GSM-Dämmerung - Bye Bye 2G

  • Zwei Sender mit L8 und L9 stören sich nicht untereinander, während L8 auf zwei benachbarten Sendern die Abdeckung im Grenzbereich zwischen den Sendern schwieriger macht.

  • Zitat

    Original geschrieben von peterdoo
    Zwei Sender mit L8 und L9 stören sich nicht untereinander, während L8 auf zwei benachbarten Sendern die Abdeckung im Grenzbereich zwischen den Sendern schwieriger macht.


    Schon klar, aber auch jetzt gibt es kaum benachbarte Sender in Städten mit L8. Und L9 hat bisher zu wenig Bandbreite, um L8 in den Grenzbereichen sinnvoll zu ersetzen. Die paar L9 Sender im Raum Stuttgart sind z.B. an zwei Händen abzählbar...
    An anderen Ecken, wo L8 oder L9 wirklich bei der Indoor-Abdeckung helfen würde, lässt man weiterhin L18 only laufen...

  • Zitat

    Original geschrieben von peterdoo
    Zwei Sender mit L8 und L9 stören sich nicht untereinander, während L8 auf zwei benachbarten Sendern die Abdeckung im Grenzbereich zwischen den Sendern schwieriger macht.

    So schlimm ist das mit der Zellenueberlappung auch nicht. Und LTE800 hat ja mit 10 MHz die doppelte Bandbreite als LTE900, deshalb faende ich es schon sinnvoller wenn die Telekom bei den Sendern die bislang nur GSM oder GSM/UMTS hatten, bei einem LTE Ausbau erstmal LTE800 bauen wuerde statt LTE900.

  • Die GSM-Dämmerung treibt ihre Blüten.


    Weil der GSM-Dienst angeblich 2018 eingestellt wird, hat mein Vater gestern eine neue GPS-Armbanduhr mit Notruffunktion erhalten, die als neues Feature einen Notruf via 3G (UMTS) unterstützt.


    Abgesehen von dem Umstand, dass mir die vorherige Uhr mit mechanischem Zeigerwerk besser gefiel als die Smartwatch, welche die Uhrzeit erst auf Knopfdruck über ein Display anzeigt (resp. ansagt), stellt sich für mich hier in D die Frage, ob dieser Tausch wirklich sinnhaft war. Sollte UMTS tatsächlich vor GSM eingestellt werden, frage ich mich, ob nach Deaktivierung von 3G wieder auf GSM zurückgestuft wird. Schließlich ist die Sprachverbindung mit der Notrufzentrale eines der wesentlichen Funktionsmerkmale der Uhr. :confused:



    Edit


    Was mir gleich auffiel: Während die GSM-Uhr im passiven Betrieb lediglich alle drei Monate (oder nach jedem Notruf) nachgeladen werden musste, soll die neue Uhr alle paar Tage ans Lagegerät müssen (ebenfalls im passiven Betrieb ohne Erreichbarkeit von außen).


    Eine weitere Blüte:
    Nach Umstellung auf UMTS funzt die Notruffunktion nur noch in Deutschland (statt zuvor auch in der Schweiz). In meinen Augen ein Grund weniger für eine UMTS-Funktionalität, die M.E. lediglich in der Schweiz von Vorteil wäre.

  • Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Was mir gleich auffiel: Während die GSM-Uhr im passiven Betrieb lediglich alle drei Monate (oder nach jedem Notruf) nachgeladen werden musste, soll die neue Uhr alle paar Tage ans Lagegerät müssen (ebenfalls im passiven Betrieb ohne Erreichbarkeit von außen).

    Das hat aber nichts mit GSM und UMTS zu tun, sondern liegt wohl daran das die neue Uhr ein Full-LCD Display hat und wohl auch einen leistungsfaehigeren Processor.

  • Das mag sein.


    Die bisherige Uhr hatte eine Knopfzelle für den Betrieb des Quarzwerks mit mechanischen Zeigern und einen davon getrennten Akku für das GSM-Modul. Die Smartwatch (mit Touchscreenfunktionalität) läuft dagegen insgesamt über den integrierten Akku.


    Einen Vorteil kann ich bei der neuen Uhr im Ergebnis (also nur bezogen auf Zeitanzeige und Notruffunktion) jedenfalls nicht ausmachen.


    Mal sehen, wie sich die Uhr im täglichen Gebrauch bewährt. In den ersten beiden Tagen sind via Touchscreen jedenfalls schon drei unbeabsichtigte Notrufe rausgegangen. Hierzu reicht es u.a., den TS länger als drei Sekunden zu berühren, während beim alten Modell ein mechanischer Knopf mit leichter physischer Kraft eingedrückt werden musste, welcher dann einrastete.



    Edit (so nebenbei):
    Während die alte Uhr (oder auch hier) ein für Armbanduhren gewöhnliches Maß hatte, kommt die neue im üblichen (klotzigen) Smartwatchformat daher. Aber solange meinem Vater das gefällt ... mag dahinstehen, ob der Austausch im Hinblick auf die GSM-Dämmerung wirklich sinnvoll oder einfach nur überflüssig war.

  • Vielleicht moechte der Anbieter auch nur sicherstellen das die Notruf-Funktion auch in Laendern funktioniert die GSM eher abschalten.

  • Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Die GSM-Dämmerung treibt ihre Blüten.


    Weil der GSM-Dienst angeblich 2018 eingestellt wird, hat mein Vater gestern eine neue GPS-Armbanduhr mit Notruffunktion erhalten, die als neues Feature einen Notruf via 3G (UMTS) unterstützt.


    Der Uhrenhersteller kommt aus der Schweiz und das ist der Grund warum die 2G Uhr nicht weiter unterstützt wird ab 2019.


    Das steht auch in der AGB des Herstellers unter Garantie.

  • Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    Die jetzt von o2 verbauten Stationen sind ja "brandneu", da koennte es vielleicht schon sein das man relativ einfach "umswitchen" koennte, ohne das man die RRUs tauschen muesste.


    GSM900 -> 1. Schritt: GSM900 / 1 Traeger UMTS900 -> 2. Schritt: 2 Traeger UMTS900
    GSM900/1800 -> 1. Schritt GSM900 / 1 Traeger UMTS900 / LTE1800 -> 2. Schritt: 2 Traeger UMTS900 / LTE1800


    Neue Standortbescheinigungen wuerde man aber wohl brauchen weil man bei UMTS/LTE mit wesentlich mehr Bandbreite sendet.


    Das hoffte ich auch 2015. Aber im Nokia Gebiet ausgeschlossen.
    Ich kenne die Hardware nicht genau. Aber die ist hier mit einer E1 oder 2 E1 Leitungen angeschlossen. Und bei 2 oder 4 Mbit für 3 Sektoren, lohnt sich UMTS wohl nicht.


    Und die Telekom baut LTE900, weil es abfällt. Somit auch flexibler eingestellt werden kann.
    Wenn die neue Technik für GSM900 steht. Dann kann dazu ganz einfach LTE900 geschaltet werden. Das lohnt halt auch bei schon vorhandenem LTE800 für z.B. iot, oder Kapazität.

    Gruß
    Christian -

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!