Germanwings Maschine (A320) von BCN nach DUS abgestürtzt

  • Zitat

    Original geschrieben von Timba69
    Ermittlungen ungleich Benennung Tatverdächtiger. In den PK redet man immer von Co-Pilot und Ermittlungen. Weder von einem einfachen Tatverdacht, noch einen hinreichenden, noch von einem dringenden.


    Anyway: Wieder keine Quelle. Danke.


    BTW:
    Faktenlage? Aha. Seit wann ist die Konzernleitung der Lufthansa eine Ermittlungsbehörde? Du sprachst doch von der StA?


    Quelle ist die StA Marseille und Düsseldorf.
    Tatverdächtiger unbekannt? :rolleyes:


    Tja,für eine Hausdurchsuchung ist nuneinmal ein konkretisierter Tatverdacht maßgeblich(hier war es wohl ein dringender Tatverdacht).Da muss man nur eins und eins zusammen zählen können.;)


    Das dies nicht zuerst ohne einem Ermittlungserfolg öffentlich kommuniziert wird (z.B. Abschiedsbrief) ist nichts Neues! ;)


    Der Konzern ist keine Aufklärungsbehörde,dass habe ich auch nie behauptet.
    Sie greifen auf die Ermittlungen der Behörden selbstverständlich zurück. :rolleyes:
    Sie beschäftigen dennoch Experten (Juristen/Piloten/Luftfahrtexperten),die die Ermittlungen hätten dementieren können.


    Haben sie nicht!
    Warum?


    Weil die Ermittlungslage erdrückend ist. ;)


    P.S:
    Wenn man an der Arbeit der französischen Behörden zweifelt,dann muss man auch nicht das Endergebnis abwarten.
    Die Logik verbietet das. ;)

  • Also ich empfand es schon sehr erstaunlich, dass auf einmal alles ganz klar ist und aus Vermutungen innerhalb kürzester Zeit Tatsachen gemacht wurden!


    Ich halte die aktuelle Vermutung (etwas anderes ist es nicht) auch für wahrscheinlich. Aber feststehen tut noch gar nichts!
    Zweifel an den Äußerungen halte ich nicht für unbegründet. Nur weil eine Staatsanwaltschaft etwas behauptet ist daraus nicht eine Tatsache abzuleiten!


    Dafür das solche Untersuchungen sonst sehr viel Zeit in Anspruch nehmen, ging das schon ziemlich schnell ...


    In der Runde bei Illner wurde gerade auch noch einmal auf die Qualität früherer Französisch- staatsanwaltlicher Arbeiten in Zusammenhang mit Flugunfällen (Airbus) aufmerksam gemacht. Das sprach wohl eher weniger für saubere Arbeit - damals!


    Ich warte für meine eigenen Schlüsse das Ermittlungsergebnis ab.

  • handyman:


    Nun, eine Durchsuchung ist auch beim Unverdächtigen (§103 StPO) oder zur Gefahrenabwehr möglich; aber das weißt du doch....eine Quelle, wo vom Co-Piloten vom Tatverdöchtigen gerdet wird, habe ich nicht gefunden. Es geht (wohl laut unbestätigten Meldungen der Presse) nur darum, persönliche Unterlagen zu finden, um das persönliche Umfeld und die Person näher beleuchten zu können. Dazu muss man nicht zwingend Tatverdächtiger sein. Auch die Lufthansa, die "Ersatz-StA", spricht auch nicht von einem Verdächtigen (warum auch? Wäre ja blöd...)...


    Und das die Lufthansa auf die StA in Frankreich oder in Deutschland zurückgreifen darf (bzw. das überhaupt in Erwägung gezogen wird) ist eher unwahrscheinlich, da die LH Beteiligter im Sachverhalt ist.


    Vor allem: Warum sollten Sie die Ermittlungen dementieren wollen? Sinn des Ermittlungsverfahrens ist, alle be- und entlastenden (!) Beweise und Fakten zu sammeln und zu bewerten. Zudem: Was ist eine Ermittlungslage? Ich kenne nur die Faktenlage, die Spurenlage, die Erkenntnislage. Aber die Ermittlungslage?



    Naja, sei es drum. Warten wir ab, was das Ermittlungsverfahren hinsichtlich möglicher Erkenntnisse und Tatverdächtige(r) neues bringt....



    @iAcer:


    Eben. Warten wir es ab...:-)

    Suche: aktuell nichts


    30 positiv in der "neuen" Vertrauensliste, ??x mal positiv in der "Alten"..:-)


    Insider: Die Plaaaaaattttttttforrrrrrrrmmmmmmmmmm brennt nicht mehr, sie ist abgesoffen.....!

  • Zitat

    Original geschrieben von Timba69
      handyman:


    Vor allem: Warum sollten Sie die Ermittlungen dementieren wollen? Sinn des Ermittlungsverfahrens ist, alle be- und entlastenden (!) Beweise und Fakten zu sammeln und zu bewerten. Zudem: Was ist eine Ermittlungslage? Ich kenne nur die Faktenlage, die Spurenlage, die Erkenntnislage. Aber die Ermittlungslage?


    Man hätte die Sachlage doch sicher abgestritten,um allein die Reputation der Airline (Lufthansa und Germanwings(!))zu schützen,als Massgabe bis das Endergebnis vorliegt.


    Wenn du dir die Pressekonferenz von der Lufthansa von heute mal anschaust,ist das komplett als Gegenteil der Fall.


    Mit deiner Argumentation des "Unverdächtigen" kann ich nichts anfangen.
    Die Behörden auf französischer Seite ermitteln bereits wegen "vorsätzlicher Tötung" und nicht mehr wegen "fahrlässiger Tötung"
    Ohne mich aus dem Fenster zu lehnen ,mag ich die deutsche Definition dazu nicht nennen,zumal es sicher dazu andere Ansichten gibt,bis vielleicht der Beweggrund des Piloten nachweislich ergrundet worden ist (was aber unmöglich sein dürfte,zumindest als eindeutige Beweiskraft vor Gericht).


    Zwar gilt natürlich die Unschuldsvermutung,aber wir wissen doch alle,dass der Schlussbericht über den Vorfall höchstens inzident im möglichen Zivilverfahren angewandt wird.

  • Zitat

    Original geschrieben von pithein
    Kann man den Autopiloten so manipulieren, dass ein "Sturzflug" möglixh ist?


    Wo steht was von Sturzflug.


    Der Autopilot wurde auf einen neue Flughöhe von 30m ( kleinste mögliche Flughöhe ) eingestellt und dadurch hat er einen sofortgigen Sinkflug eingeleitet, der nur minimal steiler war als ein normaler Landeanflug.

  • Die Erklärung des Absturzes kam in der Tat sehr schnell, aber nach den öffentlich zugänglichen Informationen über die Stimmenaufzeichnungen muss man wohl sagen, dass sie in der Tat sehr sehr plausibel ist - so wie es die französische Staatsanwaltschaft auch gesagt hat. Das Unglück verlangte mehrere manuelle Eingriffe einer Person im Cockpit, der Co-Pilot hat eine offenbar eine psychische Erkrankung bereits durchgemacht, und es liegen bisher keinerlei Hinweise auf einen technischen Defekt vor. Solange keine Erklärung vorhanden ist, die aufgrund von eindeutigen Indizien (und nicht bloß Spekulationen oder Verdächtigungen gegenüber ausländischen Staatsanwaltschaften) zu anderen Schlüssen kommt, die die bisherige Erklärung entkräften können, wird man der derzeitig vorliegenden Erklärung wohl einstweilen folgen müssen.


    Für die Lufthansa ist dieses bisherige Ergebnis m.E. sehr viel schlechter als eine technische Ursache, da sie am Nimbus der Lufthansa-Piloten kratzt, die zusammen mit den Piloten von British Airways besonders hohes Ansehen genießen, und das ja auch eigentlich zu Recht.

  • Ändert nichts an der Tatsache, dass die Deckelung vom Verschulden des Luftfrachtführers abhängt.
    Aber schön, dass die "schwere Kindheit" des Täters nicht zur Freistellung von Schadensersatzansprüchen führt, sondern dass Germanwings voll für das Verhalten des Mitarbeiters verantwortlich ist.

    Meine Beiträge können Spuren von Zynismus und Sarkasmus enthalten.

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