Autoproduzenten, E-Autos, E-Mobilität, Ladesäulen & Co

  • Da die Errichtung einer Säule auch Geld kostet, dürfte der Mehrpreis erklärbar sein ...

    Bei AC ist es außerdem noch der Platz. AC Säulen lassen sich kaum noch betriebswirtschaftlich errichten. Zu wenig Umsatz pro Platz! Deshalb gibt es auch kaum noch günstigere AC Preise.


    Frank73 kann sich das ja mal ausrechnen. Wie viele Jahre er mit 20 Cent Aufpreis laden müsste, bevor sich eine eigene Wallbox rechnet.

  • Die Stromtankstelle dürfte 2 Vorteile haben:

    1. Du brauchst Zuhause keine Wallbox vorhalten oder ein Kabel ziehen.

    2. Es dürfte schneller Laden als an der heimischen Steckdose

    Die nächste öffentliche Säule ist rund 1km entfernt. Alleine der zeitliche Aufwand um nach dem Anschliesen des Autos nach Hause zu gehen, und es nach dem Laden wieder abzuholen, übersteigt den zeitlichen Aufwand eines Volltanken eines Benziners bei weitem. Hinzu kommt dass ich dann immer mit Stoppuhr laden muss, da sonst Blockiergebühren fällig werden. Außerdem ist auch nicht garantiert dass die öffentliche Ladesäule dann frei ist, wenn ich sie benötige. Und ob die öffentliche Säule wirklich schneller ist, sei auch mal dahin gestellt. Klar geben öffentliche AC-Säulen auf dem Papier 22kW ab, während die private Wallbox nur 11 kW liefert, aber die Autos die man auch tatsächlich mit 22kW an AC laden kann, kannst du an einer Hand abzählen, und um an einer CCS-Ladesäule vorbei zu kommen müsste ich schon deutliche Umwege in kauf nehmen. Das kann nicht Sinn der Sache sein.

  • Mal davon abgesehen, dass Du sowieso kein Elektroauto kaufen willst/kannst/wirst und die Diskussion seit Monaten substanzlos ist.


    Menschen, die das wollen/können/werden, welche ein solches "Problem" haben, kaufen irgendein geeignetes Fortbewegungsmittel für die Mikromobilität. Zum Beispiel früher einen Tretroller oder heute eher einen Falt-E-Roller. Für Menschen, die gerne und viel laufen, ist der km auch als kurzer Feierabend Spaziergang an frischer Luft machbar.

  • Der Haushaltsstrom (Ökostrom nach strengsten Kriterien) den ich beziehe liegt bei um die 40 Cent. Wenn man keine Fragen nach der Herkunft des Stroms stellt bekommt man auch Angebote um die 30 Cent. Dagegen sind 63 Cent der reinste Wucher.

    Meistens ist inzwischen 100% Ökostrom sogar billiger als Tarife mit Strommix. Nur Veganstrom der auch Wasserkraft und Windenergie ausschliesst, ist teilweise etwas teurer.

    63 ct/KWh für AC-Ladung finde ich auch Wucher, akzeptabel fände ich derzeit max. 45 ct/KWh für AC-Ladung und max. 59 ct/KWh für CCS-Schnellladung.


    Die Stromtankstelle dürfte 2 Vorteile haben:

    1. Du brauchst Zuhause keine Wallbox vorhalten oder ein Kabel ziehen.

    2. Es dürfte schneller Laden als an der heimischen Steckdose.

    Elektroauto ganz ohne heimische Lademöglichkeit finde ich aber schon etwas gewagt, zumindest ne blaue CEE Steckdose für 3,7 KW Ladung sollte manschon haben.


    Für die Ladung über Nacht spielt es ja keine Rolle wie lange sie genau dauert, ob das Auto dann bis 6:50 Uhr in der früh durchlädt oder ob es schon um 2:40 Uhr fertig ist.


    Und wenn man wirklich schnell für die Feierabendnutzung nachladen will führt kein Weg an einer CCS-Schnellladung vorbei.

  • Mal davon abgesehen, dass Du sowieso kein Elektroauto kaufen willst/kannst/wirst und die Diskussion seit Monaten substanzlos ist.

    Ich habe mal einen kurzen Fahrbericht mit einem Prius 4 PHEV hier rein gestellt, falls du dich nicht daran erinnerst, und war vom rein elektrischen fahren recht angetan. Dass die Rahmenbedingungen nicht stimmen, u.a. weil die Eigenheimbesitzer im Bundestag (auch Abgeordnete genannt) den Kontakt zur Realität der Mieter verloren haben, ist nicht meine Schuld.

  • Realität der Mieter

    Deine Realität ist, dass Dein Vermieter auf Dein Geheiß Rohre in den Boden verbuddelt hat. Von diesen Rahmenbedingungen können die meisten nur träumen. Aber ohne rundum gratis sorglos Paket ist's dem Frank nicht genehm.


    Außerdem müsstest Du derzeit ab 35 kEur für einen Kleinwagen aufbringen. Oder soll das der Vermieter auch noch richten? Denn sonst könntest Du die Gratiswallbox ja gar nicht nutzen. Ist ja logisch. Wer das nicht versteht! 😂

  • Der Haushaltsstrom (Ökostrom nach strengsten Kriterien) den ich beziehe liegt bei um die 40 Cent. Wenn man keine Fragen nach der Herkunft des Stroms stellt bekommt man auch Angebote um die 30 Cent. Dagegen sind 63 Cent der reinste Wucher.

    Niemand betreibt eine flächendeckende Ladeinfrastruktur und verkauft den Strom zum EK. Zum einen kostet die Infrastruktur und das ein Unternehmen eine Gewinnerzielungsabsicht hat, kann man diesem kaum vorwerfen. Du freust dich bestimmt auch, wenn dein AG dir am Monatsende ein paar Euro überweist.

  • Natürlich betreibt niemand als Hobby eine Ladeinfrastruktur sondern hat immer eine Gewinnerzielungsabsicht.

    Anderseits werden Ladenetzbetreiber wohl kaume den Privat- und Kleingewerbepreis zahlen, sondern einen wesentlich günstigeren Preis. Oftmals sind es ja selbst Energieversorgungsunternehmen oder Tochterunternehmen davon.


    Der Preis sollte eben so sein das es sowohl für den Ladenetzbetreiber als auch den Kunden noch halbwegs fair ist.

    Bei 63 ct/KWh für AC-Ladung und vielleicht 89 ct/KWh für CCS-Schnellladung muss sich dann auch niemand wenn kaum jemand ein Elektroauto kauft sondern lieber weiter mit Benzin und Diesel fährt.

  • Die geschilderten 30-40 Cent sind kein Einkaufspreis, sondern der Preis des Haushaltsstromes, in dem bereits eine Gewinnmarge drin ist.

    Welche Abgeordnete genau zwingen Dich den momentan elektrisch zu fahren? Wenn Du die Grünen fragst, welche ja für das Verbrennerverbot ab 2035 sind, wie das dann später werden soll, dann werden die Dir sagen, dass es in deiner Nachbarschaft 2035 Mal viele /ausreichend Säulen geben wird, um dein gebrauchtes E-Auto zu laden. ;) also abwarten und abregen :)

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