Ein Blick in die Welt: News, Tagesgeschehen, Aktuelles aus dem Ausland …

  • Nee, es gibt auch Links eine Menge Putin Versteher

    Tatsächlich unterscheiden sich rechts und links bei Corona und Putin kaum noch. Aus dem Grund bin ich, wie nach Schröders Agenda-Politik, die uns eine abschmierende Mitte und im Nachgang noch eine hübsche Welle von Altersarmut bescheren wird, schon wieder politisch heimatlos. Wäre ich jemals Mitglied der Linken gewesen, wäre ich aus dem Grund ausgetreten.

  • Aus dem Grund bin ich, wie nach Schröders Agenda-Politik, die uns eine abschmierende Mitte und im Nachgang noch eine hübsche Welle von Altersarmut bescheren wird, schon wieder politisch heimatlos.

    Allerdings ist Schröder nicht alleine an den Folgen der Angena-Politik schuld, denn gerade die Hartz-Reformen waren warnicht so hart geplant, sondern wurden auf Druck der Union im Vermittlungsausschuss verschärft, weil die Union unbedingt die Kosten drücken wollte.

    Und man muss sagen Schröder selbst bei der Bundestagswahl 2005 nüchtern betrachtet noch ein ziehmlich gutes Ergebnis geholt hat, den 34,2% waren ein Ergebnis von dem die SPD heute nur noch träumen kann.

    Der Niedergang der SPD kam erst mit dem Weggang von Schröder.

    In der GroKo machte die SPD auf "Union in Rot" und hat Wirtschaftspolitik über Alles gestellt, nun seit dem letzten Wahlkampf macht die SPD vorallem auf "Grüne 2.0" und stellt Klimaschutz und Asylpoltik über Alles.

    Die klassischen AAAA's (Arbeiter - Arbeitslose - Alleinerziehende - Armutsrentner) blieben sowohl beim Konzept "Union in Rot" als auch "Grüne 2.0" auf der Strecke.

  • Wieso werden alle, die darauf hinweisen, dass die westliche Sanktionspolitik und insbesondere die deutsche Energiepolitik zu unbezahlbaren Energiepreisen führen, als Putinversteher gebrandmarkt?

    Ein instabiles Deutschland mit sozialen Unruhen, einer hohen Inflation und einer schrumpfenden Wirtschaft hilft der Ukraine genau gar nicht mehr.


    PS: Wir zahlten im letzten Jahr für unser großes Haus mit 2 Familien 280 Euro monatlich für Gas und 240 Euro monatlich für Strom. Gas soll sich mehr als vervierfachen und Strom mindestens verdoppeln, wahrscheinlich reicht das aber nicht. Einziger Ausweg würde ein Langzeiturlaub über den ganzen Winter im Süden sein, nur ist die Rente noch einige Jahre entfernt.

    Galaxy A53, WinSIM, GMX-Freephone(D2)

    Einmal editiert, zuletzt von w.erik ()

  • Die "westliche Solidarität" wird dem gemeinen westlichen Bürger irgendwann zu viel werden. Das ist nur eine Frage der Zeit.

    Im Moment klebt sich doch jeder Konzern das Feigenblättchen " Ukraine" auf die Brust. Vorher war es Corona, dann der Klimawandel, jetzt eben " unser Krieg " ( Zitat Baerbock)

    Wenn die ganzen Folgen der " Solidarität" und politischen Unfähigkeit beim letzten westeuropäischem Bürger ankommen ... schau Dir mal die Stimmung des "gemeinen" Volkes nur in diesem Land an. Ich empfehle dafür mal die Kommentarspalten der Welt.

    Mit "Solidarität" meinte ich nicht die Bereitschaft, höhere Energiepreise zu zahlen - diese Interpretation ist allenfalls Sarkasmus.

    Da ich nicht nur online sondern auch offline lebe sind Themen wie Ukraine/Inflation/Preissteigerungen etc. natürlich auch ein Thema in normalen Unterhaltungen. Ich kenne Deinen Bekanntenkreis nicht, aber hier macht man sich langsam Sorgen wie das alles weitergeht ( immer unter dem Mäntelchen, die Ukraine verteidigt ja unseren Frieden). Nur ein Beispiel aus meinem Familienkreis : Gas bisher 700Euro/pro Jahr. Gas jetzt 5000 (!) Euro/Jahr. das ist ein älterer Herr, das Häuschen letztes Jahr abbezahlt und nicht mal ansatzweise rechts zu verorten. Glaubst Du, das er noch ruhig schlafen kann? Und komm mir jetzt nicht mit Habeck´schen Wärmepumpen, kalt duschen oder Kretschmann´s Minimalhygenie.

    Außer den wenigen Profiteuren freut sich niemand über die höheren Energiepreise. Und ja, auch ich sehe dadurch einige Verwerfungen auf uns zukommen - das hat freilich auch die Politik schon erkannt und versucht, entgegen zu steuern.


    Es wäre jedoch fatal und mehr als naiv zu glauben, dass wie ständig durch pithein mit seinen blöden Suggestivfragen angedeutet, alles wieder "wie in guten alten Zeiten" wäre, wenn die Russland-Sanktionen zurückgenommen werden würden und/oder NS2 in Betrieb gehen würde und/oder die Ukraine vom Westen im Stich gelassen oder zu einem "Friedensschluss" gedrängt werden würde


    Im Gegenteil - was Abhängigkeit von Putin bedeutet, dass spüren die Leute in Syrien, Belarus und natürlich Russland selbst sehr genau. Denen wird von Putin nicht nur der (vielleicht sogar günstige) Energiepreis diktiert - die müssen mit einem "Paketpreis" leben, wobei einzelne Komponenten des Pakets nicht nach Belieben auswählbar sind. Und ich wage zu behaupten, dass auch die Welt-Leser bzw. -Kommentatoren das nicht wirklich wollen.


    Die momentane Energiepreis-Entwicklung ist ärgerlich und wird staatliches Handeln nach sich ziehen müssen.

    Aber untergegangen ist dabei auch eine eher erfreuliche Entwicklung - wie ich gestern vernahm sind die Gasspeicher bereits überplanmäßig gefüllt, und basieren zu nur noch 9% auf russischem Gas. Mit dieser Entwicklung wird sich auch irgendwann der Markt beruhigen.

    3 Mal editiert, zuletzt von rmol ()

  • Strom und Gas sind ja nur die Spitze des Eisbergs!

    Auch Benzin und Diesel sind teuer wie nie, und in Folge der hohen Energiepreise sind natürlich auch alle Alltagssachen wie Lebensmittel entsprechend teurer.

    Selbst wenn man sparsam rechnet:
    +70€ Heizkosten (wen mit Heizöl geheizt wird, mit Gas wäre es noch viel mehr
    +40€ für Strom
    +70€ für Diesel
    +20€ für Lebensmittel


    Sind das zusammengerechnet 200€ im Monat, und damit für jemanden der so 1.600€ netto verdient mehr als die Sparquote, das heisst selbst wenn man auf die meisten Freizeitaktivitäten verzichten würde, würde man trotzdem unweigerlich ins Minus rutschen.

    Ein paar Monate kann man das von den Rücklagen machen, vorallem während des Lockdowns konnte man ja Rücklagen aufbauen weil es so gut wie keine Freizeitmöglichkeiten gab, aber auf Dauer hilft selbst das nichts.

    Da muss man sich dann schon überlegen,ob da sparen überhaupt noch Sinn macht, oder ob es nicht besser ist das Leben so gut wie möglich zu geniessen, bevor ohnehin das Unvermeidbare eintritt.

  • Tatsächlich unterscheiden sich rechts und links bei Corona und Putin kaum noch.

    Das wird sogar vom Linken Ramelow eingeräumt:

    Zitat

    Ramelow fügte hinzu: „Da findet Kriegspropaganda einen dankbaren Abnehmerkreis, der angeheizt wird von denen, die sagen: ‚Macht Nord Stream 2 auf.‘ Das ist Herr Kubicki genauso wie Frau Wagenknecht oder Herr Ernst, aber eben auch Herr Höcke.“

    Von den genannten Personen sind bekanntlich zwei im linken und eine im ganz rechten Spektrum zu verorten.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!