Autoproduzenten, E-Autos, E-Mobilität, Ladesäulen & Co

  • Dann mal einen VW Verbrenner nur wenig fahren und ein paar Wochen stehen lassen, schon kann man beim richtigen Modell die Batterie laden.

    Schrieb ich doch: Erst Start-Stop reinbauen und die Batterie ständig mit dem Anlasser quälen. Kein Problem, man ja hat schließlich ein "Battery Management System". Und nach ein paar Wochen Stillstand ist dann Feierabend, weil die (schneller alternde) Chemie sich nicht wie vom BMS erwartet verhält. Ein normales Fahrzeug aus der Zeit vor der Kohlenstoffdioxidanbetung zieht da nur ein µA aus der kleinen Starter-Batterie und startet dann eben noch, auch noch nach einem halben Jahr.


    Und liegen bleiben tut man wegen einer schwachen Batterie auch nicht, weil das ja das Auto rechtzeitig erkennt und dann Sachen wie Start-Stopp Automatik, Sitzheizung und evtl. Verdecköffnung vorsorglich deaktiviert.

    Das ist die Wunschvorstellung, die Praxis zeigt was anderes. Da geht es seit 2000 wieder rückwärts.


    Da erklärt einer, dass der DS3 als BEV für mindestens 45540€ Listenpreis nicht teuer wäre, obwohl es es den Einstiegsbenziner schon für 26740 € gibt

    Diese völlig absurden Kaufpreise, obwohl die Produktion von PKW ingesamt viel günstiger geworden. Sonst könnte man ja kein Dacia-Spring-Verbrenner für 3000 € Verkaufspreis in Indien bauen.


    Mal abgesehen davon, daß keiner eine SUV-Wanderdüne fahren möchte, egal ob sie "Citroen DS3" oder "Audi TT" heißt. Ein anständiger SUV hat einen Motor mit mindestens 3 Litern Hubraum.

  • Die Zeiten sind leider vorbei, das Downsizing hat sich bei allen Herstellern etabliert.

    Aber so schlecht sind die Fahrleisungen des DS3 als PureTech 130 und BlueHDi 130 jetzt auch nicht. Es ist ja auch kein wirklich schwerer SUV sondern ein eher leichter Crossover. Er teilt sich die Plattform mit dem Opel Corsa und Mokka, Peugeot 208 und 2008 und Citroen C3.

    Nur andere Märkte wie Südamerika und Asien gibt es noch einen 1.6 16V Motor der aber als reiner Sauger nur auf 83KW/113PS kommt und somit schwächer ist als der PureTech 130.

    Theoretisch hätte man aus diesem 1.6 16V bestimmt eine Turbovariante ableiten können die dann auf ca. 180PS kommen dürfte, die hätte man dann bei Opel als GSi verkaufen können. Aber das wären wohl ohnehin Nischenmodelle geworden.

  • Er teilt sich die Plattform mit dem Opel Corsa und Mokka, Peugeot 208 und 2008 und Citroen C3.

    Nur das Vorgängermodell (das bin ich mal gefahren, war brauchbar).


    Nur andere Märkte wie Südamerika und Asien gibt es noch einen 1.6 16V Motor der aber als reiner Sauger nur auf 83KW/113PS kommt und somit schwächer ist als der PureTech 130.

    Wenn die Karre nicht so schwer wäre (also kein SUV) mit der Windschnittigkeit einer Schwankwand, dann kämst du mit dem Sauger auch problemlos vom Fleck. Muß nicht immer aufgeladen werden, verteuert schließlich die Wartung. Ich werde jetzt nicht nachgucken, aber ich wette, dort ist auch kein achtstufiges Automatikgetriebe drin.


    Asien und Südamerika zeigen ja schön, daß es noch halbwegs vernünftig geht. Ist bloß komplett lächerlich, daß Modelle im Heimatmarkt nicht mehr angeboten werden. Das zeigt auch schön, daß es mit Europa wirklich zu Ende geht. Meinen Lebensabend werde ich hier nicht verbringen.

  • ...
    Theoretisch hätte man aus diesem 1.6 16V bestimmt eine Turbovariante ableiten können die dann auf ca. 180PS kommen dürfte, die hätte man dann bei Opel als GSi verkaufen können. Aber das wären wohl ohnehin Nischenmodelle geworden.

    Es gibt ja einen 1.6er Turbo im "PSA Regal", nur nicht für die Kleinwagen Plattform.

  • nur nicht für die Kleinwagen Plattform.

    Oder das, was inzwischen schon als "Kleinwagen" gilt. Aber wie gesagt, es geht ja nicht um Tesla-Fahrleistungen, sondern keine kastrierte Wanderdüne kaufen zu müssen, die von einem 70er-Jahre Golf abgehängt wird. Und das sind selbst die Elektro-Versionen.

  • Es ist nicht witzlos, weil es dasselbe Grundkonzept ist ohne jegliche Fortentwicklung. Die einzige amerikanische "Innovation" war der Einbau von jede Menge überflüssiger Unterhaltungselektronik in die Fahrzeuge.

    Doch ist es, weil es in der Zwischenzeit sehr wohl Entwicklungen gab. Dass Du das nicht sehen willst, wundert mich kein Stück und somit erübrigt sich auch die weitere Diskussion mit Dir.


    (Tesla-Glaubendogma: Wir rechnen den Rohenergiegehalt von Kraftstoffen in kWh um, um den Tesla gut aussehen zu lassen. Wir rechnen natürlich nicht den Rohenergiegehalt von in Elektrizitätswerken verbrannten Brennstoffen inkl. Leitungs- und Ladeverlusten in kWh um, weil das den Tesla ganz schlecht aussehen läßt.)

    Rechnest Du auch den Gesamtenergiegehalt eines Liters Benzins/Diesels zusammen? Oder kommt das Zeug wie von Zauberhand aus der Zapfsäule und alle Prozesse vorher sind energieneutral?

    28:6:42:12

  • es geht ja nicht um Tesla-Fahrleistungen, sondern keine kastrierte Wanderdüne kaufen zu müssen, die von einem 70er-Jahre Golf abgehängt wird. Und das sind selbst die Elektro-Versionen.

    Du verklärst da etwas die Vergangenheit.

    Abgesehen davon dass der Brot und Butter Golf 55PS hatte hängt der Corsa schon mit dem100PS 1.2l Turbo einen Golf GTI aus den 70ern ab, erst die 112PS Version ab 1982 ist in der Beschleunigung 0-100 schneller

    Corsa:

    https://www.adac.de/rund-ums-f…elle/opel/corsa/f/301655/

    Der 130PS ist mit 8.7s 0-100 und VMax 208 nochmal etwas schneller.

    https://www.adac.de/rund-ums-f…/opel/corsa/f/301658/Golf I :

    https://de.wikipedia.org/wiki/VW_Golf_I

    GTI 10.0s 0-100, VMax 183, keine Angabe zur Elastizität, aber als Sauger wird der da wohl auch nicht glänzen.

  • Amogy stattet Truck mit Ammoniak-Brennstoffzelle aus

    Zitat

    Abgesehen von seiner unglaublichen Energiedichte und seiner flüssigen Phase bei Umgebungstemperatur ist Ammoniak ein hervorragender Kraftstoff für eine schnelle Dekarbonisierung des Schwerverkehrs, da es weltweit verfügbar ist und die Infrastruktur bereits vorhanden ist

    Klingt so, als könnte man einfach bestehende Zapfsäulen umrüsten.

    Dann wünsche ich mir auch PKWs und grünen Ammoniak.

    Oder wäre ich Mandalorianer, würde ich sagen, das ist der Weg ;)

  • Die Idee ist nicht so neu. Man versucht mit Ammoniak auch "grünen" Wasserstoff irgendwie besser handlebar zu machen.


    Aber der Wirkungsgrad ist durch die vielen Umwandlungen schlecht und man braucht Methan, um Ammoniak zu erzeugen, welches wir durch die augenblickliche Lage nicht "unbegrenzt" haben. Außerdem kann man die Säulen nicht umrüsten, da Ammoniak bei Raumtemperatur 9 Bar braucht, um flüssig zu sein. Somit braucht man auch absolut dichte Drucksysteme, weil schon geringste Leckagen für Menschen unerträglich sind, bereits weit unter der Giftigkeitskonzentration.


    Aber man wird sehen. Kann man sich zumindest mal weiter Gedanken drüber machen. Wobei ich, falls sowas jemals kommen wird, dem "Gumpert Auto" mehr Chancen einräume.

  • Von Ammoniak als Treibstoff halte ich nicht viel, denn:

    1) Wäre Ammoniak defacto nur via Brennstoffzelle nutzbar, denn bei der direkten Verbrennung in einem angepassten Verbrennungsmotor würden zuviele Stickoxide entstehen.


    2) Wegen Gestank und Giftigkeit sehr schwierig zu handlen wenn weiterhin Tiefgaragen und Fähren genutzt werden sollen.


    Da sind Wasserstoff, Methan und Methanol vielseitiger und unproblematischer.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!