http://www.spiegel.de/politik/…ion-und-spd-a-933599.html
Nahtlos könnte man hier auch das Führungspersonal der Linken aufführen.
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http://www.spiegel.de/politik/…ion-und-spd-a-933599.html
Nahtlos könnte man hier auch das Führungspersonal der Linken aufführen.
Solchen "geborenen" Berufspolitiker (SPD) haben wir derzeit in Duisburg als Oberbürgermeister. :mad:
http://www.spiegel.de/politik/…nion-nutzen-a-933930.html
Dann sollen die Sozis mal machen.
Der Barthel muss es ja wissen als Fachmann für wirtschaftspolitische Fragen.
Manchmal weiss ich nicht, ob ich lachen oder resignieren soll, bei soviel Kompetenz und Realismus in dieser Partei.
Zum Parteitag selber: ich fand den Gabriel eigentlich sehr realistisch in seinen Aussagen. Anscheinend deutet er das Wahlergebnis dann doch richtig im Gegensatz zu manchen linken Fantasten in seiner Truppe.
Wie auch immer, diese Mitgliederbefragung am Ende ist ein Pulverfass und ich finde das gelinde gesagt eine Unverschämthiet die 470.000 SPD Mitglieder über die Zukunft Deutschlands entscheiden zu lassen.
Ich verstehe unter Demokratie was Anderes, wenn ich auf das Wahlergebnis schaue.
Gespannt bin ich auf die Beteiligung, die meisten werden eh nicht abstimmen.
ZitatOriginal geschrieben von 7650w
Wie auch immer, diese Mitgliederbefragung am Ende ist ein Pulverfass und ich finde das gelinde gesagt eine Unverschämthiet die 470.000 SPD Mitglieder über die Zukunft Deutschlands entscheiden zu lassen.
Ich verstehe unter Demokratie was Anderes, wenn ich auf das Wahlergebnis schaue.
Das Volk wählt ausschließlich den Bundestag, dieses wählt den Bundeskanzler und fertig. Wer Minister wird, ist gemäß GG Entscheidung des Bundeskanzlers. Mit der Regierungsbildung hat das Volk nichts zu tun.
Eigentlich müsste Frau Merkel eine Minderheitsregierung stellen. Das dürfte auch die Freunde der Atlantikbrücke freuen. Schließlich hätten wir dann auch eine Form von "Checks & Balances". Mit Schwarz-Rot an der Regierung und dem Fraktionszwang könnte man den Bundestag für die aktuelle Legislaturperiode eigentlich abschaffen. Der Koalitionsausschuss reicht.
ZitatOriginal geschrieben von 7650w
http://www.spiegel.de/politik/…ion-und-spd-a-933599.html
Nahtlos könnte man hier auch das Führungspersonal der Linken aufführen.
Ein Gregor Gysi hat zumindest als Rechtsanwalt praktiziert, ein Horst Seehofer war dagegen nur in der (kommunalen) Verwaltung zu gebrauchen. Auch Volker Kauder kann nur auf eine Karriere im öffentlichen Dienst zurückblicken.
Auf den Punkt gebracht: Qualifizierte Leute gehen in die freie Wirtschaft und verdienen dort wesentlich mehr als in der Politik. Eine Bundeskanzlerin verdient schließlich sogar weniger als ein Sparkassendirektor. Von einem Martin Winterkorn reden wir mal besser gar nicht.
Das ist leider wahr. Auch von der Personlichkeit und Ausstrahlung fällt mir aktuell niemand ein der z. B. auch nur im geringsten mit einem Helmut Schmidt mithalten kann. Leider ![]()
Auch Menschen wie Helmut Schmidt kämen heute nicht mehr klar.
Hatten Politiker früher kleine oder große Marotten, sah man darüber hinweg. Wer hätte zu Zeiten von Helmut Schmitt eine Einladung zum Oktoberfest als Teil der Schwerkriminalität gesehen, die ein monströses Gerichtsverfahren rechtfertigt?
Heute können in politischen Ämtern fast nur noch stromlinienförmige und weichgespülte Mitläufer bestehen, die kein Wort zuviel erzählen und diejenigen, die noch über ihre Lippen kommen, so formulieren, dass sie alles und nichts bedeuten. Wer redet und handelt macht Fehler und jeder einizelne von ihnen wiegt schwerer als ein über die Legislaturperiode gleichmäßig verteites Nichtstun.
Weil Presse und Öffentlichkeit keinen anderen Typus Politiker mehr dulden, ohne ihn so lange zu verfolgen, bis er die Plörren hinschmeißt, ist es eben so, wie es ist. Diejenigen, die durch (naturgemäß auch fehlerhaftes) Handeln etwas bewegen wollen, machen genau aus diesem Grund einen großen Bogen um die Politik, so dass gestandene Kräfte definitiv nicht mehr zu bekommen sind.
Ich erinnere an einen Wirtschaftsprofessor Kirchhof, einen Wirtschaftsminister Müller (glaube ich) in NRW und mindestens ein Dutzend andere, die bereits nach wenigen Worten "Klartext" sofort eine blutige Nase hatten und so schnell geflohen sind, wie sie konnten.
Von daher müssen wir auf Dauer mit genau den Typen leben, die wir als Öffentlichkeit lautstark fordern! "Gelernte Bürokraten" eben, die diesen Stil zutiefst verinnerlicht haben und deren Haupkunst darin besteht, den politischen Gegner abzuduschen, ohne selbst dabei nass zu werden.
Warum auch? In unserer Firma verdient man in gehobenen Management bereits deutlich mehr, wie ein BT-Abgeordneter. In einem der Vorstände sogar deutlich mehr, wie jeder Politiker, Ausnahme: Bundespräsident.
ZitatOriginal geschrieben von frank_aus_wedau
Auch Menschen wie Helmut Schmidt kämen heute nicht mehr klar.
Hatten Politiker früher kleine oder große Marotten, sah man darüber hinweg. Wer hätte zu Zeiten von Helmut Schmitt eine Einladung zum Oktoberfest als Teil der Schwerkriminalität gesehen, die ein monströses Gerichtsverfahren rechtfertigt?
Es waren aber Politik und Wirtschaft die Jagd gemacht haben auf normale Buerger wie:
- Bafoeg-Studenten die gelegentliche Ebay-Verkaufe nicht angegeben haben
- Hartz4-Empfaenger die einen 150 Euro Lottogewinn nicht gemeldet haben
- Kassierer die wegen einen 2 Euro Pfandbon oder einem gegessenen Broetchen gekuendigt wurden
Da ist es doch nur mehr als legitim, wenn die Buerger jetzt auch den Politikern nichts mehr durchgehen lassen.
naja wenn man die gehaltslisten betrachtet, könnte man meinen, wir hätten nur politiker, denen es nur um die politik geht. das geld kanns ja nicht sein. ein traum wäre das!
die realität sieht leider anders aus und man darf nicht vergessen, dass einem ein politisches amt auch ausserhalb der politik ettliche "annehmlichkeiten" beschert (damit meine ich nichtmal schmiergelder, sondern ganz legale dinge), die viele ausserhalb der politik wohl nicht erreichen.
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