Zitat
Original geschrieben von Martyn
Ay Yildiz ist imho als Marke überflüssig, man hätte einfach bei E-Plus und Base eine Türkei-Option und ggf. Europe-Option anbieten sollen, aber keine eigene Marke dafür.
Ich denke jetzt nicht nur an die Vistream Reseller, sondern auch an E-Plus Discountprovider wie Blau, Aldi, ...
Es gab bereits v o r Ayyildiz die Türkei Option im E-plus Netz - wenn ich dich da korrigieren darf, lieber Martyn. AyYildiz ist -gottseidank- eines der ersten europäischen Projekte von KPN die vom Lokalcoleur Abstand nahm. Ich find das mächtig mutig und clever -weiss nich ob Stan Miller auch hier hinter steckt, aber schau mal: T-Mobile gibts als Marke in immer mehr Ländern - o2 und Vodafone auch. Nur die Tante E-Plus bzw KPN hingen da irgendwie über Jahre in den Seilen.
Gut, der Charme eines internationalen Mobilfunkcarrieres ist wohl nur bedingt Garant für erfolgreiche Umsatzraten, aber doch ist es irgendwie cool, wenn ich nach Österreich fahre und ebenso T-Mobile nutzen kann wie daheim. Ist also nur konsequent, paneuropäische Marken zu installieren: Simyo, AyYildiz, BASE. E-Plus ist die grösste Marketingpanne überhaupt. e1 (ih one, oder eh eins) wären als Marken viel schicker gewesen wie das "E-Plus". Das "e+" wurde nicht verfolständigt, auch wenn unter Bergheim das "Plus" als Zeichen hinzugefügt wurde...Kennst du die Marke Plus? Der Supermarkt Dicounter der billigeren Art hat das Plus wohl für sich gepachtet.
Dieses multinational branding angefangen hat wohl bei den Airlines mit ihren Kooperationen zum Meilensammeln, Qualiflyer, One World und wie sie nich alle heissen (hiessen).
Das wollten dann T-Mobile und allen voran Vodafone auch umsetzen.
Für den Endkunden hiess das ein einfaches Roaming, oftmals günstiger - für die Konzerne spielte das geld in eine Kasse, egal in welchem Land und v a sparte man sich die Kosten für die verschiedenen Werbe-Marketingauftritte.
E-plus gibt es nur deshalb noch als Marke, weil sich solange niemand drum kümmern wollte, die Marke in Frage zu stellen, und irgendwann war es dann zu spät, die Marke hat sich zu sehr in die Köpfe der potl Kunden gefressen.
WARUM sollte man E-Plus als solches einfach einstellen, solange da einige viele Kunden noch hinpilgern. Man entschied sich - richtigerweise- einfach noch ein paar Marken hinzuzufügen, und das ist in der Tat das Ergebnis von Stan Millers Strategie.
Er hat bei KPN Mobile, also auch E-Plus das Sagen.
Und das - das zeigen die Zahlen- ist wohl auch gut so.
Für uns Endkunden: Wir sollten aufhören, von MEINEM Netz, bzw MEINEM Anbieter zu sprechen, glaub mir lieber Martyn, lokalnetzpatriotismus in allen Ehren, aber in den Entscheiderkreisen schert sich KEIN Mensch um sowas.
Was zählt sind die Zahlen die am ende über bleiben, und da zählt nich wer o2 oder Vodafone hat. und glaub mir, auch ehemalige Vodafone Nutzer im Managment werden kaum ihr Netz wechseln nur weil sie nun bei E-Plus ansässig sind 