Vodafone Sure-Signal? Kommt da noch was in Deutschland für Privatkunden oder nicht?

  • Zitat

    Original geschrieben von Steffen[HH]
    Bisher hiess es ja immer nur für Geschäftskunden - ist da was bekannt in Richtung Privatkunde Linea


    Leider nicht, die ganz offizielle Variante heißt sogar


    "Plant Vodafone Deutschland die Einführung von Femto-Cells?
    Zum jetzigen Zeitpunkt bietet Vodafone Deutschland keine Femto-Cells an. Eine Einführung ist derzeit nicht geplant."


    Aber zu irgendwas müssen die Tarifkürzel ja gut sein. Aber wahrscheinlich erfahren wir es wieder über Teltarif etc., die haben die Infos meistens schneller als daß wir sie intern kriegen. :mad:

  • Hallo,


    Zitat

    Original geschrieben von Linea
    Aber zu irgendwas müssen die Tarifkürzel ja gut sein. Aber wahrscheinlich erfahren wir es wieder über Teltarif etc., die haben die Infos meistens schneller als daß wir sie intern kriegen. :mad:


    Wohl wahr.....leider die Normaltiät im Unternehmen geworden, aber egal.


    Die Tarifkürzel werden immer sehr frühzeitig ins System eingebunden, weils solche Änderungen bei neuen Tarifen nicht mal eben von heute auf morgen in alle Netzelemente und schon garnicht in KIAS eingebaut werden können. Das heisst aber noch lange nicht, das die irgentwann dann auch benutzt werden, kann genausogut sien, das die beim nächsten Update wieder rausfliegen, was nicht das erste Mal währe.


    Femot-Cells sind meines Wissens derzeit für Deutschland nicht geplant

  • Hallo,


    Femto-Zellen wären für die Netzbetreiber kostenmäßig optimal, weil der Kunde sich seine BTS quasi "kauft" und dem Netzbetreiber die Kosten erspart bleiben.


    Da diese Zellen aber nicht superbillig sein dürften, müßte es Subventionen geben, wie bei Handys auch.


    Warum Femto-Zellen nicht (in großem Stil) gemacht werden, hat offenbar technische und regulative Gründe:


    Wem "gehört" die Zelle?
    Wer ist für den "Betrieb verantwortlich" ?


    Kunde/Käufer?


    Kann der "Käufer" selbst bestimmen, welche "Kunden" auf diese Zelle dürfen oder kann jedermann, der zufällig da vorbeikommt diese Zelle nutzen?


    Um da Streß mit Ermittlungsbehörden (Filesharing, Download von Material ohne gültige Lizenz etc.) zu vermeiden, müßten die Zellen also vom Netzbetreiber aufgebaut und betrieben und lizensiert werden, was Aufwand bedeutet.


    Hätte der Kunde doch die Hoheit, könnte/müßte er bestimmen, wer drauf darf und wer nicht, man braucht Software, die diese "erlaubten" Kunden verwaltet, für jede Zelle einzeln und jederzeit änderbar.


    Was ist, wenn der Kunde bei sich daheim den Strom abstellt, weil er z.B. in Urlaub fährt?
    Was ist, wenn der Kunde "seine" Zelle mal zu einem Kumpel mitnimmt ("weil der im Keller kein Netz hat") und dort anschließt?


    Im Netz wäre einiges mehr zu verwalten, das scheint den Betreibern "unheimlich" bis "zu aufwendig" zu sein. Das könnte man automatisieren, irgendwann müßte es dann rund laufen.


    Was in der GSMA Welt diskutiert wird, ist "WiFI-offloading", d.h. man "lädt" den GSM/3G/4G Verkehr in lokale bestehende WLANs um.
    Technisch machbar, aber administrativ, ähnlichwie oben:
    Wer ist für Datenschutz? Haftung für "illegale Downloads" und so weiter?


    Da hätten wir sofort ein Riesenspielfeld für Abmahn-Lizenz-Fuzzis, aber wenig Vorteile für den Nutzer, von daher - in Deutschland zumindest - vorerst utopisch.


    Ohne politischen Druck der Öffentlichkeit, Politik, Regulierer etc. dürfte da wenig passieren.

  • Zitat

    Original geschrieben von hrgajek
    Hallo,


    Femto-Zellen wären für die Netzbetreiber kostenmäßig optimal, weil der Kunde sich seine BTS quasi "kauft" und dem Netzbetreiber die Kosten erspart bleiben.


    Da diese Zellen aber nicht superbillig sein dürften, müßte es Subventionen geben, wie bei Handys auch.


    Ich meine irgendwo mal was um die 300 USD gelesen zu haben...
    Ist nen UMTS Device drinnen (20-30 USD), nen GPS Chip (5 USD), ne router-hardware (20 USD) und halt noch nen bischen hier und da...
    In Stückzahlen dürfte es jedenfalls niemals mehr als 300 USD sein... Verdienen muss vodafone dran ja nichts, wenn die das für 299.-€ brutto anbieten (oder kleine miete), passt das schon...


    Zitat

    Warum Femto-Zellen nicht (in großem Stil) gemacht werden, hat offenbar technische und regulative Gründe:


    Wem "gehört" die Zelle?
    Wer ist für den "Betrieb verantwortlich" ?


    Kunde/Käufer?


    In UK gibt's das wohl als Leihgabe bzw. du bezahlst ne Einrichtungsgebühr...
    Auf jeden Fall kannst du ohne Registrierung mit der HW nix anfangen...


    Zitat

    Kann der "Käufer" selbst bestimmen, welche "Kunden" auf diese Zelle dürfen oder kann jedermann, der zufällig da vorbeikommt diese Zelle nutzen?


    Hier werden wohl bis zu 30 IMSI (über die Handynummer) angegeben vom Kunden auf einer Web-Oberfläche von Vodafone UK, die werden dann wohl irgendwie in die HW gespielt.
    Macht auch nur so Sinn... Die Reichweite ist sowieso wenige Meter, also um gerade 1-2 Stockwerke Einfamilienhaus zu versorgen. Bist du draussen, ist das Signal durch die Dämpfung der Wände schon weg.


    Zitat


    Um da Streß mit Ermittlungsbehörden (Filesharing, Download von Material ohne gültige Lizenz etc.) zu vermeiden, müßten die Zellen also vom Netzbetreiber aufgebaut und betrieben und lizensiert werden, was Aufwand bedeutet.


    Traffic wird über den DSL Anschluss getunnelt zu Vodafone, d.h. der GESAMTE Voice und Daten Traffic läuft genauso wie wenn du direkt ins Netz eingebucht bist. Auch das Billig etc. läuft so. D.H. wenn du Datentraffic über deine Femtozelle machst, wird's abgerechnet wie wenn du über eine normale NodeB sendest. Macht das ganze extrem einfach in der Abrechnung :-)


    Zitat


    Hätte der Kunde doch die Hoheit, könnte/müßte er bestimmen, wer drauf darf und wer nicht, man braucht Software, die diese "erlaubten" Kunden verwaltet, für jede Zelle einzeln und jederzeit änderbar.


    Was ist, wenn der Kunde bei sich daheim den Strom abstellt, weil er z.B. in Urlaub fährt?
    Was ist, wenn der Kunde "seine" Zelle mal zu einem Kumpel mitnimmt ("weil der im Keller kein Netz hat") und dort anschließt?


    Innerhalb von Vodafone UK ist das wohl möglich... FemtoZelle einpacken und bei Kollegen sich seine Zelle aufbauen. Ins Ausland mitnehmen geht nicht. (Über die GPS Abfrage).
    Da die Zellen wohl Vodafone gehören, hat auch Vodafone alle Rechte und Pflichten. Sehe ich als nicht kompliziert an.


    Zitat

    Im Netz wäre einiges mehr zu verwalten, das scheint den Betreibern "unheimlich" bis "zu aufwendig" zu sein. Das könnte man automatisieren, irgendwann müßte es dann rund laufen.


    Das sehe ich als das hauptsächliche Problem an. Es ist etwas aufwendiger seinen Kunden ein perfektes Netz zu bieten. Ausserdem läuft die Technik wohl noch nicht so super hundert Prozent stabil... Aber wie soll sie auch, wenn man so was nicht in etwas größeren Stückzahlen zum laufen bringt...


    Zitat


    Was in der GSMA Welt diskutiert wird, ist "WiFI-offloading", d.h. man "lädt" den GSM/3G/4G Verkehr in lokale bestehende WLANs um.
    Technisch machbar, aber administrativ, ähnlichwie oben:
    Wer ist für Datenschutz? Haftung für "illegale Downloads" und so weiter?


    Ich halte das WIFI-offloading für deeeeeeutlich komplizierter und vor allem nur dann technisch machbar, wenn es da einen weltweiten Standard gibt.
    Femtozellen gibt es bereits, sie sind erprobt und nicht wirklich teuer. Man muss es nur wollen.
    Und so lange die Netzbetreiber der Meinung sind, daß ihr Netz perfekt ist und man durch LTE sowieso keine bessere Inhouseversorgung braucht, wunderbar :-(

    Zitat


    Da hätten wir sofort ein Riesenspielfeld für Abmahn-Lizenz-Fuzzis, aber wenig Vorteile für den Nutzer, von daher - in Deutschland zumindest - vorerst utopisch.


    Ohne politischen Druck der Öffentlichkeit, Politik, Regulierer etc. dürfte da wenig passieren.


    Wenn es diese Abmahn-Lizenz-Fuzzies nicht geben würde (und das wird bestimmt noch schlimmer werden), dann gäbe es überall freie WIFI-Hotspots und man bräuchte das Netz nicht flächendeckend mit LTE / UMTS etc. ausbauen.
    Auch die ganze Problematik mit Zellauslastungen würde es nicht geben.


    Aber was Solls, man kann nur den Kopf schütteln, sagen ach wer das herrlich wenn es anders wäre und sich sagen: bietet mir der nicht das was ich will, nehme ich eben den. Und wenn der zuviel Geld will, dann verzichte ich eben drauf (was dann dazu führt, das sich die Industrie beschwert das ihre ganzen Geschäftsmodelle nicht funktionieren weil die Menschen einfach drauf verzichten).


    In diesem Sinne
    Wolfgang
    (der sooooooo gerne zwei Femtozellen hätte (zumindestens solange bis die blöden Vodafoneverträge alle gekündigt werden).

  • Zitat

    Original geschrieben von wwbusch
    ...
    Innerhalb von Vodafone UK ist das wohl möglich... FemtoZelle einpacken und bei Kollegen sich seine Zelle aufbauen. ...


    Femto-Zellen "to go" wird es in Deutschland nicht geben können. Schließlich wollen die Innenminister immer genau wissen, an welchem Ort ihre Bürger ins Netz eingebucht sind. :D

  • jo, aber solange ich beim bestellen einer simkarte bei ebay noch 10 x eine NICHTREGISTRIERTE Lebara simkarte mit jeweils 1€ guthaben bekomme und auch sonst wegwerfhandys für nen paar euro bekomme :-)))


    Gruss Wolfgang

  • also ich habe jetzt eine offizielle bestätigung zum launch erhalten nächsten monat. aber noch keine details zum handling etc.


    edit: für gk kunden! bei privat weiß ich nichts.

  • Bei ebay hats gerade so ein UK Ding.[120949143836]
    Aber deutsche Bieter dürften im Falle des Zusachlags eh keine Freude daran haben.;-)
    Die Idee finde ich selber sonst recht gut.


    -ralf-

    Im Norden zuhause:
    54° 47' 24.10"N, 9° 25' 45.70"E
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    Vodafone Callya Smartphone Special/Fonic/T-xtra/

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