Der Bischof von Limburg

  • Das Dekret, auf das im Spiegel-Artikel Bezug genommen wird , halte ich für hoch interessant.


    Austretende werden (spätestens) seit 2012 nicht mehr exkommuniziert (was der von mir erwähnten Entlassung auf Gesuch des (Un-)Gläubigen aus der Religionsgemeinschaft entspräche), sondern erhalten einen Status, den ich (noch) nicht so recht einordnen kann. Insoweit werde ich in der nächsten Zeit sicher das ein oder andere Aufschnappen, welches zu meiner Erhellung beiträgt.


    Ich sag' ja immer ... "TT bildet!" :)

  • Zitat

    Original geschrieben von bochumer-22
    ...von der 3. Gewalt im Staat...


    Da Edith schon hinter Gittern ist: ich meinte natürlich die vierte.


    Eigentlich müsste der Papst ihn jetzt schützen. Bin mal gespannt was der Besuch ergibt.

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  • Wäre schön wenn er nicht der Langeweile der Medien geopfert wird. Der ehemalige Bundespräsident ist eingeknickt. Beschädigt wurden beide Ämter in erster Linie von den Medien. Der Papst sollte darüber stehen.

    Ich erhoffe nichts. Ich fürchte nichts. Ich bin frei.

  • Zitat

    Original geschrieben von mostwanted
    Wäre schön wenn er nicht der Langeweile der Medien geopfert wird. Der ehemalige Bundespräsident ist eingeknickt. Beschädigt wurden beide Ämter in erster Linie von den Medien.


    Natürlich. Deswegen muss Wulff sich ja auch ab 1. November wegen Vorteilsnahme vor Gericht verantworten. :rolleyes:

  • @ Carsten:
    Die (katholische) Kirche steht m.E. weit über dem, was ein "Bashing" tangieren kann. Hier sollte man vielleicht eher getreu dem Motto "Was kratzt es eine deutsche Eiche ..." denken.


    Für gefährlicher und subtiler halte ich (vermeintlich) objektive Berichterstattungen über "Tatsachen", die (noch) gar keine sind.


    Hier möchte ich erneut auf den Schaden verweisen, den die Presse in Sachen Christian Wulff verursacht hat. Ich hielte es für dringend erforderlich, dass sich die Bischofskonferenz zunächst geschlossen hinter TvE stellt mit dem Bemerken, dass auch Kirchenvertreter zunächst unter die weltliche Unschuldsvermutung fallen und die Öffentlichkeit auffordert, konkrete Ermittlungsergebnisse abzuwarten.


    Das macht sie in meinen Augen aber leider nicht ... sondern "eiert" recht uneinig herum ... wenn ich ihr Vorgehen näher betrachte.

  • Bauschäden also in Höhe von 9 Mio. – Spätestens jetzt sollte selbst der Dümmste erkennen, dass diese ganzen Millionen anderen Zwecken gedient haben müssen.

  • Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat Dokumente veröffentlicht:


    http://www.faz.net/aktuell/pol…tz-van-elst-12615800.html


    zum Beispiel das Dritte PDF Dokument: Grundrisspläne!


    http://www.faz.net/dynamic/download/faz/5_Plaene.pdf


    traurig wirkt für mich, dass im Untergeschoss z.b. an der Nordseite ein Gästeappartement für den "Gast des Bistums" (= des Bischofs, also wohl standesgemäss ein "Gleichberechtigter" / Gleichwichtiger) eingebaut ist ... mit separatem Wohnzimmer, Schlafzimmer (18m²), alles sehr großzügig, allein das Wohnzimmer geht in den Flur über (Raumteiler?) und macht mit diesem zusammen ca. 34 m² aus,


    an der Südseite des Untergeschoßes ist eine Art Bedienstetenwohnung (laut Medienberichten wohl für die Pfarrersköchin), da ist das gesamte Appartement so groß wie das Schlafzimmer des bischöflichen Gastes und es gibt nur ein Schlafzimmer und ein Mini-Bad mit Dusche. :confused:


    Und wenn man sich mal versucht, "transzendente" Bedeutungsebenen der Tebartz-van-Elst`schen Architektur zurechtzulegen:
    Die "schwarze Kaaba von Limburg" mag architektonisch interessant und anspruchsvoll gelöst sein, vielleicht sogar für manche "Ästhetisch" - allein der Umstand, dass sie dermaßen kontrastreich absticht von ihrer Umgebung, und das so nah am Dom .... es ist hier nicht der Platz , dem Bischof den privaten Andachtsraum streitig zu machen .... aber das Gebäude dermaßen auffällig in Kontrast zu setzen zum Dom... allein das ist ein sakraler Paukenschlag!


    Ein Gegen-Dom ...


    Dieses vielleicht sogar bedachte Signal der ästhetischen Einschüchterung besagt: hier braucht jemand den altehrwürdigen Dom mit seiner Fachwerkarchitektur gar nicht, der wahre Gott der Neuzeit ist Mammon ... schwarz als die Farbe der Verneinung, der Negativität... ein sehr ungutes Zeichen! Der Bischof betet privat viel moderner als das gemeine Volk das den Dom braucht...

  • Stuttgart 21 als Vorbild?

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