Autoproduzenten, E-Autos, E-Mobilität, Ladesäulen & Co

  • Aber nichts, was mit der Finanzierung der Straßenverkehrsinfrastruktur zu tun hat. Die wird nämlich unter anderem auch über die Besteuerung von Kraftstoffen finanziert.

    Dir ist offensichtlich nicht ganz klar, wie das mit den Steuern funktioniert ^^ In Zukunft wird einfach die kWh anstelle des Volumens auch bei Dinosaft zugrundegelegt.

    2 Mal editiert, zuletzt von rasputin ()

  • In Zukunft wird einfach die kWh anstelle des Volumens auch bei Dinosaft zugrundegelegt.

    Aber sehr gern doch. Wir rechnen dann aber auch die kWh des im Kraftwerk verbrannten Erdgases, und das was die Sonne und Wind brutto auf die Anlagen gegeben haben (und nicht was ins Netz eingespeist wurde). Je schlechter der Wirkungsgrad, desto teurer.

  • Aber sehr gern doch. Wir rechnen dann aber auch die kWh des im Kraftwerk verbrannten Erdgases, und das was die Sonne und Wind brutto auf die Anlagen gegeben haben (und nicht was ins Netz eingespeist wurde). Je schlechter der Wirkungsgrad, desto teurer.

    Du willst es also kompliziert handhaben (und dann selbstverständlich auch den Energieaufwand für Erschließung der Ölfelder, Förderung, Verarbeitung des Rohöls, Transport etc. berücksichtigen)? Dann erledigt sich der Verbrennungsmotor von ganz alleine.

  • Da wirst Du beim Benzin aber Augen machen, weil die Schönrechner immer, Förderung, Transport, Raffinade und Tankstelle vergessen. Da bist Du schnell bei 10 bis 12 kWh pro Liter.

    Ist doch kein Thema, solange wir dann die rohe Sonnenenergie (Fläche*Stunden) und Brennstoffverbrauch und nicht den Netto-Ertrag berücksichtigen. Also auch hier der Gesamtwirkungsgrad dann einfließt.


    Übrigens kommt auch Erdgas für umme aus der Erde und wird deswegen gerade abgefackelt statt in europäischen Heizungen zu landen. Denn der Aufwand bei allen Energieträgern sind immer Transport und Verfeinerung. Mal abgesehen davon, daß es kein "Dinosaft" ist.


    Du willst es also kompliziert handhaben (und dann selbstverständlich auch den Energieaufwand für Erschließung der Ölfelder, Förderung, Verarbeitung des Rohöls, Transport etc. berücksichtigen)?

    Du wirst es nicht glauben, aber das ist bereits alles im Tankstellenpreis eingepreist. Das macht nämlich keiner für lau. 🤣


    Ich habe nur darauf hingewiesen, daß Elektromobilität künftig auch in der gleichen Weise besteuert werden muß wie Verbrennungskraftstoffe, womit die Preise der typischen Entnahmeeinheit auch in Regionen steigen werden, die wir jetzt schon von den Tankstellen kennen. Daraufhin wurde dann gleich wieder eine Sinnlosdiskussion um Energiegehalt von "Dinosaft" gestartet.

    Einmal editiert, zuletzt von Wechsler () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Wechsler mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Ich habe lange überlegt, ob ich hier überhaupt noch etwas schreibe, da dies eigentlich keine vernünftiger Meinungsaustausch mehr ist, sondern nur noch schlechtem Nachreden oder getätigten Aussagen ohne jegliche Erfahrung in den Bereichen darstellt.


    Genau diese Attitüde ist ja auch der Grund, warum euch Tesla-Fanatiker keiner ernst nimmt.

    Hm, heute musste ich tatsächlich an diesen Satz noch mal denken und war tatsächlich auch der einzige Grund, warum ich jetzt doch noch mal hier ein Posting verfasse.

    Tatsächlich bin ich zu einem Tesla-Fan und Fanatiker geworden... Ich denke das trifft es auch ganz gut:


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    Wir wohnen in keinem Eigenheim und haben auch keine Möglichkeit Zuhause zu laden - dennoch fahren wir alle als Alltagswagen nun Elektroautos. Warum ist das so und warum ist das kein Problem?


    Frau:

    Meine Frau fährt primär Kurzstrecke, ist das Auto (Model 3 Performance) vollgeladen, zeigt es etwas über 500km an, also ziemlich Vergleichbar mit einem vollgetankten Verbrenner. Die wenigsten werden sich darüber dort komischerweise beschweren. Die fährt entweder 1km zum Sport (ich weiß, das wird einige wieder Trägern), 5km zum Einkaufen oder vielleicht 1-2x die Woche zur Arbeit (ca. 15km). Theoretisch müsste sie also ungefähr inkl. außerplanmäßigen Fahrten alle zwei oder gar drei Wochen mal vollladen. Dazu kommt ein Verlust von ca. 1% pro Tag bei sehr kaltem Wetter an Verlust. Also überhaupt kein Problem, beim Sport (kostenlose Lademöglichkeit) oder Einkaufen hängt sie den also einfach dran - der Wagen ist spätestens nach dem Sport eh wieder vollgeladen und wenn nicht ist es auch egal. Sollte es mal notwendig sein, fährt man halt an einen Super Charger (der ist tatsächlich leider 10km entfernt) oder an einen der anderen zahlreichen DC-Lader. Im Umkreis von 5km hier sind 8 Stück, teilweise sogar einige auf Parkplätzen von Einkaufsmärkten. Während eines 30 Minuten Einkauf ist der Wagen also selbst, wenn er fast leer ist, wieder voll. Total entspannt folglich.


    Tochter:

    Fuhr einen Mini Cooper S, findet den Wagen ziemlich altbacken und uncool. Ist viel in der Stadt unterwegs und freut sich nun über das überall kostenlos Parken. Bei Preisen von 2,5€ pro angefangener Stunde, spart man da schnell viel Geld. Es ist egal, ob es eine Ladesäule oder ein normaler Parkplatz ist - wichtig ist nur, dass ein E-Kennzeichen ist. Also Jugendliche, die viel unterwegs ist, gerade natürlich Shoppen, Treffen und Party ist das natürlich ein gefundenes Fressen mit dem kostenlosen Parken (machen eigentlich übrigens fast alle Städte so). Probleme an der Uni zu parken und jedes mal Geld einzuwerfen sind ebenfalls entfallen. Viel unterwegs sagte ich? Passend, da kann man auch ständig die eher noch freien Parkplätze der AC-LAder mitnehmen und sich freuen, mitten in der Innenstadt noch einen Parkplatz bekommen zu haben. Sie hat ihren Wagen tatsächlich zwar erst gestern übergeben bekommen (Model 3 Standard Range+), fuhrt aber bereits aus den oben genannten Gründen oft mit Mamas Auto. Bezahlen, muss sie den Wagen übrigens selbst, abgesehen von der "Überführungspauschale", zahlt sie alles selber (Startkapital aus ihrem Mini).


    Ich:

    Schon ein wenig länger in dieser Situation und eigentlich absoluter Mercedes und BMW Fan. Meine Dienstwagen waren eigentlich immer im Wechsel zwischen beiden Fabrikaten und wechselten meist immer zwischen Facelift Zeiten. Aber auch hier wollte ich eigentlich, weil ich kein Elektrofan war, erstmal einen halben Schritt gehen und eigentlich nur von der 0,5% Förderung der Dienstwagen profitieren. Es wurde ein C300e, kommend vom C43 AMG (Vorfacelift), war es Leistungstechnisch nur ein kleiner Rückschritt und daher hinnehmbar zur Ersparnis. 390 zu 320PS wurden es, ansonsten ebenfalls fast volle Hütte bei 94k€ Listenpreis für den Hybriden - aber, eben nur 47k€ zu versteuern. Mir ging es an der Stelle nie um die „Umwelt“, sondern zugegebenermaßen schlichtweg um die Ersparnis und den zusätzlichen Fahrspaß. Das hat sich auch bis heute nicht geändert - allerdings würde ich auch heute jederzeit wieder auf Grund der Leistung und Fahrspaß zu solch einem Fahrzeug greifen. Der Wagen kostete mich also ungefähr so viel wie ein Golf. Klasse Sache, die Rechnung ging auf. Schnell merkte ich aber, dass der Wagen keinen Spaß macht, wenn der Akku nicht geladne ist. Der zusätzliche Drehmoment, die zusätzliche Leistung fehlte. Wo sonst die Räder bei Kickdown im Sport+ bei 80km/h noch durchdrehten, ging es nur langsam voran. Man merkte, es ist dann doch nur ein normaler C300 als Benziner. Also fing ich an, ständig den Akku an AC Säulen zu laden… ich gehe ebenfalls in das selbe Fitnessstudio wie meine Frau und gehe täglich vor der Arbeit. An den dortigen Ladesäulen habe ich also den Wagen immer vollgeladen. Schnell stellte sich heraus, dass ich die 40km zur Arbeit genau passend elektrisch schaffe und auf der Arbeit wieder laden kann. Ich schaffte somit auf die Gesamtlaufleistung, bis zur Abgabe des Fahrzeugs mit einem Kilometerstand von über 75k, eine Anteil von über 75% zu erreichen. Ich wurde zum reinen Elektrofahrer irgendwie, bei nur 42km möglicher, elektrischer Reichweite. Der Spaß wurde Nebensächlich, dabei muss ich allerdings auch gestehen, dass ich leidenschaftlicher Motorradfahrer eines Rennbocks bin, als auch noch einen privaten C63s AMG habe. Fahrzeuge zum Spaß haben waren also da, auch wenn ich etwas Leistung als Daily-Driver voraussetze. Die Erfahrung mit dem Hybrid zeigte mir aber schon, dass ich meine täglichen Fahrten ohne Probleme bei mir 40km Reichweite schaffe. Als Nachfolger sollte es also ein rein elektrischer Wagen werden. Die Wahl war schnell getroffen, es kamen nur Model 3 Performance und BMW i4 in Frage. Da meine Frau bereits einen Tesla fuhr und ich eigentlich immer alle 3 Jahre zwischen BMW und Mercedes wechselte, dass es ein BMW werden sollte: 544PS, fast eine halbe Sekunde langsamer als das Tesla M3P von 0-100 und in der Endgeschwindigkeit lächerlich reduziert. Dafür sah es aus, wie ein normales Auto - innen und außen. Ich war eigentlich sehr zufrieden, eine Reichweitenangst gab es nicht, der Wagen wurde fast nut zwischen 85-100% Akkustand betrieben. Sehr toll, auf Dauer auf deutschen Autobahnen jedoch ziemlich nervig die runtergesetzte Endgeschwindigkeit von 225km/h. Du setzt zum Überholen an und plötzlich - ende! Nichts mehr…

    Durch einen Jobwechsel musste ich den Wagen abgeben und durch die Erfahrungen war schnell klar, dass Preis/Leitung eigentlich ein Model 3 Performance am Besten zu meinem Profil passt. So wurde es ein weiterer Tesla im Bestand.



    So viel erstmal über die jeweiligen Bewegungsprofile und Fahrzeugnutzung bei uns, ohne jegliche Lademöglichkeiten bei uns Zuhause. Doch gestern holten wir dann den Wagen für die Tochter ab und ich hatte kurz die Möglichkeit, mit einem SA zu sprechen. Es stellte sich heraus, dass sie ein Model S Plaid haben und ich für den nächsten Tag morgens eine Probefahrt machen könnte. Natürlich habe ich dies direkt angenommen - heute morgen war es dann soweit. Model S Plaid - 1020PS - von 0-100 in 2,1 Sekunden, 550km Reichweite, 282km/h Höchstgeschwindigkeit (mit dem kommenden Upgrade 333km/h). Wer sich für sowas interessiert und gerade bei Tesla auf YouTube mit Dragbox gemessene Werte guckt sieht schnell, dass die auf dem Papier angegeben Werte oft sogar untertrieben sind und selbst bei schlechtem Wetter, Winterreifen & Co sogar die Werte überboten werden. So haben viele oftmals unter 2s für 0-100 gemessen, beim Model 3 Performance wurde ja schon um 0,3 Sekunden bessere Werte selbst auf Winterreifen oftmals gemessen. Wow - sie bekommen die Leistung tatsächlich vernünftig auf die Straße ohne den Reifen auf die Straße zu ziehen. Aber Driften und Spaß haben geht im entsprechenden Dragmode eben auch. HAMMER! Nun, ich bin absolut begeistert und hadere aktuell für mich; sowas habe ich noch nicht erlebt - die Regierung würde dem aber zustimmen, wenn dafür der noch letzte vorhandene Benziner (der AMG) weichen würde. Eigentlich wollte ich dieses Fahrzeug auf Ewig behalten, das sind Fahrzeuge, genau so wie die Simpson KR51 und Duo, die man niemals verkaufen sollte, aber dieses Fahrzeug macht mich wirklich schwach.


    So far so good, haters gonna hate.

  • Tochter:

    Fuhr einen Mini Cooper S, findet den Wagen ziemlich altbacken und uncool. Ist viel in der Stadt unterwegs und freut sich nun über das überall kostenlos Parken. Bei Preisen von 2,5€ pro angefangener Stunde, spart man da schnell viel Geld. Es ist egal, ob es eine Ladesäule oder ein normaler Parkplatz ist - wichtig ist nur, dass ein E-Kennzeichen ist. Also Jugendliche, die viel unterwegs ist, gerade natürlich Shoppen, Treffen und Party ist das natürlich ein gefundenes Fressen mit dem kostenlosen Parken (machen eigentlich übrigens fast alle Städte so). Probleme an der Uni zu parken und jedes mal Geld einzuwerfen sind ebenfalls entfallen. Viel unterwegs sagte ich? Passend, da kann man auch ständig die eher noch freien Parkplätze der AC-LAder mitnehmen und sich freuen, mitten in der Innenstadt noch einen Parkplatz bekommen zu haben. Sie hat ihren Wagen tatsächlich zwar erst gestern übergeben bekommen (Model 3 Standard Range+), fuhrt aber bereits aus den oben genannten Gründen oft mit Mamas Auto. Bezahlen, muss sie den Wagen übrigens selbst, abgesehen von der "Überführungspauschale", zahlt sie alles selber (Startkapital aus ihrem Mini).

    Hier wäre das ganz anders, beim Parken bringt hier das E-Kennzeichen garnichts, weil die Ladeplätze sind mit "Elektrofahrzeuge während des Ladevorgangs" gekennzeichnet und befinden sich überwiegend dort wo auch die umliegende Parklätze kostenlos sind.

    Und die Innenstädte sind spätestens seit dem Corona-Lockdown eh tot und vorallem für Jüngere unintressant geworden. Und in den Univiertel, Vororten und den Industriegebieten wie sich Clubs befinden gibt es eh keine Parkplatznot.


    Ja, wenn es nicht eher mit den Ladekarten ein Kartell wäre, da regelt sich gar nichts von selbst nach unten.


    Ladekartenkartell würde ich nichtmal sagen, aber wenn man sich die Preise für Haushaltsstrom so ansieht ist es kein Wunder das auch die Preise für Ladestrom entsprechend steigen müssen.

    Kleine Ladenetzbetreiber sind auf externe Stromlieferanten als Partner angewiesen.

    Grosse Betreiber haben zwar eigenen Strom, aber wenn man für Haushaltsstrom schon um die 60 ct/KWh (ohne Berücksichtigung der Strompreisbremse) verlangt, dann kann man den Ladestrom kaum billiger anbieten, sonst würden sich die Haushaltsstromkunden völlig veräppelt vorkommen.

    Wahrscheinlich wird drauf spekuliert das sich die Regierung auch zu einer Preisbremse für Ladestrom hinreissen lässt.

  • Grosse Betreiber haben zwar eigenen Strom, aber wenn man für Haushaltsstrom schon um die 60 ct/KWh (ohne Berücksichtigung der Strompreisbremse) verlangt, dann kann man den Ladestrom kaum billiger anbieten, sonst würden sich die Haushaltsstromkunden völlig veräppelt vorkommen.

    Wahrscheinlich wird drauf spekuliert das sich die Regierung auch zu einer Preisbremse für Ladestrom hinreissen lässt.

    Die Preise der großen Konzerne sind völlig überteuert. Ich bin,seit dass die Umweltauswirkungen des Stromverbrauches (CO2-Ausstoß, radioaktiver Abfall) auf der Stromrechnung stehen, bei einem Ökostromanbieter. Der erhöhte jetzt seinen Preis pro kWh von 26,47 Cent im Jahr 2022 auf 40,9 Cent in diesem Jahr.

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