Online Petition gegen die Deutsche Umwelthilfe - DUH


  • Ich wäre dafür, bereits 2020 Verbrennungs-Fahrzeuge nicht mehr neu zuzulassen, und bestehende Verbrenner massiv zu besteuern.

    Bis 2020 wird es aber kaum alltagstaugliche Elektroautos geben die konventionelle Verbrenner wirklich vollumfänglich ersetzen koennten.Vorallem nicht in den "normalen" Preisklassen.



    Riesiger Vorteil von E-Autos ist übrigens, dass der Treibstoff (Strom) bei Bedarf wenn es sein muss selber erzeugt werden kann. Die Leute würden genau nachrechnen, ob gekaufter Strom billiger als die Solarzelle auf dem Carportdach inkl. Akku ist.

    So einfach ist das auch wieder nicht, wenn man Bedenkt das gerade dann wenn tagsüber die Sonne scheint ausser bei Rentnern das Auto meist nicht daheim ist. Und es auch öfter mal Schlechtwetterphasen gibt. Und ein System mit grosser Pufferbatterieanlage ist teuer und man hat durch den doppelten Ladevorgang zusaetzliche Verluste.


    Umgekehrt waere aber auch die Erzeugung von RME Biodiesel aus Rapsoel kein Hexenwerk: https://www.youtube.com/watch?v=A6HQEtU7K2M


    Gut, die Herstellung in der Kuechte ist jetzt nicht wirklich praktikabel, aber wenn Diesel zu teuer wuerde, koennte man durchaus so eine Genossenschafft fuer eine kleine Umestherungsanlage gruenden und das Rapsoel von einer regionalen Oelmuehle bestellen.

  • ÖPNV ist schon recht preiswert, wenn z.B. die Monatskarte hier für die Großstadt 70€ kostet.

    70€ erscheint mir ausserordentlich guenstig, denke das wird dann vermutlich nur fuer das Innenstadtnetz sein.


    In Nuernberg kostet selbst die 9 Uhr MobiCard mittlerweile schon 105,10€


    Und wenn man jetzt nur den innerstaedtischen Verkehr betrachtet zahlt man mit dem Auto meist weniger als 70€. Dafuer bekommt man selbst beim aktuellen Spritpreisniveau mindstens 45l Diesel die fuer 800km reichen. Und wer gurkt schon mehr als 800km monatlich in der Stadt rum?


    Die Kosten fuer den Unterhalt des Autos und die Mittelstreckenfahrten wuerden ja groesstenteils bestehen bleiben. Wenn man das Auto komplett einsparen moechte, dann muesste man wohl noch mindestens 75€ fuer drei Laendertickets, 150€ fuer Fernverkehrstickets und 75€ fuer Taxikosten draufschlagen. Dann wäre man bei insgesamt 370€. Oder eben alternativ gleich eine Mobility BahnCard 100 (duerfte wohl als Agentur-Rabattangebot so ~320€ kosten) + 75€ Taxikosten fuer insgesamt 395€


    Das ist dann eben schnell das gleiche Niveau wie die Vollkosten eines PKWs. Und man hat bei der Bahn eben noch den Nachteile das manche Verbindungen durch Umwege und / oder unguenstige Umstiege teilweise fast doppelt solange dauern wie mit dem PKW. Und manche Kleinstaedte nur im unvollstaendigen 2h-Takt bedient werden, und der Kleinstadtbahnhof dann oft schnell 3km von eigentlich Ziel entfernt ist, und es vor Ort keinen ÖPNV gibt. Das tut sich niemand freiwillig an.


    Der Nachteil vom derzeitigen ÖPNV ist leider, dass der Transport nicht von Tür zu Tür erfolgt. Das kann nur individuell erfolgen. Gerade im Winter ist es komfortabler, im warmen PKW von der Haustür bis zur Bürotür zu fahren, anstatt zum Bus zu laufen, zu warten, umzusteigen, dann nochmal zu laufen.

    Umgekehrt macht aber der Stop-and-Go Berufsverkehr zu den Stosszeiten oder die Parkplatzsuche in der Grossstadt auch keinen Spass. Da ist so 150m-500m laufen oft wesentlich bequemer. Und ein bisschen Bewegung schadet ja nicht. ;)


    Das Problem sehe ich eher ausserhalb der Städte. Wie ich oben geschriebne habe, unvollstaendiger 2h Takt, und dann Strecken von vielleicht ~3km von der eigenen Wohnung zum Abfahrtsbahnhof und dann nochmal ~3km vom Zielbahnhof zum eigentlichen Ziel - das tut sich niemand freiwillig an.


  • [...] muss man sich fragen ob nicht ein zu teurer ÖPNV die Menschen zum Autofahren zwingt? [...]


    Es ist nicht nur der ÖPNV. Nicht jeder kommt mit dem ÖPNV zur Arbeit, denn einige Arbeitnehmer müssen zur Arbeit oder haben Feierabend wenn der ÖPNV nicht fährt. Und Parkplätze außerhalb der Stadt gibt es auch nicht genug, und die wenigen Parkplätze die es gibt kosten meist auch noch Geld, da kann man auch gleich mit dem Auto bis in die Stadt reinfahren. M.E. taugt das gesamte Umweltpaket der EU nichts, es wird nur gefordert aber nichts getan und auch nicht darüber nachgedacht wie man die Umwelt tatsächlich schützen kann.


    M.E. haben die vielen Stickoxide auch mit dem Raubbau an der Natur zu tun. Jeder Baum wird gefällt, nur um nochmehr Baugrund zu bekommen. Und die wenigen Bäume die es noch gibt können die Luft nicht so gut klären/filtern wie es erforderlich wäre. Mit mehr Bäumen wäre die Luft vielleicht sauberer.


    Aber in Aschaffenburg kann man den ÖPNV Samstags kostenlos nutzen (ab dem 01.12. Die Testphase läuft für ein Jahr).

    Wenn die Kuh schon im Brunnen liegt, ist es unsinnig noch einen Deckel draufzumachen.


    Öffne Dein Herz und Du wirst die Welt sehen,

    öffne Deinen Geist und Du wirst sie verstehen.


  • Oder eben alternativ gleich eine Mobility BahnCard 100 (duerfte wohl als Agentur-Rabattangebot so ~320€ kosten)


    Die Du dann aber voll versteuern darfst wenn sie vom AG finanziert oder mitfinanziert wird. Zur Steuerberechnung wird dann aber nicht der Kaufpreis/Rabattpreis genommen, sondern der Originalpreis (der m.W. bei 4000,- Euro liegt) abzüglich des von Dir gezahlten Preises. Es wird immer oder meist der Wert einer Fahrkarte zur Steuerberechnung herangezogen.

    Wenn die Kuh schon im Brunnen liegt, ist es unsinnig noch einen Deckel draufzumachen.


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  • Die Du dann aber voll versteuern darfst wenn sie vom AG finanziert oder mitfinanziert wird....


    ... falls Du weniger vom arbeitgeber zu tragende dienstreisen hast, als diese dienstreisen ohne vergünstigung (flexpreis) kosten würden. Gehen wir also mal von 4.000 aus: falls dienstreisen anfallen, deren reguläre (flexpreis) fahrkarten mehr als diese 4.000 kosten würden, dann ist die BC-100 steuerfrei.


  • ...
    ... Denn die enorme Auto bzw. die Fahrrad-Nutzung (in Städten) zeigt doch nur, dass ÖPNV unverhältnismäßig teuer ist im Vergleich zu der zurückgelegten Strecke. Die größten & angeblichen "Umweltschoner" (Straßenbahn, U-Bahn und S-Bahn -also keine Abgase) drängen durch ihre Preispolitik die Leute eher zum Auto.


    Es ist doch absolut zu begrüßen, dass viel mehr Fahrrad gefahren wird, zumindest ist das von allen Fahrzeugen, das am Wenigsten die Umwelt belastet.Ich fahre persönlich auch viel Fahrrad, wenn ich nicht viel zu schleppen habe.
    Das reduziert die Kosten und schont die Umwelt und sorgt auch dafür, dass die CO2-Belastung in den Städten gesenkt wird.


    Ich persönlich finde den ÖPNV auch zu teuer und vielfach auch zu unflexibel.
    Wenn man wirklich kein Geld hat und jeden Cent dreimal drehen muss, fährt man u.U. mit einem gebrauchten Roller günstiger, von Fahrrad ganz zu schweigen.


    Prinzipiell bin ich aber auch dafür, dass es mit den klassischen Verbrennern so nicht mehr weiter gehen kann.
    Auch dem Benziner muss mal langsam der Gar ausgemacht werden und Fahrverbote sollten sich über kurz oder lang nicht nur auf Diesel beschränken.
    Bedauerlicherweise ist aber nach wie vor der Wille von allen Seiten nicht da, Alternativen weiter zu fördern.
    Das sind neben Elektroautos auch Hybride und Autos mit Gasantriebe, die wesentlich sauberer Verbrennen, als "Ölfresser".

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    Fraenk mit I-Phone SE

    Lidl-Connect mit Google Pixel 4
    Samsung Galaxy Note 10.1 2014-Edition Tablet und Microsoft Surface 3 Pro
    Kabelinternet: Vodafone/Unitymedia 2 Play 100/50 MBit.

  • ...
    Das Problem sehe ich eher ausserhalb der Städte. Wie ich oben geschriebne habe, unvollstaendiger 2h Takt, und dann Strecken von vielleicht ~3km von der eigenen Wohnung zum Abfahrtsbahnhof und dann nochmal ~3km vom Zielbahnhof zum eigentlichen Ziel - das tut sich niemand freiwillig an.


    Auch im Rhein Main Gebiet ist das nicht überall wirklich attraktiv.
    Bei mir sinds 2.5km zum S-Bahnhof, die S-Bahn braucht 10 Minuten, dann noch 5 Minuten zu Fuß bis zu Firma.
    Hört sich erstmal gut an.
    Aber: Bus mit Vorlauf und Sicherheitszuschlag (10-15 Minutentakt, Fahrpläne sind aber reine Makulatur) kostet allein gut 20 Minuten, alternativ 2.5km zu Fuß sind gut 15 Minuten zu laufen, mit dem Fahrrad inkl. Handfling 10 Minuten, aber da hat man dann mehrmals im Jahr nur noch ein halbes oder gleich Zwei da der Fahradständer am Bahnhof komplett unbewacht ist.
    Ob man das Fahrrad in der S-Bahn mitnehmen kann und darf ist Lotterie, und selbst wenn muss man es erstmal durch die Unterführung zum Bahnsteig die Treppen runter und wieder rauf schleppen, Aufzug gibts nicht.
    Auch bei der S-Bahn ist Pünktlichkeit Lotterie, anders als die Busse kommen die immerhin nicht zu früh und fallen nur selten komplett aus, dank 30 Minuten Takt sollte man aber besser keinen Zug verpassen.
    Für die 13km einfache Strecke die ich damit mit dem Auto spare kostet die Monatskarte rund 100 Euro da die Strecke 2 Tarifwaben umfasst, da spare ich dann nichtmal Geld mit und pro Tag dauert es rein von der Wegezeit über eine halbe Stunde mehr.

  • Man könnte, auch wenn das unpopulär ist, ähnlich wie in Dänemark agieren. Da kostet die Anschaffung eines PKW zusätzlich eine Steuer in Höhe von 100-150% des Kaufpreises. Dann zusätzlich die Mineralölsteuer hochsetzen.


    Ich lese hier immer wieder, dass der ÖPNV mit monatlich 70-100€ zu teuer wäre.
    Richtig ist, dass ein PKW monatlich mindestens 300€ kostet, und alleine der Parkplatz in der Großstadt oft schon monatlich 30-70€. Die monatlich 70-100€ Kosten der Monatskarte schafft man alternativ nur mit Fahrrad oder Roller (und viel Spaß bei Regen/Kälte/Schnee/Eis).


    Nach meiner Meinung ist der größte Nachteil des ÖPNV, dass er fast nie von Tür zu Tür transportiert, was zusätzliche Wartezeiten/Lauf-Zeiten bedingt, die oft mit Gepäck kaum machbar sind.


    Wichtig ist auch, dass die PKW‘s nicht mehr fast immer fast leer fahren. Fahrgemeinschaften oder die von mir schon genannten Sammeltaxen müssen sich rechnen.
    Man könnte den Verkehr aus der Stadt auch mit einer täglichen Maut heraus bekommen, bei der jeder Tag fahren z.B. einen Euro kostet.

  • Man könnte, auch wenn das unpopulär ist, ähnlich wie in Dänemark agieren. Da kostet die Anschaffung eines PKW zusätzlich eine Steuer in Höhe von 100-150% des Kaufpreises. Dann zusätzlich die Mineralölsteuer hochsetzen.


    Damit die ländlichen Regionen endgültig entvölkert werden und die Wohnungspreise in den Ballungsräumen komplett unbezahlbar werden.
    Die Leute pendeln letztlich nicht zum Spass, sondern weil es das kleinste Übel oder womöglich die einzige Möglichkeit ist.
    Man sollte erst bessere Alternativen schaffen bevor man anfängt anderen Leuten an der Existenz zu sägen.

    Zitat


    Ich lese hier immer wieder, dass der ÖPNV mit monatlich 70-100€ zu teuer wäre.
    Richtig ist, dass ein PKW monatlich mindestens 300€ kostet, und alleine der Parkplatz in der Großstadt oft schon monatlich 30-70€. Die monatlich 70-100€ Kosten der Monatskarte schafft man alternativ nur mit Fahrrad oder Roller (und viel Spaß bei Regen/Kälte/Schnee/Eis).


    Das Problem am ÖPNV ist dass man wenn man nicht in einer Metropole wohnt und arbeitet trotzdem nicht ohne Auto auskommt, die Mehrkosten pro gefahrenem Kilometer sind im Vergleich zu den Fixkosten moderat weshalb sich 100Euro für ÖPNV eben oft nicht rechnen, in meinem Fall wäre es übers Gesamtjahr mit Urlaub, Feiertagen und Geschäftsreisen mit dem Auto nicht nur erheblich bequemer, flexibler und schneller sondern auch billiger (gerechnet mit 10Cent/km Sprit, 5Cent/km zusätzlichem Verschleiß, 5Cent/km zusätlichem Wertverlust).

    Zitat


    Nach meiner Meinung ist der größte Nachteil des ÖPNV, dass er fast nie von Tür zu Tür transportiert, was zusätzliche Wartezeiten/Lauf-Zeiten bedingt, die oft mit Gepäck kaum machbar sind.


    Umso wichtiger wäre ein gute Vernetzung von PKW und S-Bahn. Mit PKW (meinetwegen auch elektrisch) zur S-Bahn, am Zielort sofern nötig könnten voll autonome Sammeltaxis dann den Weg Zur Arbeit übernehmen.
    Aber voll autonome Fahrzeuge ohne Fahrereingriffsmöglichkeit sehe ich in den nächsten 15-20 Jahren abseits abgeschlossener Strecken (die man schon heute mit Schienengebundenen Systemen realisieren könnte) nicht als realistisch an.
    Ich erwarte da eher wie bei der Luftfahrt schon länger einen mit jeder Fahrzeuggeneration immer weiter abnehmender Anteil an manuellem Steuerungsbedarf, aber für die Ereignisse die nicht mit 1 oder 0 definierbar sind wird es noch länger den Menschen hinterm Steuer brauchen.


  • Nicht jeder kommt mit dem ÖPNV zur Arbeit, denn einige Arbeitnehmer müssen zur Arbeit oder haben Feierabend wenn der ÖPNV nicht fährt.



    Das ist schon klar -aber viele fahren mit Auto zur Arbeit weil kein Anreiz besteht eine 100€ Monatskarte zu kaufen um in überfüllten Waggons zu drängeln, zu Fuß zur Haltestelle zu laufen und in nicht klimatisierten Zügen zu sitzen.




    Es ist doch absolut zu begrüßen, dass viel mehr Fahrrad gefahren wird,


    Naja, zu begrüßen wäre es wenn die Fahrradfahrer sich an die StVO überhaupt halten würden. Ich erlebe täglich mind. 70% Rowdies, die sich kaum an eine Regel halten (fahren wie für Tour de France, fahren über rot, fahren auf dem Gehweg, fahren ohne Licht, ketten Fahrräder überall an usw) und letztendlich den ganzen Verkehr inkl. Fußgänger sehr gefährden. Das ist der pure Wahnsinn mit den Fahrrädern in deutschen Städten -und nicht zuletzt wegen der hohen ÖPNV-Preise. Irgendwann haben wir hier Zustände wie in China und Vietnam -aber mit den ganzen Autos obendrauf...:mad:

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