Autoproduzenten, E-Autos, E-Mobilität, Ladesäulen & Co

  • Du begreifst es nicht!


    Das Verbot diente dazu die europäischen Schlafmützen wach zu rütteln, bevor das Koma irreversibel wird.

    Wenn es darum geht eine Schlüsselindustrie an die Chinesen auszuliefern, kann es niemals schlafmützig genug sein. Auf dem Gebiet der Vebrenner haben die uns nie Konkurrenz gemacht. Warum wohl? Erst durch den erzwungenen Umstieg auf E-Mobilität, die vom Akku mal abgesehen recht Minderkomplex ist, haben wir sie dazu eingeladen, und China hat diese Einladung dankend angenommen. Das wird uns, wie schon erwähnt, noch richtig weh tun.

    2 Mal editiert, zuletzt von Frank73 ()

  • Das ist nun wirklich extrem unwahrscheinlich! Tesla zeigt bei allen Batterieen, dass sie das Thermalmanagement beherrschen und die Akkus auch ohne riesigen Kobalt Anteil schnell beladen können.

    Gegen eine höhere CCS Ladeleistung hab ich natürlich auch nichts einzuwenden.

    Mein Fazit: Elektrisch Fahren ist möglich. Man macht mehr Pausen (erste Etappe waren fast 900km an einem Tag) und kommt doch entspannt an.

    900km an einem Tag würde ich mit keinem Auto, auch mit keinen Verbrenner fahren. Selbst bei einem Verbrenner wären entweder 350km hin und wieder zurück oder 700km meine absolute Schmerzgrenze.

    Weil mit einem Verbrenner sind man bis etwa 170 km/h fährt wenn es die Strecke zulässt immerhin so 105 km/h Durchschnitt möglich, also 6:40 Stunden reine Fahrzeit, mit zwei Pausen a 20-30 Minuten wären es dann etwa 7:30 Stunden Reisezeit. Das finde ich gerade noch tragbar.

    Wenn man mit einem Elektroauto aber nur 130 km/h Vmax fährt dann wird man im Schnitt vermutlich nicht nenneswert über 80 km/h kommen, bei 900km macht das dann schon 11:15 Stunden reine Fahrzeit. Wenn man dann noch 1:45 Stunden für Umwege und Ladepausen reichnet kommt man auf satte 13 Stunden Reisezeit.


    Ich glaub das würde ich nicht aushalten, jedenfalls nicht wenn ich selbst fahren müsste. Und selbst als Mitfahrer würde ich es als totale Tortur empfinde.


    Du begreifst es nicht!


    Das Verbot diente dazu die europäischen Schlafmützen wach zu rütteln, bevor das Koma irreversibel wird.

    Das wird so oder so nichts bringen.

    Denn man muss einfach akzeptieren das bei der Batterietechnik Asien einen deutlichen Vorsprung hat weil sie schon viel Erfahrungen mit Akkus für Spielzeug, Foto&Video, Handstaubsauger und Haarschneider haben, sie sich zumindest teilweis auch für Akkus für Elektroautos nutzen lässt während man in Europa bei Null anfangen müsste.

    Anderseits sind Akkus technisch weniger komplex als Verbrennungsmotoren, Abgasreinigungssysteme und Getriebe. Das heisst bei der Akkuherstellung ist mit noch mehr Automatisierung rechnen. Und insofern man noch menschliche Mitarbeiter braucht tun es da oft entsprechend gering bezahlte Anlernkräfte statt teurer Fachkräfte.

    Deshalb wäre es auch gernicht attraktiv die Akkuproduktion in grösserem Umfand nach Europa zu holen.

    Sonder man muss einfach akzeptieren, das wenn sich Elektroautos durchsetzen, das dann auch bei den europäischen Herstellerung und Fabriken die Akkus überwiegend aus Asien, vorallem aus China kommen werden. Damit werden dann natürlich einige Arbeitsplätze in der europäischen Automobilindustrie entfallen, aber das muss man dann eben einfach akzeptieren.


    Zumindest was Karosserie, Fahrwerke, Verglasung, Sitze, etc. betrift spielt hingegen die Antriebstechnik ohnehin keine Rolle.

  • In Thüringen werden weniger Elekroautos zugelassen als in anderen Bundesländern.
    Das geht aus einer Studie zur E-Mobilität in Deutschland hervor, die das Thüringer Umweltministeriums bestätigte. Demnach lag der Anteil an E-Autos im Juli dieses Jahres in Thüringen bei rund 2,3 Prozent. Ein Grund für den geringen Anteil sieht das Ministerium in den Kosten. Noch weniger E-Fahrzeuge waren in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern gemeldet. Der Studie zufolge dominiert Bayern bei den E-Autos.

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  • Beziehen sich diese Zahlen auf alle Zulassungen oder nur auf Privatzulassungen.

    Eigentlich sind nur Privatzulassungen ansatzweise vergleichbar, denn zentrale Fuhrparks von Grossunternehmen und Autovermietungen, sowie die Autohersteller selbst verzerren ja den Gesamtmarkt.

    Aber auch bei den Privatzulassungen kann ich mir vorstellen das Bayern vorne liegt weil Bayern eben mancherorts doch Unternehmen hat die weit überdurchschnittlich zahlen und deren Mitarbeiter sich dann eher teure Neuwagen leisten können.


    *****

    BTW: Auf TikTok wird gerade das Tesla Cyberquad ziemlich gehypt.


    Aber wenn ich mir die technischen Daten so anschauen finde ich 13 km/h Höchstgeschwindigkeit und 19km Reichweite etwas schwach. Und angeblich soll es auch nur bis 50kg zugelassen sein, auch wenn ich einige der TikTok User doch eher auf so 80-90kg schätzen würde.

  • Haben die Quellen auf Tiktok nicht erwähnt, dass das Cyber Quad für Kinder von 8 - 12 Jahren gedacht ist? Wie schnell sollen die deiner Ansicht nach damit durch den Garten brettern? ^^


    Aber sie scheinen eh nicht die Schnellsten zu sein (die Quellen), denn das Cyber Quad ist doch schon ein alter Hut.

  • BTW: Auf TikTok wird gerade das Tesla Cyberquad ziemlich gehypt.

    Aber wenn ich mir die technischen Daten so anschauen finde ich 13 km/h Höchstgeschwindigkeit und 19km Reichweite etwas schwach. Und angeblich soll es auch nur bis 50kg zugelassen sein, auch wenn ich einige der TikTok User doch eher auf so 80-90kg schätzen würde.

    Schau lieber bei Tesla selbst.


    High/Low Speed Switch (10 mph/5 mph)
    Up to 15 Miles of Range


    1 Meile ~ 1,6 km, also 16 km/h "High Speed" und 8 km/h "Low Speed" bei einer Reichweite bis zu 24 km. Spielzeug...


    Cyberquad for Kids

  • https://www.auto-motor-und-spo…and-erstes-halbjahr-2023/


    Hier mal eine Übersicht über die Zulassungszahlen im ersten Halbjahr in Deutschland.

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  • Offiziell ist es schon Spielzeug, aber mit 1.990€ für Spielzeug doch etwas teuer, und irgendwie kommt es schon cool rüber.

    Ich glaub mich gerade wie da eigentlich wie da die rechtliche Situation in Europa wäre, weil zulassungsfrei geht ja eigentlich nur bis 6 km/h. Und eine Zulassung als E-Scooter wird vermutlich auch nicht drin sein.

  • https://www.auto-motor-und-spo…2-strafsteuer-frankreich/


    Hier Mal ein Beispiel, wie man übergroße und übermotorisierte Verbrennerkutschen los wird. Da sieht man, dass das Verbrennerverbot gar nicht an die Endkunden gerichtet war.


    Richtig so Frankreich! Wir vertrauen da ja lieber auf Al Wissing! 8o

    Erstmal finde ich es umfair das hier alle PKW gleich behandelt werden, wenn dann finde sollte es zumindest ein individuelles Budget nach Sitzplätzen geben. Sagen wir mal 90 g/km Grundbudget für bis zu zweisitige PKW, und dann 20 g/km pro weiterem Sitzplatz. Denn ein siebensitziger Familienvan braucht ein höheres Gewicht als ein zweisitiger Fun-Roadster.

    Im Grunde ist die Idee aber unsinnig, weil es mehr schadet als nutzt, weil dann erstens die Hersteller tricksen:

    - zum Beispiel ein Getriebe mit überlangen Gang den niemand nutzt, z.B. Sechsganggetriebe mit überlangem sechsten Gang die dann defacto als Fünfganggetriebe statt Sechsganggetriebe gefahren werden. Oder 7-Gang DSG dessen siebter Gang im "Ultra-Eco" Modus genutzt wird den aber niemand nutzt, bei "Normal", "Sport" und "Eco" aber eh nicht so das es dann eigenlich nur ein 6-Gang DSG ist.

    - 48V und 72V Mild-Hybridsystem die einiges an Kosten verursachen und im WLTP Zyklus den Verbrauch und CO2-Aussstoss deutlich senken, bei durchschnittlicher Fahrweise aber weitaus weniger.


    - extrem Downgesizte Verbrennermotoren die 125KW/170PS aus gerademal 1,2 Liter Hubraum holen aber dann schon nach 115.000km nen kaputten Turbolader und nach 165.000km einen kompletten Motorschaden haben.


    Und wer unbedingt eine Auto mit höheren CO2 Ausstoss will gründet einfach bei Bekannten in einem Nachbarland eine Pro-Forma Firma und lässt sein Fahrzeug darauf zu. Dann fährt man in Frankreich eben mit belgischem oder luxemburger Kennzeichen rum. Hat ausserdem dem Vorteil das dort individuelle Wunschkennzeichen möglich sind statt zufällig zugewiesene Zwangskennzeichen in Frankreich.

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