ZitatOriginal geschrieben von chung77
ich habe mir jetzt nur den threat durchgelesen und nicht die nachfolgenden postings...
grundsätzlich ist zu sagen, dass der auffahrende erstmal die ganze schuld hat (sicherheitsabstand etc...).
man kann diese 100%-schuld in eine teilschuld wandeln, wenn man beweisen kann, dass man nicht alleine schuld am auffahrunfall war bzw. der vordermann zugibt, eine gewisse schuld zu tragen z.b. rückwärts gefahren.
Das bezweifle ich und kann aus eigener Erfahrung sagen, das auch ein Rückwärtsfahrender 100% bekommt ohne langes reden.
Situation war wie folgt.
Ich bin von Berlin nach Bad Reichenhall (wer es nicht kennt kurz vor AT) gefahren.
Es war sehr spät ca. 23 Uhr und ich suchte eine Str., da in dieser Stadt es x Einbahnstraße gibt und zum Teil für Autos gesperrte "Str." da nun Einkaufswege.
Nach 45 Minuten Suche und x Personen die mich immer an falsche Punkte geschickt hatten war in einer kleiner Str. ein Person aus dem Haus gekommen welche ich fragen wollte.
Auf meine Frage antwortet diese nicht und ich legte den Rückwertsgang ein und hatte auch kurz nach hinten geschaut. Da passierte es. Ein Wagen fuhr leicht auf mich auf. Schaden an meinem BMW keiner, Schaden am Corsa (Stoßstange rausgesprungen) keine Blechschäden.
Alles der Versicherung gemeldet und diese hat von mir 100% gezahlt. Die Dame hat zwar noch versucht Gelder wegen angeblicher Wertminderung des Wagens zu bekommen, das hat aber die Allianz abgeschmettert, da kein Blechschaden entstanden war.
Das war damals ein teurer Besuch bei meinem Opa.