Eure grössten Aufreger im Strassenverkehr

  • Ihr müsst euch alle mal im klaren sein das die Straßen der allgemeinheit gehören und auf der halt auch jede Art von Fortbewegungsmittel erlaubt ist. Wie oft höre ich Autofahrer fluchen weil ihnen davor ein Radfahrer aufhält.
    Wer nicht damit zurecht kommt das öffentliche Straßen nicht exklusiv sind der sollte vielleicht mit dem Heli zur arbeit fliegen. Und meistens geht es bei den Aufregern hier genau um diesen Fall.... sie wurden im Straßenverkehr von anderen Verkehrsteilnehmern aufgehalten und es geht ihnen gegen den Strich.


    Ich bin täglich mehrere Stunden mit dem PKW unterwegs. Wenn ich so denken würde dann hätte ich mindestens 10 Jahre weniger zu leben weil mich vorher ein Herzinfarkt dahinraffen würde.

  • Trialer:


    Ich halte es nicht für eine Theorie, wenn 25% der Kinder falsch und 7% gar nicht gesichert werden. Jedes dritte Kind wird mit dem Erwachsenengurt gesichert, obwohl ein Kindersitz von Nöten wäre. (Quelle ADAC/Stiftung Warentest)


    Ich brauche nur regelmäßig an der Ampel mal in das Fahrzeug neben mir zu schauen, dort kann man sowas beobachten. Sehr auffällig dabei, dass es sich oft um Eltern/Kinder mit einen Migrationshintergrund handelt, aber auch die sind auf deutschen Straßen unterwegs.


    Ich brauche mit diesen Leuten auch nicht zu diskutieren. Wenn ich meinen Enkel vom Kindergarten abhole und ein großer SUV fährt vor, dann steigen die kleinen auf den Beifahrersitz, vollkommen ungesichert. Die Mutter hingegen angeschnallt, die Kinder nicht. Wie kann man seine Kinder nur so hassen...

  • Ich kann mich leider nur an zwei Unfälle im Familienkreis beziehen, die liegen zwar gut 20 Jahre zurück - und die Kindersitze für Räder waren damals sicherlich noch andere, aber das eine Mal hatte das Kind bei einem Unfall einen Schädelbruch* davon getragen, beim zweiten "nur" den einen Fuß in die Speichen des noch drehenden Rads irgendwie bekommen.


    Und bei beiden waren KEINE Autos direkt beteiligt. Bzw. das eine mal wurde ausgewichen.


    Will mir da gar nicht vorstellen, was da passiert wäre, wenn da ein Auto...





    * da waren die Fahrradhelme noch nicht wirklich aufgekommen, falls das jetzt irgendwer in die Runde werfen möchte

  • Mein Neffe wurde vor ca. einem Jahr in einem solchen Anhänger (allerdings ein recht teures Modell) sitzend von einem Auto angefahren: das Auto hat meinem Bruder aus einer Seitenstraße kommend die Vorfahrt genommen und das Rad samt Anhänger übersehen. Das Resultat: Rad hinüber, Anhänger hinüber, Radfahrer ein bisschen lädiert, Kind heil. Soooo schlimm und unsicher sind die Anhänger nun auch wieder nicht. Sie erfordern nur jede Menge Vor- und Rücksicht - eigentlich Eigenschaften, die im Straßenverkehr selbstverständlich sein sollten :)

  • Zitat

    Original geschrieben von Trialer
    Sorry, wenn ich so einen Schwachsinn lese frage ich mich echt ob das ernst gemeint sein kann. :mad: Eigentlich ist man nach soviel nonsens sprachlos.
    Nach solchen Aussagen sollte man sofort den Führerschein entziehen, da eine defensive und rücksichtsvolle Fahrweise nicht erwartet werden kann.
    Nach Deiner Theorie (Anhänger ist zu niedrig) dürften Menschen erst ab einer gewissen Körpergröße sich überhaupt auf die Straße wagen. Kinder auf Fahrrädern, Kinder als Füßgänger oder Rollstuhlfahrer sind auch nicht höher als so ein Anhänger und demnach selbst Schuld wenn sie z.B. beim Überqueren einer Straße, überfahren werden, oder? :rolleyes:


    Trialer


    Du hast leider nichteinmal im Ansatz verstanden was ich meine. Les nochmal den Rest des Beitrags und nicht den von dir zitierten Text ;)
    Wieso schnallst du dich beim autofahren an? Wieso trägst du einen Helm auf dem Motorrad? Nur weil es das Gesetz sagt? Ich hoffe nicht. Andererseits gibt es diese Gesetze aus einem bestimmten Grund der Sinn macht (bzw. machen sollte) und nicht wirklich was mit "abzocke im Strassenverkehr" zu tun hat. In der aktuellen Verkehrssituation, wo es alle aufgrund unserer Gesellschaft (Leistungsdruck, Zeitdruck etc.pp.) alle nur noch eilig haben ist es a) nicht nur vom Elternteil sondern auch b) vom Gesetzgeber äußerst verantwortungslos sowas auf die Straße zu lassen. Klar sind die Straßen für alle da. Aber für diejenigen die sich das nicht aussuchen bitte so sicher wie irgenwie möglich. Und das schließt diese Teile IMHO aus.

    .:Gate 13:.
    Vor die Wahl gestellt zwischen Unordnung und Unrecht, entscheidet sich der Deutsche für das Unrecht.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Zitat

    Original geschrieben von Trialer


    Nach Deiner Theorie (Anhänger ist zu niedrig) dürften Menschen erst ab einer gewissen Körpergröße sich überhaupt auf die Straße wagen. Kinder auf Fahrrädern, Kinder als Füßgänger oder Rollstuhlfahrer sind auch nicht höher als so ein Anhänger und demnach selbst Schuld wenn sie z.B. beim Überqueren einer Straße, überfahren werden, oder? :rolleyes:


    Ich kann das Argument mit der niedrigen Höhe ganz gut nachvollziehen. Wenn Du mal in Städten mit höherer Fahrraddichte und entsprechender Mentalität unterwegs bist, wirst Du feststellen, dass die jungen Mütter sich mit dem Anhänger genauso durch den Verkehr schlängeln, wie sie es sonst auch alleine auf dem Rad tun.


    Dadurch kann es durchaus zu der unglücklichen Konstellation kommen, dass die Mutter sich rechts am Auto an die Ampel vorkämpfen kann, der Autofahrer aber nur das Fahrrad wahrnimmt. Anhänger versteckt sich hinter dem Kotflügel, Wimpel wird nicht wahrgenommen, bzw. ist für diese Situation zu hoch.

  • Zitat

    Original geschrieben von CK-187
    Du hast leider nichteinmal im Ansatz verstanden was ich meine. Les nochmal den Rest des Beitrags und nicht den von dir zitierten Text ;)
    Wieso schnallst du dich beim autofahren an? Wieso trägst du einen Helm auf dem Motorrad? Nur weil es das Gesetz sagt? Ich hoffe nicht. Andererseits gibt es diese Gesetze aus einem bestimmten Grund der Sinn macht (bzw. machen sollte) und nicht wirklich was mit "abzocke im Strassenverkehr" zu tun hat. In der aktuellen Verkehrssituation, wo es alle aufgrund unserer Gesellschaft (Leistungsdruck, Zeitdruck etc.pp.) alle nur noch eilig haben ist es a) nicht nur vom Elternteil sondern auch b) vom Gesetzgeber äußerst verantwortungslos sowas auf die Straße zu lassen. Klar sind die Straßen für alle da. Aber für diejenigen die sich das nicht aussuchen bitte so sicher wie irgenwie möglich. Und das schließt diese Teile IMHO aus.


    Du scheinst auch nicht verstanden zu haben.
    Diese Anhänger sind nicht die von Dir behaupteten Todeskutschen, sonders recht sicher.
    Deinen Aussagen zufolge kann ich davon ausgehen, dass Du keine Kinder hast, demnach bist Du vermutlich auch noch nicht mit Kindern unmotorisiert unterwegs gewesen. Ein Kind in einem Kindersitz vorne oder hinten auf dem Fahrrad ist meiner Erfahrung nach unverantwortlich, weil
    -Hoher Schwerpunkt, dadurch extrem unsicheres Fahrverhalten, schlechte Reaktionsfähigkeit
    -Gefahr von Händen oder Füßen in Laufrädern, Lenker oder anderen Gegenständen an denen man vorbeifährt
    -Große Fallhöhe bei Unfällen
    -Unsichere Abstellmöglichkeit


    Das alles gibt es beim Anhänger nicht.


    Man kann Kinder nicht in einem Panzer transportieren, nur weil sich manche Autofahrer nicht fähig fühlen Rücksicht zu nehmen und den umliegenden Verkehr wahrzunehmen wie sie es in der Fahrschule gelernt haben sollten.
    Wenn neben mir an der Ampel eine erwachsene Person auf einem Fahrrad sitzt, kann dahinter ein Anhänger sein, oder eben ein kleines Kind auf einem eigenen Fahrrad, oder ein Liegerad etc.


    Im Verhältnis gesehen sind für LKW Fahrer eben normale Radfahrer nicht ersichtlich, deshalb muss er seine Zusatzspiegel benutzen und eben genauer schauen, und kann nicht alles Niederwalzen und dann noch behaupten im Recht zu sein. Aber alles zu verdammen, was einem aus eigener Unfähigkeit oder Faulheit nicht ins Gemüt passt, bzw. den Wunsch des Erschießens zu fordern ist schon der Hammer. :flop:


    Trialer

    Rentenretter

  • Neulich auf der Autobahn beinahe schon ein Klassiker - ein notorischer Linksfahrer :rolleyes:
    Der war aber besonders gut. Ich hatte ihn schon bei der Auffahrt vor mir und da war er eigentlich recht flott unterwegs - dann hat er recht flott auf so 150 kmh beschleunigt und ist gleich links rüber (gut, ich bin gefolgt, da war Platz), es war dreispurig.


    Dann nach einigen hundert Meter war aber überall wieder sehr viel Platz. Ich auch so mit 150 kmh und dann gemütlich auf die rechte Spur - in ein paar km waren Laster in Sicht, sonst nichts in Sicht.
    Mein Vordermann eben immer noch mit der gleichen Geschwindigkeit unterwegs - auf der linken Spur. Gab also die lustige Situation: Mittlere Spur frei - ganz links er und ganz rechts ich - so ca. 60-70 m hinter ihm.


    Und es kam, wie es kommen musste, ein Auto mit ca. 180 kmh kam auf der mittleren Spur an. Der neue Schnelle ist ganz links rüber - Lichthupe (verständlich, es war immer noch leere Piste) und der notorische Linksfahrer ist dann in die Mitte.
    Hab ich gedacht "gut, hat er vielleicht bisschen gepennt nach der Auffahrt auf die AB und dann versäumt die Linke Spur freizumachen". Kaum hatte ich diesen Gedanken zu Ende gesponnen, schwenkt der Kollege wieder auf die linke Spur - nach wie vor rundum kein Mensch in Sicht :rolleyes:


    Irgendwann hat er sich dann erniedrigt und ist auf die mittlere Spur zurück. An dem Tag war ich zum Glück nach dem Motto "chillen und spritsparen" unterwegs, sonst hätte es mich richtig aufgeregt... der Linksfahrer war aber von einer besonderen Sorte, find ich :apaul:


  • Säuglinge gehören IMHO garnicht auf ein Fahrrad. Egal wo ;)

    .:Gate 13:.
    Vor die Wahl gestellt zwischen Unordnung und Unrecht, entscheidet sich der Deutsche für das Unrecht.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • nach wie vor: Leute, die langsamer fahren als erlaubt. Und das im Feierabendverkehr...


    Könnte ich die weglasern....ich würd´s tun.

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