Autoproduzenten, E-Autos, E-Mobilität, Ladesäulen & Co

  • E-Mobilität ist keine Religion sondern technische Evolution.

    Batterie-Elektrisch ist der Stand der Technik des 19. Jahrhunderts vor Erfindung des Verbrennungskraftmaschine.


    Start-Stopp-Automatik

    Genau dabei geht es doch nur um Verbrauchslügnerei. Die neueren schweren Kisten verbrauchen nämlich mehr als die alten. Vor allem durch viel Unfug bei der "Abgasreinigung".


    Mein Toyota-Hybride (kein PHEV) schluckt dokumentiert übers Jahr gemittelt 5 Liter auf 100km, im Sommer etwas über 4 Liter, im Winter eher fast 6 Liter, geschuldet einem hohen Kurzstreckenanteil. Da kommt kostenmäßig kaum ein BEV mit.

    Eben, das ist echte Elektromobilität, nur halt nicht die offiziell abgesegnete von Tesla. Merke: Amerika = gut, Japan = böse.


    Tesla kann halt nicht, was Toyota kann.

  • Hybrid ohne Lademöglichkeit bringt gegenüber reinen Verbrennern nicht viel. Schadet zwar nicht, bringt aber auch nicht wirklich was.

    Finanziell schon, unser Hybrid braucht im Schnitt 4,5 Liter, das Fahrzeug davor in derselben Größe kam nicht unter 8


    Plug-In Hybride sind da schon wesentlich intressanter, da zumindest die kurzen Alltagsfahrten dann ebenfalls rein elektrisch oder grössteteils elektrisch gefahren werden können. Aber natürlich braucht man dafür auch eine Lademöglichkeit.

    Und finanziell lohnt es sich bei den heutigen Strompreisen eben nicht mehr wirklich. Das war letztes Jahr noch ganz anders.

    Finanziell hat sich der Aufpreis des Plug-In im Vergleich zum reinen Hybrid noch nie gelohnt.

    Selbst bei vergangenen Strompreisen das rauszufahren hätte Jahre gedauert.

    Maximal wenn man die bereits abbezahlte PV-Anlage als Lieferant annimmt und quasi "gratis" fährt.

  • Batterie-Elektrisch ist der Stand der Technik des 19. Jahrhunderts vor Erfindung des Verbrennungskraftmaschine.

    Es ist doch witzlos, die BEV-Technik von heute mit der des 19. Jahrhunderts zu vergleichen.

    Warum haben denn Benziner das Elektroauto abgelöst haben? Sicherlich nicht weil ein Benzinmotor so ein geiles Stück Technik ist.



    Eben, das ist echte Elektromobilität, nur halt nicht die offiziell abgesegnete von Tesla. Merke: Amerika = gut, Japan = böse.

    Rechne die 5 Liter in kWh um und vergleiche mit einem BEV...


    Mir geht es dabei nicht darum, die Toyota Hybriden schlechtzureden. Bin selbst einige Jahre einen Camry Hybrid gefahren und war absolut begeistert von dem Auto. Für mich war das der Grundstein jetzt auf Elektro umzusteigen.

    28:6:42:12

  • Es ist doch witzlos, die BEV-Technik von heute mit der des 19. Jahrhunderts zu vergleichen.

    Es ist nicht witzlos, weil es dasselbe Grundkonzept ist ohne jegliche Fortentwicklung. Die einzige amerikanische "Innovation" war der Einbau von jede Menge überflüssiger Unterhaltungselektronik in die Fahrzeuge.


    Rechne die 5 Liter in kWh um und vergleiche mit einem BEV...

    Ich bin nicht an den Glaubensdogmen der Tesla-Religionsgemeinschaft interessiert.

  • (Tesla-Glaubendogma: Wir rechnen den Rohenergiegehalt von Kraftstoffen in kWh um, um den Tesla gut aussehen zu lassen. Wir rechnen natürlich nicht den Rohenergiegehalt von in Elektrizitätswerken verbrannten Brennstoffen inkl. Leitungs- und Ladeverlusten in kWh um, weil das den Tesla ganz schlecht aussehen läßt.)

  • Rechne die 5 Liter in kWh um und vergleiche mit einem BEV...

    Das ist Otto-Normalverbraucher salopp gesagt völlig egal. Wichtig ist, wie brauchbar ein Auto im Alltag ist, wie es getankt/geladen werden kann (laden ist vor allem bei Mietern auf absehbare Zeit ein größtenteils ungelöstes Problem), und was es an Kosten verursacht. Da schlägt das BEV schon mal beim Kauf mächtig rein, nicht nur weil es in der Brot-und-Butter-Klasse (von Tesla und ähnliches Luxusspielzeugen rede ich nicht) meist deutlich teurer als ein vergleichbar motorisierter Benziner ist, sondern auch weil es praktisch keinen Gebrauchtwagenmarkt (von ein paar alten Möhren ohne praxistaugliche Reichweite mal abgesehen) gibt, auf dem die meisten Privatleute ihren PKW kaufen...

  • Die einzige amerikanische "Innovation"

    Es ist schwierig mit jemandem zu diskutieren, der an Realitätsignoranz leidet.


    Mal ein paar zur Auswahl.


    Batteriemanagement und Thermalmanagement. Kein Konkurrent bekommt das im Augenblick auch nur annähernd hin.

    Einsatz von Batterien ohne Kobalt, Nickel und Mangan, und das alltagstauglich in einem Fahrzeug.

    Einsatz von Siliziumkarbid Invertern.

    Verbesserung des Reluktanzmotors und harmonische Ansteuerung desselben. Siemens versucht sich daran schon ewig im Industriebereich.

    Super effizientes Kühl- und Heizsystem Dank oktovalve

    Sehr exakte Energievorhersage für Fahrstrecken. Kein Konkurrent bekommt das im Augenblick auch nur annähernd hin.

    Alles in einem Tesla wird von einem einzigen Zentralcomputer verwaltet. Keine Abstimmungsprobleme zwischen verschiedenen Herstellern und deren Steuergeräte über den CAN Bus, und daherkommend sehr schneller Wechsel von Fahrzeugkomponenten möglich.


    Und dann kommst du mit Toyota. Die seit 1977 eine Technik verbauen, an der sich seither nichts mehr grundlegend verändert hat. 1977 haben sie mit einem 33 kW Motor angefangen. Seit 2003 hat er 57 kW, dann mal 60, jetzt 53. Als Batterien setzen sie NiMH ein. Echt super innovativ. Zugegeben, wenn Hybrid, dann Toyota. Aber wer in knapp 50 Jahren seine Technik nicht robust und praxistauglich hin bekommen hat, dem ist auch nicht zu helfen!

  • Wenn man nur die Verbrauchskosten vergleichen will, braucht man auch nichts umzurechnen.

    In meinem Fall:

    4,5 Liter Benzin x 1,60€ = 7,20€ auf 100km aktuell.

    Ein kleiner ID3 braucht laut Test https://de.motor1.com/reviews/…hweitentest-vw-id-3-test/

    etwa 17 kW

    Ohne eigene Lademöglichkeit käme dann Maingau DC Laden (soll ja nicht ewig dauern) für 59ct/kWh infrage.

    Also 10€ pro 100km.

    Innovation ist also, auf einen Plastik-Shuhkarton der einige tausend Euro mehr kostet umzusteigen, bei höheren laufenden Kosten, Komfort- und Zeitverlust.

  • Es ist nicht witzlos, weil es dasselbe Grundkonzept ist ohne jegliche Fortentwicklung.

    Und du sprichst von einem „Glaubensdogma“ bei anderen? In deiner Logik gab es dann auch beim Verbrenner von den Dampfmaschinen hin zu den heutigen Verbrennungsmotoren keinerlei Fortentwicklung? Das Grundkonzept ist schließlich immer noch dasselbe: Verbrennung erzeugt Vortrieb…

  • Ohne eigene Lademöglichkeit käme dann Maingau DC Laden (soll ja nicht ewig dauern) für 59ct/kWh infrage.

    An der Stelle möchte ich mal die Frage aufwerfen ob DC-Ladung als Normalfall eine wirklich gute Idee ist, nicht nur weil der Strom deutlich teurer ist, sondern auch weil es den Akku mehr stresst als die eher gemütliche AC-Ladung mit 11kW.

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