National Roaming

  • Zitat

    Original geschrieben von OlSter
    Die Roaming-Einnahmen prozentual sind in AT/CH im Vergleich zu D viel viel höher. Um die Wahrscheinlichkeit vom Kunden X ein paar Schillings zu kassieren muss die Netzabdeckung gewährleistet werden. Es ist gar nicht gut, wenn das Handy eines Roamers das Netz wechselt) Steering wäre auch hilflos, wenn das Netz nicht vorhanden ist.


    Und, vielleicht, die (teilweise) pathologische Neigung zum Allesrationalisieren ist dort nicht so stark ausgeprägt


    Insbesondere in Skigebieten wechselt mein Handy aber besonders oft zwischen den Netzen, weil genau dort der Ausbau oft stark schwankend ist. Während man am ersten Lift von einem Netz LTE hat und das andere nur 2G bietet, ists zwei Lifte weiter schon genau umgekehrt. Dazwischen liegt dann oft noch ein Seitental ganz ohne Netz.
    Aber auch entlang der vignettenpflichtigen Straßen ist die Senderdichte viel höher, an den Autobahnen steht alle 1-2 km ein Sendemast und selbst in einer Stadt wie Innsbruck mit knapp 125 k Einwohnern hat ein Anbieter wie 3AT ca. 100 Sendemasten (!). Der Tourismus beschränkt sich in Österreich aber eher auf die Wander-/Skigebiete.

  • Zitat

    Original geschrieben von flamesoldier
    Aber auch entlang der vignettenpflichtigen Straßen ist die Senderdichte viel höher, an den Autobahnen steht alle 1-2 km ein Sendemast und selbst in einer Stadt wie Innsbruck mit knapp 125 k Einwohnern hat ein Anbieter wie 3AT ca. 100 Sendemasten (!).

    3AT betreibt in Österreich ca. 72 Funkstandorte pro 1.000 Quadratkilometer, die Telekom in Deutschland ca. 78.


    Korrektur: Standorte pro 1.000 km², nicht pro km²

  • Zitat

    Original geschrieben von Freigeist
    3AT betreibt in Österreich ca. 72 Funkstandorte pro Quadratkilometer, die Telekom in Deutschland ca. 78.


    72 Standorte pro Quadratkilometer (1x1 km)? 1. Woher hast du bitte diese Zahlen? 2. Hast du mal nachgedacht, ob das überhaupt Sinn ergibt? Das wären bei einer Landesfläche von 83.878,99 km² bei Österreich stolze 6039288 Standorte.

  • Zitat

    Original geschrieben von flamesoldier
    72 Standorte pro Quadratkilometer (1x1 km)? 1. Woher hast du bitte diese Zahlen? 2. Hast du mal nachgedacht, ob das überhaupt Sinn ergibt? Das wären bei einer Landesfläche von 83.878,99 km² bei Österreich stolze 6039288 Standorte.

    Entschuldigung, es sind natürlich 72 (bzw. 78) Standorte pro 1000 Quadratkilometer.


    3AT betreibt 6.000 Standorte: https://www.drei.at/de/ueber-uns/unternehmen/3netz/
    Bei der Deutschen Telekom sollen es aktuell an die 28.000 sein: https://www.teltarif.de/news/71790.html

  • Zitat

    Original geschrieben von Freigeist
    Entschuldigung, es sind natürlich 72 (bzw. 78) Standorte pro 1000 Quadratkilometer.


    3AT betreibt 6.000 Standorte: https://www.drei.at/de/ueber-uns/unternehmen/3netz/
    Bei der Deutschen Telekom sollen es aktuell an die 28.000 sein: https://www.teltarif.de/news/71790.html


    Du kannst sowas aber nicht 1:1 übernehmen. Einerseits gibt die Telekom 28000 an, was aber keinesfalls alles echte Standorte sind, sondern mit Sicherheit auch Indoorversorgungen und Mikrozellen. Dazu ist Österreich kein Flächenland wie Deutschland, wo große Gebiete einfach plattes Land sind, sondern hat noch ein klitzekleines Gebirge dabei, wo große Gebiete einfach nicht bewohnbar sind und somit auch nicht versorgt werden müssen. Und letztendlich ist die Bevölkerung im Vergleich zur Fläche deshalb auch in einem ganz anderen Verhältnis. Deutschland ist laut offizieller Fläche 4,26 mal größer als Österreich, hat aber 9,41 Mal soviele Einwohner (potenzielle Kunden) wie Österreich. Das Verhältnis Sendemast zu Kundenzahl ist also in Österreich wesentlich größer.

  • Zitat

    Original geschrieben von john-vogel
    Dem würde ich so zustimmen. Ich habe da mal Zahlen gesehen, dass sich in dünn besiedelten Gebieten nur der Sender des ersten Anbieters wirtschaftlich lohnt. Für jeden weiteren Netzbetreiber sind Ausbau und Betrieb unrentabel.

    Allerdings muss ich sagen das nicht unbedingt der erste Netzbetreiber die Kunden gewonnen hat der ausgebaut, sondern oft erst der zweite Netzbetreiber (Telekom), weil er die durchgehend bessere Netzabdeckung bietet.


    Bei Mobilfunk nutzt es eben nichts wenn man ein paar einzelne Flecken versorgt wenn ringsherum dann nur GSMonly ist.


    Da kann ich bei o2 sogar kokrete Beispiele nennen: 93476 Blaibach und 94267 Prackenbach -> da war o2 der erste Anbieter der LTE800 ausgebaut hat


    Da ist aber trotzdem fast niemand zu o2 gewechselt, weil o2 in den groesseren Nachbarstaedten wie 93444 Bad Koetzting, 93468 Miltach und 94234 Viechtach auch heute nur GSMonly hat waehrend die Telekom dort schon seit 2008 UMTS hatte. Sondern da hat man lieber gewartet bis die Telekom LTE ausbaute.


    o2 waere da hoechstens als DSL-Ersatz nutzbar, wobei da dann attraktive Tarife fehlten. Bei LTE@home gab es ja die 384 KBit/s Drossel schon ab 10GB, bei den Blue All-In 60GB-100GB zwar erst spaeter aber dafuer auf 32 KBit/s. Wenn man zumindest DSL3072 oder DSL3000IP hat(te) war da o2 LTE dann auch nicht gerade attraktiv, sondern man ist lieber bei ungedrosseltem DSL geblieben. Und inzwischen hat die Telekom einerseits VDSL ausgebaut und zweitens HybridDSL ebenfalls ohne Drosselung im Angebot.

  • Er hat ja auch Recht der Höttges... Telekom investiert wie blöd damit die anderen Anbieter mit Null Invest dann ihren Kunden da super Netz anbieten können? Sicher nicht ! Da schmarotzen Unternehmen wie 1und1 ja schon genug im Festnetz-Bereich durch die (Über-?) Regulierung..... mehr als verständlich dass es für die Telekom uninteressant ist.

  • Also im FN wollte doch die DT, dass bspw. UI und o2 zurückkehren, um voll auf BSA rentabel setzen zu können.

  • Zitat

    Original geschrieben von DC01
    Er hat ja auch Recht der Höttges... Telekom investiert wie blöd damit die anderen Anbieter mit Null Invest dann ihren Kunden da super Netz anbieten können? Sicher nicht ! Da schmarotzen Unternehmen wie 1und1 ja schon genug im Festnetz-Bereich durch die (Über-?) Regulierung..... mehr als verständlich dass es für die Telekom uninteressant ist.


    Viel geiler sind unternehmen wie inexio, die glasfaser bauen und die telekom nicht kooperieren lassen. Jetzt hat inexio in vielen Gegenden ein Monopol mit überteuerten preisen!! Siehe website und telekom darf an vielen stellen in der Pfalz und saarland nur das ausbauen was schon auf vdsl ist oder eben gar nichts.


    Das ist nicht sinnvoll und sollte untersagt werden.
    Das ist einfach lächerlich.
    Auch versteh ich nicht warum netaachen und netcologne nicht mit der telekom kooperieren.
    Sie haben an vielen stellen den zuschlag für vectoring ausbau bekommen und geben das netz für andete nicht frei.


    Ist g.fast eigentlich von der BNA genehmigt

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