ZitatOriginal geschrieben von Jimmythebob
Soweit ich weiß ist bis heue nicht klar, wer den damaligen Einsatz von Chemiewaffen zu verantworten hat.
Was die USA aber nicht von der Behauptung abgehlten hatte, im Besitz (manipulierter?) Beweise zu sein.
Oder täuscht mich meine Erinnerung?
Zur Situation in der Ukraine:
(Nicht nur) wegen der von Gallium vorgetragenen Argumente lege ich persönlich inzwischen nur noch Wert darauf, dass das Blutbad im Osten der UA schnellstmöglich beendet wird. Wer, was erzählt, ist für mich inzwischen (fast) unerheblich. Das Ergebnis (die Rettung von Menschenleben) zählt.
Nach Einschätzung der NATO wird die ukrainische Armee dazu definitiv nicht in der Lage sein, so dass ich eine Intensivierung einer Unterstützung der Aufständischen ausdrücklich begrüßen würde. Eine realistische Aussicht der kurzfristigen Beendigung des Gemetzels sehe ich allein darin, die Sieg der Aufständischen so weit als möglich zu beschleunigen. Das Regime in Kiew und dessen Anführer Poroschanko hatten mehrfach ausdrücklich hervorgehoben, dass sie einem Waffenstillstand (die einzige noch schnellere Option) nicht zustimmen werden. Sollten sie ihre Meinung ändern, könnte ein Waffenstillstand immer noch binnen Stunden umgesetzt werden.
Meine Einstellung zu Konflikten dieser Art ist nach wie vor dieselbe: Wer das Blutbad beendet (oder im günstigsten Fall noch verhindert), hat Recht. Hier gilt: Menschenleben vor Streit um internationale Befindlichkeiten.
Was spricht gegen einen Weg, der das systematische Sterben im Osten der UA schnellstmöglich beendet? Das "Prinzip"?