Beiträge von dg2mst

    Darauf daß es einen Unterschied zwischen PCMCIA und PC-Card (Cardbus) gibt, bin ich auch nur gekommen, als ich mich über die Express Card informiert habe. Rein äußerlich sind die ersten beiden Standards kaum zu unterscheiden. Ein Indiz am Notebook ist aber, daß PCMCIA oft doppelt (!) vorhanden war, während man PC-Card praktisch nur in einfacher Ausführung an Notebooks findet. Das dürfte weniger mit dem Standard selbst zu tun haben als vielmehr mit der Tatsache, daß die meisten Notebooks seit der Zeit als reine PCMCIA-Slots abgelöst wurde (Mitte/ Ende der Neunziger Jahre) über onboard-LAN und onboard-Modems verfügen.


    Es ist schon Wahnsinn wenn man sich überlegt, was man früher alles über PCMCIA gemacht hat. Ich habe daheim noch eine Adapterkarte für ein Siemens S10, zwei 14.4k Modems und zwei oder drei PCMCIA LAN-Karten, wo auf dem Adapter zwischen Karte und Netzwerkkabel sogar noch ein BNC Anschluß sitzt. In meinem ersten eigenen Notebook (Pentium 75) waren dann auch sowohl Modem als auch LAN-Karte permanent eingebaut ;-)

    Boogieman


    Was die Standards angeht so sieht es momentan so aus:


    PCMCIA: Uraltes Protokoll (ähnlich ISA?)
    PC-CARD: Nachfolger von PCMCIA ähnlich dem PCI-Bus, zu PCMCIA voll abwärtskompatibel.


    Express Card: Designierter Nachfolger von PC-Card aber deutlich schneller und anderer Formfaktor.



    Was das Thema angeht, haben wir wohl schon die Positionen hinreichend ausgetauscht. Schön, daß das in diesem Forum offenbar auch friedlich und sachlich geht :-)

    Ich habe zwar nicht deswegen gekündigt, überlege mir aber momentan sehr gut, ob ich den ständigen Anrufen von O2 à la "verlängern Sie doch bitte" nachgeben soll. Auch wenn man sich möglicherweise an der Präsentation der Information stören könnte, hat der Threadersteller eine für nicht wenige Forenteilnehmer interessante Information gepostet.


    Wenn man die Vorgehensweise mißbilligt, ist es vielleicht aufschlußreich nach dem Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung zu fragen. Ursache für die Kündigung war (unterstellt) nicht der Wunsch nach einem billigen Handy, denn dafür tut man sich den Streß bis hin zur Klageandrohung wirklich nicht an. Wenn aber der Vertragspartner der Ansicht ist, es ist rechtens Vertragsbedingungen einseitig zum Nachteil des anderen Teils zu ändern, dann ist es absolut berechtigt eine Sonderkündigung auszuüben.


    Wenn jetzt Aussagen kommen wie "die Gesamtheit der Nutzer zahlt für XY die Handysubvention" dann ist es vielleicht angebracht darüber nachzudenken, daß dieselbe Gesamtheit auch die Mitarbeiter bei O2 bezahlt, die mit der brillianten Idee die Gebühren für Sonderrufnummern zu erhöhen die ganze Sache erst ins Rollen gebracht haben...

    Das von Paradox zitierte Szenario finde ich gar nicht so unrealistisch. Ein Notebook ist in erster Linie ein mobiler PC und genau dieser Zweck wird nicht wirklich erfüllt, wenn man erst einmal eine halbe Computeranlage aufbauen und verkabeln muß, bis man richtig arbeiten kann.


    Etwas unklar ist für mich die Argumentation, daß der Express-Card Standard der neuere ist als der PC-Card Standard, denn das Macbook hat keinen von beiden. Was das Thema "veraltet" betrifft, ist zwar sicherlich richtig, daß PC-Card mit max. 133 MB/s langsamer ist als Express Card mit 500 MB/s, allerdings ist PC-Card immernoch doppelt so schnell wie USB 2.0 (480 MBit/s)... Auf jeden Fall ist PC-Card/ Express Card keineswegs überflüssiger Firlefanz sondern ein verbreiteter Standard, den ich bei einem Notebook in dieser Preisklasse einfach erwarten kann. Interessant übrigens daß Apple das offenbar beim Macbook Pro genauso sieht...


    Das macht das "normale" Macbook jetzt nicht zu einem schlechten Geräte. Allerdings muß es erlaubt sein evidente Ausstattungsdefizitie anzusprechen und zu kritiseren, denn es ist niemandem geholfen wenn man alles unreflektiert nachbetet, was Cupertino einem vorsetzt. [zur Klarstellung sollte ich an dieser Stelle vielleicht anfügen, daß ich damit in erster Linie jene Apple-Foren meine, wo man bereits geteert und gefedert wird, wenn man es wagt die Farbe eines Apple-Verpackungskartons zu kritisieren]


    Vielleicht hole ich mir doch noch ein Macbook - in der übernächsten Generation. Wenn UMTS/ Wimax oder was auch immer integriert ist, ich meine Bluetooth Maus habe und meine DSLR ihre Daten per WLAN verschickt. Schöne neue Welt :-)

    Boogieman


    Ich denke, woran man sich beim MB stören kann, ist einfach die Tatsache daß heute beinahe jedes noch so popelige Media-Markt-Sonderangebot wenigstens einen PC-Card wenn nicht sogar einen Expresscard Slot hat. Daß Apple so einen Schacht in einer Preisklasse nicht verbaut, die objektiv schon eher untere Mittelklasse ist, ist dann schon etwas irritierend.


    Daß es externe Lösungen gibt, ist natürlich richtig, geht aber am Punkt vorbei, denn dann hat man eben zwei Geräte und ein Kabel mehr. Wenn ich dann auch noch daran denke, daß das Macbook nur zwei USB-Anschlüsse hat, ist es sicherlich nicht ganz weit hergeholt, wenn man sich eine quasi "interne" Lösung wünscht, wobei es auf das letzte Quäntchen Leistung dann auch nicht ankommt.


    Das kann jetzt daran liegen, daß ich mein Notebook viel unterwegs benutze (für daheim gibt es einen "richtigen" PC) und dabei fast immer per UMTS-Card online bin. Wenn ich nun eine UMTS-Box und eine Maus am USB anschließen würde, wäre das Macbook voll und um mal schnell eine Datei vom USB-Stick zu ziehen müßte ich entweder die Maus abziehen oder offline gehen, was beides nicht gerade prickelnd ist... :-)

    Zu den Businessgeräten von HP sollte man noch ergänzen, daß es bis vor kurzem zwei Serien von Businessgeräten gab, nämlich die NX und die NC Serie. Die Serien unterschieden sich je nach Modellreihe nur durch die Garantiezeit, die bei NX 1 Jahr und bie NC 3 Jahre betrug. Daneben gab es (wenn überhaupt) allenfalls kleinere Unterschiede in der Ausstattung.


    Inzwischen gibt der nachgestellte Buchstabe Auskunft über den Verwendungszweck. Um aus einer Pressemitteilung von HP von Mai diesen Jahres zu zitieren:


    "Für mehr Transparenz und Übersicht im Portfolio sorgt die neue Einteilung der HP Business Notebooks. Ab sofort gibt es nur noch drei Kategorien: Die 2000-er Serie umfasst die ultraleichten Geräte, zur 6000-er Serie zählen Rechner mit einer ausgewogenen Kombination aus Leistung und Mobilität. Die 8000-er Serie beinhaltet leistungsstarke Notebooks für anspruchsvolle Aufgaben, die auch als
    Desktop-Ersatz dienen.


    Außerdem hat HP aus den Professional Innovations, den Funktionen und Ausstattungsmerkmalen für sicheres, benutzerfreundliches und zuverlässiges Arbeiten, vier verschiedene Pakete geschnürt: Standard (s), Business (b), Professional (p) und Workstation (w). Kunden erkennen auf einen Blick am Buchstabencode s, b, p oder w der vierstelligen Modellnummer eines Notebooks, um welches Paket es sich handelt."


    HP Pressemitteilung P0805C7022


    Dabei haben die -s und die -b Geräte grundsätzlich 12 Monate Garantie, die -p Geräte 36 Monate.

    fugudeluxe


    Naja, das mit dem 13,3" display würde ich mal nicht als Nachteil werten. IMHO reichen in einem Notebook sogar 12", wenn man es als Zweitgerät nutzt. Es drüfte eher so sein, daß man nicht für größere sondern für kleinere Notebooks deutlich mehr Geld lassen muß, weil diese schwieriger zu bauen sind (Kühlung, Miniaturisierung etc.) als die typischen 15" Eumel...


    Das mit den Programmen am Mac ist wohl auch nicht so einfach, denn Parallels ist auch nicht perfekt (Bluetooth gibt es IMHO immer noch nicht). Auch verliert man deutlich an Leistung wenn man neben dem laufenden OS noch ein zweites emuliert. Gerade bei Photoshop wird man das sehr deutlich merken, zumal das Standard-Macbook mit 1 GB RAM nicht gerade großzügig bestückt ist. Es macht doch irgendwie keinen Sinn das objektiv bessere Betriebssystem (und das sage ich als Windows Nutzer!) nur als Grundlage für die Emulation eines anderen zu benutzen. Wenn schon Mac dann aber auch richtig. Bevor man herumemuliert kann man gleich bei Windows bleiben.

    Worum es hier wohl ging, ist die Tatsache, daß Du praktisch jedes Telefon auf dem deutschen Markt entweder als "offene" Version bekommst, oder zumindest vom Betreiber einen Entsperrcode bekommst. Beides wird beim iPhone nach gegenwärtigem Stand der Dinge nicht so sein. Insofern ist die feste Koppelung zwischen Netzbetreiber und Gerät tatsächlich etwas Neues, das es in dieser Form bisher nicht gab.


    Losgelöst von dieser Frage (und dem Fragesteller!) drängt sich beim Lesen dieses Threads aber der Eindruck auf, daß hier vereinzelte Beiträge von sachfremden Motiven getragen zu sein scheinen. Wenn es bei einem neuen Konzept ein bißchen dauert bis eine Linie gefunden ist, ist das IMHO noch lange kein Grund einen solchen Aufstand anzuzetteln. Es ist schwer zu fassen, ob man es nun Blockwartmentalität, blanken Neid oder irgendetwas anderes nennen soll.


    Persönlich werde ich mir garantiert kein iPhone holen (auch wenn mich der iPod Touch durchaus reizt). Wer eines will, soll es sich holen. Klar ist nur, daß es hier wohl keine Hilfestellung zum entsperren mehr geben wird.

    Ein nicht ganz unerhebliches Ausstattungsdefizit des Macbooks wurde hier noch gar nicht angesprochen: Das Ding hat keinen PC-Card oder Expresscard-Slot! Damit sind etwa UMTS-Karten nicht verwendbar. Man ist entweder auf USB-Lösungen angewiesen oder muß ein Handy per Bluetooth koppeln. Gleiches gilt für die praktischen Cardreader, die bei normalen Notebooks elegant im PC-Card-Slot verschwinden und damit immer an Bord sein können.


    Den Einwand, daß ein Macbook Pro einen Express-Card-Slot hat kann man hier nicht gelten lassen, denn einerseits geht es um das Macbook, andererseits ist das Macbook Pro erheblich teurer und nicht jeder ist bereit diesen Mehrpreis nur wegen eines Kartensteckplatzes bezahlen zu müssen.


    Selbstverständlich macht das aus dem Macbook kein schlechtes Notebook, allerdings ist das für manche eine nicht unerhebliche Einschränkungen, die man so nicht unbedingt erwartet. Ich selbst habe nicht schlecht gestaunt, als ich heute im Saturn vor dem Macbook stand und mir ernsthaft überlegt habe, ob ich nicht eventuell doch das HP NC 2400 zurückschicken soll. Das Macbook ist schon wirklich schick, da kann man schon schwach werden :-)