o2 kundenservice noch ganz dicht? wohl kaum...

  • Als ich vor vier Jahren einen Vertrag bei VF geschlossen hatte, war gerade der Hauptrechner von VF down und der Mensch im Shop hat meinen Antrag per Hand ausgefüllt. Da wurden alle Daten von mir korrekt vom Mitarbeiter eingetragen. Später, als dieses handschriftlich ausgefüllte Formular in den Rechner eingegeben wurde, hat der Mitarbeiter einen Zahlendreher bei meiner Bankverbindung eingegeben. Von diesem dann eingetragenen Konto konnte VF natürlich nicht meine Rechnung einziehen. Daraufhin hat VF mir einen Brief mit Formular geschickt. Ich habe dann dieses Formular ausgefüllt und auch eine Kopie meines handschriftlich ausgefüllten Vertrages geschickt, woraus ersichtlich war, dass dieser Fehler nicht in meinem Verantwortungsbereich lag. Ich wurde jedenfalls nicht gezwungen, eine teure Hotline anzurufen.


    Viele Grüße


    Blacky

  • Zitat

    Original geschrieben von 30001
    sorry leute: im zeitalter von spam u. phishing und dergleichen sind menschen, die irgendeine teure premiumnr anrufen, die ihnen per sms geschickt wird, einfach nur saudämlich!


    und falls ich irgendwo schulden habe, erwarte ich ne mahnung - möglichst auf papier und per post, zur not und wenns ausgemacht ist auch per email...


    gell?


    Das sehe ich auch so. Nur weil o2 ein Mobilfunkbetreiber ist heißt es nicht daß man allgemeingültige Spielregeln umgeht und solche Sachen per SMS und Sonderrufnummern regelt.


    Es ist eine übliche Gepflogenheit daß ernsthafte Angelegenheiten schriftlich mitgeteilt werden, und nicht indem man SMSe schickt, mit denen man den Kunden bittet dubiose Nummern anzurufen.


    Das ist kein geschäftsmäßiges Auftreten eines seriösen Unternehmens einem Kunden gegenüber, und dazu allgemein unüblich. Gerade wenn es nicht um irgendeine spaßige Fun-Angelegenheiut geht, und wie 30001 richtig schreibt, vor allem nicht in Zeiten, in denen jeder auf der Hut sein muß vor wieder einer neuen Abzock-Methode, von denen so schnell neue Spielarten erscheinen daß man gar nicht mehr nachkommt sich darüber zu informieren.


    Es ist völlig egal wer hier eine Bring- oder Holschuld hat oder was im Gesetz steht - wir sind hier nicht im Phantasialand, sondern hier wird ein vertragliches Problem zwischen einer Firma und einem Kunden besprochen. Sowas ist zu ernst um zwischen Spaß-SMS der Kumpels unterzugehen oder für Spam gehalten zu werden.

    Ich dachte immer es sei technisch unmöglich mit jemandem Sex zu haben, der Dörte heißt...

  • Stimme ich dir voll und ganz zu.
    Ich bin es bei T-Mobile ja auch anders gewöhnt.


    Also T-Mobile macht es meiner Erfahrung nach so:
    1. Es kommt 1-2 Tage später eine Mahnung per Post
    2. Ca. 10 Tage nach der Mahnung wird der Betrag nochmal versucht abzubuchen


    Scheitert dies nicht: alles wieder ok
    Scheitert dies: wird die Karte gesperrt, und der Kunde bekommt die 2. Mahnung


    So finde ich es aber auch wesentlich vernünftiger.


    Gruß
    Steven

    Smartphone: Xiaomi 11T Pro 256GB
    Mobilfunk: ja!mobil SmartPlus 5G (20GB) für 13,99€/28 Tage
    Festnetz: Vodafone GigaCable Max 1000 @FB6591

  • Zitat

    Original geschrieben von Printus
    Es ist eine übliche Gepflogenheit daß ernsthafte Angelegenheiten schriftlich mitgeteilt werden, und nicht indem man SMSe schickt, mit denen man den Kunden bittet dubiose Nummern anzurufen.


    Da hast du Recht!
    So, wie man Änderungen der Bankverbindung auch eigentlich schriftlich mitteilen sollte...?
    Oder wird etwa mit zweierlei Maß gemessen?


    Gepflogenheiten von heute sind doch die, daß man sich über elektronische Medien unterhält, so wie der Kunde vertragsrelevante Änderung online, nicht, wie du es tun würdest, per Papier, bekanntgibt.
    Es so zu tun, ist Recht des Kunden.


    Wer sagt dann aber, daß der andere Vertragspartner sich solcher Medien nicht auch bedienen darf?
    Und es ist eigentlich guter Service eine Nachricht an den Kunden zu schicken, daß etwas nicht in Ordnung ist, auch per SMS.
    E+ sperrt beispielsweise sofort, und verlangt noch 15€ für die Rücklastschrift.


    Und es ist nicht so, daß ich mit jemandem der regelmäßig Spam bekommt tauschen wollte, aber ich habe in nunmehr 9 Jahren Mobilfunknutzung erst eine einzige Spam-SMS erhalten. Von daher würde ich nicht annehmen, daß eine SMS von o2 Spam sein könnte...


    Threadersteller:
    Relevant für die Bewertung deines Falles seitens o2 ist ja auch nicht, wie lange o2 brauchte, die Änderung der daten vorzunehmen, sondern wie viel Zeit bis zur Abbuchung blieb.
    Das wissen wir ja hier nicht, von daher ist das Verständnis für deinen Fall vielleicht etwas zurückhaltender.
    Allerdings könnte es ja auch sein, daß du die Änderung sehr knapp vorher, oder gar hinterher vorgenommen hast. Dann ist eine Reaktion von o2 doch auch angebracht. Naja, über die Form liesse sich dann diskutieren, aber du solltest dann kleinere Brötchen backen. (Der Titel geht gar nicht!)

  • Zitat

    Original geschrieben von Printus
    Das sehe ich auch so. Nur weil o2 ein Mobilfunkbetreiber ist heißt es nicht daß man allgemeingültige Spielregeln umgeht und solche Sachen per SMS und Sonderrufnummern regelt.


    Es ist eine übliche Gepflogenheit daß ernsthafte Angelegenheiten schriftlich mitgeteilt werden, und nicht indem man SMSe schickt, mit denen man den Kunden bittet dubiose Nummern anzurufen.


    [...]


    Was in der SMS genau stand erfahren wir wohl nicht, aber ich wette das da drinstand das es um eine Rechnung ging, ich kenn es jedenfalls nicht anders. Und wieso sollte dann die entsprechende 01805-Nummer dubios sein ? Wenn es die der Kundenbetreuung war würd ich mal davon ausgehen das man die als Kunde eh kennt...


    Und zudem: VF macht es auch so. Und das ist mir wesentlich lieber als das ich da erst groß einen Brief bekomme, weil anrufen muss ich eh.

  • Zitat

    Original geschrieben von FraDi
    Und wieso sollte dann die entsprechende 01805-Nummer dubios sein ? Wenn es die der Kundenbetreuung war würd ich mal davon ausgehen das man die als Kunde eh kennt...

    Seitdem es phishing gibt und das auch in den Medien rauf und runter gelaufen ist, sollte jedem ein Risiko klar sein, nicht irgendwelche Telefonnummern oder links in einer e-mail zu benutzen. Für SMS gilt meiner Meinung nach dasselbe.


    Grundsätzlich ist das mit der Benachrichtigung ja ein toller service, gegen den ich bestimmt nichts hätte - ich hätte ein "bitte rufen sie die Kundenbetreuung an, die Rufnummer finden sie auf ihrer Simkarte" vor dem Hintergrund des phishing-Problems wesentlich sicherer gefunden. Natürlich hätten da ein paar Leute wieder mal Pech gehabt und nicht gewusst, wen sie anrufen sollten. Aber trotzdem: pro Sicherheit, auch wenn das zu Ungunsten des Komforts geht.

  • wie schon weiter oben beschrieben, handelte es sich ja um einen zahlendreher in er bankverbindung (nur für die, die gerade erst zugeschaltet haben)


    mittlerweile ist allerdings die "papiermahnung" von o2 auch angekommen - datum ist übrigens gleich mit dem tag der sperrung :-)


    ach ja: und es ging um den sagenhaften betrag von 28,55 euro.



    bin gespannt, wie dort auf mein beschwerdeschreiben reagiert wird - demnächst auf diesem bildschirm...

  • Der Betrag ist dochg eigentlich egal. Ob es jetzt 28 EUR sind oder 280 EUR macht eigentlich keinen Unterschied.


    Wo ist eigentlich das Problem? Wurdest Du gesperrt oder konnte die Sache noch vorher geklärt werden?

    Nicht Wünschelruten, nicht Alraune, die beste Zauberei liegt in der guten Laune. (Goethe)

  • Bist du online-Kunde? Dann machst auch du deine Änderungen ohne Brief!


    Wenn du online-Kunde bist, dann freue dich doch das die dir die in dem Fall sehr günstige 0180-Nummer gegeben haben. Kannst ja mal raussuchen, was dich die 0900-Nummer im Vergleich kosten würde.
    Oder warum schreibst du nicht ne Mail hin und fragst nach? Wäre schneller erledigt, als hier den Thread zu eröffnen. PS: Der Zahlendreher der Bankverbindung dürfte doch relativ sicher an dir liegen, oder?!? Und du hattest mehrere Möglichkeiten zur Kontrolle, wenn du sie nicht nutzt, dann solltest du dich über dein "Fehlverhalten" aufregen, nicht über das von o2! ;)

  • Ich finde diese Threads einfach köstlich oder ist es eher erschreckend.


    Da wird einem Vertragspartner Geld geschuldet und was macht der böse Vertragspartner? Er gibt dem Schuldner die Möglichkeit sich schnell und ohne Umstände an den Vertragspartner zu wenden, und das Problem aus der Welt zu schaffen.


    Da hat der Vertragspartner aber nicht mit dem Schuldner gerechnet. Nein, so will es der Schuldner aber nicht. Erstens ist es ja nicht seine Schuld, woher auch, und zweitens erwartet er doch Bitt- und Bettelbriefe des Gläubigers bevor irgendetwas abgeschaltet wird.


    Aber da der Schuldner ja völlig schuldlos an der Situation ist und die Belästigung einer SMS ja ungeheuerlich ist, kann man sein Ego ja noch verbessern, indem man den bösen Gläubiger mit seinen unseriösen Spammitteilungen in einem Forum an den Pranger stellt.


    Woher soll denn der Schuldner wissen, was der Gläubiger von einem will und wieso soll der Schuldner überhaupt eine gebührenpflichtige Nummer anrufen? Ist das nicht ein bisschen Frech, wenn nicht sogar Abzocke?


    Und überhaupt, es geht doch nur um "sagenhafte 28,55". Warum also dieser Aufstand? Da hätte man doch auch ein Auge zudrücken können.


    Aber da der böse Gläubiger nicht auf 28,55 verzichten mag, hat der unschuldige Schuldner einen Beschwerdebrief geschrieben.


    Leider ist hier nun der Inhalt nicht bekannt, aber wir freuen uns schon auf den Bericht, wie böse der Gläubiger auf diesen Brief reagiert hat.


    :D

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