Eure grössten Aufreger im Strassenverkehr

  • Zitat

    Denn eines habe ich aus der reichlichen Erfahrung wirklich gelernt: Bringt nichts. Weder "verkehrserzieherische Gespräche" (=gegenseitiges Versichern man sei der bessere Autofahrer und müsse den schlechteren belehren) noch gar solch hirnrissige Massnahmen wie oben genannt, bringen irgendwas ausser Stress und Ärger.

    Dann bist du eindeutig auf Stress aus! Warum postet du denn noch hier? ;)

  • Zitat

    Original geschrieben von TheBastian
    Dann bist du eindeutig auf Stress aus!


    Selbstverständlich hätte ich für alle Gewaltmissversteher noch klar und eindeutig einfügen müssen,dass sich das natürlich auf direkte Gespräche zwischen den beteiligten Fahrern bezieht - und ebenso natürlich nicht auf eine solch abstrakte Diskussion wie hier.
    Generell sollte man schon versuchen Fehlverhalten aufzuzeigen und vermeiden zu helfen - das berüchtigte "Gespräch" an der Ampel ist dazu aber wahrlich nicht geeignet.

    „Im Übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht“
    (Kurt Tucholsky)

  • Ich weiß nicht, ich beschäftige mich während der Fahrt eigentlich so gut mit mir selbst und meiner Verkehrssicherheit, dass ich mir sicherlich nicht die Mühe mache, konkret auf die fehlerhaften Verhaltensweisen anderer Verkehrsteilnehmer zu achten, vielleicht sogar zu suchen und insbesondere eine Form des Dialogs mit den Leuten anzuregen.
    Zudem sieht meine vorausschauende und umsichtige Fahrweise gewisse Spielräume in Punkto Reaktion und Verhalten vor, so dass ich eventuelle fehlerhafte Verhaltensweisen durch mein Zutun entspannen kann und Folgen verhindere.



    Aber egal, die Diskussion bringt nix, weil du, er, sie oder vielleicht sogar es noch viel bessere Vorschläge und Gegenargumente haben. Oder auch nicht. Des is ma wurscht, allzeit guade Faht! :)

  • Zitat

    Original geschrieben von TM1


    Generell sollte man schon versuchen Fehlverhalten aufzuzeigen und vermeiden zu helfen - das berüchtigte "Gespräch" an der Ampel ist dazu aber wahrlich nicht geeignet.


    Wie ers mir in jedem Beitrag wieder reindrückt :D


    sorry :) :top:

    Zitat

    Original geschrieben von cyrus69
    Im Prinzip geht es nicht darum, nur ihm mit Respekt zu begegnen, sondern auch dem Typen mit der großen Nase oder dem Mädchen mit der Glatze.

  • Zitat

    Original geschrieben von THWS
    Radarkontrolle? Abstandsmessung? Schlagloch auf der Fahrbahn? Totes Tier?


    Kann ja eigentlich alles sein...


    Nein, kann es eben nicht. ;) Bei einem Schlagloch auf der Fahrbahn oder toten Tier hätten vorausfahrende Fahrzeuge vermutlich auch gebremst. Radarkontrolle bei freigegebener Strecke (sonst wär ich ja nicht so schnell gewesen) wäre ziemlich sinnfrei und Abstandsmessung konnte ich auch nicht entdecken. Es war auch keine Mautbrücke da, wo man auf einmal hätte Panik bekommen können (auch die Spezies ist mir wieder begegnet, in Sorge, es seien Blitzer... ). Insofern hab ich es nicht verstanden und verstehe es immer noch nicht...nuja, nich weiter drüber aufregen, morgen hab ich viel Zeit auf der Autobahn und werd es deutlich entspannter angehen lassen, dann kommt man gar nicht erst in die Situation.

    Auch ein Traumjob berechtigt nicht zum Schlaf am Arbeitsplatz.

  • Zitat

    Original geschrieben von TheBastian
    Ich weiß nicht, ich beschäftige mich während der Fahrt eigentlich so gut mit mir selbst und meiner Verkehrssicherheit, dass ich mir sicherlich nicht die Mühe mache, konkret auf die fehlerhaften Verhaltensweisen anderer Verkehrsteilnehmer zu achten, vielleicht sogar zu suchen und insbesondere eine Form des Dialogs mit den Leuten anzuregen.
    Zudem sieht meine vorausschauende und umsichtige Fahrweise gewisse Spielräume in Punkto Reaktion und Verhalten vor, so dass ich eventuelle fehlerhafte Verhaltensweisen durch mein Zutun entspannen kann und Folgen verhindere.


    Ich halte Kommunikation im Strassenverkehr für unumgänglich und für einen der Schlüssel zu einem besseren Verkehrsfluss.
    Das bewundere ich an Berufskraftfahrern, insbesondere LKW-Fahrern. Es gibt klare Konventionen, man kommuniziert über Blinkzeichen usw..
    Das würde ich mir auch mehr unter Autofahrern wünschen.
    Aber stattdessen hocken die meisten in ihren Kisten und starren gebannt nach vorne. Kein Winken, kein Schauen, keine Gesten, keine Lichtzeichen, keine Andeutungen, man teilt sich dem anderen nicht mit. Kein Wunder, wenn man dann nicht vorankommt.

    “Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.” Albert Einstein

  • Zitat

    Original geschrieben von Erik Meijer
    grummel...dreispurige Autobahn, Mitte frei, rechts frei, links ein Fahrzeug.


    Das ist ja mal wieder typisch.
    Mitte und rechts frei, aber auf der linken Spur bleiben.
    Da fällt mir nichts ein.


    Aber es gibt so viele die sich dann bei der Kontrolle dann aufregen wegen dieses Kavaliersdelikt rausgefischt worden zu sein und das noch nicht mal einsehen, dass es ein Rechtsfahrgbot gibt.


    Gruß Gunn

    stay hungry, stay foolish


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  • Jochen:
    Mit keiner Silbe habe ich Kommunikation zwischen Verkehrsteilnehmern ausgeschlossen - lediglich das Hilfs-Polizei-Spielen habe ich abgelehnt. So Auswüchse wie andere auf Fehler aufmerksam machen oder gar bestrafen (gleich in welcher Art, Gewalt hat viele Formen! Nur in den seltensten Fällen trägt sie eine Uniform ist handelt berechenbar nach Gesetz) finde ich einfach nur lächerlich. Die Zeit und Energie, die ich in solche Sachen investieren würde, wäre mir zu schade. Achso, Berufskraftfahrer sind auf den Autobahnen eine Minderheit, die Kommunikation zwischen ihnen dient vor allem ihrer eigenen Sicherheit, wie z.B. die Lichthupe zum Wiedereinscheren nach einem Überholvorgang. Wenn die Autofahrer untereinander soviel kommunizieren (sei es die Lichthupe, den Blinker betätigen etc.) würden, gäbe ein ein heilloses Durcheinander und sicherlich kein geregeltes und schnelleres Vorankommen! Außerdem sprechen wir hier von Kraftfahrzeugen, die bauartbedingt wesentlich schneller als 90-100km/h benutzt werden und aufgrund ihrer niedrigeren Position weniger Übersicht und somit auch schlechtere Umstände der Kommunikation bieten.


    Ist dir eigentlich mal aufgefallen, dass Frauen, wenn man sie z.B. aus einer Parklücke herauslässt oder sie an einem Hindernis zuerst vorbeifahren lässt usw., deutlich seltener bedanken als Männer?

  • Ich sehe es wie JoPi mit den Mittelspurschleichern.


    Ich bin gerne mal schneller unterwegs und wenn man von ganz rechts nach ganz links muss um einen zu überholen, der mit 120 km/h unterwegs ist, ist das nicht ganz ungefährlich. Man muss über beide Spuren wechseln und beide Spuren im Blick haben, wenn man in einem Satz vorbei will. Viele haben damit ein Problem und übersehen dann zum Beispiel ein Auto auf der Mittelspur, dass sich nähert und auf die linke Spur wechselt auf die man auch gerade will..


    Solche Situationen sieht man recht häufig.

  • Noch ein Post, ein zweites von mir in Folge, da es keinen Bezug zum vorherigen Thema hat:


    Wenn ich dort Triebfahrzeugführer wäre, ich würde die Krise kriegen - irgendwo am Rande der DDR haben es die Anwohner tatsächlich geschafft, den Lokführern einen Hauch Auto-Feeling zu verpassen, seht selber:



    Ich würde sagen, die (Anwohner) haben einen gehörigen Knall! Gut, dass es in meinem Revier soetwas nicht gibt - und wenn, dann würde ich es gefährlichen Eingriff in den Eisenbahnverkehr nennen, denn das vorsätzliche Geben von falschen Signalen - und dazu zähle ich dieses 2x7-Segment-Schätzeisen - ist unter Strafe gestellt. Bei der Bahn wird das etwas penibler gehandhabt als auf der Straße...

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