 Minuten.


    Ein paar weitere Planspiele (jetzt mit eingehenden Gesprächen)


    2/3 ausgehend, 1/3 eingehend aus fremden Netzen: Worst case, nur Gespräche in Fremdnetze:


    Angenommen wieder 1023 Minuten ausgehend, 337 Minuten eingehend aus Fremdnetzen, dabei 3,4c IC - 1,5c Systemkosten / Minute = 337 Minuten * 1,9c = 6,40€
    welches noch einmal 188 ausgehenden Minuten Fremdnetze entspricht,
    also Total= 1211 Minuten ausgehende Gespräche.


    Das Spielchen kann man jetzt beliebig weiterspielen, ich denke, im Worstcase kostet ein Kunde ab ca. 1000 Einheiten Geld (beim O2O), im Bestcase ab ca. 2300 Minuten.


    Wenn ich mir meine Frau mit so ca. 1000-1200 Einheiten anschaue (aber auch viel Netzintern), verdient O2 was dran, wenn ich mir meine Vodafone 2000 Einheiten anschaue (aber bei 90€ Grundgebühr brutto), wird Vodafone auch was dran verdienen.


    Aber das ist ja auch gut so.


    Sie werden sich nicht dumm und dusselig verdienen, aber leben und leben lassen!


    Eines kann man aber ganz klar sagen: Wenn jemand 600€ = 4000 Einheiten verbrät, müssen dieses ca. 4-5 O2O User, die immer genau am Kostenairbag liegen wieder ausgleichen.


    Da dieses bestimmt nicht viele Benutzer sind, würde ich realistisch davon ausgehen, das das Verhältniss ca. 1:10 ist, d.h. 10 Normalo-User müssen einen Heavy User (die jetzt gekündigt werden), tragen...


    Und damit hat O2 noch nichts verdient!


    Gruss Wolfgang




    =

  • Ich kann mich noch recht genau an die Diskussion zur Einführung von o2o erinnern. Ich war damals nicht der einzige, der den Begriff Kosten-'Airbag' nicht als flexible Flatrate verstanden hatte, sondern als Mechanismus, der wie bei einem Airbag eben nur im Notfall und auch nicht unbegrenzt häufig greifen sollte - mit der Konsequenz, dass permanentes Nutzen des Airbags zur Kündigung führen musste.


    Vielleicht bin ich deshalb auch so gelassen, was die Reaktion o2 angeht - es überrascht mich überhaupt nicht. Und es bestärkt mich in der Ansicht, dass faire Minutenpreise nach wie vor die beste Lösung für beide Seiten sind - für Verbraucher und für die Anbieter. Wer viel verbraucht, soll auch ruhig mehr zahlen als ein normaler Kunde.

  • Die Frage ist was "fair" ist. 19 oder 29 Cent in Fremdnetze in Zeiten von IC von 3,3 Cent sind weit davon entfernt. Außerdem wird nicht erwähnt, daß Netzbetreiber ein beachtliches Anteil von Umsatz mit Daten machen. Diese sind hier gar nicht in der Rechnug einbezogen.

  • Zitat

    Original geschrieben von Robert Beloe
    Ich kann mich noch recht genau an die Diskussion zur Einführung von o2o erinnern. Ich war damals nicht der einzige, der den Begriff Kosten-'Airbag' nicht als flexible Flatrate verstanden hatte, sondern als Mechanismus, der wie bei einem Airbag eben nur im Notfall und auch nicht unbegrenzt häufig greifen sollte - mit der Konsequenz, dass permanentes Nutzen des Airbags zur Kündigung führen musste.


    Soweit ich mich erinnere hat man damals gemeint, dass mehrmaliges Auslösen des Airbags nicht gleich zu einer Kündigung führen werde. Man war sich - im Gegenteil - bewusst, die damals mit Abstand billigste Fullflat anzubieten.

    Samsung Galaxy S4: DeutschlandSIM (Allnet-Flat + 1GB Data, Vodafone-Netz)
    Samsung Galaxy S2: Klarmobil (Allnet-Flat + 500MB Data, Telekom-Netz)

  • Ich habe mich gerade mit der "Premium"kundenbetreuung verbinden lassen.
    Nach genau 4.20min (Premium) war ich dran.


    Fakt ist, Kunden die mehrmals hintereinander mehr als 600.- Euro verballern, fliegen raus.


    Zitat: "Wie genau wie Sie, können auch wir sie nach einem Monat kündigen. Machen wir aber generell nicht, sondern lassen ihnen 3 Monate Zeit."


    IRRE! Ich werde mich langsam bemühen einen neuen Netzanbieter zu suchen.

  • Zitat

    Original geschrieben von ColinC



    Fakt ist, Kunden die mehrmals hintereinander mehr als 600.- Euro verballern, fliegen raus.

    :( 4000 Einheiten , egal ob Minuten oder SMS bei AirBag & / Oder Flat , ist und bleibt n sehr schlechter scherz 10 000 oder 15 000 ,OK , würd ik verstehen & sogar begrüßen , aber soooo :flop: :cool:

    O2 Blue All in L 5G 244GB

  • Interessanterweise verfahren andere Anbieter ganz anders, was Kunden angeht, die offensichtlich Geld kosten und keines einbringen.


    Ich hatte bis vor einiger Zeit bei Vodafone den Tarif Superflat für Junge Leute mit D2
    -Flat, Festnetz-Flat und Fremdnetz-Flat (zu O2) und 60 Minuten in fremde Netze. Der Tarif kostete mich insgesamt 14,95 € monatlich. Den Tarif habe ich nur gewählt, weil ich eigentlich eine Mobile Flat bei O2 abschließen wollte, aber gemerkt habe, dass der letztlich gleiche Tarif mit zusätzlich 60 Minuten und D2-Flat gleich teuer bei Vodafone unter anderem Namen im Angebot war.
    Ihr könnt es euch vorstellen: Ich habe 95 % O2-Kontakte und habe die Flat entsprechend genutzt. Bei dem damals gültigen IC-Preis von ca. 0,07 € in die E-Netze machte Vodafone mit mir jeden Monat ab der 214. Minuten zu O2 allein vom IC her schon Verlust. Gekündigt wurde ich nie. Auch nicht bei mehr als 2000 Minuten monatlich zu O2.

    Wer fühlt, was er sieht, gibt, was er kann.

  • Zitat

    Original geschrieben von s33th3light
    Interessanterweise verfahren andere Anbieter ganz anders, was Kunden angeht, die offensichtlich Geld kosten und keines einbringen.


    Ich hatte bis vor einiger Zeit bei Vodafone den Tarif Superflat für Junge Leute mit D2
    -Flat, Festnetz-Flat und Fremdnetz-Flat (zu O2) und 60 Minuten in fremde Netze. Der Tarif kostete mich insgesamt 14,95 € monatlich. Den Tarif habe ich nur gewählt, weil ich eigentlich eine Mobile Flat bei O2 abschließen wollte, aber gemerkt habe, dass der letztlich gleiche Tarif mit zusätzlich 60 Minuten und D2-Flat gleich teuer bei Vodafone unter anderem Namen im Angebot war.
    Ihr könnt es euch vorstellen: Ich habe 95 % O2-Kontakte und habe die Flat entsprechend genutzt. Bei dem damals gültigen IC-Preis von ca. 0,07 € in die E-Netze machte Vodafone mit mir jeden Monat ab der 214. Minuten zu O2 allein vom IC her schon Verlust. Gekündigt wurde ich nie. Auch nicht bei mehr als 2000 Minuten monatlich zu O2.


    Und bist du noch bei Vodafone? Zahlst du inzwischen mehr (machst du mehr Umsatz)? Wenn ja, dann hat es sich für Vodafone ja gelohnt... Die Marge bei Vodafone ist vermutlich deutlich besser, so daß es sich Vodafone leisten kann...


    Ausserdem hat Vodafone ja immer 24 Monatsverträge, da lässt es sich nicht so einfach kündigen wie bei dem O2O...


    Bei uns soll O2 das ruhig mal machen :-)
    Dann fallen weg:
    2 x Alice Dsl Flat a 30€, 3 O2O Karten, davon eine die viel genutzt wird und zwei die eher wenig genutzt werden (so ca. 15€ RG / Monat bei 15c) sowie zwei Alice Mobil Karten.
    Gesamtumsatz ca. 140€ / Monat.


    Gruss Wolfgang

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