Autoproduzenten, E-Autos, E-Mobilität, Ladesäulen & Co

  • Ich kenne keinen mehr, der ein modernes Fahrzeug mit 50+ Knöpfen mit einem dreh, drück, schieb, touch, wisch, MMI sein Fahrzeug noch vollumfänglich bedienen kann.


    Einen Tesla kann jeder einstellen und bedienen, der mit einem iPhone zurecht kommt.

    50+ Einstellmöglichkeiten (auf dem Display) benötigt Dein Tesla, aber kein Benziner. Mein letzter PKW hatte an der Stelle gefühlt 10 Einstellmöglichkeiten (hatten fast alle mit Klima/ Belüftung zu tun).


    Wichtige Dinge wie z.B. Blinker/ Licht oder Beschleunigung/ Fahrtrichtung/ Bremse hast Du vermutlich zusätzlich separat zu Deinen 50+ -Einstellungen am Display.


    Mein ideales Auto macht alles selbst, ohne 50+ Dinge manuell einstellen zu müssen.

  • Wenn für Dich Verbrenner Oldtimer sind, hast Du schon was verstanden. :saint:8)

    Ich muss alle 700-800km zum tanken, und warte im schlimmsten Fall mal 5 Minuten, wenn vor mir alle Zapfsäulen belegt sind. Ein paar Minuten später habe ich getankt und bezahlt. Da brauche ich weder Youtube-Videos noch XBox-Spiele um die Zeit tot zu schlagen. Schon toll, so ein "Oldtimer" ;)

  • Wenn für Dich Verbrenner Oldtimer sind, hast Du schon was verstanden. :saint:8)


    Dann fährt man doch gerne Oldtimer 8)


    Ich muss alle 700-800km zum tanken, und warte im schlimmsten Fall mal 5 Minuten, wenn vor mir alle Zapfsäulen belegt sind. Ein paar Minuten später habe ich getankt und bezahlt. Da brauche ich weder Youtube-Videos noch XBox-Spiele um die Zeit tot zu schlagen. Schon toll, so ein "Oldtimer" ;)

    Für Tesla-Fahrer wird der PKW offensichtlich zum Familienmitglied (ähnlich wie ein Hund bei Hundebesitzern):

    Man macht Urlaub in speziellen Hundehotels (bzw. Hotels mit Ladestation), legt öfter mal ne Fahrpause ein (für Hunde-Pipi bzw. um schnell mal 200km nachzuladen).

    Wenn gerade alle Ladestationen belegt sind, schaut man einen Film auf dem Display. Wenn im Hotel die Stromer-Parkplätze bzw. Ladestationen belegt sind, schaut man öfter mal vorbei, und sobald etwas frei wird parkt man um, und streichelt seinen Tesla danach sanft.


    Andere wie z.B. ich wollen einfach nur


    -sicher

    -schnell

    -komfortabel

    -preiswert


    von A nach B kommen. Ohne erst 50 Einstellungen auf dem Display zu machen.


    Also einsteigen, starten, losfahren (Klima/ Licht/ etc. auf Automatik). Irgendwann kommt der Hinweis, dass nur noch Benzin für 100km im Tank ist. Kurz an die nächste Tankstelle ranfahren, in 5min volltanken, ggf. Pipi, weiter.


    So ein Tesla ist aktuell ein schönes Hobby. Aber für andere ein Zeit/ Geld-Fresser.


    Hier stand der Kauf eines PKW an. Es wurde ein 3 Jahre alter Toyota Hybrid. Kein Tesla ;) .

    Und der Toyota parkt draußen. Kein Carport, keine Ladestion, kein dickes Kabel verlegen, keine Garage. 0 Extrakosten :) .

  • Es geht hier auch nicht nur um Tesla. Ich würde nicht freiwillig nochmal Verbrenner fahren. Marke, ist mir ziemlich egal. Aber im Augenblick erfüllt ein Tesla meine Bedürfnisse zu 100 %.


    Stammtisch kann ich auch.


    Ich verplempere nicht meine Zeit sinnlos an stinkenden Tankstellen, während ich krebserregende Aromate einatme. Auch muss ich mir keine Gedanken mit Apps u.s.w. machen. Wo und wann gibt es denn den besten Benzinpreis. Soll ich jetzt um 15:28 tanken, oder erst in einer Stunde?

    Ich muss nicht alle 15 bis 30 Tkm schauen, wann passt mir der Werkstattermin und wie organisiere ich den.

    Auch mit meinem Verbrenner bin ich niemals länger als 2,5 Stunden ohne Pause gefahren. Ich bin über 50. Da ist mir meine Gesundheit wichtiger, als ein paar Minuten. Wenn ich nach vier Stunden unkonzentriert einen Unfall habe, verplempere ich mehr Lebenszeit.

    Ich habe es im Winter schön warm und eisfrei und im Sommer schön kühl, wenn ich los fahre. OK, mein Verbrenner hatte auch Standheizung.

    Mein Verbrenner hatte genauso viele Konfigurationsmöglichkeiten. Hat auch nichts mit Elektro zu tun, sondern mit der erworbenen Sonderausstattung. Nur beim Tesla ist das auf dem großen Touchpad viel einfacher.

    Beim Fahren werde ich ruckfrei, vibrationsarm und geräuscharm bewegt.

    Ich schaue bei meinen Zielen natürlich, ob in direkter Nähe was zum Laden ist. Wenn nicht, dann halt nicht. Wäre dann halt nur bequemer gewesen. Wenn ich denn überhaupt laden muss.


    Mein Tesla ist nicht mein Leben und nicht mein Hobby. Aber elektrisch fahren ist für mich Lebensqualität und nicht umgekehrt. Vielleicht ist mein nächstes Auto was ganz anderes. Aber einen Hubkolben-Verbrennungsmotor wird es 100 % nicht haben!

  • Hallo,


    allen Skeptikern empfehle ich mal, elektrisch zu fahren. Beim Autohändler oder einer spezialisierten Autovermietung.


    Es gibt sicher viele Gegenargumente und Urängste und man muss die Mobilität umdenken.

    Tanken in 5 Minuten ist halt nicht mehr, aber in 30 Minuten lädt man genügend, um weiter zu kommen. Man tankt halt nicht mehr immer und oft voll (ist ungewohnt, ja.) Es gilt der Satz: "Steht er, dann lädt er". Beim Handy bekommen wir das doch auch hin :-)


    Einige hier möchten ein Universal-Auto mit Platz für eine Familie plus Urlaubsgepäck, was sie 1-2mal im Jahr wirklich brauchen.

    Die Alternative eines Mietwagens für diesen Zeitraum erscheint umständlich. Eisenbahnfahren ist aufregend, nervig, mit Kindern und viel Gepäck und Zügen, die zum falschen Zeit am falschen Ort (nicht) fahren. Wer auf dem Land wohnt, weiß was ich meine.


    Eine Alternative: Ein Car-Sharing - Auto nur dann nutzen/mieten, wenn es gebraucht wird - funktioniert in Mega-Cities wie Berlin, Hamburg, München, aber nicht in Klein-Hinter-Umstech-Heudorf , also auf dem Land :-(


    Ich hatte mit einem Tesla geliebäugelt, stelle aber fest, dass man auf dem Display vielleicht zu lange, nach bestimmten Funktionen sucht, die per Tasten sofort greifbar sind. Während man diese Einstellungen "sucht" ist man abgelenkt oder verzieht unbemerkt das Auto ein wenig, was empfindliche Beifahrer in Aufregung versetzt.


    Im neuen Renault Megane etech (mit google) fuhr ich durch ein Mega-Funkloch. Das Auto blieb bedienbar, halt über Tasten :-) Google fand kein Netz :-)


    Ich fahre eine(n) Renault Zoe und bin auch nach 2 Jahren immer noch begeistert, das fast lautlose Dahingleiten macht einfach Spaß :-)


    Ich bin in der glücklichen Lage, eine Wallbox in der Garage und eine Ladesäule in 200m Entfernung zu haben.

    Wer jeden Abend 15 Minuten Lebenszeit verbrät, um überhaupt einen halbwegs legalen Parkplatz für sein Auto zu finden, wird mit E-Mobilität andere Erfahrungen machen.


    Idealerweise müsste an jeder Straßenlampe eine Steckdose sein, die einfach durch Reinstecken und Erkennen des Fahrzeugs lädt. Die Abrechnung wurde vorher beim Stromanbieter des Vertrauens hinterlegt. Da muss es hingehen. Wir sind im Moment noch Pioniere.


    Stichwort Wasserstoff: Das ist auch ein Elektro-Auto. nur muss der Wasserstoff mit schier unendlich viel Energie hergestellt und transportiert werden. Und wenn die H2-Tankstelle "einfriert" (ja das kann vorkommen) wartest Du auch 30-40 Minuten, bis es weiter geht.


    Stichwort e-fuel: Das ist ein künstlich hergestelltes "Benzin", das (hoffentlich) all das nicht enthält, was die Umwelt belasten könnte. Nur zur Herstellung braucht es gigantisch viel Energie und Ressourcen. Das kann nur eine Übergangslösung sein, bis alle Verbrenner eines Tages "durchgerostet" sind oder für Flugzeuge, Schwertransporter und so weiter.


    Ein oft gebrachtes Argument: Wo kommt denn der zusätzliche Strom für die vielen neuen E-Autos her? - Gegenfrage: Wieviel Strom braucht es für Bohrinseln, Pumpen, Tankschiffe, Pumpen, Raffinerien, Pumpen, Tankstellen, Pumpen bis der Sprit im Auto ist?


    Seitdem ich elektrisch Auto fahre, "rieche" die Verbrennerfahrzeuge viel mehr als früher. Diesel bin ich nie gefahren, das "riecht" ja noch deutlicher. Ich habe auch nie verstanden, dass "Diesel" per se umweltfreundlicher sein soll und die Preise dafür steuerlich begünstigt wurden.


    Ich fahre viel Kurzstrecke im Ort (bergig und der Bus hält "unten") - da ist ein e-Auto einfach ideal, weil ich nicht auf den Kaltlauf eines Benziners achten muss.


    Wer aktuell ein kompaktes bezahlbares e-Auto in der Region plus minus 20k EUR sucht, hat in der Tat ein Problem, weil die Autoindustrie mit großen SUV-Kutschen mehr verdient. Da müsste die Politik eingreifen und auch die Förderung wieder erhöhen statt senken, aber mit klaren Ansagen, dass solche Spiele wie das "BAFA-Karussell" (= Auto kaufen, Förderung kassieren, nach 6 Monaten mit Gewinn verkaufen) nicht mehr möglich sind.


    Vielleicht ist die Webseite http://www.evium.de interessant, da gibts viele Infos und einen Verbrauchs/Vergleichsrechner.

  • allen Skeptikern empfehle ich mal, elektrisch zu fahren.

    Ja Henning, empfiehlst du auch nicht zum ersten Mal.

    Für dich passt es, und du bist überzeugt.

    Für diejenigen wo es nicht passt, hat sich nichts verändert, obwohl vielleicht doch.

    Steigende Strompreise bei fallenden Benzinpreisen bestätigt eher es sein zu lassen.

    Drohender Strommangel macht es auch nicht besser.


    Wie gesagt:

    Und es geht wieder los...

    ^^

  • allen Skeptikern empfehle ich mal, elektrisch zu fahren.

    Mußte ich schon. Hyundai Ioniq. Hat mich nicht überzeugt. Die schlechteste Rundumsicht aller Zeit, Assistenten, die beim Lenken stören statt helfen. Die völlig unsinnige Wandlerautomatik-Emulation, die offenbar in in jedes elektrische Fahrzeug eingebaut werden muß, damit man mit dem Bremspedal anfahren kann. Und halt generell ziemlich langweilig zu fahren. Da hat die angezeigte Restreichweite von 150 km gar nicht mehr gestört.


    Hier stand der Kauf eines PKW an. Es wurde ein 3 Jahre alter Toyota Hybrid. Kein Tesla ;) .

    Toyota HSD ist tatsächlich das einzige elektrische Antriebskonzept das mich überzeugt hat. Grund: Verbrauch unabhängig vom Fahrstil, da beide Motoren immer im optimalen Arbeitspunkt laufen. Elektronisches Fahr- und Bremspedal. Das nenne ich echten technischen Fortschritt. Nicht die x-te Wiederauflage von BEV, aber diesmal mit Xbox-Spielen für die Ladeweile.

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