hrgajek Das Quam-Spiel war zwei Jahre später vorbei. Bei 1&1 wird's nicht viel länger dauern.
Bei 1&1 läufts eher wie damals bei mobilcom mit UMTS.
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hrgajek Das Quam-Spiel war zwei Jahre später vorbei. Bei 1&1 wird's nicht viel länger dauern.
Bei 1&1 läufts eher wie damals bei mobilcom mit UMTS.
man müsste die Auktion als Fehlerhaft werten und neustarten, das hätte man schon vor 20 Jahren bei UMTS machen müssen.
Planspiel: Was würde passieren, wenn man das mit allen Frequenzen tun würde (ausgenommen die der letzten Auktion). Und nein, das ist ernst gemeint - Interessiert mich tatsächlich.
Das wäre eigentlich eine sehr gute Idee!
Dann könnte man einerseits auf eine 3 + 1 + 1-2 Strategie setzen. Also 3 bundesweite, kommerzielle Mobilfunknetze, 1 staatliches Netz für unterversorgte Regionen und 1-2 regionale, kommerzielle Mobilfunknetze wie z.B. EWEtel (National Roamig mit Vodafone), Inexio (National Roaming mit Telekom), M-Net (National Roaming mit o2), etc.
Planspiel: Was würde passieren, wenn man das mit allen Frequenzen tun würde (ausgenommen die der letzten Auktion). Und nein, das ist ernst gemeint - Interessiert mich tatsächlich.
Exemplarisch an der UMTS Vergabe:
Es hätten vermutlich nur die heute noch vorhandenen Anbieter Frequenzen erhalten, wir hätten weniger aber starke Netze erhalten, da das Kapitalargument der hohen Lizenzkosten nie zum tragen gekommen wäre.
Es hätten vermutlich nur die heute noch vorhandenen Anbieter Frequenzen erhalten, wir hätten weniger aber starke Netze erhalten, da das Kapitalargument der hohen Lizenzkosten nie zum tragen gekommen wäre.
Klingt, als wäre das positiv. Heißt aber auch, das 1&1 nicht am Markt wäre.
Mal so als Laie: Warum vergibt die BNetzAG die Frequenzen nicht alle neu und zu einem bestimmten Preis? Jeder Block á 10 Mhz pro Band kostet (sagen wir mal) 500.000€ (hieße beim größten Deutschen Anbieter TK insgesamt 31,5 Mio. € als Bsp.).
Dafürsprechen würde:
Damit könnte man eigentlich allen einen Gefallen tun und jeder könnte sich sein Netz so schneidern wie er es für richtig hält. Natürlich wäre ich für eine Vergabe ohne erneute Lizenzkosten und dann ohne Laufzeit, aber das wird der Staat nicht zulassen, da er die Gewinne der Auktionen sicherlich ungerne abschreiben würde. Eine gerechte Vergabe an alle 4 wäre dadurch dennoch machbar. Ist das jetzt Blödsinn was ich mir da ausmale, oder könnte im unwahrscheinlichsten Falle diese Möglichkeit sogar durchgehen?
Klingt, als wäre das positiv. Heißt aber auch, das 1&1 nicht am Markt wäre.
Mal so als Laie: Warum vergibt die BNetzAG die Frequenzen nicht alle neu und zu einem bestimmten Preis? Jeder Block á 10 Mhz pro Band kostet (sagen wir mal) 500.000€ (hieße beim größten Deutschen Anbieter TK insgesamt 31,5 Mio. € als Bsp.).
Der Staat, der Gesetzgeber, hat als Vorgabe gemacht, anders als in anderen Ländern, das knappe Gut "Frequenzen für den Mobilfunk" zu versteigern ist. Daran wird sich auch zukünftig nichts ändern, auch wenn man eventuell 2025 eine Ausnahme macht. 2033, oder früher wenn man neue Bereich versteigert, wird es wieder so laufen.
Man hat nicht ohne Grund den vierten Netzbetreiber gewollt, da er die unheilige Dreinetzigkeit, welche recht optimal die Frequenzen unter sich aufteilen kann, aufmischen soll, um höhere Einnahmen aus den Lizenzversteigerungen zu erhalten. Es wird mit mehr Wettebewerb argumentiert,d er entstehen soll, dabei wird aber verschwiegen, dass der vierte Netzbetreiber erstmal Kohlen auf den Tisch legen muss, ein teures Netz bauen muss, und so eigentlich eine Preisrunden einläuten kann.
Würde man günstigere Preise wollen, würde man straffere Regelungen für Provider schaffen, analog zur letzten Meile im Festnetz, Preise festlegen.
Man hat nicht ohne Grund den vierten Netzbetreiber gewollt, da er die unheilige Dreinetzigkeit, welche recht optimal die Frequenzen unter sich aufteilen kann, aufmischen soll, um höhere Einnahmen aus den Lizenzversteigerungen zu erhalten. Es wird mit mehr Wettebewerb argumentiert,d er entstehen soll, dabei wird aber verschwiegen, dass der vierte Netzbetreiber erstmal Kohlen auf den Tisch legen muss, ein teures Netz bauen muss, und so eigentlich eine Preisrunden einläuten kann.
Es ging, so gesehen, durchaus um mehr Wettbewerb, aber nicht um mehr Wettbewerb um den Kunden, sondern um mehr Wettbewerb um die Lizenzen. Mobilfunk ist für die deutschen Bundesregierungen, egal welcher Couleur, kein Infrastrukturprojekt zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit Deutschlands, sondern ein reines Mittel zum Zweck, um Milliarden-Einnahmen für den Staat zu generieren. Das Ergebnis, in Form der höchsten Mobilfunktarife und lausigen Netze in der EU, wird dabei allem Anschein nach billigend in Kauf genommen.
Mobilfunk ist für die deutschen Bundesregierungen, egal welcher Couleur, kein Infrastrukturprojekt zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit Deutschlands, sondern ein reines Mittel zum Zweck, um Milliarden-Einnahmen für den Staat zu generieren. Das Ergebnis, in Form der höchsten Mobilfunktarife und lausigen Netze in der EU, wird dabei allem Anschein nach billigend in Kauf genommen.
Das ist auch ein Ergebnis der Demographie mit ihrer generellen Antennenangst und wird sich noch ziemlich rächen. Man schaue sich mal an, wie jetzt noch von Mobilfunklizenzeinnahmen in irgendwelche niemals kostendeckenden Festnetzprojekte quersubventioniert wird, als sei das Telefon mit Schnur die große Zukunft.
Artikel bei Golem (wirkt wie ein persönlicher Feldzug des Autors gegen 1&1)
Golem: 1&1-Chef versteckt sich auf dem Mobile World Congress
Ist ein gutes Beispiel für einen schlechten Artikel.(die Überschrift ist schon eine Falschaussage) Die einzige korrekte Info bezgl. 1&1 ist das viel zu spät mit den Netzbau angefangen wurde.
Gibt es eigentlich schon Infos wann die angeblich 50 fertigen Stationen eingeschaltet werden? Anfang Januar hieß es das die Stationen in laufe der nächsten Wochen eingeschaltet werden.
Klingt, als wäre das positiv. Heißt aber auch, das 1&1 nicht am Markt wäre.
Es ist schade, dass ich den Markteintritt von 1&1 negativ bewerten muss. Würden wir hier im Thread über die Vorzüge der neuen Open RAN Technik diskutieren und uns mit den Meldungen zu Standorten, präsentierten Tarifen, weltweiten Roamingabkommen und so weiter überschlagen, wäre die Lage anders. Zum aktuellen Zeitpunkt ist die Teilnahme von 1&1 an einer Frequenzversteigerung eine Gefahr für den ganzen Markt und damit eine wichtige Infrastruktur im Land.
Nach den Erfahrungen der vergangenen Auktionen müsste der Staat hier wie ich es schon schrieb reagieren, entweder eine Auktion wenn sie sich in nicht tragbare Preissphären bewegt abbrechen und neustarten oder Automatismen einführen, wie mit nicht erreichten Zielen im nachhinein zu verfahren ist. Da ist man weit entfernt. Eine Auktion in einem nicht offenen Markt (durch die Mangelresource Frequenzen) der kritischen Infrastruktur muss anders, am besten garnicht durchgeführt werden, seitdem es nurnoch drei - relativ - starke Anbieter gibt, sind die Angebote wesentlich breiter und der technische Zugang deutlich besser wie früher.
Da bin ich also auf Seite derer, die hier dem Staat unterstellen, den aktuellen Zustand zu fördern und keinerlei positive Änderungen haben zu wollen, da hierfür andere Massnahmen nötig wären. Wie bei uns in der Branche (Bahn...) passt also leider die immer wieder gehörte Aussage bei diversen Vorgängen: >>"Die" wollen das so!<<
Unterhaltsam ist es immerhin, durch den Trubel ist die o2 Aussage zu den eulenspiegelschen Netzen die Tage etwas verhallt, wir haben einen neuen Till gefunden...
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