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  • Was würde das ändern?

    Hast du denn mitbekommen, wie das diesmal so lief? Nämlich gar nicht geschmeidig. Da liefen die drei vorigen vorgezogenen Neuwahlen (1983, 1990, 2005) nur besser ab, weil dort der Plan monatelang feststand, und jede Partei sich richtig vorbereiten könnte. Was sind 30 Tage? Merkel war 2017 bis 2018 ganze sechs Monate geschäftsführend im Amt. Es geht hier auch um Maximalfristen, wenn man solche geplanten Aktionen wie Kohl und Schröder macht, kann man das ganze auch verkürzen. Ist Friedrich heute schon im Amt? Nein, auch heute klebt Olaf noch.


    Dass Wahlen auch ansich Zeit brauchen, Zeigen ja die Fristen im Bundeswahlgesetz für reguläre Wahlen. Die Fristen dort gehen über die 60 Tage die im Falle vorgezogener Neuwahlen hinaus. Ansonsten wird immer von modern gesprochen, aber hier wird eine zeitliche Frist von 1871 genommen, und als gut befunden, wo es z.b. viel weniger Auslandsdeutsche gab, und auch in der Verwaltung viel mehr Leute gearbeitet haben, die auch bereit waren, mehr als 30 Stunden in der Woche zu arbeiten.

  • Nicht so toll gelaufen für sie, was wird jetzt aus ihr? Sie wollte besser als die Linke sein, ist nun gescheitert. Wird sie bei den nächsten Wahlen überhaupt noch da sein?

    Gescheitert ist Sie nicht....

    Vorher hat sie doch als Neupartei quasi aus dem nix bei Landtagswahlen gute Ergebnisse geholt und regiert auch dort mit.

    Man dachte ja sogar,weil der Lauf so gut war, wäre die Bundestagswahl ein Selbstläufer.

    Dir Linken galten mit 3 Prozent als quasi tot.

    Jetzt ist es genau anders gekommen:

    Linke stark,BSW schwach.

    Würde das eher als Dämpfer sehen,von gescheitert kann man aber überhaupt nicht sprechen.

    Mit Sicherheit wird sich das BSW und Frau Wagenknecht heute totärgern.

    Es ist ja mehr als knapp.Bei 5 Prozent wäre Sonnenschein pur.


    Jetzt ist die Option aber dadurch auf das Zweierbündnis möglich.

    Bei dem Zweierbündnis wird es aber einfacher,da auch die Schnittmengen zwischen CDU und SPD da sind.

    Wäre jetzt ein Dreierbündnis mit Grünen und BSW die einzige Option wäre vieles schwieriger.


    Finde es grade vor dem Hintergrund der außenpolitischen Themen ne gute Regierungsoption.

    Natürlich schade das für zwei Parteien nur die ausserparlamentarische Opposition bleibt.

    Für BSW ist das Ergenis extrem bitter.

    So ist es halt,des einen Freud ist desandern Leid.

  • Vorher hat sie doch als Neupartei quasi aus dem nix bei Landtagswahlen gute Ergebnisse geholt und regiert auch dort mit.


    Und genau das, so hat sie vorhin selber eingesehen, hat der Partei den Einzug gekostet. Das war vielen klar, BSW werfen sich bei der ersten Gelegenheit den "Altparteien" (BSW/AfD-Sprech) bei allen drei Landtagswahlen an den Hals, und gehen in zwei Ländern direkt in die Regierung und in Sachsen stützen sie zumindest die Regierung. Das hat nicht wenige Wähler gekostet, die was anderes wollten, aber z.b. nicht die AfD wählen wollten.


    Und zum Thema neues Wahlrecht hat Schmerzilein gerade das gesagt, was ich gestern heir gesagt habe, es kann nicht demokratisch sein, wenn Direktkandidaten einen Wahlkreis gewinnen, aber dann nicht in den Bundestag kommen. 23 Direktmandate verfallen, davon 15 der CDU und drei der CSU. Wie war das von der Ampel, es trifft gleichermaßen alle? Damit dürfte entlarvt sein, dass der Konstruktion der Zweitstimmendeckung eher die Verbesserung der Chancen der Ampel lag.

  • Und genau das, so hat sie vorhin selber eingesehen, hat der Partei den Einzug gekostet. Das war vielen klar, BSW werfen sich bei der ersten Gelegenheit den "Altparteien" (BSW/AfD-Sprech) bei allen drei Landtagswahlen an den Hals, und gehen in zwei Ländern direkt in die Regierung und in Sachsen stützen sie zumindest die Regierung. Das hat nicht wenige Wähler gekostet, die was anderes wollten, aber z.b. nicht die AfD wählen wollten.

    Eine Koalition mit der Afd war nicht gewollt,deswegen gab es quasi nur noch die Möglichkeit über das BSW.

    Wunschkonzert und an den Hals werfen war das nicht.

    Gerade in Thüringen hat die CDU doch sehr stark mit dem BSW gefremdelt.

    Es war eigentlich mehr die pure Not und staatspolitische Verantwortung ,wie immer betont wurde.


    Wagenknecht wollte ja genau aus dem Grund auch eigentlich erstmal in die Opposition,weil sie deinen Punkt schon auf dem Schirm hatte.

    Aber ohne BSW wär halt nix gegangen in den Bundesländern.

  • Eine Koalition mit der Afd war nicht gewollt,deswegen gab es quasi nur noch die Möglichkeit über das BSW.

    Wunschkonzert und an den Hals werfen war das nicht.



    Die Wähler haben es abgestraft. Dass Wähler manches anders sehen, als dann staatspolitisch passiert, dürfte klar sein. Ich habe Bekannschaft in Thüringen, da haben welche BSW gewählt, und von denen hört man seit Monaten genau das: Sie haben sich den "Altparteien"* an den Hals geworfen, sie haben die erste Gelegenheit für den Futtertrog genutzt. Von denen haben dann, eigener Aussage, dann BSW gestern nicht gewählt. Wenn ich mir dann auch beispielhaft die letzte Umfrage in Sachsen-Anhalt ansehen, wo BSW letztes Jahr bei 23% stand, und im januar dann runter auf 14%, also fast 10 Prozentpunkte verloren. Zeigt halt, dass das ganz von den Wählern bestraft wurde.


    *AfD/BSW-Sprech

  • Die Wähler haben es abgestraft. Dass Wähler manches anders sehen, als dann staatspolitisch passiert, dürfte klar sein. Ich habe Bekannschaft in Thüringen, da haben welche BSW gewählt, und von denen hört man seit Monaten genau das: Sie haben sich den "Altparteien"* an den Hals geworfen, sie haben die erste Gelegenheit für den Futtertrog genutzt.

    Ja da hast Du schon nen Punkt, auf alle Fälle.

    Die Wähler sind aber auch nicht immer die klügsten,bzw.vergessen dann mal schnell die damalige Gesamtsituation.

    Eine Koalition mit der Afd sollte verhindert werden und es gab nur diese eine Möglichkeit über das BSW.Also dürfte man mal die Wähler fragen,was hätte man anderes, stattdessen machen sollen?

    Es gab halt nur diese Möglichkeit!

    Eventuell Neuwahlen noch,aber wäre das wirklich richtig/verhältnismässig gewesen?

    Tja,aber trotzdem ist diese unlogische Aussage für die Wähler die Wahrheit.

    Kann man nix machen,die Gedanken sind frei.Jeder kann denken was er will.Logisch ist es nicht.

    Ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt.


    Frau Wagenknecht hätte halt auch wie Ihre Ex-Partei die ein oder andere Aktion starten sollen,da war Sie leider relativ unkreativ.

    Es ist jetzt viel Wettbewerb bei den Parteien.

    Da muss sich jeder von seiner Schokoladenseite zeigen.

    Die Linken warn da halt aktiver und wurden dafür auch belohnt,trotz extemschlechter Ausgangssituation.Muss man anerkennen.

  • GreenBay


    jetzt fällt mir ein Robert Habeck hat so ein ähnliches Phänomen gestern auch erzählt.

    Er meinte nur weil die Grünen eine Koalition mit CDU und FDP nicht ausgeschlossen hätten wären so einige Stimmen auch verloren gegangen.Interessant.

  • Diese ganzen Diskussionen bringen doch nichts. Die Wahl ist gelaufen, in Berlin muss man nun das Beste daraus machen. Funktioniert das nicht, gibt es eben wieder Neuwahlen. ;)

  • Jup der Osten ist tief blau

    können wir den nicht wieder verkaufen?

    oder Putin als Friedensgeschenk anbieten?

    Volksabstimmung über die Unabhängigkeit von Ostdeutschland durchführen. Dann gibts wieder zwei deutsche Staaten, aber dieses mal weil die Bevölkerung es so wollte. Dann können sie im Osten Höcke zum Kanzler wählen, aus der EU und der NATO austreten und die D-Mark wieder einführen. In ein paar Jahrzehnten sehen wir dann welcher deutsche Teil sich besser entwickelt hat.

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