Autoproduzenten, E-Autos, E-Mobilität, Ladesäulen & Co

  • Ja natürlich, wer kennt es nicht: Tagsüber 500 km gefahren und für die Feierabendnutzung braucht man dann nochmal 400 km :D

    Mit 22KW Ladung schafft man in 90 Minuten Ladezeit so 29,5KWh für gut 130km, und da der Akku ja selten ganz leer ist kommt noch die alte Restreichweite dazu. Das ist dann schon okay.

    Aber mit 11KW oder 7,4KW würde es eben doppelt oder dreimal solange dauern, und das macht dann keinen Sinn mehr, weil bis dahin wäre dann fast der Feierabend vorbei.

  • hrgajek

    Man findet wahrscheinlich in seiner Wohngegend nicht viele Parkplätze zum mieten. Aber noch viel weniger findet man welche mit Steckdose oder Wallbox in Reichweite...


    Das ist Pippi Langstrumpf Gerede.

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  • Das Problem ist doch, daß unterhalb von eSUVs Traktionsbatterien mit um die 30 kWh üblich sind. Da ist bspw. ein 61 kW e-UP mit 130 km/h Spitze und 200 km Reichweite. Der lädt dann mit 7,2 kW AC und 37 kW DC.


    Wenn wir mal Abmessungen und Gewicht dieser Fahrzeugklasse hernehmen, kommen wir mit einem Verbrenner nicht nur locker auf Tagesfahrleistungen jenseits der 700 km, wir bekommen notfalls auch fünf Leute und Gepäck rein und auch noch auf mehr als drei Sterne im NCAP. Und zahlen deutlich weniger als 27.000 € aufwärts.


    Mit einem solchen Verbrenner rangiert man morgens aus der winzigen Parklücke in der Innenstadt raus und kommt mit 200 km/h Spitze über die Autobahn wenige Stunden später in einer ebensolchen in einer anderen hundert(e) Kilometer entfernten Stadt wieder zum Stehen. Ohne Nachtanken. Ohne suchen zu müssen, wo man den fetten Crossover-SUV mit 80 kWh-Batterie jetzt eigentlich läßt und wieviel das kostet.


    Der elektrische "Stadtflitzer" von VW kann das nicht: Mit dem bleibt man wie mit einem Fahrrad oder dem Bus an dieselbe Stadt gefesselt. Und für den Rest muß man in den Zug steigen. Oder vorsorglich ein richtig dickes BEV kaufen und einen Parkplatz mit Steckdose im Parkhaus dazu, um dann das Ziel nach der Verfügbarkeit von Ladesäulen auszuwählen.

  • Starthilfe braucht man bei heutigen Fahrzeugen, egal ob Verbrenner oder Elektroauto normal eh nicht mehr. Denn so eine 12V Batterie geht ja nicht von heute auf morgen kaputt.


    Bei alten Autos hat man es nur am Startverhalten gemerkt, das sie immer länger brauchten bis sie gestartet sind, und man bei Kälte und Hitze Startprobleme hatte.


    Bei modernen Autos fängt es schon lange bevor man es hören kann damit an das erstmal energieintensive Komfortfunktionen wie Sitzheizung, evtl. vorhandene Start-/Stopp Automatik und bei Cabrios das Verdeck öffnen deaktiviert werden. Und etwas später kommt dann auch nach jedem Fahrzeutstart direkt die Meldung "Batterieladung schwach". Dann weis man es ist Zeit sich um Ersatz zu kümmern.

    Elektroautos mit schwacher 12V Batterie dürften sich genauso verhalten.

    Nachmittags bin ich ins Freibad gefahren, auf dem Heimweg... rien ne va plus, Starthilfe gebraucht. Beim Toyota Prius merkst du das nicht wenn die 12V-Baterie am sterben ist. Die muss nur die paar Sekunden überbrücken, vom öffnen der Zentralverriegelung über das drücken des Starknopfes bis bis vollständigen Start das HV-Sytemes. Ab dann übernimmt der Inverter die Versorgung des 12V-Boardnetzes aus der Hochspannungsbatterie, und dann alles läuft als wie am Schnürchen. Erst wenn der Saft nicht mehr ausreicht um das HV-Systemes komplett zu starten, merkt man dass man ein Problem hat. Freilich hätte Toyota eine Warnanzeige "schwache 12V-Batterie" einbauen können. Wenn die Batterie im Funkschlüssel leer wird, wird man gewarnt, aber bei der 12V-Batterie wurde das wohl verpennt.

    2 Mal editiert, zuletzt von Frank73 ()


  • Sehe ich auch so.

    Das mit der Batterie betrifft ja nicht nur Kleinswagen sondern auch die Kompaktklasse, wenn ich da zum Beispiel an den Mazda MX-30 und Mini Cooper SE denke.

    Hinzu kommt das das Verbrauchsverhalten von Elektroautos ganz anders ist als bei Verbrennern. Während Verbrenner im städtischen Verkehr, vorallem beim Stop&Go den höchsten Verbrauch haben, sind da Elektroautos schon echte Sparwunder und können ihre Vorteile voll ausspielen. Dafür steigt bei höheren Geschwindigkeiten ver Verbrauch aber überproportional an.

    Das führt ironischerweise dazu das man dann bei überwiegend innerstädtischer Nutzung durchaus einigermassen solide 170-190km Reichweite hat, die allenfalls für Laternenparker intressant ist, aber die man bei heimischer Lademöglichkeit eigentlich garnicht bräuchte.

    Aber wenn man dann mal längere Strecken über Bundesstrassen und Autobahnen fahren möchte, sinkt die Reichweite dann schnell auf so 115-140km zusammen. Und das ist dann wirklich sehr, sehr wenig.

    Aber denke deshalb sind Elektroautos auch in Norwegen ein besonders grosser Erfolg. Denn dort ist es ja so das meist nur innerhalb des eigenen Ballungsraums gefahren wird, und weitere Strecken geflogen wären, weil sie mit jedem Auto zu weit wären.

  • Warnanzeige "schwache 12V-Batterie"

    Das zeigt, wo Toyota steht.


    Liegenbleiber sind der GAU für Autohersteller, weil sie das größte negative Kundenerlebnis generieren.


    Deshalb stecken Hersteller viel Gehirnschmalz in ihre Fahrzeuge, um genau diesen nach Möglichkeit zu verhindern.

  • Das zeigt, wo Toyota steht.


    Liegenbleiber sind der GAU für Autohersteller, weil sie das größte negative Kundenerlebnis generieren.


    Deshalb stecken Hersteller viel Gehirnschmalz in ihre Fahrzeuge, um genau diesen nach Möglichkeit zu verhindern.

    Das ist ein Patzer, kein gravierender Mangel. Wenn ich sehe welche Probleme VW anfänglich mit seinen DSG hatte, und angeblich teilweise immer noch hat. So etwas kann mit einem HSD von Toyota gar nicht passieren.

  • Batterie leer war und ist schon immer Nummer 1 bei den Liegenbleibern.

    Aber nur bei "alten" Autos. Alle modernen Autos haben ein Batteriemanagement für die Starterbatterie, weil "Start-Stop" und Rekuperation sonst zum Glückspiel werden. Das sorgt nicht nur dafür, dass weniger wichtige Komponenten, die viel Strom ziehen abgeschaltet werden, wenn der Strom nicht da ist, sondern dass das Auto auch jederzeit einen Überblick über den Ladezustand und die Batteriegesundheit hat.


    Wenn man natürlich trotz Anzeige, dass die Batterie getauscht werden solle, weiter fährt, weil ja alles einwandfrei funktioniert, dann ist mein ein Idiot, dem es nicht besser gehört, als dass er nachts bei Kälte im Nirgendwo nicht mehr weg kommt!


    Und das stimmt, die Niedervoltbatterie ist auch bei den E-Fahrzeugen ein Schwachpunkt. Was zwei Komponenten hat. Die fehlende Erfahrung bei den Herstellern, wann, wie und wie oft man die Batterie laden sollte und die weiterhin begrenzte Lebenszeit der Pb Batterien, speziell, wenn man sie mangelhaft lädt. Die Idee, die Bleibatterie im Elektrofahrzeug komplett zu ersetzen, ist daher der richtige Weg, da man Gewicht und Volumen spart und man die Hochstromfähigkeit der Bleibatterie im Elektrofahrzeug nicht mehr benötigt. Denn wie Frank73 schon sagte, braucht man sie nur noch, um das System hoch zu fahren und bei fehlender Hochvoltbatterie, beim Unfall zum Beispiel, wenn sie abgesprengt wurde, um die Sicherheitsfunktionen wie Warnblinker, Licht, Türöffnung, Notruf etc. sicher zu stellen.

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