Focus TV auf Pro 7. Ein Bericht der mich schockte..

  • Äh, Dilbert?
    Natürlich schere ich viele über einen Kamm. Aber eben nicht alle. Darüber gibt es auch Statistiken. Und es trifft nun mal oft genug zu, das sieht man, wenn man die Augen aufmacht.
    Ich spreche außerdem immer aus meiner Erfahrung, die mittlerweile nicht gerade kurz ist. Auch sagte ich nicht, daß ich nur TV gucke.
    Ich empfand Deine Äußerungen als sehr verkürzt und es las sich auch nicht gerade so, als hättest Du Dich intensiv und auf langer Erfahrung basierend damit beschäftigt.


    Zitat

    Ich finde es ist halt viel zu einfach wenn man das eigene Handeln durch vermeindliche Fehler von anderen rechtfertigt


    Auch das ist verkürzt. Das Verhalten anderer beeinflußt einen, es spielt eine Rolle. Das kann man nicht wegdiskutieren. Aber niemand sagte, man würde es die anderen als alleinige Schuldige bezeichnen und eigene Fehler verleugnen!



    Es ist einfach immer dasselbe: schwarz- weiß- Malerei, wo man nur hinschaut. Weicht man von der nach außen hin getragenen "Wir sind alle Engel"- Linie ab, hat man den Schwarzen Peter.


    Aber ja, es stimmt: jeder hat in dem Moment, in dem er Dinge hier beschreibt, andere Situationen im Kopf. Und zwar wohl die, die einem täglich widerfahren.

    “Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.” Albert Einstein

  • Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    Aber ja, es stimmt: jeder hat in dem Moment, in dem er Dinge hier beschreibt, andere Situationen im Kopf. Und zwar wohl die, die einem täglich widerfahren.


    so seh ich das genau so, letztendlich was jeder hier zu dem Thema erzählt beruht zum größten Teil auf persönlichen Erlebnissen, welche auch letztendlich die persönliche Meinung zu dem Thema beeinflussen.....

  • Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    Auch das ist verkürzt. Das Verhalten anderer beeinflußt einen, es spielt eine Rolle. Das kann man nicht wegdiskutieren. Aber niemand sagte, man würde es die anderen als alleinige Schuldige bezeichnen und eigene Fehler verleugnen!


    Ja und nein, sicherlich ist man gerade im Straßenverkehr auch stark von dem Verhalten der anderen Teilnehmer abhängig.
    Ich bezog meine Aussage darauf, dass man sich von anderen zu bestimmten Dingen "verleiten" und "provozieren" lässt.
    Diese Worte implizieren ja schon das so ein Verhalten hervorgerufen wird, welches eigentlich nicht normal ist. Man nimmt so u.U. Risiken in Kauf die man im Normfall nicht eingehen würde.
    Und an dieser Stelle ist imho die Ursache-Wirkungs-Kette im gewissen Maße gekappt da man eigenes Fehlverhalten nicht durch etwaiges Fehlverhalten anderer rechtfertigen kann.
    Überspitzt dargestellt:
    Nur weil mich jemand schneidet darf ich ihm trotzdem nicht in die Seite fahren.


    Zitat


    Es ist einfach immer dasselbe: schwarz- weiß- Malerei, wo man nur hinschaut. Weicht man von der nach außen hin getragenen "Wir sind alle Engel"- Linie ab, hat man den Schwarzen Peter.


    Ich denke das liegt aber auch zum großen Teil am Medium Internet da man eben nicht in einer gemütlich Runde Auge in Auge gegenübersitzt und diskutieren kann.
    Ein Posting zu schreiben welches so ausdifferenziert ist, das die eigene Position gut rüberkommt ohne dabei evtl. auch eine Aspekte nicht beleuchtet zu haben würde wahrscheinlich so lang und umständlich werden das da die eigentliche Intention des Verfassers auch auf der Strecke bleibt.


    Gruß
    CH

  • Was ich an der Stelle immer gerne schreibe:
    Man sollte sich mal Gedanken machen, wie man in plötzlich auftretenden Extremsituationen reagieren würde.
    Erst dann ins Grübeln zu kommen, wenn die Situation da ist, ist etwas zu spät.


    Beispiele:
    Plötzlich steht Wild auf der Fahrbahn.
    Auf dreispuriger Autobahn kollidieren vor einem 2 Autos.
    Ein Fahrzeug verliert Ladung.
    Am eigenen Fahrzeug platzt ein Reifen.


    Und wenn man sich dafür Lösungen eingetrichtert hat:
    Dasselbe nochmal bei Regen... :D


    Habe ich bisher alles noch nicht selbst erlebt. Aber ich rechne mir bessere Chancen aus, als wenn ich erstmal starr vor Schreck nichts tue - oder das Falsche...



    PS:
    Das "Gedanken machen" kann man zB auch auf der Autobahn.
    Man sitzt sowieso gerade im Auto und ein Mittel gegen Langeweile ist es allemal ;)


    PPS:
    Weitere Themen in dem Zusammenhang können zB sein "Verhalte ich mich eigentlich immer so eindeutig, wie ich es von anderen erwarte?" "Warum ist die rechte Spur bei 3-spurigen Autobahnen immer so herrlich leer?" "Warum fahren Männer mit Hut immer so, wie Männer mit Hut fahren?"

  • Also in dem Fall kannst du nur draufhalten und hoffen das du es überlebst. Denn wenn dein Reifen im Arsch ist (je nachdem welcher) würdest du mit so ziemlich jedem harten Brems oder Ausweichmanöver endgültig die Kontrolle über dein Fahrzeug verlieren. Ziemlich aussichtslos würde ich mal sagen.


    Wenn du mich jetzt vom Gegenteil überzeugen kannst mach ich nächstes Jahr nen Fahrsicherheitstraining !


    EDIT: Achso, das sind Einzelfälle. Hab das eben so gelesen als ob alle 4 Dinge auf einmal passieren würden *g*


    MfG


    PS: Sich auf der Autobahn Gedanken um irgendetwas zu machen halte ich für Gefährlich. Zweifellos lässt dabei die Aufmerksamkeit nach. Das merke ich selbst immer wieder !

  • Zitat

    Original geschrieben von alpha
    Was ich an der Stelle immer gerne schreibe:
    Man sollte sich mal Gedanken machen, wie man in plötzlich auftretenden Extremsituationen reagieren würde.
    Erst dann ins Grübeln zu kommen, wenn die Situation da ist, ist etwas zu spät.


    Genau dafür sollte man üben und dabei helfen Fahrsicherheitstrainings. Auch ich habe aber noch keins gemacht, obwohl ich es schon mal vor hatte. Es war mir meist dann doch zu teuer, obwohl es im Vergleich zum Autofahren nicht wirklich teuer ist. Daher wäre ein vorgeschriebenes Sicherheitstraining nach xxMonaten Führerschein sinnvoll. Auch schliddern üben auf einem Parkplatz (im Winter) trägt mit etwas dazu bei. Und noch etwas zum Thread-Anfang, nicht alle Calibra fahren fahren verantwortungslos -> me ist Calibra-Fahrer! Ich fahre zwar gerne zügig, aber alles andere als Rücksichtslos! Ich fahre auf der AB auch gerne 200km/h, wenn die Situation es zulässt. Aber ich habe auch kein Problem hinter einem Langsamfahrer auf der Landstraße mit 60 hinterherzufahren (selbst wenn 100erlaubt wären) und die Situation es kein überholen zuläßt. Sicher rege ich mich dann auch manchmal etwas auf, aber was solls. Wenn ich nicht überholen kann (sicher überholen kann), dann lasse ich es halt.


    mfG
    Ralf


    PS: Auch im meinem Bekanntenkreis gab es früher viele die mit (mehr(viel) Alc gefahren sind.

    Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dankbar sein, dass wir nicht alles bekommen, was wir verdienen.
    (Dieter Hildebrandt)

  • Zitat

    Auch schliddern üben auf einem Parkplatz (im Winter) trägt mit etwas dazu bei.


    Sorry, sehe ich imho nicht so. Ein Fahrsicherheitstraining kann man eben schwer mit ein wenig "schilddern auf dem Parkplatz" vergleichen. Das ist dann mehr "Spass an´er Freud".


    Am besten fand ich die Aussage:

    Zitat

    Daher wäre ein vorgeschriebenes Sicherheitstraining nach xxMonaten Führerschein sinnvoll.


    hast du recht !

    Zitat

    Auch ich habe aber noch keins gemacht, obwohl ich es schon mal vor hatte


    wieso machst du es denn nicht, wenn du es selbst empfiehlst ? :confused:

  • Zitat

    Original geschrieben von AdministratorDr
    Sorry, sehe ich imho nicht so. Ein Fahrsicherheitstraining kann man eben schwer mit ein wenig "schilddern auf dem Parkplatz" vergleichen. Das ist dann mehr "Spass an´er Freud".


    Nein, das ist nicht nur Spaß an der Freude. Es ist kein Ersatz für ein Fahrsicherheitstraining mit theoretischem Teil und Instruktor, sowie einigen Manövern mehr. Aber es gibt einen sehr guten Vorgeschmack. Und daher ist es sehr zu empfehlen.

    “Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.” Albert Einstein

  • Genau. Jeder sollte sein Auto kennen. Und wenn man schon kein Fahrsicherheitstraining hat (nicht jeder kann oder will sich soetwas leisten), dann sollte man zumindest auf nem großen freien Parkplatz mal den Grenzbereich austesten.


    MfG

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