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  • Ich verstehe nicht, warum einige hier der rus Propaganda nachlaufen, und versuchen die Massaker in der Ukraine zu rechtfertigen !?!


    Entweder fehlst da im Oberstübchen, oder es gibt eine Menge Lebensfrust mit dem hier vorherrschenden wirtschaftlichen und politischen System. Was ich teilweise verstehen kann, da auch Politik bei uns, und im Westen allgemein sehr oft ein Arschloch ist, und den Bürgern nur irgendetwas erzählt, damit sie die Klappe halten.


    Vergleichbar mit dem, was da in rus wirtschaftlich und politisch passiert ist das in keinem Fall, weil der undemokratische Machterhalt der kriminellen Putin-Clique nur der wirtschaftlichen Bereicherung Weniger dient.


    Das sind in rus eindeutig mafiöse Strukturen. Wer nicht mehr mitspielt, wie Pate Putin es möchte, der fliegt aus dem Fenster. Alleine diese Art und Weise sagt alles, und dient der Abschreckung. Jeder andere soll wissen, er wird der Nächste sein können. Bei den Mafiosis waren es öffentliche Hinrichtungen durch Killer, hatten wir in rus auch schon, und "Betonschuhe" um damit "baden" zu gehen.


    Natürlich sind die Amerikaner keine besseren Menschen, und haben seit 2014 auch Sticheleien im Donbas gefördert, keine Frage.Trotzdem ist das widerrechtlich annektiertes Ukrainisches Staatsgebiet, genauso wie die Krim. Besonders die Krim, die militärisch extrem wichtig für rus ist.


    Ich war auch ein mindestens kleiner "Fan" Putins, und kein Freund der USA-Wirtschaftsmacht, und habe die Nato-Osterweiterung sehr kritisch gesehen. Die Nato-Osterweiterung ist in dem Sinne völlig ok, als dass die Staaten dort souverän sind, und sich dem Bündnis anschließen können. Was dann die USA wieder für ihre eigene Atom-Politik genutzt hat, bzw. nutzen wollte. Stichwort "SDI" (Raketenabwehrschirm zum Schutz der USA) unter Ronald Reagan, noch vor der Perestroika, aber danach dachten die USA laut über eine Stationierung in Polen nach. SDI wurde dann ja nicht wirklich weiter entwickelt, und war mehr Utopie als Realität.


    Auch mir hat Putin oft leid getan, wenn er Reden vor westlichen Politkern gehalten hat, und die westlichen arroganten Arschlöcher ihn nicht ernst genommen haben. Das wurde alleine schon von den USA (Vermutung) verhindert, und die EU war damals eh hirntot, und nur der Stiefellecker der Amerikaner, so wie heute überwiegend noch. Trotzdem war ich auch nicht sicher, was passieren würde, wenn man Putin (rus) "in das Haus Europa" (so damals die Vorstellung) aufgenommen hätte. Im Nachhinein stelle ich mir die Frage, ob er seinen Weg so auch gegangen wäre, wie er ihn gegangen ist.


    Putin ist Geheimdienstler durch und durch, und ich befürchte, so hätte er sich auch "im Haus Europa" benommen, wie er sich in der Vergangenheit benommen hat.


    Auch hier in Deutschland und der EU gibt es jede Menge Korruption, viel zu viel, als dass man es nicht sehen könnte, keine Frage. Anscheinend liegt es in der Natur des Menschen, die Gier!

    Es gibt aber einen enormen Unterschied zu rus. Und zwar eine immer noch freiheitlich demokratische Grundordnung, freie Gerichte, und eine freie Presse. Auch wenn man das kritisch sehen kann, es ist nicht vergleichbar mit der Propagandamaschinerie wie in rus, wo mittlerweile alle oben genannten zu Putins Gnaden arbeiten.


    Die USA haben eindeutig den Krieg in Afghanistan verloren, genauso wie die rus auch, ich weiss nicht, warum es da verschwurbelte Begründungen gibt? Das Problem in Afghanistan war eben, dass es keinen Gegner gab, den man vernichten konnte, sondern nur eine inhomogene Gruppe von Terroristen bzw. "Gotteskriegern", hinzu kommt das Problem des Geländes.


    Natürlich kann man sagen, dass die USA "sich zurückgezogen" haben. Die rus auch. Beide haben sich eine blutige Nase geholt.


    Wenn der Westen den langen Atem hat, dann wird rus sich auch aus der Ukraine zurückziehen müssen, der gleiche Grund, warum sie (und die USA) in Afghanistan gescheitert sind - Widerstand und Unvermögen. Der Westen muss den Preis für rus nur hoch genug schrauben. Darum werden über kurz oder lang auch Kampfflugzeuge geliefert.


    Entscheidend wird sein, wer nach Biden in den USA an der Macht ist.

  • Aha - und wo genau steht dort etwas, das die folgende Behauptung bestätigt?

    ...dass eine korrekte Antwort die Sicherheit des Staates BRD gefährden würde.


    Mitläufer sind schlimmer als Lämmer. Als Phrasendrescher hast hier bisher weder eine ordentliche Erklärung noch einen sinnvollen Beitrag geliefert, nur bisschen rum gestänkert.

    Ja, exakt so kommen mir deine Postings vor. Du plapperst den Kram aus den typischen "Quellen" nach - ganz der Mitläufer. Das dann noch garniert mit persönlichen Angriffen. Und dafür hast du extra deinen seit Jahren geparkten Zweit- oder Drittaccount reaktiviert? ^^

    Einmal editiert, zuletzt von rasputin () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von rasputin mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Gegen Soldaten o.k.


    Gegen Zivilpersonen eingesetzt ist ein Kriegsverbrechen. Egal ob RUS oder UKR diese Waffen einsetzt.

    Nein. Solche Waffen gehen (genau wie die thermobarischen Bomben, die Russland schon in der Ukraine eingesetzt haben soll) absolut gar nicht. Streumunition kann nicht zielgerichtet eingesetzt werden. Viele Bombletts explodieren nicht und sind noch Jahre nach dem Krieg noch eine Gefahr für die Zivilbevölkerung. Phosphorbomben gehören zum grausamsten was die Waffenarsenale so hergeben. Phosphor brennt auf der Haut praktisch unlöschbar. Man kann die Flammen zwar mit Wasser ersticken, aber so bald das Zeug trocken wird, entzündet es sich erneut von selbst. Die Lieferung solcher Waffen wäre eine moralische Bankrotterklärung der Nato-Staaten, und über dies hinaus eine Einladung an den Kreml, ebenfalls solche Waffen einzusetzen. Das darf nicht passieren.

  • Ähm, also bitte.. Das ist ja noch peinlicher (oder ein noch peinlicherer Trollversuch?) ... :)

    Die Antwort zu Frage 26 stellt ansatzweise darauf ab.


    Wer bitte hat hier Massaker gerechtfertigt?

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  • Die USA musste Afghanistan nicht verlassen. Sie wollte Afghanistan verlassen und damit die Bevölkerung wieder den Taliban überlassen.

    Die USA "wollte" Afghanistan genau so sehr verlassen, wie andauernd Politiker und Spitzenmanager ihre Ämter aufgeben "wollen", um "mehr Zeit mit ihrer Familie zu verbringen".

  • Ich verstehe nicht, warum einige hier der rus Propaganda nachlaufen, und versuchen die Massaker in der Ukraine zu rechtfertigen !?!

    Vermutlich in vielen Fällen Stockholm Syndrom durch 44 Jahre russische Besetzung.

    Die USA musste Afghanistan nicht verlassen. Sie wollte Afghanistan verlassen und damit die Bevölkerung wieder den Taliban überlassen.

    Ja. Man hat versucht ein Volk das gesellschaftlich in der Stein- bis Bronzezeit lebt (Stammesgesellschaft) unser Wertesystem aufzuzwingen.

    Die Taliban sind ja nicht irgendwelche wilden Horden die Afghanistan von außen überfallen haben sondern es sind Afghanen mit großem Rückhalt in der Bevölkerung.

    Das ist in der Türkei und Iran nicht so viel anders wo auch eine große Mehrheit mit traditionellem Wertesystem die Diktatoren stützt,

    Ein gesellshaflicher und politischer Umbruch muss aus dem Volk kommen (die Aufstände im Iran gehen da in eine vielversprechende Richtung), sonst ist das zum Scheitern verurteilt.

  • Das ist in der Türkei und Iran nicht so viel anders wo auch eine große Mehrheit mit traditionellem Wertesystem die Diktatoren stützt,

    Ein gesellshaflicher und politischer Umbruch muss aus dem Volk kommen (die Aufstände im Iran gehen da in eine vielversprechende Richtung), sonst ist das zum Scheitern verurteilt.

    In Persien hatte, so weit ich das verstehe, der Schah versucht, das Land vom Feudalismus direkt in eine moderne Gesellschaft zu transformieren. In den 60er Jahren konnten z.B. Frauen dort problemlos im Minirock und ohne Schleier raus gehen. Ging ebenfalls schief, weil der Rückhalt in der Bevölkerung gefehlt hat.

    Offensichtlich ist bei den Aufständischen jetzt der Sohn vom letzten Schah als neues Staatsoberhaupt im Gespräch.


    Eine ähnliche Transformation machen gerade VAE, Katar etc. durch. Auch dort versuchen die Herrscher, schnell eine moderne Gesellschaft aufzubauen. Das geht ebenfalls nicht von heute auf morgen, egal was woke GutmenschInnen dazu absondern. Was dort in kurzer Zeit geleistet wurde, ist beeindruckend.

  • In Persien hatte, so weit ich das verstehe, der Schah versucht, das Land vom Feudalismus direkt in eine moderne Gesellschaft zu transformieren. Ging ebenfalls schief, weil der Rückhalt in der Bevölkerung gefehlt hat.

    Offensichtlich ist bei den Aufständischen jetzt der Sohn vom letzten Schah als neues Staatsoberhaupt im Gespräch.


    Eine ähnliche Transformation machen gerade VAE, Katar etc. durch. Auch dort versuchen die Herrscher, schnell eine moderne Gesellschaft aufzubauen. Das geht ebenfalls nicht von heute auf morgen, egal was woke GutmenschInnen dazu absondern.

    Nein, der "Schah" war ein von den USA installierter Diktator, der nur ein Ziel verfolgen sollte: Billiges Öl für den Westen. Dafür durfte er dann seine Bürger massakrieren wie er wollte.

    Vor dem "Schah" hatte der Iran eine (wenn auch nicht sehr gut entwickelte) Demokratie, doch der demokratisch gewählte Premierminister Mohammad Mossadegh hatte die Frechheit besessen, das Erdöl zum Wohl seiner Bürger statt zum Wohl der Interessen westlicher Konzerne verkaufen zu wollen. Deswegen wurde Mossadegh von CIA und Co. gestürzt. Der "Schah" war so ein riesengroßes, brutales Arschloch, dass das iranische Volk lieber islamistische Arschlöcher über sich herrschen lassen wollte.

  • Aber die Frage ist eben, wird es möglich sein Russland aus der Ukraine zurückzudrängen? Wenn ja, was passiert dann?


    Hoffentlich echte Verhandlungen, die eine für beide Seiten halbwegs erträgliche Lösung bringen?

    Was passiert sonst, wenn die Ukraine Russland nicht zurückdrängen kann?

  • Die Taliban sind ja nicht irgendwelche wilden Horden die Afghanistan von außen überfallen haben sondern es sind Afghanen mit großem Rückhalt in der Bevölkerung.

    Ähm, ohne Pakistan und dessen ISI hätten die Taliban nach 2001 nicht ausreichende Rückzugs- und Aufmarschräume gehabt. Die 'Ausbildung'/Indoktrination des harten Kerns erfolgte überwiegend in pakistanischen Madrasas. Und bei der (weitgehenden) Eroberung des Panschirtal hat Pakistan seine direkte Unterstützung der Taliban nur unzureichend kaschieren können.

    Zudem war die untergegangene Republik Afghanistan bzw. die dort in Amt und Würden Sitzenden vermutlich noch viel korrupter als Russland oder andere Zentralasiatische Staaten.

    vergl. z.B. https://www.deutschlandfunknov…ulen-die-taliban-foerdern

    oder https://www.handelsblatt.com/p…nistankrise/27593202.html


    Nicht zu vergessen, dass die USA nach dem Sieg über die Taliban 2001/2002 (mal wieder) kein Konzept und Interesse an der Stabilisierung Afghanistans hatten- schließlich waren die Falken in Washington schon schwer beschäftigt den Angriff auf den Irak vorzubereiten. Wo das nochmalige Desinteresse und fehlende Konzepte noch einen kaputten Staat hinterlassen haben. Btw: Der Fall von Mosul (https://en.wikipedia.org/wiki/Fall_of_Mosul) erinnert wohl auch nicht zufällig sehr an den Fall von Kabul, was die Einschätzung der verteidigenden Kräfte angeht.

    Und nochmal btw: Der Fall von Mosul war im übrigen auch 2014 als Russland den Krieg im Donbass anfing und am Laufen hielt...

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