Autoproduzenten, E-Autos, E-Mobilität, Ladesäulen & Co

  • Selbst wenn ich eine Kabeltrommel vom Balkon werfen könnte, möchte nicht mit 55 Cent pro kWh aufwärts ein Elektroauto laden, schon gar nicht für 20 € pro Tag.

    Also ich komme bei 168 kWh zu 55ct auf 92,4€. Oder mit 20 kWh/100km auf 11€/100km. Wir zahlen nur 21ct/kWh, da sind es nur 4,20€/100km. Mit 7l E10 auf 100km und günstigen 1,60€/l kommt man auf 11,20€/100km.

    Wer jeden Tag 100 oder 200 km mit dem Auto fahren muss, kommt so oder so nicht günstig weg...

    Das ist auch, was ich unter technischem Fortschritt verstehe: Ich fahre einfach so wie ich möchte, und das Fahrzeug kümmert sich darum, die abgeforderte Leistung so effizient wie es geht aus dem Kraftstoff zu liefern. Denn ich möchte nicht wie vor 100 Jahren als Fahrer eine Batterie babysitten oder wegen Reichweitenmangel rumschleichen müssen.

    Da ist es doch fein, dass du das weiterhin tun kannst.

  • Wir zahlen nur 21ct/kWh

    Aber ich nicht. Für mich ist ein batterie-elektrisches Fahrzeug inklusive (Akku-)Beschaffungskosten weit unwirtschaftlicher als ein herkömmlicher Benziner. Da braucht man sich über Reichweitennachteile und Ladeweile gar nicht mehr zu unterhalten. Und gegen ein modernes hybrides Antriebskonzept wie das von Toyota sieht ein BEV überhaupt kein Land mehr.

  • Geile Diskussion, einige verteidigen den Verbrenner wie damals die Pferdekutschenfahrer ihre Pferdekutschen. E-Mobilität ist keine Religion sondern technische Evolution. Die Zeit ist vorbei, wo man mit Dinosaft Explosionen erzeugt, um einen Motor anzutreiben. Ganz abgesehen von der technischen Komplexität durch Getriebe, Antriebsstrang, Differential, Abgasreinigung und Tod und Teufel. Es wird kein zurück mehr geben.
    Ich hatte neulich einen 1er BMW als Verbrenner mit Handschaltung als Werkstattersatz. Diese Kuppelei und das wackeln des ganzen Fahrzeugs an der Ampel durch die Start-Stopp-Automatik hat sich so nach Technik aus dem letzten Jahrhundert angefühlt, dass ich selbst verwundert war, wie krass mir das vorkommt.

    Wer nichts anderes gewohnt ist, dem wird es nicht altbacken vorkommen, aber ich kennen keinen, der eine Zeit E gefahren ist und wieder auf einen Verbrenner zurückgewechselt ist.

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  • Die meisten gehen bei den Benzinverbräuchen von viel zu günstigen Werten aus, IMHO.

    Mein Toyota-Hybride (kein PHEV) schluckt dokumentiert übers Jahr gemittelt 5 Liter auf 100km, im Sommer etwas über 4 Liter, im Winter eher fast 6 Liter, geschuldet einem hohen Kurzstreckenanteil. Da kommt kostenmäßig kaum ein BEV mit.

  • Ich denke, ohne eigene Lademöglichkeit ist ein Hybrid der beste Kompromiss.

    Ich stand damals vor der Wahl, Diesel oder klassischer Hybrid, PHEVs gab es zu der Zeit noch nicht. Also habe ich mich für den Hybrid entschieden, da die damals gerade frisch eingeführten Partikelfilter dafür bekannt waren, dass sie bei hohem Kurzstreckenanteil, den ich im Winterhalbjahr habe, Probleme machen.

  • Mein Toyota-Hybride (kein PHEV) schluckt dokumentiert übers Jahr gemittelt 5 Liter auf 100km, im Sommer etwas über 4 Liter, im Winter eher fast 6 Liter, geschuldet einem hohen Kurzstreckenanteil. Da kommt kostenmäßig kaum ein BEV mit.

    Verbrauch

    5l a 1,60/l = 8€ oder mit 2€/l=10€

    18 kWh a 30ct/kWh = 5,40€ mit 60ct/kWh=10,80€

    Rein vom Verbrauch kommt es drauf an, ob man günstig an Ladestrom kommt.


    Anschaffung Basismodelle

    id3: ca 44 Tsd - ca 7 Tsd 'Förderung' (4500 Staat+ca 2500 Hersteller)=37 Tsd Listenpreis momentan

    e-208: ca. 35 Tsd - 7 Tsd = 28 Tsd Listenpreis

    Corolla Hybrid: ca 34 Tsd - 4 Tsd (Toyota 'Hybridprämie')=30 Tsd Listenpreis


    Jährliche Kosten e-Auto - Hybrid Verbrenner

    Keine Kfz Steuer für e-Auto ca 7 Jahre bis Ende 2030- was kostet aktuell so ein Corolla Hybrid?

    Kein Ölwechsel- Corolla Hybrid?

    THG Prämie/Bonus ca. 200-300€ pro Jahr


    Geringere/Keine Wahrscheinlichkeit von Reparaturen bei e-Auto

    Motor/Zündkerzen

    Kühlmittel/Kühlpumpe etc

    Bremsen/Bremssystem?

    Haben e-Autos eigentlich noch eine separate 'Starter'batterie?


    Insofern höhere Anschaffungskosten für E-Autos, aber geringere Betriebskosten.

    Verbrauchskosten je nachdem wie günstig/teuer man an Strom bzw. Sprit kommt. Aber mal so gesehen, bei 10 Tsd km sind es 500 bis 1000€ (bei 5 bis 10€/100km). Auf 10 Jahre 5000 bis 10000€, selbst bei 20 Tsd km im Jahr 10000 bis 20000 € auf 10 Jahre. Also wesentlich weniger als Anschaffungspreis und (halbwegs) fixe jährliche Kosten...


    Der ADAC hat auch eine Gegenüberstellung von Kosten nach seiner Methode: https://www.adac.de/rund-ums-f…ktroauto-kostenvergleich/

    Zitat
    Hoher Spritpreis hat keine durchschlagende Wirkung In die Kostenberechnung des ADAC fließen sämtliche Aufwendungen ein, die beim Autofahren anfallen. Dazu gehören Versicherung, Kfz-Steuer, Ausgaben für Wartung und Reparaturen, Reifenverschleiß, Kraftstoff/Stromkosten und eine Pauschale für die Wagenwäsche/Wagenpflege. Auch wenn der Preis für Diesel und Benzin derzeit sehr hoch ist, hat er keine durchschlagende Wirkung auf die Gesamtkosten: Den Löwenanteil macht der Wertverlust aus, also die Summe, die für die Anschaffung ausgegeben wurde, abzüglich eines durchschnittlichen Restwertes des Fahrzeugs.
  • Ich denke, ohne eigene Lademöglichkeit ist ein Hybrid der beste Kompromiss.

    Hybrid ohne Lademöglichkeit bringt gegenüber reinen Verbrennern nicht viel. Schadet zwar nicht, bringt aber auch nicht wirklich was.

    Plug-In Hybride sind da schon wesentlich intressanter, da zumindest die kurzen Alltagsfahrten dann ebenfalls rein elektrisch oder grössteteils elektrisch gefahren werden können. Aber natürlich braucht man dafür auch eine Lademöglichkeit.

    Und finanziell lohnt es sich bei den heutigen Strompreisen eben nicht mehr wirklich. Das war letztes Jahr noch ganz anders.

  • Da fahre ich doch lieber meinen Benz mit circa 7 Litern auf 100 km. Da bin ich bei derzeitigen E10 Preis auch bei 12 Euro je 100km, erspare mir aber eben das lästige Stromladen.

    Vor dem Fragen - bei https://www.prepaid-wiki.de nachschlagen!

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