Bundestagswahl 2013

  • Du hast nichts geliefert. Und solange sich das nicht ändert kannst Du schon dreimal nichts fordern.


    Ich werde Dir jetzt nicht die Links zu den verschiedenen Pols der Tages- und Onlinezeitungen raussuchen - dass kannst Du mal schön selber machen. (*SPOILER* Wird am Ergebnis aber nichts ändern...)


    Und wenn Du jetzt immer noch nicht kapiert hast dass die SPD keine durchweg links ausgerichtete Partei ist tut es mir ernsthaft leid. Hier solltest Du dich lieber noch mal etwas einlesen.

  • Zitat

    Original geschrieben von Robert Beloe
    Shelter, noch mal: Die Oppositionsparteien sind doch im Moment weder personell noch inhaltlich auf einen Wahlkampf vorbereitet, und das Signal, das mit einer Neuwahl gesetzt würde (wir blockieren die Regierungsbildung) könnte für sie katastrophal enden. Bei den Grünen würde ich nicht ausschließen, dass sie dann bei sechs Prozent rumkrebsen.


    Könnte. Aber wie bereits gesagt: Auch so ist es letztlich katastrophal geendet. Vor der Wahl wurde eine große Koalition bewusst nicht zur Debatte gestellt, auch die Grünen haben sich klar zu Rot als Koalitionspartner bekannt. Meiner Meinung nach wäre vor allem für die SPD eine Koalition mit der CDU/CSU als absolut unterlegener Juniorpartner ein viel schlimmeres Signal. Nicht in die Richtung, dass man so lange weitermacht, bis man besser dasteht, sondern einfach weil man seinen letzten Funken Würde und Glaubwürdigkeit dann verkauft. Es wurde mehrfach kommuniziert, dass man eben diese Konstellation nicht erneut eingehen möchte, auf den Absturz danach verwiesen (ob real oder nicht, aus offizieller SPD-Sicht, Steinmeier, war das so).
    Das kann man gar nicht so gut verkaufen, wie sich das in manchen Köpfen vielleicht ausgemalt wird. Die Stimme der SPD hätte im Zweifel einfach ein viel zu geringes Gewicht, dass da schon ein paar Abweichler von den Grünen oder -wenn auch unrealistisch (wobei man weiß bei deren Protesthaltung ja nie)- von den Linken reichen, um der CDU über den eigenen Koalitionspartner hinweg zu helfen.


    Eine große Koalition wäre im schlimmsten Falle ein Scheingeflecht, bei dem Mutti am Ende als Herrscherin über die SPD steht.


    Merkel agiert innerhalb ihrer eigenen Partei schon dermaßen rücksichtslos, dass da Konfliktherde vorprogrammiert sind - und egal wie gut die SPD ihren Job machen würde, hinter Angie haben sich 42 Prozent der Wähler versammelt und sicherlich nicht plötzlich den guten Job der SPD honorieren, nachdem jetzt zur Wahl schon seitens der SPD nicht an Frau Merkel gerüttelt werden konnte.


    Zitat


    Die Leute wollen eine stabile Regierung. Wenn die Opposition sich so verhält, dass ihr der Vorwurf gemacht werden kann, die Regierungsbildung zu blocken, wird das vom Wähler sicher nicht belohnt.


    Ich würde es anders formulieren: Ca. 20 Prozent Protestwähler und Co. (Links, AfD, sonstige) stehen nicht dafür, dass eine "stabile" Regierung bei einem drittel der deutschen an erster Stelle steht. Die wollen etwas geändert haben, sind einfach unzufrieden oder was auch immer.


    Dazu dann noch fast 26 Prozent SPD Wähler und die etwas über 8 Prozent grün, die einfach das vermutlich nahezu minimale ideologische Gegengewicht zu Schwarz-Gelb stellen.


    Und davon ab: Meiner Meinung nach wäre es halt bei einer Entscheidung für Neuwahlen eben aus SPD-Sicht durchaus diskussionswürdig darauf zu hoffen, dass die FDP über die 5 Prozent kommt. Vielleicht sogar noch die AfD, weil mehr Protestwähler. Würde zumindest die Zusammensetzung im Bundestag ändern können.


    [/quote]
    Und wen will die SPD überhaupt aufstellen? Das kann eigentlich nur Frau Kraft sein, aber die braucht noch etwas Zeit. Davon abgesehen finde ich es auch systematisch völlig falsch, das Volk so lange zur Wahlurne zu schicken, bis ein genehmes Wahlergebnis vorliegt.
    [/quote]


    Wäre aber die von Steinbrück so ausgelebte "ganz oder gar nicht"Mentalität. ;)


    Abgesehen davon: Wen soll die SPD denn jetzt als wirklich starke Persönlichkeiten in eine große Koalition schicken? Die sind doch demnach alle durch den jetzigen (und letzten) Wahlkampf verbrannt


    Zitat


    Dass die SPD 2009 verloren hat, weil sie Teil einer Großen Koalition war, ist m.E. ein urban myth. 1966-69 verhielt es sich genau umgekehrt. Die SPD muss plausibel zeigen können, was sie durchgesetzt hat in einer Koalition, und sie muss einen starken Spitzenkandidaten haben - dann kann der Beweis der Regierungsfähigkeit in der Koalition für sie sogar von Nutzen sein.


    Selbst wenn es, wie schon angeschnitten, eine urban myth ist, es ist eine, die von der SPD selbst vertreten wird. Und wenn ich sage "die große Koalition war schlecht für uns", dann bin ich doch kaum noch zurechnungsfähig, wenn ich dann ausgerechnet wieder eine große Koalition eingehe.
    Und zum Thema Spitzenkandidaten: Nenn mir welche. ;)

  • Zitat

    Original geschrieben von Felsen2000
    ... Bei der AfD wurde gelogen, dass die Balken sich so bogen, dass die Enden sich berührten.


    Was erzählt ihr nun den erwartungsvollen Wählern, welche euch anhand eben dieser "Lügen" gewählt haben? Vor allem den Überläufern von der Linken? "Sorry, Ihr habt euch in der Tür vertan"?

    LG: V30
    Samsung: Galaxy Tab S2 LTE, A5 (2017);
    Sony: Xperia X Compact;

  • Timba,
    ich habe z.b. deine komischen rechnungen korrigiert. stichwort: "die hälfte der bevölkerung findet nun nach der wahl keine berücksichtigung im parlament".


    aufgrund deiner ausweichenden antworten und der bisherigen erfahrungen mit dir, war mir dann jegliche erwiderung schon wieder zu blöd...


    soviel dazu. danke.


    P.S. Ich sage: Deutschland hat RRGS gewählt! da kann sich jetzt jeder die buchstaben raussuchen, die er will :D

  • Links , rechts , Mitte ...ist doch alles egal.
    Zu verteilen gibt es eh nichts mehr.
    Unnützer Streit hier.


    Meldung:
    -Schäuble schließt Steuererhöhungen nicht mehr aus -


    Oh , Wunder . .. wer hätte das erwartet.


  • Er muss sich doch am Ende hinstellen können und sagen "wir haben weniger Schulden machen müssen". Kommt aber sicherlich auch für die Kanzlerin sehr überraschend ;)

  • shelter:


    Danke für deine Postings. Ich sehe es tatsächlich nicht alleine so...:-)


    Zitat


    Kuck an, die Angst geht um in der CDU. Man(n) will scheinbar nicht ohne zweiten Stuhl dastehen, wenn die Musik aufhört zu spielen.....

    Suche: aktuell nichts


    30 positiv in der "neuen" Vertrauensliste, ??x mal positiv in der "Alten"..:-)


    Insider: Die Plaaaaaattttttttforrrrrrrrmmmmmmmmmm brennt nicht mehr, sie ist abgesoffen.....!

  • Zitat

    Original geschrieben von Timba69
    De facto hat dieses Land links gewählt. Hätten sich die Prozentzahlen aus dem "linken Lager" im linken Lager verschoben, hin zur SPD oder zur Linken, würden wir diese Diskussion nicht führen.


    Sorry, aber das ist Quatsch.


    Das Land hat Mitte-Rechts gewählt, wenn wir hier schon hier aufdröseln


    CDU 34,1
    CSU 7,4
    FDP 4,8
    AfD 4,7


    = 51 Prozent


    + nochmal 1, irgendwas für die NPD ;)


    Auch wenn die AfD sich selbst vielleicht offiziell nicht so einordnen mag, ist sie vom Parteiprogramm her eher dem konservativen, als dem linken Flügel zuzuordnen.

  • Zitat

    Original geschrieben von Timba69
    ...Die SPD begreift scheinbar, im Gegensatz zum mündigen Bürger, einfach nicht, dass, wenn sie linke Politik machen will, dass nur mit den Grünen und den Linken zusammen machen kann.
    Die linke Politik ...


    Sie glauben, Sie könnten für "die Bürger" sprechen? Und das versuchen Sie wenn Sie unterstellen, dass Sie wüssten, das "der mündige Bürger eine linke Politik mit Grünen und Linke machen will".
    Wie, werter Timba69, können Sie ernsthaft für sich in Anspruch nehmen, die Ziele und Wünsche von Millionen Wähler zu kennen. Lesen Sie eigentlich ab und an auch mal, was Sie selber schreiben?


    Was glauben Sie, bekämen wir für eine Antwort, wenn wir einen typischen SPD-Wähler oder SPD-Mitglied fragen würden, ob er sich als "Links-Demokrat" oder "Sozial-Demokrat" betrachtet?


    Sie postulieren ständig, es gäbe ein gemeinsames Verständis von "linker Politik", einen gemeinsamen Grundkatalog und die Parteien SPD, Gründe und Linke hätten sich einfach nur darauf spezialisiert, jeweils Teile dieses gemeinsamen Wertekanons in der Wahl zu vermitteln. Aber das ist nicht richtig. Die Linke will die "Systemüberwindung" und sagt das auch ganz offen. Das Wahlprogramm der Linken ist voll von Planwirtschaft, Enteignung, Entmündigung und Intoleranz.


    Das Wahlprogramm der SPD ist mit dem Linke-Ziel der "Systemüberwindung" nicht vereinbar. Da gibt es keine relevante Schnittmenge. Die einzige Möglichkeit einer "Zusammenarbeit" bestände darin, dass man Teile der SPD davon überzeugen könnte "Die meinen das ja nicht so. Die wollen zwar die Bundesrepublik Deurtschland in ihrer jetzigen Form abschaffen, aber das sagen die nur aus Spaß. In Wirklichkeit sind die mit zwei Prozent Grenzsteuersatz zufrieden und dann geben die Ruhe".

    Xperia Z3c - Lumia 950 XL

  • Zitat

    Original geschrieben von saintsimon
    Was erzählt ihr nun den erwartungsvollen Wählern, welche euch anhand eben dieser "Lügen" gewählt haben? Vor allem den Überläufern von der Linken? "Sorry, Ihr habt euch in der Tür vertan"?


    Und was sagt uns Ihre mangelnde Ernsthaftigkeit und Ihr Unvermögen, sich mit Sachthemen zu beschäftigen über Ihren Charakter? Ach, ich lasse das mal offen.

    Xperia Z3c - Lumia 950 XL

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