Warum sind D-Netze noch immer besser empfangbar als o2/eplus ?

  • Zitat

    Original geschrieben von mayday7
    Nein, gibt es nicht, wenn du zuhause kein Empfang hast, muss auch ne Aussenantenne her, die von aussen in den Innenraum die Signale leitet usw. Ich kenn hier in diesem Forum keine Spezis, die sich damit auskennen, wenn du aber bereit bist, mehrere hundert Euro, glaub 300€ für sehr gutes Equipment werden es mindestens werden, es gibt auch Kabeln oder Unterführungen, die man ohne Bohren am Fenster durchführen kann, wie gesagt, es kostet alles und ob du das aufbringen oder einfach zu den D Netzen wechseln willst, muss du entscheiden, es gibt auch Discounter im D Netz, kannst dich ja mal informieren.
    NUR du musst dich halt richtig einlesen, was du brauchst und was du erreichen willst, vorher würd ich sowas gar nicht erst probieren.


    ich habe zu hause schon empfang, aber eben nur direkt am fenster.


    könnte es dann auch ohne außen-installation gehen?


    und falls jemand ein Set kennt bei dem man ohne bohren etc auskommen kann, gerne Link posten

  • Für DVBT hatte ich so einen Kabel den man zwischen Fenster klemmen konnte, weiss nicht wie man die nennt, den Fenster darf man dann nicht immer und wieder öffnen, sonst geht es kaputt, hat bei Saturn entweder 6€ oder 16€ gekostet, sowas gibts bestimmt auch für die Antennen von Funkwerk Dabendorf.
    War bei denen auf der Homepage, die bieten sogar LTE Antennen an, seit ein paar Monaten.
    EDIT: Guck dir erstmal an, was für Hardware du brauchen würdest und was sie kosten, hab 300 Euro als Minimum im Kopf, vielleicht willst du ja gar nicht soviel ausgeben, dann hat sich das ganze doch von vornherein erledigt oder nicht?

    Die Paula ist ne Kuh, die macht nicht einfach Muh, die macht nen Pudding, der hat Flecken, Vanille Schoko, Schoko Vanille, nur echt von Paula mit der Brille!
    Ich liebe Hausmeister Krause - Ordnung muss sein!

  • Re: Re: Re: Re: Warum sind D-Netze noch immer besser empfangbar als o2/eplus ?


    Zitat

    Original geschrieben von 1160
    das steht direkt auf der e+ Seite
    http://www.eplus-gruppe.de/Umw…_und_Technologie/20080414


    ganz unten.


    Da steht aber nur das Eplus 2500 eigene Masten besitzt und sonst nichts. Der größte Teil der Sender steht in Städten und dort werden nur selten Masten Benutzer. Wie du auf 90% kommst ist mir nicht klar kannst du mir das bitte erklären?!?

  • Zitat

    Original geschrieben von Bella Italia
    Wieviele Masten haben D1 und D2?


    Die Anzahl der Masten von T-Mobile und Vodafone ist soweit ich weiß nirgendwo veröffentlicht. Selbst über die Anzahl der Basisstationen gibt es nur ungefähre, leicht veraltete Angaben von den beiden.
    (vgl. auch http://www.telefon-treff.de/showthread.php?s=&threadid=67506)



    Zitat

    Original geschrieben von 1160
    Einer der Gründe wird sein, dass die einfach zu spät auf den Markt gekommen sind - da waren die guten Standorte schon "weg".


    Das würde ich nicht so pauschal sagen. Einerseits haben T-Mobile und Vodafone bestimmt "damals" gute Standorte besetzt und die sind jetzt ggf. voll. Nur haben E-Plus und o2 andererseits bei ihren "neuen" Sender teilweise auch sehr gute Standorte erwischt. Teils weil auf Gebäuden gebaut wurde, die es "damals" noch gar nicht gab. Oder weil man die Sender schlicht "intelligenter" verteilt hat. Deshalb lässt sich meines Erachtens schwer sagen, wer insgesamt die besseren Standorte hat.

  • Re: Re: Warum sind D-Netze noch immer besser empfangbar als o2/eplus ?


    Zitat

    Original geschrieben von 1160
    Einer der Gründe wird sein, dass die einfach zu spät auf den Markt gekommen sind - da waren die guten Standorte schon "weg".


    Das würde ich so auch nicht sagen. o2 hat hier in der Gegend die meisten Sender in den letzten 3 Jahren gebaut, vor allem im ländlichen Bereich. Seitdem hat o2 hier den besten Empfang, auch im UMTS-Netz. Das liegt vermutlich daran, das man die UMTS-Sender so positioniert hat, das sie untereinander Sichtkontakt haben und somit eine Anbindung per Richtfunk möglich ist, während die Telekom und Vodafone das mit ihren alten Standorten aus der "vor-UMTS-Zeit" nicht können und deshalb gleich ganz auf UMTS verzichten. Bei neuen GSM-Sendern werden bei o2 wohl auch nur noch 900er-Frequenzen genutzt. Jedenfalls gibt es Sender, die auch 15-20 km entfernt noch guten Empfang haben.
    So schlecht kann die Standortwahl von o2 also nicht sein.


    E-Plus hingegen hat hier mit Abstand das schlechteste Netz und fast keine neuen Standorte. Von daher wird E-Plus wohl auch ausschließlich auf 1800Mhz laufen. Auf jeden Fall müssen E-Plus-Kunden meistens ans Fenster, um telefonieren zu können. Oder man landet gleich in einem luxemburger Netz, auch wenn man 10 km Luftlinie von der Grenze entfernt ist :D .

  • Interessant für einige ist sicherlich die Frequenzaufteilung der deutschen GSM-Netze: http://de.wikipedia.org/wiki/G…#Situation_in_Deutschland


    Letztendlich wird der Netzausbau aber, abgesehen von den verschieden "guten" Frequenzen (1800 MHz hat ja in der Stadt auch Vorteile), auch zu einem nicht ganz unerheblich Teil von der Anzahl der Kunden abhängen.
    Es ist halt irgendwie logisch, dass es einem Anbieter mit ca. doppelt so vielen Kunden einfacher fällt, ein besser ausgebautes Netz bezogen auf die Fläche zu bieten.

  • Zitat

    Original geschrieben von Der Schakal Je niedriger die Frequenz, desto höher die Reichweite.


    nein, je niedriger die Frequenz desto besser das Durchdringen von bestimmten Materialien ( z.B. Beton ), aber im Gegensatz ebenfalls "je höher die Frequenz desto besser das Durchdringen von bestimmten Materialien ( z.B. verspiegeltes Glas ) - alles hat seine Vor und Nachteile.


    Die Reichweite ist nicht so wichtig, die maximal mögliche ( war glaube ich etwas mit 30 ) wird eh so gut wie nie ausgenutzt und die typische Zellengröße von ca. 2km in der Stadt und 5-10km auf dem Land kann man sowohl mit GSM900 als auch mit GSM1800 erreichen.


    Oftmals setzt EPlus sogar größere Zellengrößen mit GSM1800 ein als direkt daneben irgendein D-Netz mit GSM900, da spielt dann eher die Kapazität eine Rolle.

  • Re: Re: Re: Warum sind D-Netze noch immer besser empfangbar als o2/eplus ?


    Zitat

    Original geschrieben von Zündi
    Jedenfalls gibt es Sender, die auch 15-20 km entfernt noch guten Empfang haben.
    So schlecht kann die Standortwahl von o2 also nicht sein.


    Diese Entfernung sollte man in unserem dicht besiedelten Land im Mobilfunk eigentlich nicht haben. In dicht bebauter Stadt stehen alle paar Hundert Meter die Sender, am Land unregelmässig im Wald (eplus Techniker sind sicherlich ausgebildete Pilzkenner...) oder am nächsten Kirchturm (eher D-Netze). o2 hockt zumindest in Bayern sehr gerne auf Strommasten. Aber 15-20km ist auch für GSM900 deutlich zu grobmaschig, da kommt das Signal schon so flau und flach, dass jeder Busch den Empfang behindert.

    Unterwegs auf Schienen mit:
    Zweimal Samsung Galaxy A52 5G: Vodafone Red L + Telekom MagentaMobil Prepaid S 5G // o2 myPrepaid S
    Samsung Tab S5e: Vodafone CallYa /// Festnetz: o2 VDSL.

  • Bei mir ist es so, dass ich zuhause mit D1 und o2 einen sehr schlechten Empfang habe. E+ geht hingegen einwandfrei bei mir. Mit D2 habe ich keine Erfahrung.
    Der Mast an dem die D1 und o2 Antennen hängen, ist eigentlich gar nicht so weit weg (Luftlinie vielleicht 1,5-2km). Das Problem ist, dass genau zwischen mir und dem Mast ein Quarz-Felsen ist. Der dürfte das komplett abschirmen. Wenn ich Google Maps meinen Standort anhand des o2 Netzes bestimmen lasse, bin ich ca. 12km von meinem Wohnort entfernt. Vermutlich steht dort der Handymast, der bei mir gerade noch reinkommt.
    Die E+ Antenne ist an einem anderen Standort. Die ist ungefähr 2km Luftlinie von mir entfernt, und ich hab absolut freie Sichtverbindung zu dem Masten.
    Daher hab ich im ganzen Haus E+ Empfang (sogar im Keller), und D1 und o2 gehen nur am Fenster.
    Ich bleib aber trotzdem bei o2, da mir wichtig ist, dass ich unterwegs ein brauchbares Netz habe (und das ist bei o2 gegeben, im Gegensatz zu E+). Zuhause hab ich schließlich Festnetz.

    Irgendwas stimmt mit unserem Kalender nicht: Wir haben doch erst 1984...

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