Simquadrat: Was ist besonders

  • Ich weiß nicht, ob das vorher ging.


    Bei mir wurde eine Registrierung mit der gleichen E-Mail-Adresse vorgestern jedenfalls (auch) abgelehnt.


    edit:

    Das war schon immer so.

    Sorry, zu spät gesehen ;).

    Dual-SIM mit Penny Mobil und wechselnder „Datenkarte“ (aktuell: Smarty) – Satellite

  • Also du hast ein Rechtsverständnis?

    Deaktivieren heißt: ich will im Moment keine Abbuchung.

    Und ein Gläubiger kann sich doch nicht gegen den Willen des Schuldner einfach das Geld nehmen. Wenn vom Konto nix zu holen ist, spaziert er dann als nächste zu meinem Arbeitgeber und lässt sich mein Gehalt überweisen?

    Ein SEPA-Mandat kann ich erteilen und widerrufen, aber nicht pausieren. Die Regeln macht nicht Sipgate, deaktivieren ist da nicht vorgesehen. Das Deaktivieren seitens Sipgate mag zwar signalisieren, diese Bankverbindung nicht zu nutzen, sonder beispielsweise eine hinterlegte Kreditkarte, ändert aber nichts daran dass es aus Sicht von Sipgate weiterhin ein gültiges Mandat ist (es kann ja wieder aktiviert werden).


    Dein Arbeitgeber kennt Sipgate nicht, und eine Lohn- oder Gehaltsabtretung fordert Sipgate auch nicht ^^ Brauchen sie ja auch nicht, Mahnbescheid vom Amtsgericht tuts auch…

  • Das Deaktivieren seitens Sipgate mag zwar signalisieren, diese Bankverbindung nicht zu nutzen, sonder beispielsweise eine hinterlegte Kreditkarte, ändert aber nichts daran dass es aus Sicht von Sipgate weiterhin ein gültiges Mandat ist (es kann ja wieder aktiviert werden).

    Diese Argumentation dürfte vor Gericht kaum zu halten sein. Weder für die Erteilung, noch den Widerruf eines SEPA-Mandats gibt es echte Formvorschriften.

    Setzt man den Schalter auf deaktiviert, kommt das einem Widerruf gleich. Das Argument, man hätte auch die Bankverbindung ganz löschen können, ändert an der Wirksamkeit des Widerrufs nichts. Man kann ja durchaus die Absicht haben, das Mandat zukünftig erneut zu erteilen, was durch Rücksetzen des Schalters auf "aktiviert" in erleichterter Weise durch sipgate sogar vorgesehen ist. Eine Abbuchung trotz deaktivierter Bankverbindung ist daher kein seriöses Vorgehen.

    Aber wo kein Kläger, da kein Richter.

    Wobei der Imageschaden beim Bekanntwerden eines solchen Verhaltens trotzdem erheblich sein dürfte.

  • Diese Argumentation dürfte vor Gericht kaum zu halten sein. Weder für die Erteilung, noch den Widerruf eines SEPA-Mandats gibt es echte Formvorschriften.

    Setzt man den Schalter auf deaktiviert, kommt das einem Widerruf gleich. Das Argument, man hätte auch die Bankverbindung ganz löschen können, ändert an der Wirksamkeit des Widerrufs nichts. Man kann ja durchaus die Absicht haben, das Mandat zukünftig erneut zu erteilen, was durch Rücksetzen des Schalters auf "aktiviert" in erleichterter Weise durch sipgate sogar vorgesehen ist. Eine Abbuchung trotz deaktivierter Bankverbindung ist daher kein seriöses Vorgehen.

    Aber wo kein Kläger, da kein Richter.

    Wobei der Imageschaden beim Bekanntwerden eines solchen Verhaltens trotzdem erheblich sein dürfte.

    Ich hätte mal einige Wochen ( 2...3 Monate ) bei Simquadrat die Telefonieflat gebucht....


    Dazu müsste ich ( wenn ich mich richtig erinnere, das ist schon einige Zeit her ), eine Automatische Aufladung einrichten die unterhalb von 5 Euro eine Automatische AbBuchung von meinem Konto eingezogen hat.


    Also ich diese Telefonieflat.Option gekündigt habe, habe ich angerufen und gesagt, meine Bankverbindung wechselt .... Sie möchten doch bitte die alte komplett löschen.


    Das wurde dann ( so hoffe ich ) auch gemacht.


    Blöde finde ich bei Simquadrat, das durch die Automatische Aufladung immer ein restbetrag an Guthaben auf der Simkarte verbleibt. Richtig auf annähernd 0 Euro bekommt man die SIM-Karte nur ohne gebuchte Option durch den 9 Cent einheitstarif ( und dann nur, wenn man nach abwählen der Telefonie.Option auch noch die Abbuchungsautomatik - und ggf. die Bankverbindung hat löschen lassen ).


    Ich persönlich mag es auch nicht, das andere meine Bankverbindung dauerhaft speichern ( auch dort kann ja mal gehackt werden ).

  • Wobei der Imageschaden beim Bekanntwerden eines solchen Verhaltens trotzdem erheblich sein dürfte.


    Diese Argumentation dürfte vor Gericht kaum zu halten sein.

    Ich weiß nicht, wie Sipgate das zur Zeit handhabt. Allerdings werden laut Sipgate zu einem zukünftigen Zeitpunkt (zur Zeit erst Betaphase, auch diese noch nicht angelaufen) alle Anschlüsse BASIC auf das neue FREE umgestellt. Darin wird, zumindest zur Zeit, keine Aufladung per Überweisung mehr genannt. Es gibt einen Bericht, dass man auch geringere Beträge als die in der aktuellen Sipgate Basic-Hilfe vorgegebenen mindestens fünf Euro überweisen kann:

    https://www.telefon-treff.de/f…ostid=5095018#post5095018

    Ich kann den Link irgendwie nicht aufdröseln.

    Das dürfte dann nach der Umstellung auf FREE aber endgültig wegfallen. Ich vermute, inoffiziell wird man weiterhin überweisen können, aber keine Minibeträge mehr.

  • Diese Argumentation dürfte vor Gericht kaum zu halten sein. Weder für die Erteilung, noch den Widerruf eines SEPA-Mandats gibt es echte Formvorschriften.

    Setzt man den Schalter auf deaktiviert, kommt das einem Widerruf gleich. Das Argument, man hätte auch die Bankverbindung ganz löschen können, ändert an der Wirksamkeit des Widerrufs nichts.

    Ich sehe persönlich ein Deaktivieren nicht als wirksamen Widerruf, schon alleine deswegen nicht weil ein einmal wirksam widerrufenes SEPA-Mandat nicht wieder aktiviert werden kann. Abschnitt 4.5.3 des SEPA Direct Debit Rulebooks (https://www.europeanpaymentsco…0version%201.2.pdf#page26) beschreibt das Vorgehen verbindlich und genau. Der PSP bekommt von SipGate bestimmt nicht ein Widerruf gereicht.

  • Der PSP bekommt von SipGate bestimmt nicht ein Widerruf gereicht.

    Gutes Argument, was aber an den Folgen nicht wirklich etwas ändert.

    Denn im Innenverhältnis ist sipgate dennoch verpflichtet, die Willenserklärung des Kunden umzusetzen, also keine Abbuchungen vorzunehmen, solange sie der Kunde deaktiviert hat.

    Das gilt umso mehr, als sipgate gar nicht verpflichtet wäre, diese Deaktivieren Funktion überhaupt anzubieten. Sie trotzdem anzubieten und sich dann nicht an die durch den Kunden getroffene Einstellung zu halten, kann leicht in Richtung Irreführung gedeutet werden. Die Funktion hätte dann nur den Zweck, dem Kunden Sicherheit vorzugaukeln und ihn so von einem Widerruf des Mandats abzuhalten, um dann unter dem Vorwand eines weiterhin gültigen SEPA Mandats Abbuchungen vorzunehmen. Solch ein Vorgehen hätte juristisch nie Bestand.

  • Denn im Innenverhältnis ist sipgate dennoch verpflichtet, die Willenserklärung des Kunden umzusetzen, also keine Abbuchungen vorzunehmen, solange sie der Kunde deaktiviert hat.

    Was macht Sipgate dann, wenn der Kunde sagt, man habe ihm die Allnet Flat Deutschland unter dem A* weggezogen, er habe versehentlich kurz vor deren Buchung das Guthabenlimit unterschritten?


    Prepaid ist nicht das Maß aller Dinge:

    - da geht es u. a. über Prepaidverträge zur Stromlieferung...

  • Hat man dagegen keine Tarif gebucht, so wird vom prepaidguthabe abgebucht....also echtes prepaid

    d.h. man kann auch bei Sipgate Free SIM-Karten bekommen, ohne eine Bankverbindung anzugeben? Dann wäre es für meine Begriffe echtes Prepaid, so wie es bei Simquadrat aktuell der Fall ist.

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