Netzbetreiber vs. Discounter/Provider

  • Glaube Lebara und Simsalasim wärn dann wohl doch nur indirekte Konkurrenten.

    Bei Simsalasim hab ich grad nochma gelesen geht es ja um Spotify und Amazon, also ne ganz andere Ebene.;)

    https://www.leadersnet.de/news…hinrichs-startet-mit.html

    Deswegen wohl auch gleich dieses spezialisierte Angebot, um nicht direkt in Konkurrenz zu anderen Anbietern stehen zu müssen.


    Und genau wie Du sagst: läuft der Anbieter übernimmt Ihn die Telekom, geht es in die Hose trägt der Anbieter das volle Risiko.

    So hat man es laut Artikel schon erfolgreich in den USA gemacht.

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  • Simsalasim schaut mir eh eher wie eine Fusion aus Roaming-eSIM und Sipgate o.Ä. aus. Die Konkurrenz wär dann primär auf der Systemebene, und von einem Netzbetreiber muss das überhaupt nicht abhängig sein. Halte es durchaus für möglich, dass das die Zukunft ist und sich die Rolle der Netzbetreiber grundlegend wandelt.

  • das steht halt oben in dem Artikel drin das in den USA der Schauspieler Ryan Reynolds 2019 ne Mobilfunkmarke gründete, die er dann wieder sehr gewinnbringend an die Telekom verkaufte.;)


    Deswegen die Überlegung das es mit Simsalasim vielleicht genauso laufen könnte.

    Der Verweis ist auf einen Artikel vom Manager magazin. Leider sind immer mehr Artikel jetzt hinter ner Bezahlschranke, da muss man wohl ein bisschen kreativ werden um trotzdem den Inhalt hier präsentieren zu können.(wollte die Bildergalerie gar nicht angezeigt bekommen, nur den Link, aber schlecht ist es ja auch nicht, wertet meinen Artikel optisch super auf )


    Ja, sowas wie Simsalasim ist möglicherweise die Zukunft. Überschrift: Fintechunternehmen.:)

    Letztes Jahr: das Geschäftsfeld der Neobanken soll wohl Vorgänger davon gewesen sein. Ich hatte da auch mal nen Artikel gepostet.

    https://financefwd.com/de/in-d…u-milliardaeren-geworden/


    Zu Telecom as a Service hat ich auch damals nen lesenswerten Artikel gefunden.

    https://omr.com/de/daily/grove…it-gigs-mobilfunk-angebot

    Interessant das Beispiel der Pauschalreise:

    Ein Schinkenbrot, eine Eisenbahnfahrt und ein Bahnticket geben eben verknüpft den Mehrwert.


    Der obere Artikel redet ja gar von einem völligen Umbruch des Marktes, jetzt könnte sich nach 20 Jahren Stillstand einiges auf dem Mobilfunkmarkt bewegen und es viele Start Ups geben.

    D h. für unsere gerne jammernden Mobilfunkanbieter: hier tuen sich nun ungeahnte neue Geschäftsmodelle auf,

    wo man angeblich (Bezug Artikel oben) Unsummen an Geld verdienen könne.;)

    Und ich füge hinzu: ganz ohne mit den rechtlichen Graubereichen zu tuen zu bekommen oder mit der Netzneutralität zu kollidieren.

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  • Dieser Bankenfunk ist doch reiner Nepp. Und es gibt doch heute kaum noch wen, der spontan grad einen Standard-Mobilfunkvertrag braucht und für etwas mehr Bequemlichkeit (als bei sonstigem Neuvertrag) den doppelten Marktpreis hinblättert. Irgendwo muss da auch ein Mehrwert sein, und das sind hauptsächlich Nischen. Große Ausnahme ist halt Ausland jenseits der EU (und bei Telefonie auch EU). Der Rest muss preislich zumindest mit dem mithalten, was der größte Teil der Zielgruppe eh schon hat. Zu vereinfachen gibts da für die meisten Leute nicht mehr viel, und die Wechselbereitschaft ist generell gering.

  • Wenn Spotify oder Amazonkunden in einem Bundel mit anderen Dienstleistungen der Firmen, wie hier angedacht, im übertragenen Sinne einer Pauschaulreise gleichkommend

    vielleicht noch günstiger im Paket Sachen auf dem Präsentierteller mundgerecht serviert bekommen, kann ich mir aber schon vorstellen das es nicht eine unerhebliche Anzahl an Kunden gibt, die das nutzen werden. :| Wird sich bestimmt für den Anbieter lohnen, vermute ich schon.


    Banken kann ich nicht beurteilen. Aber warum solln das nicht einige nutzen ?

    Amazon und Spotify hört sich spontan aber noch lukrativer an. Da sind ja wohl wirklich einige Kunden. Die meisten User sind doch ehrlich gesagt informationsfaul. Wenn man da eh Kunde ist....warum nicht?:/


    Ehrlich gesagt hab ich mich schon die ganze Zeit gefragt, warum die Anbieter es nicht über so einen Weg verkaufen, sondern als einsamer Einzelhändler unterwegs sind.

    Vielleicht kann man das mit Ki jetzt viel besser machen, aber möglich gewesen wäre es eh schon die ganze Zeit. Für das Inselleben, was die Mobilfunkanbieter jahrelang gelebt haben wurden Sie ja auch nicht belohnt.


    Vermutlich wird jetzt die Kasse mal voller....

    wenn das Fenster jetzt weit offen steht und man sich die grosse, weite Welt mal anschaut und die selbstgewählte Isolation beendet.;)

    2 Mal editiert, zuletzt von gts ()

  • Seien wir doch mal ehrlich, solche Dinge funktionieren in Deutschland nur schlecht.

    Amazon Mobile? Könnte ich mir als Prime Zugabe vorstellen, aber was passiert wenn man Prime kündigt?


    N26 und Revolut versuchen auch Mobilfunkverträge in der App zu verkaufen, aber preislich finde ich die nicht interessant.

  • Du wirst wahrscheinlich wie bei der Telekom direkt in nen Bundle gedrängt mit Abhängigkeiten.

    Das sind die Risiken und Nebenwirkungen.


    Was ich genauso kritisch sehe ist natürlich die gefühlte Verbrüderung der Grossfirmen untereinander, zu Lasten des Mittelstandes und der Start Ups.

    Mit wem arbeitet die Telekom zusammen?-

    -nicht mit dem Mittelständler oder Start Up, sondern dem grossen Amazon bzw.Spotify.

    Aber ist natürlich die Wahlfreiheit jeder Firma.

  • Im Mobilfunk gibts mindestens die Hürde, dass sich der Kunde selber um die Portierung kümmern muss. Das tut er nicht dafür, dass er danach für weniger Leistung mehr bezahlen darf und sich dafür in der Banking-App anschaun kann, wann sein Volumen aus ist. Bei hinreichend großem Massengeschäft wirds halt auch noch welche geben, die sich damit tatsächlich verbessern.


    Was die Telekom an Zusammenarbeit gerade mit Kleinstfirmen hat, ist eigentlich unglaublich. Mit den Großen legen sie sich doch eher an, jedenfalls im Vergleich zur Konkurrenz.

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