Sperrungen für Diesel PKW - Fahrverbote in den Städten. Stuttgart nur ein Anfang?

  • Ich habe leider keine Online-Quelle dazu gefunden, aber in der aktuellen Auto Bild (10/2017) wird auf Seite 26 ein Umrüstungssystem der Fa. Twintec beschrieben, das Euro 5-Diesel sogar auf die neue Euro 6d-Norm bringen soll. Hierfür wird eine AdBlue-Anlage eingebaut, welche in einem VW Passat TDI erfolgreich getestet wurde. Die Kosten für die Umrüstung sollen bei etwa 1500€ liegen.


    Meiner Meinung nach wäre das eine sehr praktikable Lösung, wenn es tatsächlich funktioniert. Hier wären die Autohersteller und/oder der Staat gefragt, eine solche Umrüstung finanziell zu fördern (wie damals schon bei den Partikelfiltern).

  • Och ne. Sone Förderungen wären doch wieder indirekte Subventionen an die Verbrennerindustrie. Es sollte sich einfach jeder bewusst sein, dass ihn ein Fahrverbot erwischen kann, wenn er einen Verbrenner kauft. Ich habe mir auch extra ein günstiges Motorrad gekauft. Mehr Geld hätte ich nur für ein elektrisches ausgegeben. Aber selbst die teuersten elektrischen sind nicht sonderlich ausgereift.

  • Zitat

    Original geschrieben von murmelchen
    Aber nicht wenn genau in dem Bereich ein befristetet Halte/Parkverbot z.B. wegne Umzug, Bauarbeiten o.ä eingerichtet wird. Dann ist dein Auto schnell abgeschleppt.


    Richtig, das passiert nur seltener als der Rotz den unsere Hampelmänner gerade planen.

    .:Gate 13:.
    Vor die Wahl gestellt zwischen Unordnung und Unrecht, entscheidet sich der Deutsche für das Unrecht.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Zitat

    Original geschrieben von blackdragon4
    Ich habe leider keine Online-Quelle dazu gefunden, aber in der aktuellen Auto Bild (10/2017) wird auf Seite 26 ein Umrüstungssystem der Fa. Twintec beschrieben, das Euro 5-Diesel sogar auf die neue Euro 6d-Norm bringen soll. Hierfür wird eine AdBlue-Anlage eingebaut, welche in einem VW Passat TDI erfolgreich getestet wurde. Die Kosten für die Umrüstung sollen bei etwa 1500€ liegen.


    Meiner Meinung nach wäre das eine sehr praktikable Lösung, wenn es tatsächlich funktioniert. Hier wären die Autohersteller und/oder der Staat gefragt, eine solche Umrüstung finanziell zu fördern (wie damals schon bei den Partikelfiltern).


    Warum sollte der Staat eine solche Umrüstung fördern? Es ist dem Staat doch viel lieber, wenn sich möglichst viele Leute einen Benziner kaufen,
    damit weniger steuerbegünstigter Kraftstoff (Diesel) getankt wird. Purer Lobbyismus... :rolleyes:

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  • Zitat

    Original geschrieben von Action Andy
    Och ne. Sone Förderungen wären doch wieder indirekte Subventionen an die Verbrennerindustrie. Es sollte sich einfach jeder bewusst sein, dass ihn ein Fahrverbot erwischen kann, wenn er einen Verbrenner kauft. Ich habe mir auch extra ein günstiges Motorrad gekauft. Mehr Geld hätte ich nur für ein elektrisches ausgegeben. Aber selbst die teuersten elektrischen sind nicht sonderlich ausgereift.

    Nur sind Verbrenner jetzt und auf absehbare Zeit "alternativlos"


    Mit der Reichweite, Ladezeit und Dauergeschwindigkeit sind Elektroautos eben noch weit, weit entfernt von dem was man erwartet

  • Wenn aber die Verbrennerindustrie ewig weiter gepampert wird, wird das auch noch lange so bleiben. Und in der Innenstadt braucht niemand mehr als einen Renault Twizy oder Toyota i-road. Die werden nur leider nicht wirklich engagiert angeboten. Vermutlich, weil sie das bestehende Angebot der Verbrenner stark kanibalisieren würden.


    Das Tempo auf den Autobahnen wird durch den Umstieg auf Elektro einfach sinken. Die bisherigen Erfahrungen von Elektroautobesitzern deuten auf eine Geschwindigkeit zwischen 100 und 130 hin.

  • Zitat

    Original geschrieben von Action Andy
    Wenn aber die Verbrennerindustrie ewig weiter gepampert wird, wird das auch noch lange so bleiben. Und in der Innenstadt braucht niemand mehr als einen Renault Twizy oder Toyota i-road. Die werden nur leider nicht wirklich engagiert angeboten. Vermutlich, weil sie das bestehende Angebot der Verbrenner stark kanibalisieren würden.


    Das Tempo auf den Autobahnen wird durch den Umstieg auf Elektro einfach sinken. Die bisherigen Erfahrungen von Elektroautobesitzern deuten auf eine Geschwindigkeit zwischen 100 und 130 hin.



    Und wie viele Autos soll normalsterblicher besitzen? Einen für die Stadt, einen für den Urlaub, dann vielleicht noch einen für das Hobby? Gerade in den ganzen Großstädten sind die Mieten so teuer dass nicht mehr als ein Auto drin ist. Und das soll dann alle Ansprüche abdecken. Für jemanden der maximal paar Kilometer am Tag fährt und nie über die Reichweite seines E-Autos hinaus fahren wird mag das in Ordnung sein, für alle anderen ist das Ding nicht mehr als ein überdachter Rollator.

    .:Gate 13:.
    Vor die Wahl gestellt zwischen Unordnung und Unrecht, entscheidet sich der Deutsche für das Unrecht.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • In den ganzen Großstädten besitzen doch schon bei weitem nicht mehr alle ein Auto. Und sollte eine Citymaut eingeführt werden oder das nahezu kostenlose Anwohnerparken wegfallen, so werden auch die ganzen Wochenendkarren deutlich weniger werden.


    Meine Freundin besitzt zum Beispiel noch mitten in den Innenstadt und unsinnger Weise ein Auto. Allein der Stellplatz kostet 80€ im Monat. Wirklich benötigt wird das Auto nur etwa alle zwei Monate. Carsharing Taxi und Mietwagen würden sich jetzt schon rechnen. Für alle Fahrten in den letzten 12 Monaten hätte es auch ein Elektrofahrzeug getan. Es ist höchste Eisenbahn umzudenken.


    Edit: Der normalsterbliche Großstadtbewohner in Innenstadtlage, sollte 0 Autos besitzen. Er braucht einfach keines. Höchstens so ein Elektrorollstuhl wie der Twizy wäre angemessen um bei Regen mit maximalem Komfort Brötchen holen zu können.

  • Es ist halt ein Luxusobjekt in der Innenstadt. Ich würde mir auch ein Auto dort unterhalten wenn ich einen Stellplatz in der Tiefgarage hätte. Es ist halt einfach Schön so flexibel zu sein und ich kann es mir leisten. Auch eine Citymaut würde mich da nicht abschrecken... wenn ich bewusst so zentral lebe dann bin ich mir auch der laufenden Kosten im Klaren. Und da ist dann ein Auto sogar eher noch ein sekundärer Faktor von den Kosten gesehen.
    Aber ich würde es halt auch nur machen wenn ich einen abgeschlossenen Stellplatz hätte, und dieser wäre mir auch locker 80 € wert. Ansonsten wäre mir die Parkplatz Suche einfach zu stressig.


    Sowas wirkt dann wie ein Klotz am Bein. Hatte Jahrelang eine Freundin in Düsseldorf, da weiss ich wovon ich rede abend einen Parkplatz zu finden. Das wäre mir zu stressig ohne Tiefgarage. Aber ich glaube so eine Wohnung ohne Parkplatz würde ich mir auch nicht suchen. Aber der Markt bietet ja für jeden etwas. :cool:

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