Der 1&1 Netzausbau Thread

  • Dann brauch ich auch kein Forum, dann kann ich eine schnöde Liste erstellen und fertig.

    Zu einem Forum gehören nun mal auch Diskussionen und Debatten und da gehört auch mal OT dazu das liegt in der Natur der Sache. Nimmt es überhand kann man es ja in einen passenden Bereich verschieben und wenn keiner vorhanden einen eröffnen.

  • Die Diskussion Telekom lowband abzunehmen das an >20.000 Standorten läuft damit ein Anbieter mit <300 Standorten lowband bekommt ist & bleibt Unsinn.


    Einziger Vorteil wäre das beim Ziel 50% bis 2030 nur 20% statt 40% fehlen.

  • Mal ganz ehrlich es ist ein Wunder wie es hunderte Netzbetreiber jemals geschafft haben ein UMTS Netz aufzubauen und das in den meisten Ländern ohne Low Band.

    Weil scheinbar ist es ja unmöglich ohne LowBand ein funktionierendes Netz aufzubauen. Aber komisch E-Plus hat innerhalb von 10 Jahren 98% der Bevölkerung versorgt auch ganz ohne LowBand.

    1&1 muss nur alle Großstädte versorgen dann hat man die 25% schon weit übertroffen.

  • Naja, die meisten Ländern die ein wirklich gutes UMTS Netz haben, haben schon relativ frühzeitig nicht nur UMTS2100 und in amerikanischen Ländern auch UMTS1700 ausgebaut, sondern schon auch UMTS900 und in amerikanischen Ländern UMTS850.

    Trotzdem sind natürlich auch viele Länder allein mit UMTS2100 viel weiter gekommen als die deutschen Netzbetreiber.

    Und natürlich haben E-Plus in Deutschland, orange in der Schweiz, one in Österreich, Golden Telecom in Russland und der Ukraine allein mit GSM1800 ordentlich Flächendeckung erreicht.

    Allerdings muss man auch ziemlich klar sagen das GSM / GPRS Handys wie Nokia 8310 und 6510, Siemens S55 und SL55, Sony Ericsson T68i und Trium Eclipse aber auch frühe UMTS Handys und Symbian Smartphones wie Nokia 3650 und 3660 sowie Sony Ericsson Z1010 wesentlich empfangsstärker waren als Smartphones.

    Smartphones, egal ob es nun UMTS Smartphones waren wie Apple Phone 4 S, Samsung Galaxy S II und LG Optimus 2X oder aktuellste 5G Smartphones wie Apple iPhone 15, Samsung Galaxy S24 und HTC U23 Pro haben allseamt einen schlechteren Empfang.

    Und man muss auch sagen das man heute schon ganz andere Erwartungen hat, damals fand man es auch nicht so schlimm wenn mal ein Strassenzug keine brauchbare Versorgung hatte.

    *****

    Ansonsten muss man sagen das die Versorgungsauflage zwar erstmal nur 25% und 50% der Haushalte zwar leicht zu schaffen wäre. Aber so ein Netz dürfte 1&1 keine Freude machen sondern ein ziemliches Verlustgeschäft sein.

    Denke entweder belässt man es dabei wie z.B. Lycamobile, Lebara und m:tel "nur" MVNO zu sein und verzichtet darauf ein eigenes Netz aufzubauen. Oder aber man strebt schon zügig so mindestens 85-97% Versorgung an, damit man dann nur noch die restlichen 3-15% Roaming bezahlen muss.

    Aber bei nur 25-50% Versorgung hätte man eineseits die Kosten des eigenen Netzbetriebs an der Backe, aber müsste trotzdem noch extrem viel Roaming-Traffic einkaufen. Das kann sich doch nicht lohnen.

  • Allerdings muss man auch ziemlich klar sagen das GSM / GPRS Handys wie Nokia 8310 und 6510, Siemens S55 und SL55, Sony Ericsson T68i und Trium Eclipse aber auch frühe UMTS Handys und Symbian Smartphones wie Nokia 3650 und 3660 sowie Sony Ericsson Z1010 wesentlich empfangsstärker waren als Smartphones.

    Smartphones, egal ob es nun UMTS Smartphones waren wie Apple Phone 4 S, Samsung Galaxy S II und LG Optimus 2X oder aktuellste 5G Smartphones wie Apple iPhone 15, Samsung Galaxy S24 und HTC U23 Pro haben allseamt einen schlechteren Empfang.

    Ganz klar, nein. Gerade Samsunggeräte (Spitzenreiter: Xiaomi) hören das Gras wachsen, da haben deine alten Gurken längst den Empfang verloren (GSM). LTE und NR holen aus schlechten Empfangssituationen noch einen brauchbaren Netzzugang raus, wo man früher eben schlicht offline war.


    Aber komisch E-Plus hat innerhalb von 10 Jahren 98% der Bevölkerung versorgt auch ganz ohne LowBand.

    Kein Anbieter hatte 98% UMTS Abdeckung. Fläche und Bevölkerung je deutlich unter 90% - aber ja, siehe oben, mit den damaligen Geräten.


    Die Reichweite in NR-SA n78 ist stellenweise beeindruckend, daher war ich erstaunt, dass 1&1 vor Netzstart allen Anlagen das SA abgedreht hat und sie somit (aktueller Stand hier in München) nur in NR-NSA vor sich hin funken.

    Immer unterwegs auf Straße und Schienen mit:
    Samsung Galaxy A54 - Physische SIM: Vodafone + 3AT // eSIM: o2 + Telekom + 1&1. Neu: [Meshtastic]

    Daheim o2 VDSL mit AVM FritzBox 7590 AX /// Viele viele Test-SIM und ein im Aufbau befindliches Gerätemuseum.

  • Mit n78 hab ich keinerlei Erfahrung.

    Mir fällt nur oft auf das Band 28 scheinbar besser geht als Band 20, aber auch Band 7 (trotz höherer Frequenz) besser als Band 1. Aber ich denke das täuscht, bzw. kommt daher das Band 20 und 1 an sehr viele Stationen läuft, Band 28 und 7 aber nur an den neuen umgebauten Stationen, und deswegen das Interferrenzlevel viel niedriger ist.

    Bei 1&1 n78 wo es in ganz München nur drei oder vier Stationen gibt, ist das kein Wunder. Aber bei weiterem Netzausbau wird das nicht so bleiben.

  • Allerdings muss man auch ziemlich klar sagen das GSM / GPRS Handys wie Nokia 8310 und 6510, Siemens S55 und SL55, Sony Ericsson T68i und Trium Eclipse aber auch frühe UMTS Handys und Symbian Smartphones wie Nokia 3650 und 3660 sowie Sony Ericsson Z1010 wesentlich empfangsstärker waren als Smartphones.

    Smartphones, egal ob es nun UMTS Smartphones waren wie Apple Phone 4 S, Samsung Galaxy S II und LG Optimus 2X oder aktuellste 5G Smartphones wie Apple iPhone 15, Samsung Galaxy S24 und HTC U23 Pro haben allseamt einen schlechteren Empfang.

    Das sehe ich anders. Das Nokia N95 8GB habe ich heute noch. Mit 2G und 3G war es schon ordentlich. Das Xiaomi 14 Ultra holt da noch Netz hin wo noch keines Empfang hatte und das sogar meistens noch mit LTE. Die alten 11er Xiaomi und Redmi sind mal mindestens genau so gut. Auch ein Motorola mit ausziehbarer Antenne sinkt im Empfang ehr ab. Gut, dem Samsung gibt man im selben Netz oft Hotspot weil da in schwierigen Situationen nichts läuft.


    Selbst mein WLAN zu Hause überschreitet mit dem 14 Ultra die 500m was ich schon fast bedenklich finde.

    o2 Kunde seit 2007.

  • Selbst mein WLAN zu Hause überschreitet mit dem 14 Ultra die 500m was ich schon fast bedenklich finde.

    Beamforming kann schon was. Meistens reicht das WLAN aber weiter als erwartet, wenn unzulässige Sendeleistungen verwendet werden.

  • Naja, die meisten Ländern die ein wirklich gutes UMTS Netz haben, haben schon relativ frühzeitig nicht nur UMTS2100 und in amerikanischen Ländern auch UMTS1700 ausgebaut, sondern schon auch UMTS900 und in amerikanischen Ländern UMTS850.

    Trotzdem sind natürlich auch viele Länder allein mit UMTS2100 viel weiter gekommen als die deutschen Netzbetreiber.

    E-Plus hatte über 90% Abdeckung per UMTS und E-Plus hat UMTS 900 wenn überhaupt ganz spät an vielleicht einer Handvoll Stationen ausgebaut.

    Allerdings muss man auch ziemlich klar sagen das GSM / GPRS Handys wie Nokia 8310 und 6510, Siemens S55 und SL55, Sony Ericsson T68i und Trium Eclipse aber auch frühe UMTS Handys und Symbian Smartphones wie Nokia 3650 und 3660 sowie Sony Ericsson Z1010 wesentlich empfangsstärker waren als Smartphones.

    Smartphones, egal ob es nun UMTS Smartphones waren wie Apple Phone 4 S, Samsung Galaxy S II und LG Optimus 2X oder aktuellste 5G Smartphones wie Apple iPhone 15, Samsung Galaxy S24 und HTC U23 Pro haben allseamt einen schlechteren Empfang.


    Aber genau das ist falsch, durch variable Codecs, höhere Empfindlichkeit und höhere Rechenleistung, hat man heute noch empfang wo mit UMTS schon lange Schluss war. Einzig wirklich Vorteile hatten GSM Geräte die mit 2 Watt senden durften, Da waren mit Extended Range und einer Erhöhung der TA Werte, bei gleichzeitiger Zuteilung von 2 Zeitschlitzen zb an der Küste bis zu 70km möglich. Aber es gab kaum Geräte die mit 2 Watt gesendet haben und auch die Zahl von Stationen mit erhöhten TA Werten gab es nur ganz selten. Ansonsten war GSM ja ganz einfach durch die Technik begrenzt was die Reichweite angeht


    Denke entweder belässt man es dabei wie z.B. Lycamobile, Lebara und m:tel "nur" MVNO zu sein und verzichtet darauf ein eigenes Netz aufzubauen. Oder aber man strebt schon zügig so mindestens 85-97% Versorgung an, damit man dann nur noch die restlichen 3-15% Roaming bezahlen muss.

    Aber bei nur 25-50% Versorgung hätte man eineseits die Kosten des eigenen Netzbetriebs an der Backe, aber müsste trotzdem noch extrem viel Roaming-Traffic einkaufen. Das kann sich doch nicht lohnen.


    Auch als MVNO muss ich mein Traffic bezahlen, und als Roaming Kunde zahl ich für den Traffic wesentlich weniger als ein MVNO das kann sich durchaus lohnen wenn ich zu erst dort ausbaue wo der meiste Traffic versursacht wird und zwar in den Städten und Ballungszentren.

  • E-Plus hatte über 90% Abdeckung per UMTS und E-Plus hat UMTS 900 wenn überhaupt ganz spät an vielleicht einer Handvoll Stationen ausgebaut.

    Das E-Plus UMTS Netz würde ich jetzt auch nicht als wirkliche gutes UMTS Netz bezeichnen. Jedenfalls nicht im Vergleich zu den UMTS Netzen in der Schweiz und Ungarn.


    Auch als MVNO muss ich mein Traffic bezahlen, und als Roaming Kunde zahl ich für den Traffic wesentlich weniger als ein MVNO das kann sich durchaus lohnen wenn ich zu erst dort ausbaue wo der meiste Traffic versursacht wird und zwar in den Städten und Ballungszentren.


    Für eigene Anbieter mit eingenem Netz unter unterstützenden Roaming fällt natürlich weniger Roaming Volumen an, weshalb ein Netz das nur für die letzten 3-15% Abdeckung das Roaming braucht natürlich schon wesentlich weniger Datenvolumen als ein MVNO der 100% Abdeckung einkaufen muss.

    Aber der Preis pro TB oder Erlang dürfte für Anbieter mit eigenem Netz und für MVNOs etwa gleich sein. Wobei ich mir vorstellen könnte das ein MVNO sogar etwas günstigere Konditionen bekommt, weil er weniger als Konkurrent gesehen wird.

    Aber wenn ein Netz nur 25-50% eigene Abdeckung hat, muss er immer noch satte 50-75% Abdeckung zukaufen. Anderseits hat er aber auch noch die Fixkosten des eigenen Netzbetriebs, die ein reiner MVNO eben nicht hat.

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