Warnhinweise bald auf Alkohol?

  • Laut einer Studie der Charite trinken aber 58% aller Schwangeren zumindest gelegentlich Alkohol: [URL=http://www.europolitan.de/Panorama/Vermischtes/Schockierende-Umfrage-58-Prozent-der-Schwangeren-trinkt-Alkohol/278,14639,0,0.html]klick[/URL]


    Ich denke nicht das die Schwangeren jetzt alle süchtig nach Alkohol sind, oder alkoholische Getränke so lecker finden.


    Sondern es ist einfach der Communityeffekt: Während der ganzen Schwangerschaft zuhause bleiben will man natürlich nicht, und immer als einzige nüchtern bleiben auch nicht.


    Aber so ist eben der Mensch einfach. Und da können auch Warnhinweise und Verkaufsverbote nichts dran ändern.

    Nothing left for me to stay, I can't even stop the rain from falling down into my eyes.

  • Zitat

    Original geschrieben von Martyn
    Sondern es ist einfach der Communityeffekt: Während der ganzen Schwangerschaft zuhause bleiben will man natürlich nicht, und immer als einzige nüchtern bleiben auch nicht.


    Aber so ist eben der Mensch einfach. Und da können auch Warnhinweise und Verkaufsverbote nichts dran ändern.


    Zu ner Schwangerschaft gehören zwei. Und wenn die gute frau es nicht auf die Reihe bekommt, 9 Monate keinen Alkohol zu trinken, dann gehört der Kerl halt dazu. Bleibt der halt auch nüchtern. Allerdings nur wegen Alkohol die Gefahr zu Ignorieren, dem Kind schon im Mutterleib zu schaden, das geht ja wohl mal garnicht...!

  • Die Peergroup besteht aber nicht nur aus dem eigenen Partner, sondern dem kompletten Freundeskreis. Und da ne komplette Abstinez zu verlangen wäre dann schon übertrieben.


    Mit Wasser, Tee und Fanta feiern kommt irgendwie einfach nicht.

    Nothing left for me to stay, I can't even stop the rain from falling down into my eyes.

  • Zitat

    Original geschrieben von Martyn
    Die Peergroup besteht aber nicht nur aus dem eigenen Partner, sondern dem kompletten Freundeskreis. Und da ne komplette Abstinez zu verlangen wäre dann schon übertrieben.


    Mit Wasser, Tee und Fanta feiern kommt irgendwie einfach nicht.


    Wer solche Aussagen als Erklärungsmodell oder Rechtfertigung zusammenbiegt, ist meiner Meinung nach nicht in der Lage, ein Kind zu erziehen.


    Zum Erwachsensein gehört es zwingend dazu, sich eben genau nicht nach irgendwelchen Peergroups zu richten, sondern die Prioritäten selbst zu setzen.


    Zumal es schon ein bischen grotesk ist, dass man sich die Peergroup erträglich saufen muss, weil es man es nüchtern mit denen nicht aushalten mag.

  • Es ist traurig, dass es Menschen gibt, die nicht mal dann charakterstark genug sind und widerstehen können, wenn es um ihr eigenes Kind geht und so welche Menschen wollen dann imstande sein, einen verünftigen Menschen zu erziehen, wenn sie nicht einmal im Stande sind, sich selbst unter Kontrolle zu haben. :rolleyes:

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  • Zitat

    Original geschrieben von ocb
    Zumal es schon ein bischen grotesk ist, dass man sich die Peergroup erträglich saufen muss, weil es man es nüchtern mit denen nicht aushalten mag.


    Es geht darum sich seine Peergroup erträglich zu saufen, sondern eher darum das heute z.B. der Stress und Konkurrenzdruck im Berufsleben aber auch im Privatbereich deutlich höher ist als früher.

    Nothing left for me to stay, I can't even stop the rain from falling down into my eyes.

  • Mann, muss ich alt geworden sein. Ich habe eben Peergroup erst einmal nachschlagen müssen. wahrscheinlich hätte ich es eher altdeutsch "Gleichaltrige" genannt. Einigen hier mag der Begriff noch bekannt sein.


    Wer sich in der Situation gerade im Privatleben nicht auf sein Umfeld, seine Freunde verlassen kann, der sollte sich mal überlegen, ob das Freunde, oder Saufkumpane sind. Also Konkurrenzdruckkenne ich ja aus vielen Bereichen, aber im Privatleben hat das IMHO nichts zu suchen. Da sollte man erwarten können, dass die Frau eher davon abgehalten, anstatt ermuntert wird, Alkohol zu trinken.

  • Martyn
    du bist anscheinend ein Verfechter der Anglizismen.
    Aber "Cool" ist das leider nicht, sondern eher nervig. :rolleyes:

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  • Zitat

    Original geschrieben von Basilisk
    Wer sich in der Situation gerade im Privatleben nicht auf sein Umfeld, seine Freunde verlassen kann, der sollte sich mal überlegen, ob das Freunde, oder Saufkumpane sind. Also Konkurrenzdruckkenne ich ja aus vielen Bereichen, aber im Privatleben hat das IMHO nichts zu suchen. Da sollte man erwarten können, dass die Frau eher davon abgehalten, anstatt ermuntert wird, Alkohol zu trinken.

    Konkurrenzdruck meine ich nicht im Bezug auf Alkoholkonsum, sondern eher in anderen Dingen, wer sich z.B. am Meisten leisten kann.

    Nothing left for me to stay, I can't even stop the rain from falling down into my eyes.

  • Zitat

    Original geschrieben von Martyn
    Solange es bei z.B. zwei Gläsern Sekt bleibt, schadet Alkohol auch Schwangeren nicht.

    Martyn, bitte verbreite hier keine falschen Tatsachen! Wenn Du Dir schaden willst, ist mir das völlig egal, aber wenn auch nur ein Mensch den Dummfug, den Du schreibst, glaubt, und deshalb die Gesundheit seines Kindes gefährdet, dann hat der Spaß schon lange aufgehört! :mad:


    Ich verstehe das echt nicht... Immer dieses Geschwafel von wegen "Es ist uns egal was es wird, Hauptsache gesund!" - und dann so viel Unvernunft und Verantwortungslosigkeit! :confused:


    ""Doch es gibt keinen sicheren Grenzwert für ungefährlichen Alkoholkonsum während der Schwangerschaft", betonte Bätzing zum Internationalen Tag des alkoholgeschädigten Kindes an diesem Dienstag. ...
    Das Bewusstsein für die mögliche Beeinflussung des Kindes, die sich auch nach einem gelegentlichen "Gläschen in Ehren" der Mutter schon in leichten körperlichen und psychischen Schädigungen oder Verhaltensauffälligkeiten äußern könne, müsse bei Ärzten, Hebammen und Schwangeren weiter geschärft werden."


    "Eine genaue Grenze für die Menge Alkohol, unterhalb derer sicher kein Schaden für das Ungeborene besteht, existiert nicht. Das Risiko steigt jedoch mit der Menge des getrunkenen Alkohols. Schädigungen können nicht nur durch anhaltenden Alkoholkonsum während der Schwangerschaft auftreten, sondern auch durch einzelne Gelegenheiten mit höherem Konsum. Selbst bei Einhaltung der allgemeinen Empfehlung, nicht mehr als ein kleines Glas eines alkoholischen Getränks pro Woche zu trinken, können gesundheitliche Schäden nicht absolut ausgeschlossen werden. Als kleines Glas gilt 0,25 l Bier, 0,125 l Wein, 0,1 l Sekt oder 2 cl Schnaps.


    Der beste Rat ist daher:
    Während der Schwangerschaft ganz auf Alkohol verzichten, um sicher zu gehen, dass das Kind ohne alkoholbedingte Schädigungen zur Welt kommt.


    2 Folgen mütterlichen Alkoholkonsums für das Kind


    Nimmt die Mutter Alkohol zu sich, so gelangt dieser durch die Nabelschnur zum Kind. Das Ungeborene hat schnell denselben Blutalkoholwert wie die Mutter, bleibt jedoch viel länger alkoholisiert. Es kann den Alkohol nur sehr viel langsamer abbauen, da seine Leber noch nicht vollständig entwickelt ist."



    "Alkohol in der Schwangerschaft schädigt Hirn des Kindes


    Jeder Schluck zählt. Denn Alkohol in der Schwangerschaft gefährdet die Gesundheit des Kindes. Der Alkoholkonsum der Mutter vor der Geburt gilt als häufigste Ursache für eine verzögerte geistige Entwicklung und körperliche Fehlentwicklung bei Kindern.


    Fetales Alkoholsyndrom (FAS) oder auch Alkoholembryopathie ist eine schwere Hirnschädigung, mit der in Deutschland jährlich mehr als 2.000 Kinder geboren werden. Doch die Dunkelziffer ist weitaus höher. Denn nicht immer werden die verschiedenen Symptome und Behinderungen gleich erkannt.
    ...
    Viele Behinderungen treten erst Jahre später in Erscheinung: Sie äußern sich mit Konzentrationsschwäche, verzögerter Sprachentwicklung, Hyperaktivität und einem gestörten Sozialverhalten.
    Körperliche Fehlbildungen können in manchen Fällen operativ korrigiert werden, und Frühförderung kann Entwicklungsdefizite teilweise ausgleichen, doch eine Heilung der Kinder ist nicht möglich.


    Nicht nur die Kinder alkoholabhängiger Frauen sind betroffen. 40 Prozent aller schwangeren Frauen, die während der Schwangerschaft stark trinken, bekommen ein Kind mit fetalem Alkohol-Syndrom – elf Prozent der Frauen, die nur mäßig trinken, jedoch auch. Der Grund: Die Substanzen, die der Körper beim Alkoholabbau produziert, sind von Mensch zu Mensch verschieden. Grenzwerte für die schädigende Wirkung von Alkohol in der Schwangerschaft gibt es daher nicht. Nur die Null-Promille-Grenze bietet absolute Sicherheit für das Kind.


    Besonders in den ersten drei Monaten, einer sensiblen Periode der Organentwicklung, kann auch nur „ein oder zwei Glas Rotwein“ zu einer Schädigung führen. Weil jetzt die Organe angelegt und ausgebildet werden, kann es besonders leicht zu Fehlbildungen beim Kind kommen, falls die Zellteilung durch Alkohol beeinflusst wird. Im vierten bis sechsten Schwangerschaftsmonat behindert Alkohol vor allem das Wachstum des Ungeborenen. Zudem erhöht sich das Risiko für eine Fehlgeburt um das Zwei- bis Vierfache, wenn eine Schwangere in dieser Zeit Alkohol trinkt. Im siebten bis neunten Schwangerschaftsmonat startet das Ungeborene noch mal zu einem enormem Wachstumsschub durch. Weil zu diesem Zeitpunkt auch das Gehirn stark an Volumen zulegt und sich die Zellen vor allem miteinander vernetzen, schadet Alkohol jetzt besonders, weil er beide Prozesse behindert."



    Zitat

    Original geschrieben von Martyn
    Die Peergroup besteht aber nicht nur aus dem eigenen Partner, sondern dem kompletten Freundeskreis. Und da ne komplette Abstinez zu verlangen wäre dann schon übertrieben.


    Mit Wasser, Tee und Fanta feiern kommt irgendwie einfach nicht.

    Selten so einen Scheiß gelesen! :flop: Glaub mir, es gibt (zum Glück) auch eine andere Welt!

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